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  5. › Tesla: Model 3, Model S und Model X…

Tesla kein Goldstandard

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  1. Tesla kein Goldstandard

    Autor: horstnd 17.10.20 - 20:57

    Ich fand ja früher die Berichte über Tesla durchaus interessant, allerdings finde ich die Berichterstattung mittlerweile eigenartig. Tesla Autos sind weder qualitativ noch vom Fahrgefühl (Model 3 fährt sich wie ein Go Cart) mit normalen Verbrennerautos gleichzusetzen. Es gibt aber mittlerweile vor allem deutsche Hersteller (Audi, VW) die wenn auch noch nicht Reichweitentechnisch, jedoch ansonsten E- Autos bauen die dem Fahrkomfort und Qualitätsstandard des deutschen Michels entsprechen. Das ist auch keine Überraschung, sondern war ja zu erwarten. BMW u. Daimler ziehen da nach und werden es nicht schlechter machen. Nicht falsch verstehen, Tesla hat meinen Respekt als Firma die als erste ein serienreifes E-Auto auf den Markt brachten, aber wenn ich hier lese das sich manche überlegen einen Tesla zu leasen oder zu kaufen denen kann ich nur raten eine Probefahrt zu machen. Tesla ist nicht der Apple unter den E-Autos, das ist er so die Renault Klasse, aber trotz der vielen Berichte über Spaltmaße, abgebrochene Lenkräder und wegfliegende Panoramadächer hat man immer den Eindruck, Tesla wäre der Goldstandard.

  2. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: lestard 17.10.20 - 21:57

    Gibt es nen Audi A4, VW Passat, BMW 3er oder eine ähnliche Mittelklasse-Limusine/Kombi als E-Auto? Hab ich wohl verpasst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.20 21:57 durch lestard.

  3. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: katze_sonne 17.10.20 - 22:51

    horstnd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fand ja früher die Berichte über Tesla durchaus interessant, allerdings
    > finde ich die Berichterstattung mittlerweile eigenartig. Tesla Autos sind
    > weder qualitativ noch vom Fahrgefühl (Model 3 fährt sich wie ein Go Cart)
    > mit normalen Verbrennerautos gleichzusetzen. Es gibt aber mittlerweile vor
    > allem deutsche Hersteller (Audi, VW) die wenn auch noch nicht
    > Reichweitentechnisch, jedoch ansonsten E- Autos bauen die dem Fahrkomfort
    > und Qualitätsstandard des deutschen Michels entsprechen. Das ist auch keine
    > Überraschung, sondern war ja zu erwarten. BMW u. Daimler ziehen da nach und
    > werden es nicht schlechter machen. Nicht falsch verstehen, Tesla hat meinen
    > Respekt als Firma die als erste ein serienreifes E-Auto auf den Markt
    > brachten, aber wenn ich hier lese das sich manche überlegen einen Tesla zu
    > leasen oder zu kaufen denen kann ich nur raten eine Probefahrt zu machen.
    > Tesla ist nicht der Apple unter den E-Autos, das ist er so die Renault
    > Klasse, aber trotz der vielen Berichte über Spaltmaße, abgebrochene
    > Lenkräder und wegfliegende Panoramadächer hat man immer den Eindruck, Tesla
    > wäre der Goldstandard.

    Ich empfehle dir folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=tcjKnzwZfWY

    Danke, mein Interesse für den ID.3 ist damit quasi komplett verschwunden. Und nein, nextmove ist kein Tesla-Fanboy-Channel - auch Tesla hat da schon mehr als nur ein bisschen Fett wegbekommen.

    Aber neben der Wertigkeit (die beim Model 3 Innenraum, insbesondere nach dem Refresh, deutlich geiler ist als beim Hartplastik ID.3) zählt heutzutage das Infotainment-System als ein wichtiger Punkt (neben Dingen wie den SuperChargern, wo Tesla einfach weit voraus ist). Und DAS was VW da abgeliefert hat, ist doch ne Katastrophe. Selbst mit 100 Updates, wenn nichts mehr laggt: Das Bedienkonzept ist gelinde gesagt "für'n Arsch" - und die UI sieht komplett veraltet aus. Sie haben's nicht verstanden. Oder können es nicht besser.

    Spaltmaße? Geschenkt (naja, außer dass der Durchschnittsneuwagenkäufer dafür bisher nie Interesse gezeigt hat, erst seit der leidigen Tesla-Diskussion und das eigentlich auch nur bei Tesla; woanders achtet da niemand drauf). Aber warten wir mal ab, wie die Model Y nächstes Frühjahr aus Deutscher Produktion aussieht.

    Wegfliegende Panoramadächer? Wohl eher Singular. Bisher ist 1 solcher Fall bekannt. (hättest du wegen einer nicht richtig festgeklemmten und damit undichten Benzinleitung bei z. B. Mercedes auch so einen Aufriss gemacht? Oh stimmt ja, das war gar unbedingt nicht in den Medien)

    Abgebrochene Lenkräder? Also DAS ist mir neu. Ich verstehe dein Problem nicht, du scheinst fast eine Obzession zu haben, Tesla schlecht zu machen.

    PS: Ich fahre VW. Aber so manche Dinge wie ein Kofferraumschalter, der nach 13 Jahren nicht mehr funktioniert sind echt lächerlich. Das ist ein verdammter Schalter. Und so ein Kofferraum wird auch keine 30 mal am Tag geöffnet. Was zum Fick?

  4. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: The Duder 17.10.20 - 23:39

    Ach nur ein Schalter, da kann ich von diversen VWs und Audis die ich hatte noch ganz andere Geschichten erzählen. (diverse Fahrzeuge)
    - kaputter Türschalter (jawoll er ist im Schloss integriert, also musste das Schloss getauscht werden und die Schlüssen neu eingelernt werden)
    - defekte Airbags (nach einem Jahr, Warnleuchte war an wegen durchgescheuerten Kabel (!!!))
    - Kombiinstrument defekt (nach 2 Jahren und wenigen Monaten) => alle Sicherheitsfeatures wurden daraufhin deaktiviert
    - Fahrzeugbrand mit Totalschaden

    Also das Kapitel mit toller Qualität usw. usf. ist bei mir definitiv durch, das Risiko gehe ich nicht wieder ein XD

  5. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: Cavaron 18.10.20 - 04:59

    horstnd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla Autos sind weder qualitativ noch vom Fahrgefühl...
    Also das Ford Model T ließ von Verarbeitung und Sitzqualität gegenüber der Imperialwagen-Kutsche des Wiener Hofes auch einiges zu wünschen übrig...

  6. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: Phelia 18.10.20 - 07:17

    Oh ja . Sie haben es. Ich kaufte und steckte ständig Geld hinein (

  7. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: gadthrawn 18.10.20 - 08:11

    katze_sonne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich empfehle dir folgendes Video: www.youtube.com
    >
    > Danke, mein Interesse für den ID.3 ist damit quasi komplett verschwunden.
    > Und nein, nextmove ist kein Tesla-Fanboy-Channel - auch Tesla hat da schon
    > mehr als nur ein bisschen Fett wegbekommen.

    Nö, aber ein Anruf vw Channel.

    > Aber neben der Wertigkeit (die beim Model 3 Innenraum, insbesondere nach
    > dem Refresh, deutlich geiler ist als beim Hartplastik ID.3) zählt
    > heutzutage das Infotainment-System als ein wichtiger Punkt (neben Dingen
    > wie den SuperChargern, wo Tesla einfach weit voraus ist). Und DAS was VW da
    > abgeliefert hat, ist doch ne Katastrophe. Selbst mit 100 Updates, wenn
    > nichts mehr laggt: Das Bedienkonzept ist gelinde gesagt "für'n Arsch" - und
    > die UI sieht komplett veraltet aus. Sie haben's nicht verstanden. Oder
    > können es nicht besser.

    Dann müsste Tesla Seite dem s+x die Qualität extrem verbessert haben. Ich fände die extrem mies verarbeitet, Klappend.

    > Spaltmaße? Geschenkt (naja, außer dass der Durchschnittsneuwagenkäufer
    > dafür bisher nie Interesse gezeigt hat, erst seit der leidigen
    > Tesla-Diskussion und das eigentlich auch nur bei Tesla; woanders achtet da
    > niemand drauf). Aber warten wir mal ab, wie die Model Y nächstes Frühjahr
    > aus Deutscher Produktion aussieht.

    Um Spaltmaße und Verarbeitung gibt es früher schon. In den 80ern und 90ern ob man nen Asiaten nimmt beispielsweise. Toyota und Co haben dann massiv nachgebessert. Die Spaltmaße sind eben auch ein Zeichen dafür, wie gut etwas verarbeitet wurde, an denen sieht man in der Regel auch, ob das Fahrzeug schon Mal einen Unfall hatte. Bei Tesla wirkt es als hätten sie alle schon Mal einen Pfusch mäßig reparieren Unfall gehabt. Sänger wenn beim 3 der die Heckschürze wegen Regen anfallen darf ...

    > Wegfliegende Panoramadächer? Wohl eher Singular. Bisher ist 1 solcher Fall
    > bekannt. (hättest du wegen einer nicht richtig festgeklemmten und damit
    > undichten Benzinleitung bei z. B. Mercedes auch so einen Aufriss gemacht?
    > Oh stimmt ja, das war gar unbedingt nicht in den Medien)

    Ja, Heckschürzen war öfter. Hunter der Heckschürze sammelt sich erst, die wird zu schwer.

    > Abgebrochene Lenkräder? Also DAS ist mir neu. Ich verstehe dein Problem
    > nicht, du scheinst fast eine Obzession zu haben, Tesla schlecht zu machen.

    Ja, man denkt glaube ich zuerst an die gebrochenen sitze. Das Lenkrad kenne ich nur aus dem Bericht des ein Monate alten Fahrzeuges.

    Das Problem ist, das es eben nichts einzelnes an sich ist. Bei den Verbrauchertests USA ist Tesla mit den meisten Mängeln an Neufahrzeugen auf den letzten Platz gelandet.

    > PS: Ich fahre VW. Aber so manche Dinge wie ein Kofferraumschalter, der nach
    > 13 Jahren nicht mehr funktioniert sind echt lächerlich. Das ist ein
    > verdammter Schalter. Und so ein Kofferraum wird auch keine 30 mal am Tag
    > geöffnet. Was zum Fick?


    Das ist lustig.. das ist eine häufige Beschwerde beim S- und die sind wohl alle noch nicht so alt. Das weder Taste noch Fernbedienung der Kofferraum mehr öffnen können, der beim anfahren trotzdem piept der wäre offen. Und du beschwerst dich erst nach 13 Jahren über etwas ähnliches etwas wohl dort seltener vorkommt....

  8. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: ChMu 18.10.20 - 12:01

    horstnd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fand ja früher die Berichte über Tesla durchaus interessant, allerdings
    > finde ich die Berichterstattung mittlerweile eigenartig.

    Ich bin mir sicher das wenn was gleichwertiges von anderen kommt das auch darueber berichtet wird.

    > Tesla Autos sind
    > weder qualitativ noch vom Fahrgefühl (Model 3 fährt sich wie ein Go Cart)

    Hm. Also ich habe beides. Ein Model 3 und mehrere go carts. Nein, das ist nicht das selbe.

    > mit normalen Verbrennerautos gleichzusetzen.

    Warum sollte man das tun? Wenn, dann muss man doch mit e-Autos (in der selben Klasse) vergleichen? Wenn Du ein Model 3 faehrst, interessieren Verbrenner doch nicht mehr? Das bodenlose Geldgrab ist schnell dankbar vergessen.

    > Es gibt aber mittlerweile vor
    > allem deutsche Hersteller (Audi, VW) die wenn auch noch nicht
    > Reichweitentechnisch, jedoch ansonsten E- Autos bauen die dem Fahrkomfort
    > und Qualitätsstandard des deutschen Michels entsprechen.

    Oh? Was denn? Habe ich da was verpasst? Die Reichweite ist doch gerade das, was den Deutschen am wichtigsten ist? Die muessen doch alle 1000km am Stueck zurueck legen, dauernd, weil die Freunde und Familie ja immer am entgegengesetzen Zipfel der Republik wohnen und ueberhaupt, Deutschland ein Land der Aussendienstler ist. Wo ist also der electro Passat, der 3/5er BMW, der A4 touring electric?

    > Das ist auch keine
    > Überraschung, sondern war ja zu erwarten. BMW u. Daimler ziehen da nach und
    > werden es nicht schlechter machen.

    Bestimmt. Irgendwann, vieleicht, aber dann ganz bestimmt. Aber erst mal weiter Diesel kaufen, richtig?

    > Nicht falsch verstehen, Tesla hat meinen
    > Respekt als Firma die als erste ein serienreifes E-Auto auf den Markt
    > brachten, aber wenn ich hier lese das sich manche überlegen einen Tesla zu
    > leasen oder zu kaufen denen kann ich nur raten eine Probefahrt zu machen.

    Ja, 7 Mann welche unbedingt mal meinen fahren wollten, haben sich darauf hin auch einen gekauft. Kann man tatsaechlich empfehlen. Man kann das Teil auch mal nen Monat mieten, wobei die Entscheidung nach ner Woche feststehen sollte.

    > Tesla ist nicht der Apple unter den E-Autos, das ist er so die Renault
    > Klasse, aber trotz der vielen Berichte über Spaltmaße, abgebrochene
    > Lenkräder und wegfliegende Panoramadächer hat man immer den Eindruck, Tesla
    > wäre der Goldstandard.

    Wie bitte? Renault baut keinen Model3 vergleichbaren Stromer. Und die city Huepfer welche sie anbieten kosten im Verhaeltnis richtig Geld und sind idR gar nicht verfuegbar. Abgebrochene Lenkraeder? Wegfliegende Panoramadaecher? Es soll EINEN Fall gegeben haben und der wird untersucht, also von normalen Vorgaengen kann man da wohl kaum reden.
    Wenn von einem Hersteller (Tesla) inzwischen 7 stellig Autos rumfahren und die Produktion langsam aber sicher auf die halbe Mio pro Jahr zusteuert, wird natuerlich darueber berichtet. Die Deutschen rechnen mit 5 stelligen Flottenzahlen, ueber die letzten 30 Jahre zusammen gerechnet.
    Tesla verkuendet mehr Reichweite bei geringerem Preis, Deutschland berichtet gedrosselte Produktion wegen mangelnder Batterien.
    Spaltmasse hin oder her, das ist nicht vergleichbar.
    Und sollten die deutschen irgendwann mal in die Poette kommen, 10-15 Jahre nach Tesla, werden wir weiter sehen.
    Momentan und fuer die naehere Zukunft bedeutet e-Auto Tesla. Bei den Hutschachteln gibt es viele, ja, da wo Tesla gar nicht aktiv ist, also auch keine Konkurenz. Bei richtigen Autos sind bis jetzt alle Tesla “Killer” gescheitert. Ein kurzes aufflammen beim Launch (e-tron, iPace, Fisker,) und dann wird wieder zur Tagesordnung uebergegangen.
    Teslas sind nicht die schnellsten, nicht unbedingt die bequemsten, technisch nicht cutting edge (ja, ein HUD waere schoen) und nicht die sparsamsten (nur fast) aber das gesamt
    Paket stimmt.
    Vom SC Netzwerk welches funktioniert und gepflegt bezw ausgebaut wird, zu staendigen kleinen aber nuetzlichen Updates bis zum Gefuehl, das man sich hier Gedanken gemacht hat, ein electrisches Auto zu bauen und nicht eine Batterie in einen Verbrenner zu packen.
    Aber gut, VW will ja 2022/2023, also eher 2025 dann seine Fabriken fertig haben um dann im grossen Stil den ID.4 und Buzz zu bauen. Der Buzz waere ein echter Hit, wenn sie den gebracht haetten als sie ihn vorgestellt haben (ich meine nicht 2018, die ersten Studien gibts seit 2012) waere das DER Knaller gewesen (ich haette ihn auf jeden Fall gekauft) aber so ist er eben ein immer weiter entfernter Traum und die Umbauschmieden verdienen gut an umgebauten Bullies.
    Bis dahin fahren dann einige Millionen Teslas rum, diese Fahrer sind als Kunde 2023/2025 nicht mehr vorhanden.
    Wie heisst es so schoen? You snooze, you loose.

  9. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: WonderGoal 18.10.20 - 17:08

    horstnd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fand ja früher die Berichte über Tesla durchaus interessant, allerdings
    > finde ich die Berichterstattung mittlerweile eigenartig. Tesla Autos sind
    > weder qualitativ noch vom Fahrgefühl (Model 3 fährt sich wie ein Go Cart)
    > mit normalen Verbrennerautos gleichzusetzen.
    Das liegt daran, dass der Akku im Unterboden verbaut ist und somit foglich der Schwerpunkt des ganzen Autos nach unten wandert. Ein Konzept das jetzt als Standard gilt und alle anderen Hersteller weltweit übernehmen. Ebenso hat Tesla gezeigt, dass man für E-Moblität komplett neue Plattformen benöigt und nicht einfach Akku + E-Motor in ein für einen Verbrennungsmotor konzipiertes Chassis einbauen kann. Bzw. "können schon", aber es macht a) den Bau eines Fahrzeugs aufwändiger/teurer und b) bleibt die Effizienz mies.

    > Es gibt aber mittlerweile vor
    > allem deutsche Hersteller (Audi, VW) die wenn auch noch nicht
    > Reichweitentechnisch, jedoch ansonsten E- Autos bauen die dem Fahrkomfort
    > und Qualitätsstandard des deutschen Michels entsprechen.
    Was sind denn die "Qualitätsstandards des deutschen Michels". Zuletzt bei den Autodoktoren ein Video über einen VW Golf (Neufahrzeug) gesehen, der im Werk anscheinend beschädigt, dann nach notdürfiter Reparatur (Spachtelung + Nachlackieren) dem Kunden versucht hat, dies als Neufahrzeug unterzuschieben, ohne Hinweis darauf, dass ein Schaden verursacht wurde.

    Ebenso muss man schauen, was Porsche bei seinem relativ neuen Taycan produziert... Manche leittragende Kunden witzeln über "Legostein-Spaltmaße", weil die Türen so schief eingebaut wurden, dass man Legosteine reinstecken kann.

    Es müssten halt endlich mal mehr Leute aufwachen und diesen Mythos vom "Präzisionswunderwerk des deutschen Autos" fallen lassen. Das ist ein Mythos, der längst vergangen ist.

    > Das ist auch keine
    > Überraschung, sondern war ja zu erwarten. BMW u. Daimler ziehen da nach und
    > werden es nicht schlechter machen.
    Momentan machen sie es durch die Bank schlechter. Vorstände von BMW und VW gab es ja schon, die selbst zugegeben haben, dass Tesla ihnen a) bei den Akkus voraus ist und b) vor allem auch bei der Software... vornehmlich die Software, die eben das Temperatur- und Powermanagement vornimmt. Die Software, als auch das Bedienkonzept (Touchscreen oder alles rein über Spracheingabe, wo der Benutzer Befehle am Stück in normaler Sprechweise eingeben kann, ohne wie ein Roboter Schritt für Schritt sprechen zu müssen). Bei der Bedienung tun sich die deutschen Hersteller schwer...

    Ingesamt sind die bisherigen und noch angekündigten Modelle deutscher Hersteller noch sehr verhalten im möglichen Potenzial von E-Moblität. Und warum? Weil man ja nicht zu schnell das lukrative Geschäftsmodell torpedieren möchte, das man die letzten Jahrzehnte mit Vertragswerkstätten, Ersatzteil- und Aftersalemarkt aufgebaut hat.

    > Nicht falsch verstehen, Tesla hat meinen
    > Respekt als Firma die als erste ein serienreifes E-Auto auf den Markt
    > brachten, aber wenn ich hier lese das sich manche überlegen einen Tesla zu
    > leasen oder zu kaufen denen kann ich nur raten eine Probefahrt zu machen.
    Tesla hat das E-Auto vielleicht nicht erfunden, aber die Eier gehabt vorhandene Technik am Markt zusammenzuführen und einfach ein durchdachtes Gesamtkonzept zu entwickeln.

    Du bist vielleicht mal in einem Tesla in einer von deren Verkaufsräumen gesessen, aber sicherlich noch nie einen gefahren. Das was Teslas bieten, erwarte ich heute eigentlich als Grundstandard bei Autos der oberen Mittelklasse.

    > Tesla ist nicht der Apple unter den E-Autos, das ist er so die Renault
    > Klasse, aber trotz der vielen Berichte über Spaltmaße, abgebrochene
    > Lenkräder und wegfliegende Panoramadächer hat man immer den Eindruck, Tesla
    > wäre der Goldstandard.
    Völlig verblendete Ansicht von dir, die nicht mehr zu überbieten ist. Ich empfehle mal in diverse Auto-Foren reinzuschauen, was dort so die Kinderkrankheiten der "deutschen Premiumfahrzeuge" sind und da sind die durchschnittlichen halben bis ein Dutzend grundlegenden Konstruktionsfehler noch gar nicht dabei, für die es aber nie einen umfassenden Rückruf gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.20 17:11 durch WonderGoal.

  10. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: taifun850 18.10.20 - 19:50

    Wird kommen. Mit Gebrüll. In drei Jahren hat der Spritpreis soweit angezogen, dass die Firmenwagenmanager anfangen werden massiv auf Elektro umzustellen. Die Gesetze in Mietwohnungen eine Lademöglichkeit nachzurüsten sind auch auf dem Weg.

    Tipp: 2027 werden 50% der 5er BMW als E-Auto verkauft. Und das ist eine Anzahl die Tesla nicht liefern kann.

  11. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: Jossele 18.10.20 - 20:42

    taifun850 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Tipp: 2027 werden 50% der 5er BMW als E-Auto verkauft. Und das ist eine
    > Anzahl die Tesla nicht liefern kann.

    Ja - das wird echt blöd für Tesla. Immerhin bleibt ihnen noch, demütigst den deutschen Herstellern ihre Batterien zu verkaufen weil erstens wie oben geschrieben Tesla nicht so viel produzieren wird (... wieso eigentlich? Meines Wissens nach, der einzige Autohersteller der zur Zeit an 3 neuen Werken gleichzeitig baut) und zweites die deutschen OEM ja wegen der gewaltigen Massen an e-Autos die sie dann bauen werden eh dringend die Batterien brauchen.
    Voll die win-win Situation...
    irgendwie...
    Ironie? Was'n das??

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  12. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: lestard 18.10.20 - 23:11

    Ja, wird irgendwann kommen. Nützt mir halt nix, wenn man jetzt oder in Kürze ein Auto kaufen möchte.

  13. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: gasm 20.10.20 - 20:17

    Woher bekommst du diese Informationen? Warten wir mal die Zahlen morgen ab und dann sehen wir weiter. VW zeigt mit dem ID3 gerade Tesla wie man Autos baut und verkauft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.20 20:17 durch gasm.

  14. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: Blanc 20.10.20 - 22:14

    Jossele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > taifun850 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Tipp: 2027 werden 50% der 5er BMW als E-Auto verkauft. Und das ist eine
    > > Anzahl die Tesla nicht liefern kann.
    >
    > Ja - das wird echt blöd für Tesla. Immerhin bleibt ihnen noch, demütigst
    > den deutschen Herstellern ihre Batterien zu verkaufen weil erstens wie oben
    > geschrieben Tesla nicht so viel produzieren wird ....

    Auch eine höchst sinnvolle Methode: Tesla kauft Batterien von CATL und verkauft sie dann Daimler, die wiederum in einer strategischen Partnerschaft mit CATL sind?

    Was sind "ihre" (Teslas) Batterien?
    Die von Panasonic gefertigten, oder die von LG Chem, oder eben CATL gekauften?

  15. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: ChMu 20.10.20 - 22:50

    gasm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher bekommst du diese Informationen? Warten wir mal die Zahlen morgen ab
    > und dann sehen wir weiter. VW zeigt mit dem ID3 gerade Tesla wie man Autos
    > baut und verkauft.

    Ironie Tags vergessen?

  16. Re: Tesla kein Goldstandard

    Autor: JackIsBlackV8 22.10.20 - 03:29

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gasm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Woher bekommst du diese Informationen? Warten wir mal die Zahlen morgen
    > ab
    > > und dann sehen wir weiter. VW zeigt mit dem ID3 gerade Tesla wie man
    > Autos
    > > baut und verkauft.
    >
    > Ironie Tags vergessen?

    Bei Fakten braucht man keine Ironietags.

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