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Alibiveranstaltung

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  1. Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 02.10.21 - 16:47

    Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles keine Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.

    Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles nur pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben."

    Uups, das war ja von Walter Ulbricht.

    Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat mich zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.

  2. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: Datalog 02.10.21 - 16:58

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles keine
    > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.

    So ökologisch wertvoll ist die Gegend nun auch wieder nicht. Es handelt sich schließlich nicht um ein Naturschutzgebiet oder gar einen Nationalpark.

    Wenn dort keine Fabrik gebaut werden könnte, dann könnte in Deutschland praktisch nirgends mehr eine neue Fabrik gebaut werden. So sieht es doch aus.

  3. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: m9898 02.10.21 - 17:02

    Jedes Gebiet wird ökologisch sensibel wenn der politische Gegner™ dort irgendetwas bauen will, sogar die Straßenrandbegrünung einer Großstadt.

  4. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: lucky_luke81 02.10.21 - 17:12

    Ist doch verseuchtes ungenutztes Land.
    Der Feuerholz Wald tut nix außer Geld kosten.

  5. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: tovi 02.10.21 - 17:16

    soso, Elon Musk hat Dich zum Gegner gemacht?

    womit? Weil er den Umbau zur Emissionsfreien Mobilität maßgeblich vorantreibt?
    Und das ganze schnell machen möchte, weil wir eben nicht 10-20 Jahre Zeit haben?
    Weil er zurecht den Wasserbedarf seiner Fabrik als gering empfindet, wenn nebenan der Braunkohle-Tagebau das hundertfache verschlingt?

    Weil er Laschet ausgelacht hat, weil der Ihm Wasserstoffautos als Zukunft verkaufen wollte?

    Weil er ein Risiko eingeganggen ist, wie es keiner in der deutschen Wirtschaft jemals machen würde?

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles keine
    > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.
    >
    > Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles
    > Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles nur
    > pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen, aber
    > wir müssen alles in der Hand haben."
    >
    > Uups, das war ja von Walter Ulbricht.
    >
    > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat mich
    > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.

  6. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: Fudanti 02.10.21 - 17:38

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles keine
    > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.
    >
    > Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles
    > Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles nur
    > pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen, aber
    > wir müssen alles in der Hand haben."
    >
    > Uups, das war ja von Walter Ulbricht.
    >
    > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat mich
    > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.

    Man muss aber auch sehen was in der Zeit alles passiert ist:

    Der abgeholzte Nutzwald mit Monokultur wird von Tesla andernorts mit DREIFACH so viel Mischwald aufgeforstet. Ein großer Teil der Aufforstaktionen ist bereits abgeschlossen.

    Durch Fertigungsverbesserungen wurde der MAXIMALE Verbrauch von mehr als 3 Mil. m³ (damals ohne Batterieproduktion) auf 1,4 Mil. m³ (mit Batterieproduktion) reduziert

    Die Batterieproduktion wird keine seltenen Erden bzw. Material aus Konfliktländern wie Cobalt benötigen.

    Die fortschrittlichste und effektivste Lackiererei wird gebaut

    Nach Einigung mit den Wasserwerken wird die Infrastruktur ausgebaut, sodass der Grundwasserspiegel in Grünheide nicht belastet wird.

    Wasserrückführ- und Aufbereitungsanlagen
    etc. pp.

    Hier hat sich deutlich mehr bewegt als bei anderen Projekten. Das alles nur Proforma war kann ich nicht nachvollziehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.21 17:41 durch Fudanti.

  7. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: Nightdive 02.10.21 - 17:44

    Ein ökologisch minderwertiger Monokultur Industriewald weicht einer Fabrik, deren Produkte viel mehr für die Umwelt machen als der Wald es vorher gemacht hat und es wäre immer noch so, wenn es sich um einen ökologisch wertvolleren Mischwald handeln würde.

  8. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 02.10.21 - 18:43

    Sie kennen die Gegend nicht. Das ist ein Erholungs – Wald- und Wassergebiet. Das Naturschutzgebiet ist 2 km weiter, auf der anderen Seite der Bahnlinie: das Löcknitztal. Landschaftsschutzgebiete gibt es sogar in größerer Zahl.

    Dabei geht es nicht um den schütterem Kiefernwald, der dort gerodet wurde. Es geht vor allem um die Grundwasserreserven. Verschiedene Seen dort haben ein erhebliches Defizit im Wasserspiegel von bis zu eineinhalb Metern - und das bereits jetzt, bevor das Werk den Betrieb aufgenommen hat.

    Aber letztendlich geht es darum:

    Gibt es Umweltstandards, die ihren Namen verdienen? Nein, gibt es offenbar nicht. Es gibt nur Interessen. Die Interessen von Politikern werden durchgesetzt, siehe auch die falsche Standortentscheidung für den BER.

  9. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 02.10.21 - 18:53

    Ja ja, und alle Menschen sind Verbrecher. Im Ernst, da gibt es große Abstufungen. Grünheide ist ein Gebiet, da sieht es aus wie am Müggelsee und an den angrenzenden Seen. Dort befindet sich nicht ohne Grund eine große Rehaklinik. D.h. nicht "irgendwas mit ein paar Bäumen", das ist ein Kleinod, Seen, Bäche, Feuchtgebiete, Auen, Waldgebiete, eine vielfältige Landschaft, wie es sie nicht mehr oft gibt.

    Nicht nur ein kleines Wäldchen wie neben diesem Braunkohletagebau in Nordrhein-Westfalen.

    Letztendlich haben wir beide das auch nicht zu entscheiden. Die Frage ist nur: kann man sich auf die Institutionen verlassen, die das zu entscheiden haben? Nein, kann man eben nicht.

    Wenn das durchgeht, und alles sieht danach aus, dann kann man auch neben dem Wörlitzer Park ein Atomkraftwerk ererrichten. Dann können sie sich nicht nur die Bürgerbeteiligungen sparen, sondern auch sämtliche Umweltprüfungen.

  10. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 02.10.21 - 18:54

    Es gibt keinen Braunkohletagebau neben an. Der nächste ist 80 km weg. Du solltest mal in Geographie etwas besser aufpassen.

  11. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: bplhkp 02.10.21 - 19:03

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Gebiet wird ökologisch sensibel wenn der politische Gegner™
    > dort irgendetwas bauen will, sogar die Straßenrandbegrünung einer
    > Großstadt.

    Zwar nicht ökologisch sensibel aber zu einem Park.

    Hier in der Nähe soll ein Supermarkt-Flachbau eine Etage tiefer wandern und darüber eine Wohnanlage entstehen. Die örtliche SPD hat das Projekt auf dem Kicker weil dort Eigentumswohnungen und keine Sozialwohnungen entstehen. Im Bezirksausschuss hat man durchgesetzt dass ein öffentlicher Grünstreifen am Rande des Grundstücks vom „Straßenbegleitgrün“ zu einer Parkfläche wird. Ergebnis ist dass das Gebäude umgeplant werden musste weil die Tiefgarageneinfahrt nicht mehr über den Grünstreifen gehen kann.

  12. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 02.10.21 - 19:07

    Das mit dem Wald ist okay. Das kritisiert auch niemand. Der Knackpunkt ist das Wasser, der Wasserbedarf. In der Gegend ist nämlich das Wasser jetzt schon knapp, ganz besonders das Grundwasser. Was letztendlich das Werk dafür bedeutet, werden wir sehen, wenn es in Betrieb geht. Wenn dann die Gegend so ausgetrocknet wird (durch eine Industrie Ansiedlung, die ALLEIN ein Drittel des Wasserbedarfs aller Verbraucher dort in der Gegend gegenwärtig hat), wie es mit der Lausitz passiert ist (wo ich geboren wurde und wo ich noch aus eigener Anschauung als Kind weiß, wie es dort vor den großen Tagebauerschließungen der DDR ausgesehen hat), weiß man, was schief gelaufen ist.

    Aber dann ist es zu spät. Es geht nicht um ökologisch wenig wertvollen Wald. Es geht um das Wasser einer Seengegend, in der es jetzt schon knapp ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.21 19:08 durch mac4ever.

  13. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: sushbone 03.10.21 - 00:12

    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat mich
    > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.

    Mich nicht, im Gegenteil. Mich beeindruckt der Antrieb von Musk, die Art wie er mit seinen Visionen overselling ins Risiko geht bevor seine Entwicklung am Markt ist, was er hervor bringt und dass er überhaupt gewillt ist in einem stockkonservativen fortschrittsmüdem und (nach der Wahl vielleicht sogar) schlecht kalkulierbaren Land wie Deutschland überhaupt gewillt ist hier zu investieren.

  14. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: Fleischgott 03.10.21 - 01:12

    Fudanti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mac4ever schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles
    > keine
    > > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.
    > >
    > > Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles
    > > Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles
    > nur
    > > pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen,
    > aber
    > > wir müssen alles in der Hand haben."
    > >
    > > Uups, das war ja von Walter Ulbricht.
    > >
    > > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat
    > mich
    > > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.
    >
    > Man muss aber auch sehen was in der Zeit alles passiert ist:
    >
    > Der abgeholzte Nutzwald mit Monokultur wird von Tesla andernorts mit
    > DREIFACH so viel Mischwald aufgeforstet. Ein großer Teil der
    > Aufforstaktionen ist bereits abgeschlossen.
    >
    > Durch Fertigungsverbesserungen wurde der MAXIMALE Verbrauch von mehr als 3
    > Mil. m³ (damals ohne Batterieproduktion) auf 1,4 Mil. m³ (mit
    > Batterieproduktion) reduziert
    >
    > Die Batterieproduktion wird keine seltenen Erden bzw. Material aus
    > Konfliktländern wie Cobalt benötigen.
    >
    > Die fortschrittlichste und effektivste Lackiererei wird gebaut
    >
    > Nach Einigung mit den Wasserwerken wird die Infrastruktur ausgebaut, sodass
    > der Grundwasserspiegel in Grünheide nicht belastet wird.
    >
    > Wasserrückführ- und Aufbereitungsanlagen
    > etc. pp.
    >
    > Hier hat sich deutlich mehr bewegt als bei anderen Projekten. Das alles
    > nur Proforma war kann ich nicht nachvollziehen.

    Die fortschrittlichste Lackierei? Woher haste das denn aufgeschnappt? Technisch sollte sie der Gigafactory in Shanghai identisch sein. Der Lack ist daher weder besser noch schlechter als die aktuellen MiC Modelle.

  15. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: Lufegrt 03.10.21 - 09:04

    Eher sind die Gründe Alibi. Man hat durch Fakten festgestellt das es kein Problem gibt.


    mac4ever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles keine
    > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.
    >
    > Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles
    > Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles nur
    > pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen, aber
    > wir müssen alles in der Hand haben."
    >
    > Uups, das war ja von Walter Ulbricht.
    >
    > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat mich
    > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.

  16. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 03.10.21 - 10:36

    Nein, keine Fakten, festgestellt durch die Behörden. Die Behörden interessieren nur Interessen, keine Fakten. Die haben die Definitionshoheit, und das ist nichts anderes als bemäntelte Willkür. Dies hat deutlich die Anhörung in Erkner gezeigt.

    So wie in anderen Bereichen auch, und wie es auch in der DDR war. Oder glauben Sie, dort gab es keine "Wasserschutzbehörde"? Ich bleibe bei meiner Aussage: eine Alibi Veranstaltung. Denn es gibt keine Fakten, die dagegen stehen: die Grundwasserknappheit ist Tatsache. Ebenso die Aussage des Wasserwerks Bergner, dass sie die benötigte Menge nicht schaffen. Dagegen stehen nur undurchsichtige Bedarfsangaben:

    Gerade die (offenbar auf politischen Druck erfolgte) Reduzierung der angeblich benötigten Menge von über 3 auf 1,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr (ich verbrauche zB etwa 150 m³ Wasser im Jahr als Bürger) zeigt, wie wenig solide da gerechnet wurde. Nach dem Motto: Nur knapp die Hälfte? Kein Problem, Hauptsache, wir kriegen die Genehmigung. Diese Bedarfe sind Dummys, nichts weiter.

    Informieren Sie sich erst mal über Fakten, bevor Sie hier herumschwurbeln.

  17. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: thinksimple 03.10.21 - 10:58

    Nightdive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein ökologisch minderwertiger Monokultur Industriewald weicht einer Fabrik,
    > deren Produkte viel mehr für die Umwelt machen als der Wald es vorher
    > gemacht hat und es wäre immer noch so, wenn es sich um einen ökologisch
    > wertvolleren Mischwald handeln würde.


    Die Autos binden CO2? Nope. Es wird CO2e emittiert und nicht gebunden.
    Trotzdem sind EAutos besser als Verbrenner. Emmittieren sie doch nach 2 Jahren weniger CO2e als Verbrenner.
    In den ersten 2 Jahren jedoch mehr.. Und aus der Atmosphäre holt man das zwar nicht mehr raus aber es wird langsam weniger hinzukommen....

    Am besten wäre gar kein Auto...

    Und es gibt besseren Wald der zu schützen wäre als ein Ikea-Spargel.

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  18. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: thinksimple 03.10.21 - 11:03

    Fudanti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mac4ever schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tatsache, dass die Fabrik direkt neben und teilweise auf einem
    > > Wasserschutzgebiet steht, dass es sich um ein ökologisch sehr sensibles
    > > Gebiet mit großen Problemen beim Grundwasser handelt - spielt alles
    > keine
    > > Rolle. Das waren von Anfang an nur Alibiveranstaltungen.
    > >
    > > Die Politik wollte dieses Werk und deshalb wird es auch genehmigt. Alles
    > > Trara an Bürgerbeteiligungen und -einsprüchen, Umweltprüfungen; alles
    > nur
    > > pro forma, Zur Bürgerberuhigung, denn: "Es muss demokratisch aussehen,
    > aber
    > > wir müssen alles in der Hand haben."
    > >
    > > Uups, das war ja von Walter Ulbricht.
    > >
    > > Ich war am Anfang ein Befürworter dieses Projekt. Elon Musk selber hat
    > mich
    > > zum Gegner gemacht durch sein Verhalten.
    >
    > Man muss aber auch sehen was in der Zeit alles passiert ist:
    >
    > Der abgeholzte Nutzwald mit Monokultur wird von Tesla andernorts mit
    > DREIFACH so viel Mischwald aufgeforstet. Ein großer Teil der
    > Aufforstaktionen ist bereits abgeschlossen.
    >
    > Durch Fertigungsverbesserungen wurde der MAXIMALE Verbrauch von mehr als 3
    > Mil. m³ (damals ohne Batterieproduktion) auf 1,4 Mil. m³ (mit
    > Batterieproduktion) reduziert
    >
    > Die Batterieproduktion wird keine seltenen Erden bzw. Material aus
    > Konfliktländern wie Cobalt benötigen.
    >
    > Die fortschrittlichste und effektivste Lackiererei wird gebaut
    >
    > Nach Einigung mit den Wasserwerken wird die Infrastruktur ausgebaut, sodass
    > der Grundwasserspiegel in Grünheide nicht belastet wird.
    >
    > Wasserrückführ- und Aufbereitungsanlagen
    > etc. pp.
    >
    > Hier hat sich deutlich mehr bewegt als bei anderen Projekten. Das alles
    > nur Proforma war kann ich nicht nachvollziehen.

    Die 1,4Mio m2 beziehen sich auf den Verbrauch der ersten Ausbaustufe.
    150.000Fzge

    Für die weitere Ausbaustufe mit Zellfertigung muss Tesla noch einen Vertrag unterschreiben. Den haben sie noch nicht unterschrieben. Mit Unterzeichnung muss Tesla die Infrastrukturkisten für die Erweiterung der Wasserversorgung bezahlen..
    Je später Tesla unterschreibt desto später wird begonnen.
    Und dann kommen wieder welche und schieben auf die Behörden usw...

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  19. Totschlagargument

    Autor: fanreisender 03.10.21 - 11:06

    Eine Veranstaltung irgendeiner Art endet nicht von dem von mir gewünschten Ergebnis. Völlig egal, worum es geht. Also ist es eine "Alibiveranstaltung".

    Solche billigen Totschlagargumente funktionieren natürlich immer und überall. Das eigentlich Dumme ist die dahinter steckende zunehmende Radikalisierung, die einen sachlichen Austausch von Argumenten zunehmend erschwert.

  20. Re: Alibiveranstaltung

    Autor: mac4ever 03.10.21 - 11:48

    Es geht nicht um Kosten. Kein Geld der Welt kann die Schäden abwenden, wenn das Wasser nicht da ist.

    Und dann wird es so kommen: das Werk wirt weiterlaufen, aber für die Bevölkerung wird es massive Einschränkungen geben, die Gärten vertrocknen wie in der Lausitz und die Landschaft wird irreparabel beschädigt.

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