1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tesla im Langstrecken-Test: Einmal…

5% Ladeverlust in der Nacht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Kauwi 25.10.19 - 08:41

    Holy Shit. Das sind 300 Watt. Soviel wie ein 2-Personen-Haushalt im Durchschnitt verbraucht. Für ein in rumstehendes Auto.

  2. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Dwalinn 25.10.19 - 09:29

    Naja das war mit aktivierter super Alarmanlage, die 2,5 % (rund 2 kWh) sind aber auch nicht gerade wenig.
    Wer mehr kurzstrecke fährt erhöht dadurch ordentlich seinen Verbrauch.

  3. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: smonkey 25.10.19 - 09:52

    Hinzu kommen noch mal Verluste beim eigentlichen Ladevorgang. Der ADAC hatte hier kürzlich für einen Tesla Model X100 D rund 8% gemessen [1]. Bei anderen Modellen noch deutlich mehr.

    Dann beträgt der Übertragungsverlust im Netz auch noch mal um ca. 5,7%.

    Der eigentlich hohe Wirkungsgrad von Elektromotoren reduziert sich somit bei der Gesamtbetrachtung von E-Autos leider merklich.

    1) https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/

  4. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: marcometer 25.10.19 - 10:23

    Ladeverluste sind in den WLTP-Verbrauch der Fahrzeuge schon mit eingerechnet.
    Daher ergibt sich bei den WLTP-Angaben ja immer die Diskrepanz zwischen Akkukapazität, Reichweite und Verbrauch.
    Eben gerade nicht ist nämlich Akkukapazität / Verbrauch = Reichweite

    Bei der WLTP Reichweite steht wie weit du damit wirklich kommst, wenn der Akku voll ist.
    Beim WLTP Verbrauch steht wie viel das Energie das Fahrzeug ab Ladesäule für 100km braucht, also inkl. Ladeverluste, denn die zahlst du ja mit.
    -> Verbrauchsangabe nutzen für Berechnungen was es dich kostet zu fahren, Reichweitenangabe nutzen um zu wissen wie weit man kommt.

  5. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Poolcrack 25.10.19 - 11:28

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja das war mit aktivierter super Alarmanlage, die 2,5 % (rund 2 kWh)
    > sind aber auch nicht gerade wenig.
    > Wer mehr kurzstrecke fährt erhöht dadurch ordentlich seinen Verbrauch.

    Wenn man den Sentry-Mode, die Alarmanlage, den USB-Stick abzieht und die Standklimatisierung deaktiviert und das Auto nicht ständig mit einem Zugriff auf die Tesla-App wieder aufweckt, dann sind es <=0,5% pro Nacht.

    Das mit der Kurzstrecke ist ein anderer Effekt: das Auto benötigt viel Energie beim Anheizen. Um die Temperatur zu halten (Langstrecke), wird deutlich weniger Energie verbraucht. Am besten noch an der Ladestation vorklimatisieren, dann hat man kaum Reichweitenverlust auf der Langstrecke.

  6. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Dwalinn 25.10.19 - 11:49

    Also ich bin jetzt von den angaben im Artikel ausgegangen, die frage ist natürlich wie viel er als "Anfänger" gemacht hat

  7. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Slartie 25.10.19 - 13:32

    Dass Standklimatisierung über ne Nacht im Mittel locker 300-600 Watt fressen kann, da gehe ich ja noch mit. Aber eine Alarmanlage? Ein USB-Stick? Den USB-Stick, der selbst bei Zugriffen mehr wie 2 Watt braucht, möchte ich sehen (sieht bestimmt lustig aus, wenn der rot schimmernd vor sich hin glüht), und selbst die geilste softwaregestützte Alarmanlage mit KI und ML und App-Anbindung über Mobilfunk und hassenichgesehn kann man doch wohl auf nem Raspberry-Pi-ähnlichen Embedded-System laufen lassen, das selbst unter Vollast nicht über 5 Watt braucht.

    Ich frage mich wirklich, was die da machen. Minen die da nachts heimlich Moneros auf ihren Nvidia-Chips?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.19 13:33 durch Slartie.

  8. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Poolcrack 25.10.19 - 15:17

    Der Sentry-Mode zeichnet bei Bewegungen fortlaufend mit früher drei, jetzt vier Kameras auf. Bei Bewegungen wird auf den USB-Stick eine Kopie gespeichert. Die Alarmanlage im Auto selbst benötigt weniger. Und den USB-Stick steckt man aus damit der Bordcomputer sich schneller schlafen legt. Es gibt nicht um die paar Milliwatt des USB-Sticks.

  9. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Slartie 25.10.19 - 16:07

    Na ja gut, aber selbst das - ne Kamera mit Bewegungserkennung und Aufzeichnung bei Bewegung hatten wir hier doch neulich sogar mit Batteriebetrieb in den News, die konnte mit zwei AAs 20 Stunden ununterbrochen aufnehmen und zwei Jahre "auf der Lauer liegen" (IIRC). Auch mit vier davon plus einem Embedded-Bordcomputer zusätzlich der alles zusammenführt und aufzeichnet komm ich doch selbst bei ungeschickter Auslegung nicht über 10-20W Leistungsaufnahme.

    Der Weg von da zu 300 Watt ist ein ziemlich langer, da müssen die schon gewaltig verschwenderisch sein bei Tesla.

    Wobei...verschwenderisch ist vielleicht genau das Stichwort, eventuell verbraten sie die Power wirklich nicht mit Monero-Mining, sondern mit dem Generieren von Log-Nachrichten und dem Totschreiben von Flash-Chips ;-) https://www.heise.de/autos/artikel/Teslas-Flash-Fehlkonstruktion-4563357.html

  10. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Cyrano0815 27.10.19 - 21:31

    am Anfang war alles an (Sentry Mode etc)
    als ich die Zusammenhänge besser verstanden und die Einstellungen angepasst hatte wurde die Lage deutlich besser (am Anfang waren es etwa 4% pro Nacht - gegen Ende der Reise weniger als 1%)

  11. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Pixel5 28.10.19 - 08:48

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja gut, aber selbst das - ne Kamera mit Bewegungserkennung und
    > Aufzeichnung bei Bewegung hatten wir hier doch neulich sogar mit
    > Batteriebetrieb in den News, die konnte mit zwei AAs 20 Stunden
    > ununterbrochen aufnehmen und zwei Jahre "auf der Lauer liegen" (IIRC). Auch
    > mit vier davon plus einem Embedded-Bordcomputer zusätzlich der alles
    > zusammenführt und aufzeichnet komm ich doch selbst bei ungeschickter
    > Auslegung nicht über 10-20W Leistungsaufnahme.

    diese Kameras mit AA batterien nehmen erstmal garnix auf, die haben einen extra bewegungsmelder der dann erst die Kamera usw. einschaltet und die Qualität ist dann halt auch eher mittelmäßig.

    Tesla macht die Bewegungserkennung direkt über das Bild der Kamera und weil permanent aufgezeichnet wird hat man auch die Möglichkeit nachdem z.b. einer den Wagen gerammt hat die Zeit davor mit zu speichern.

    Wir sprechen hier von einer Kartoffelkamera die nur aufnimmt wenn der Bewegungsmelder die aktiviert gegen 4 Full HD Kameras bei denen das Bild in echtzeit auf Bewegungen geprüft wird.
    Dafür wird die gleiche Technik verwendet die auch für den Autopilot läuft also ist hier auch alles redundant ausgelegt und wird gleichzeitig von zwei identischen Systemen berechnet.
    Ja 300W sind viel aber überleg mal wie das ganze bei VW oder BMW laufen würde, die verkaufen dir den Autopilot und wenn du die bereits vorhandene Technik gerne auch für einen Sentry Mode nehmen möchtest fährst du mal bitte zum Händler der dir das Freischaltet und lässt ein paar tausender da liegen.
    Bei Tesla gabs das einfach mal als Update und dafür musste man nicht mal zum Händler fahren.

  12. Re: 5% Ladeverlust in der Nacht

    Autor: Cyrano0815 05.11.19 - 16:27

    Die Kameras selbst sind dabei nicht die primären Stromverbraucher, sondern der vermutlich "Steuerungsrechner" der (im Normalbetrieb) auch noch jede Menge andere Aufgaben für z.B. Spurhalteassistenz, Tempomat etc hat. (= der Rechner + weitere Elektronik kann durch das ständige aufwecken durch Ereignisse nicht in Standby gehen - das braucht Energie)

    Der Sentry Mode (Wächter Modus) ist jetzt bei mir nicht mehr immer an & ich schaue auch nicht mehr x-Mal am Abend auf die MobileApp = das so zu machen wie im Artikel beschrieben war ein "Anfängerfehler" von mir und kein "Versagen" von Tesla

    Den Sentry Mode muss man übrigens auch erst manuel selbst einschalten

    Update:
    Seit Anfang letzter Woche läuft bei mir Teslamate als Datenlogger mit - der Vampire Drain (oder auch Phantom Darin) liegt ohne den "Schnickschnack" bei 6km - 8km Reichweitenverlust beim Stehen über Nacht (Größenordnung 1%)

    -> das ist für mich persönlich nicht dramatisch
    (auch wenn ich mir wünschen würde das es weniger wäre)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, verschiedene Standorte
  3. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  4. AUSY Technologies Germany AG, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Nitro VG270Ubmiipx 27-Zoll-IPS WQHD 75Hz für 199€, Acer Predator Cestus 330 Gaming...
  2. (u. a. BenQ GL2780E 27-Zoll-LED FHD für 127,84€, Lenovo IdeaPad Flex 5 15,6-Zoll-FHD-IPS-Touch...
  3. 333€ (Vergleichspreis 388€)
  4. 49,99€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler