1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tesla: Genehmigung für…

Das war doch schon seit Monaten klar.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: tritratrulala 02.10.21 - 13:51

    Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte: Tesla hat das schon gut gemacht, in dem die sehr deutliche Tatsachen geschaffen haben.

    Theoretisch ist es zwar möglich, dass es endgültig keine Genehmigung gibt, aber realistisch gesehen nicht. Das wäre eine PR-Katastrophe für Brandenburg und im weiteren Kreise auch für die ganze Bundesrepublik. Es würde Gerüchte über die Fortschrittsfeindlichkeit von Deutschland bestätigen und andere Investoren und Firmen nachhaltig abschrecken.

  2. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: EDL 02.10.21 - 14:10

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte: Tesla hat das schon gut
    > gemacht, in dem die sehr deutliche Tatsachen geschaffen haben.
    >
    > Theoretisch ist es zwar möglich, dass es endgültig keine Genehmigung gibt,
    > aber realistisch gesehen nicht. Das wäre eine PR-Katastrophe für
    > Brandenburg und im weiteren Kreise auch für die ganze Bundesrepublik.

    Vor allem wäre es vermutlich auch recht teuer ... sich mit einem Milliardendollar schweren Unternehmen anzulegen, das schon Millionen investiert hat. Das ist keine kleine Sache für ein Bundesland ...

  3. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Fudanti 02.10.21 - 14:46

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte: Tesla hat das schon gut
    > gemacht, in dem die sehr deutliche Tatsachen geschaffen haben.
    >
    > Theoretisch ist es zwar möglich, dass es endgültig keine Genehmigung gibt,
    > aber realistisch gesehen nicht. Das wäre eine PR-Katastrophe für
    > Brandenburg und im weiteren Kreise auch für die ganze Bundesrepublik. Es
    > würde Gerüchte über die Fortschrittsfeindlichkeit von Deutschland
    > bestätigen und andere Investoren und Firmen nachhaltig abschrecken.

    Die Gerüchte über Fortschrittsfeindlichkeit haben sich leider schon lange über die deutschen Grenzen hin ausgeweitet. Siehe bspw. diverse Nachrichten und Youtubekanäle.

    Dadurch dass Tesla quasi wie kein anderes Unternehmen gerade im Rampenlicht steht und somit auch der Bau in Grünheide wurde nun auch für den Rest der Welt deutlich wie träge, irrsinnig und teuer Projekte dank deutscher Bürokratie in die Länge gezogen werden.

    Im Grunde trifft das auf das gesamte deutsche Innovationswesen zu. Pro Einwohner gesehen werden in Deutschland sehr viele Patente und Innovationen angemeldet, aber kaum welche umgesetzt. Da muss man sich nicht fragen wieso.

    Und dann werden auch noch Unternehmen, die den Fortschritt wirklich voran treiben, Projekte ernsthaft und im Budget umsetzen, Projekte zum Abschluss bringen und langfristig die Umwelt deutlich entlasten öffentlich schikaniert, während BER, Stuttgart21 etc. seit Jahren vor sich hin gefüttert werden.

    Das hinterlässt keinen guten Eindruck



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.21 14:47 durch Fudanti.

  4. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Bonarewitz 02.10.21 - 17:26

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte:

    Verfahrenstechnisch überhaupt kein Problem.
    Man hat vor dem Bau zu warten, bis eine Genehmigung vorliegt. Punkt.
    Einzige Alternative: Vorzeitige Genehmigungen nach Bundesemissionsschutzgesetz. Hier trägt das finanzielle Risiko aber vollständig der Bauherr und ist sich im Vorfeld vollkommen bewusst, dass er evtl. zurückbauen muss.
    Nichts anderes würde hier passieren.

    Tesla hat das schon gut
    > gemacht, in dem die sehr deutliche Tatsachen geschaffen haben.

    Wie oben geschrieben: Voll auf eigenes Risiko und mit hinterlegter Sicherheitsleistung iHv 150Mio.¤.
    So sind Rückbau und Entsorgung auch dann gesichert, wenn der Bauherr sich weigert oder insolvent geht.

    > Theoretisch ist es zwar möglich, dass es endgültig keine Genehmigung gibt,
    > aber realistisch gesehen nicht.

    Das liegt aber eher daran, dass Vorabgenehmigungen nur dann ausgestellt werden, wenn die Behörden zu diesem Zeitpunkt eine gute Chance sehen, dass eine Genehmigungsfähigkeit vorliegt.

    > Das wäre eine PR-Katastrophe für
    > Brandenburg und im weiteren Kreise auch für die ganze Bundesrepublik.

    Vermutlich. Aber Recht sollte vor PR gehen.
    Das geltende Recht darf natürlich in Frage gestellt werden. Wer da was ändern möchte, muss sich halt politisch engagieren.
    Wobei ich die Katastrophe eher bei Tesla sehe. Es ist schon eine Milliardensumme investiert worden, die dann weitgehend weg wäre.

    > Es würde Gerüchte über die Fortschrittsfeindlichkeit von Deutschland
    > bestätigen und andere Investoren und Firmen nachhaltig abschrecken.

    Das auf jeden Fall.

  5. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: misfit 02.10.21 - 22:17

    Für wen wird es teuer?
    Wenn das Land Brandenburg die Genehmigung nicht erteilt hätte, dann wäre es für Tesla zusätzlich teuer geworden. Falls du dich nicht erinnerst: Tesla mußte Rücklagen bilden, auf die zugegriffen werden kann, wenn es nicht zu einer Genehmigung gekommen wäre. Rücklagen um das bereits Gebaute wieder zurück zu bauen.
    Tesla hätte keine Handhabung gehabt, gegen die Entscheidung vorzugehen, da sie ja eh ohne Genehmigung gebaut haben. Also komplett auf Risiko gegangen.
    Natürlich will Brandenburg und Deutschland so ein Unternehmen nicht verschrecken. Daher war mir persönlich eh klar, daß die Genehmigung nur reine Formsache ist.

  6. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: sushbone 03.10.21 - 00:07

    „ Es würde Gerüchte über die Fortschrittsfeindlichkeit von Deutschland bestätigen und andere Investoren und Firmen nachhaltig abschrecken.“

    Absolut. Es würde nicht nur Gerüchte bestätigen sondern eben genau jene Fortschrittsfeindlichkeit. Das wäre eine Katastrophe!

  7. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Eheran 03.10.21 - 00:13

    >Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte
    Selbstverständlich könnte man das. Aber warum sollte es dazu kommen? Tesla tut alles, um sämtliche Vorschriften einzuhalten.

  8. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Kawim 03.10.21 - 01:27

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Als ob man da realistisch noch zurückrudern könnte
    > Selbstverständlich könnte man das. Aber warum sollte es dazu kommen? Tesla
    > tut alles, um sämtliche Vorschriften einzuhalten.

    Weil es ein fatales Signal für die Welt wäre, dieser Schaden wäre weitaus größer als die Rückbaukosten für Tesla.

  9. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Sharra 03.10.21 - 06:31

    Genau dafür sind vorläufige Genehmigungen doch da. Es sieht alles gut aus, muss aber noch letztgültig geprüft werden, aber fang schon mal an. Wenn es keine offensichtlichen Gründe gegen eine Genehmigung gibt, spricht da nichts gegen. Und alles andere kann man später noch anpassen, falls es sein müsste, weil Details auffallen, die vorher nicht so klar waren.

    Wenn wir immer erst warten, bis die Prüfung komplett durch ist, obwohl es vielleicht nur über die zu verwendende Fassadenfarbe Bedenken gäbe, baut hier gar keiner mehr irgendwas.

  10. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: EDL 03.10.21 - 09:50

    Wenn ich so Fortschrittsfeindlichkeit ...

    Alle Fortschrittsfreundlichkeit in den letzten 70 Jahren hat uns die Umweltprobleme eingebrockt, die diesen Planeten womöglich schneller als gedacht in großen Teilen menschenfeindlich machen. Da bin ich echt sehr beruhigt, wenn es in Deutschland noch immer etwas schwieriger ist als sonst wo auf der Welt (wo Bestechungsgelder an Einzelpersonen reichen) bis Genehmigungen erteilt werden.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.21 09:54 durch EDL.

  11. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Sybok 03.10.21 - 10:36

    EDL schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich so Fortschrittsfeindlichkeit ...
    >
    > Alle Fortschrittsfreundlichkeit in den letzten 70 Jahren hat uns die
    > Umweltprobleme eingebrockt, die diesen Planeten womöglich schneller als
    > gedacht in großen Teilen menschenfeindlich machen. Da bin ich echt sehr
    > beruhigt, wenn es in Deutschland noch immer etwas schwieriger ist als sonst
    > wo auf der Welt (wo Bestechungsgelder an Einzelpersonen reichen) bis
    > Genehmigungen erteilt werden.

    Ja, die Fortschrittsfreundlichkeit hat uns schon riesige Umweltsünden eingebracht. So wie die Abschaltung einiger der saubersten Kraftwerke der Welt (ich rede hier nicht mal von AKWs, die will ich auch nicht haben), um dann dreckigen Kohlestrom im Ausland einzukaufen (und übrigens auch Atomstrom aus teils wesentlich älteren und unsichereren Anlagen). Auch im Bereich Verbrennungsmotor hat uns vor allem die fortschrittliche Anwendung von gewerbsmäßigem Betrug weit gebracht, der dann leider von rückschrittlichen Innovationsfeinden aufgedeckt wurde. ;-)
    Also ganz so ist es nicht, dass ausgerechnet Innovationen an der Umweltverschmutzung Schuld wären.

  12. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Sharra 03.10.21 - 11:07

    Klar, und weil bei uns nicht nach Umweltschutzvorschriften gebaut wurde, haben die Firmen ihre Drecksfabriken irgendwo sonst auf der Welt gebaut, wo sie Müll, Abgase und Dreck einfach in die Umwelt blasen dürfen. Hats ja voll gebracht.

  13. Re: Das war doch schon seit Monaten klar.

    Autor: Muntermacher 03.10.21 - 11:15

    Die Gerüchte der Fortschrittsfeindlichkeit beruhen hauptsächlich auf den Kritiken der Berufsnörglern, die alles in diesem Land schlechtreden.
    Nur weil hier nicht alles oder viel das jeweils Beste der Welt ist, hinkt man hinterher. Es kommt auch stark darauf an was, man betrachtet. Glasfaser und mobiles Internet? Viel Lernbedarf, sicher. Sozialwesen? Vorbildlich. Bildungswesen? Sehr weit oben.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Cyber Security Experte (m/w/d)
    Ebee Smart Technologies GmbH, Berlin
  2. Data Scientist CPQ / Sales Configurater (w/m/d)
    WILO SE, Dortmund
  3. Informatiker / innen oder Physiker / innen (w/m/d)
    DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin
  4. Programmierer / Softwareentwickler (m/w/d)
    Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen bei Hannover

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Merck: Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber
Merck
Von der Apotheke zum zweitbesten IT-Arbeitgeber

Das Pharmaunternehmen Merck ist auf Platz 2 der Top-IT-Arbeitgeber Deutschlands gelandet - wir wollten von den Mitarbeitern wissen, wieso.
Von Tobias Költzsch


    Koalitionsvertrag: Zeitenwende bei der IT-Sicherheit
    Koalitionsvertrag
    Zeitenwende bei der IT-Sicherheit

    In der Ampelkoalition deuten sich große Veränderungen bei der IT-Sicherheit an. Wir haben uns den Koalitionsvertrag genauer angeschaut.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Security Hacker veröffentlichen Daten nach Angriff auf Stadt Witten
    2. Prosite Anonymous hackt Hildmann-Hoster
    3. Security IT-Angriff legt Stadtverwaltung Witten lahm

    Ohne Google, Android oder Amazon: Der Open-Source-Großangriff
    Ohne Google, Android oder Amazon
    Der Open-Source-Großangriff

    Smarte Geräte sollen auch ohne die Cloud von Google oder Amazon funktionieren. Huawei hat mit Oniro dafür ein ausgefeiltes Open-Source-Projekt gestartet.
    Ein Bericht von Sebastian Grüner

    1. Internet der Dinge Asistenten wie Alexa und Siri droht EU-Regulierung