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Ganz schön überheblich

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: AllDayPiano 21.01.21 - 16:44

    Hier, ohne IGM, sind Gehaltsrunden ein Würfelspiel mit Zusagen, die nicht eingehalten werden, bei ohnehin schon für viele mäßigem Gehaltsniveau. Inflationsausgleich? Vergiss es. Individualverhandlung. Aber jetzt ist ja Krise. Dass die Zahlen deswegen eigentlich trotzdem recht gut ausgefallen sind, ist kein Grund, nicht die Krise als Grund vorzuschieben, dass die Gehaltsrunden ausfallen müssen.

    Jeder, der Jährlich den Bittsteller spielen muss, weiß genau, was ich meine.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  2. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Trockenobst 21.01.21 - 16:46

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, war ja auch alles perfekt, bevor sich Gewerkschaften gebildet
    > haben... Ach, moment....

    Natürlich. Ist ja heute auch so. 100 Arbeiter gehen in die Grube äh Autofabrik und einer stirbt an einem umfallenden Regal äh Holzpfahl. Weil, keine Helme und wenig Licht, bei 12h Schichten.

    Ich bin ein Freund von Gruppen die sich zusammenschließen und für ihre Rechte kämpfen, aber es ist ja nicht so dass die Leute die nicht in Gewerkschaften sind ständig um ihr Leben zu fürchten haben wie damals.

  3. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: AllDayPiano 21.01.21 - 16:48

    Mit solchen Beiträgen disqualifizierst Du deine Meinung leider als ernstnehmbar. Für Dich besteht die Welt der Facharbeiter nur aus AT-bezahlten Doktoranden.

    Ich weiß nicht, in welchem Land Du lebst, aber Deutschland ist es ganz sicher nicht. Obwohl wir eine der größten Wirtschaftsnationen der Welt sind.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  4. Re: Andere Frage

    Autor: AllDayPiano 21.01.21 - 16:51

    Das kann man tatsächlich als interessanten Denkansatz sehen. Ein Server verteilt Arbeit an die Clients, und die melden ihr Ergebnis zurück. Das läße sich problemlos auch auf den Arbeitsmarkt abstrahieren.

    Das Problem daran ist aber leider, dass das jegliche Zukunftssicherheit der Menschen zerstören würde. Und das wiederrum wäre der Anfang vom Ende.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  5. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: AllDayPiano 21.01.21 - 16:52

    Ich schiebe den Abschluss einer RV lange vor mir her. 300 Euro im Jahr sind eigentlich nicht zu viel, aber reuen mich trotzdem :-)

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  6. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Trockenobst 21.01.21 - 16:55

    hansblafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da braucht man sich nur mal die großen Standorte der
    > Konzern anschauen, was dort für Durchschnittsgehälter gezahlt werden. Ich
    > jedenfalls freu mich immer über das Tarifergebnis und die zusätzlichen
    > Goodies, die ich so woanders nicht bekommen würde.

    Und deswegen muss Peugeot/Opel ständig mit anderen Firmen fusionieren und das neueste eCar Werk in Deutschland kommt von einem hyperkreativen Marspiloten, nicht vom tollen alteingesessenem Automanager. Woran das wohl liegt?

    Die deutsche Autoindustrie scheint auch mehr damit beschäftigt zu sein, sich ständig mit ihren Zulieferern zu prügeln, wenn sie nicht gerade unproduktiv wegschaut wenn wilde Programmierer über Jahre Abschaltvorrichtungen in die Produkte einbauen. Kein Vertrauen mehr in deutsche Ingenieure.

    Finde aber toll, das die Gehälter so super sind. Die Kantinen sollen in den Werken auch ganz ok sein.
    Man muss ja Prioritäten setzen die in 10 und 20 Jahren noch für sichere Jobs sorgen. Das hat man im Griff.

  7. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: hansblafoo 21.01.21 - 17:03

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hansblafoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da braucht man sich nur mal die großen Standorte der
    > > Konzern anschauen, was dort für Durchschnittsgehälter gezahlt werden.
    > Ich
    > > jedenfalls freu mich immer über das Tarifergebnis und die zusätzlichen
    > > Goodies, die ich so woanders nicht bekommen würde.
    >
    > Und deswegen muss Peugeot/Opel ständig mit anderen Firmen fusionieren und
    > das neueste eCar Werk in Deutschland kommt von einem hyperkreativen
    > Marspiloten, nicht vom tollen alteingesessenem Automanager. Woran das wohl
    > liegt?

    Opel ist ein spezieller Fall, weil du schon seit Ewigkeiten nicht mehr selbständig waren sondern bevor es zu PSA ging, eben zu GM gehörten. Und die haben Opel leider echt verhungern lassen bzw. in die strategischen Aktivitäten eingegriffen.

    Und zur Fabrik: wenn man als letzter mit seiner Fabrik fertig wird, ist das ja kein Wunder, dass man dann die neueste Fabrik hat. ;-) Volkswagens Fabrik in Zwickau produziert bereits E-Fahrzeuge am Fließband. Emden, Hannover und Wolfsburg folgen. Daimler hat mit seiner brandneuen Fabrik, der Factory 56, wahrscheinlich die modernste Automobilfabrik der Welt. Wo war jetzt also dein Kritikpunkt?

    >
    > Die deutsche Autoindustrie scheint auch mehr damit beschäftigt zu sein,
    > sich ständig mit ihren Zulieferern zu prügeln, wenn sie nicht gerade
    > unproduktiv wegschaut wenn wilde Programmierer über Jahre
    > Abschaltvorrichtungen in die Produkte einbauen. Kein Vertrauen mehr in
    > deutsche Ingenieure.
    >

    Wo prügeln sie sich gerade mit ihren Zulieferern? Meinst du mit Prevent? Die sind sowieso speziell und das durch die ganze Branche hinweg. Wenn mich aber nicht alles täuscht, hatte Mobileye auch so seine Probleme mit Tesla. Warum prügeln die sich denn ständig?

    > Finde aber toll, das die Gehälter so super sind. Die Kantinen sollen in den
    > Werken auch ganz ok sein.
    > Man muss ja Prioritäten setzen die in 10 und 20 Jahren noch für sichere
    > Jobs sorgen. Das hat man im Griff.

    Absolut, das muss man einfach so sagen. Gerade in der Corona-Zeit sind viele Leute im Automobilbereich auf der Insel der Glückseligen.

  8. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: hansblafoo 21.01.21 - 17:06

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schiebe den Abschluss einer RV lange vor mir her. 300 Euro im Jahr sind
    > eigentlich nicht zu viel, aber reuen mich trotzdem :-)

    Wobei der Arbeitsrechtsschutz deutlich günstiger ist. Im Allgemeinen hat man ja in einer klassischen Rechtsschutzversicherung noch eine für allgemeine Vertragsangelegenheiten und Verkehrsrecht (manchmal auch noch für Mietrecht). Das würde ich in jedem Fall immer haben wollen und Arbeitsrecht gibt es dann noch on top und die Kosten dafür kann man auch noch steuerlich geltend machen. Ich hab mir damals einfach gesagt, dass ich nicht einschätzen kann, wenn es wirklich hart auf hart kommt, ob ich dann von der IGM bei ihrem hohen Organisationsgrad bei uns noch eine objektive und faire Beratung erhalte. Deshalb habe ich dann eben Arbeitsrecht noch zusätzlich abgesichert.

  9. Re: Andere Frage

    Autor: demon driver 21.01.21 - 17:10

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann man tatsächlich als interessanten Denkansatz sehen. Ein Server
    > verteilt Arbeit an die Clients, und die melden ihr Ergebnis zurück. Das
    > läße sich problemlos auch auf den Arbeitsmarkt abstrahieren.

    Wieso sollten die Angestellten und Arbeiter nicht einfach selber organisieren, was entwickelt und produziert wird und wie man die Arbeit verteilt? Man muss das ja nicht gleich komplett Computern überlassen. Beispielsweise indem sie sich zusammensetzen und einen Steuerungskreis bilden, dem die fähigsten Leute aus der Entwicklungsabteilung und dem Controlling angehören, die nun aber nicht mehr einem Unternehmer, sondern der Belegschaft Rechenschaft schuldig sind?

    > Das Problem daran ist aber leider, dass das jegliche Zukunftssicherheit der
    > Menschen zerstören würde

    Wieso das?

    So, wie's ist, ist ihre Zukunftssicherheit auf Gedeih und Verderb dem Unternehmer und der fortgesetzten Weisheit seiner Entscheidungen unterworfen. Bei Tesla sieht das bisher gut aus, aber was, wenn's mal nicht mehr gut läuft? Ich traue dem Mann viel zu, aber ich traue ihm auch zu, in einer schweren Krise komplett die Kontrolle zu verlieren.

  10. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Trockenobst 21.01.21 - 17:11

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gewerkschaften sind deswegen so verhasst in den USA, weil sie die
    > uneingeschränkte Macht des Patriarchat beschneidet. Das stößt vielen
    > Egoisten, Narzisten, und egoistischen Narzisten sauer auf. Und sie kosten
    > Geld. Bares Geld der Chefs, die oft Prämien für Gewinn bekommen.

    Was für eine Selbsterhöhung. Ich habe in DAX Firmen gearbeitet und in einigen Fällen haben die freigestellten Gewerkschafter für "das Menschliche" Null Respekt im Management. Die oben haben nie mit den Sprechen müssen, die hatten - wie man auch im TV sieht - Verhandlungsführer, Anwälte. Die juckt das in den meisten Fällen nicht was da geschwätzt wird.

    Die Gewerkschaften in den USA haben ihre eigene schwierige Vergangenheit. Es hat seinen Grund warum viele Firmen inzwischen nicht mehr in Orten mit starken Gewerkschaften gegründet werden. Die alten Gewerkschaftssysteme sind zu ineffizient und darauf ausgelegt, den Leuten in der Gewerkschaft Privilegien zu verschaffen die nicht mehr Zeitgemäß sind. Müllmänner die nur 6h Tage haben etwa, weil der Job sonst "zu schwer" ist.

    Leute wie Elon Musk werden weiterhin ziemlich desinteressiert sein, was irgendwer irgendwo brabbelt und das angebliche "Kleinmachen" von Eliten und Milliardären auf diese Weise ist weit in der Selbsttäuschung. Es gibt andere Mechanismen, und deswegen gibt es auch Mitgliederschwund. Die Hubris stirbt wohl zuletzt.

  11. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: FreiGeistler 21.01.21 - 20:15

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snoozel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann Musk schon verstehen, er mag schnelle, schlanke Prozesse. Eine
    > > Gewerkschaft, Betriebsrat etc. der sich überall dazwischen schaltet und
    > > wochenlang blockiert stört da nur.
    >
    > "Schlanke Prozesse" und "Flache Hierarchien" sind die Buzzwords bei denen
    > Wirtschafts"wissenschaftler" ein feuchtes Höschen bekommen.

    ... und weiter?

  12. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Eldark 21.01.21 - 21:22

    darren schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der ersten Firma wo ich gearbeitet hab, war die Betriebsrätinnen
    > versoffen und durch ihre Stelle unkündbar.
    > 300Mitarbeiter 150 Leasing die jederzeit gekündigt wurden...
    > Die zweite danach hat hinterrücks gegen Kollegeinnen gearbeitet und außer
    > Zuckerl und Krapfen nix für die Mitarbeiter gemacht. Außer das sie
    > umbedingt ein Google Postfach wollte da wir in der IT ja ihr Mails
    > lesen...
    >
    > In meiner aktuellen Firma gibt es keinen Betriebsrat (~1000 Mitarbeiter)
    > jeder bekommt 2 Prämien im Jahr, HO war jetzt ohne Probleme möglich, Jeder
    > hat nen Laptop bekommen und sogar LTE Router. Leasing Mitarbeiter werden
    > nach spätestens 6 Monaten übernommen.
    >
    > Es kann auch ohne gehn.

    Und die übernommenen kann man dann auch wieder jedes Jahr kündigen oder den Vertrag auslaufen lassen wenn es zur unbefristeten kommen würde. Da ist dann wieder Platz um die 15% Leiharbeiter einzustellen. Wird in meiner Firma sehr gern gemacht. Wenn man dann doch eine Stelle mehr brauch die man schnell wieder los werden kann gibt es noch sachgrund Verträge für nen paar Monate oder nen Jahr. Somit sind die befristeten weg und die Leiharbeiter Quote kann gehalten werden durch neue

  13. Re: Andere Frage

    Autor: AllDayPiano 21.01.21 - 21:59

    Die Sicherheit, die wir jetzt haben (mal Abgesehen von dem sozialen Abriss von Schröder), eben nicht einfach gekündigt zu werden, weil es der Willkür des Arbeitgebers entspricht und Gerichte, die selten im Sinne der Arbeitgeber entscheidet, wenn es keine triftigen Gründe gibt.

    Dieses unsägliche Hire & Fire der USA haben wir hier - Gott sei Dank - nicht. Und wir haben es deshalb nicht, weil unsere Gesellschaft enschieden hat, dass wir das hier nicht mehr wollen. Wir hatten das alles schonmal.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  14. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Markus08 22.01.21 - 07:40

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > donadi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich sehe an der IG Metall nichts schlechtes. Dank der Tarifverträge
    > > bekomme ich sehr gutes Geld für meine Arbeit, ohne Jährlich auf das
    > > Wohlwollen eines einzelnen Vorgesetzten angewiesen zu sein. Und auch
    > weiss
    > > ich, dass mein Kollege und meine Kollegin für die gleiche Arbeit auch
    > das
    > > gleiche Geld bekommen. Nur Fair.
    >
    > Und ohne den Kropf gäbe es mehr, das Unternehmen wäre effizienter und
    > agiler.

    Den Witz finde ich gut. Ich habe schon bei mehren großen Unternehmen gearbeitet und ein Betriebsrat oder Gewerkschaft war hier noch nie eine Bremse. Die Personen die ein Unternehmen ineffizient oder träge machen sitzen in den Führungspositionen. Mittlerweile ist man schon oft mehr mit Powerpoint, Excel usw. beschäftigt anstelle mit seiner richtigen Arbeite weil die Prozesse immer komplexer werden und von oben immer mehr so ein Mist gefordert wird. Und ohne Gewerkschaft würde es auch selten mehr Geld geben.

  15. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: gelöscht 22.01.21 - 07:43

    > (Und bevor mit Steinen geschmissen wird: Ich bin ein Freund von
    > Gewerkschaften und kann die Kritik an der IG Metall aus dem OP nicht so
    > wirklich nachvollziehen)

    War ich auch mal. Aber ich arbeite in einem Industriebetrieb der (noch) mit der IGM verbandelt ist. Und nun zu Corona hat sich wieder deutlich gezeigt wie stark der Betriebsrat mit Hilfe der Gewerkschaft und Anwälten alle notwendigen Änderungen für Homeoffice etc. blockiert oder verzögert.
    Und das oft auch gegen die Arbeitnehmer selbst die ins Homeoffice wollen.

  16. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: gelöscht 22.01.21 - 07:45

    > Schön wäre es. Die Praxis zeigt aber, dass sich der Laden überall
    > einmischt. Erlebe ich gerade wieder live an einem großen deutschen
    > Automobilhersteller.

    Ist hier exakt auch so. Die wollen überall Mitreden. Ob sinnvoll oder nicht.

  17. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: gelöscht 22.01.21 - 07:47

    > Wenn
    > er hier ein Unternehmen aufziehen will, dann hat er auch nach unseren
    > Regeln zu spielen.

    Zu "unseren Regeln" gehören Gewerkschaften aber nicht automatisch mit dazu.

  18. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: AllDayPiano 22.01.21 - 07:56

    Dann ist sicher schonmal jemand zu ebenjenen Betriebsrat gegangen und hat sich an die IGM gewendet, und gefragt, worin das Problem besteht, dass kein HO eingeführt wurde.

    Was war das Ergebnis? Warum verweigert BR/IGM sich in dieser Sache?

    Selbiges gilt nebenbei auch in anderen Firmen ohne IGM. Der Betriebsrat ist machtlos ("Wenn Sie das durchsetzen, dann streichen wir xyz"), Homeoffice hängt vom Abteilungsleiter ab. Wenn der der Überzeugung ist, dass er das nicht will, hat's auch keiner. Egal ob sinnvoll, oder nicht. Erfahrungswerte.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  19. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: AllDayPiano 22.01.21 - 08:00

    Der Betriebsrat / Gewerkschaft kann nur bei Dingen mitreden, die das Personal betreffen. Auch auch hier gibt es enge Grenzen, in denen der BR überhaupt aktiv werden kann. Die Hoheit hat nach wie vor die GL, der BR ein Vetorecht.

    Was sind das immer für Dinge, die eure BRs blockieren? Ich habe da ehrlichgesagt wenig Vorstellungsvermögen, obwohl ich schon in vielen Firmen gearbeitet habe - mit und ohne BR.

    In jedem Falle kann man konstatieren, dass ein BR/Gewerkschaft in den meisten Firmen eine Bereicherung ist. Schwarze Schafe gibt es immer wieder und ganz schwarze Schafe sicher auch. Aber da würde ich gerne Details hören wollen, denn manches klingt fast aberwitzig.

    Eine generelle Aussage, wie der TO sie getroffen hat, gibt es ganz sicher jedenfalls nicht.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung.

  20. Re: Ganz schön überheblich

    Autor: Dino13 22.01.21 - 08:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ist sicher schonmal jemand zu ebenjenen Betriebsrat gegangen und hat
    > sich an die IGM gewendet, und gefragt, worin das Problem besteht, dass kein
    > HO eingeführt wurde.
    >
    > Was war das Ergebnis? Warum verweigert BR/IGM sich in dieser Sache?
    >
    > Selbiges gilt nebenbei auch in anderen Firmen ohne IGM. Der Betriebsrat ist
    > machtlos ("Wenn Sie das durchsetzen, dann streichen wir xyz"), Homeoffice
    > hängt vom Abteilungsleiter ab. Wenn der der Überzeugung ist, dass er das
    > nicht will, hat's auch keiner. Egal ob sinnvoll, oder nicht.
    > Erfahrungswerte.

    Das ist ganz einfach, man wollte das ganze ohne Betriebsrat alles erledigen und wundert sich dass dieser überrumpelt fühlt und nicht jeden Mist abnickt weil wir eine Pandemie haben. Viele AGs hatten da Blut geleckt

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