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650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: kellemann 02.03.20 - 14:35

    Komischer Erfahrungen die du machst, aber da sieht man halt auch, dass man auch Glück haben kann.

    Mein Auto ist nun 11 Jahre alt, hat 160kkm gelaufen, 2 mal neue Reifen (Winter und Sommer), 1 mal neue Bremsen, 1 mal Zahnriemen bei 125kkm, 1 neue Scheibe wegen Steinschlag (Versicherung).
    Ansonsten halt Inspektion (Ölwechsel, Bremsflüssigkeit, Filter).
    Alles in allem war ich mit Neupreis (damals abwrackprämie) und den Reparaturen für meinen Golf noch unter den 30k¤ die der Tesla an Reparaturen hatte. Aber natürlich auch nicht bei der Laufleistung ;) man muss halt schauen das man sinnvolle Vergleiche hat und die letzten Taxen in denen ich saß waren allesamt eKlasse wo auch gerne mal schon 400-500k auf dem Tacho stand.

    Ansonsten, die alte Mercedes E-Klassen, wenn die auf Grund des Alters keinen Rost hatten, die sind auch gerne im Bereich 500k-1000k km und das ohne neue Motoren Kupplungen usw.
    Aber auch da kann man Glück und Pech haben.

  2. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: Tuxee 02.03.20 - 14:36

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bei diesen Tesla war es der komplette Antriebsstrang der gewechselt
    > werden musste! Nur erscheint der eben nicht auf der Rechnung, da Tesla aus
    > Angst schlecht darzustellen die Wechsel kostenlos durchgeführt hat! Sonst
    > hätte das locker über 150.000 $ oder mehr gekostet!

    Der Tausch eines Antriebsstrangs kostet mehr als doppelt so viel als 2 Neuwagen? Glaube ich sofort...

  3. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: berritorre 02.03.20 - 14:47

    Naja, ein Kia Seed ist auch eine "leicht" andere Fahrzeugklasse als der Tesla Model X.

    Es ist auch nicht sinnvoll den Kia Seed mit einem BMW X5 zu vergleichen, etc.

    Ich finde die Gesamtkosten bei der Laufleistung jetzt auch nicht soooo überraschend.

    Über 150.000km im Jahr sind schon eine Ansage. Ca. 13.500km im Monat, oder 450km am Tag (inklusive WoE). Das macht auch ein normales Taxi im Schnitt nicht.

    Hier mal kurz was ergoogelt.
    https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Sonderver%C3%B6ffentlichungen/Taxengewerbe_in_Hamburg/2015-07-14_Die_wirtschaftliche_Lage_des_Hamburger_Taxengewerbes_2014.pdf

    Da machte die durchschnittliche Taxe 67.671 km im Jahr, also weniger als die Hälfte.

    Allerdings ist dieser Tesla ja auch ein Einzelfall. Schwer zu sagen ob das ein Ausreisser war (nach oben oder unten) oder ob das wirklich eine gute Repräsentation ist. Aber wer fährt schon ähnlich viel mit dem Auto. Das dürfte einen absolute Ausnahme sein und nicht allzu oft reproduziert werden können.

  4. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: berritorre 02.03.20 - 14:48

    Ich vermute mal, er meinte 15.000.

  5. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: ChMu 02.03.20 - 15:00

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ein Kia Seed ist auch eine "leicht" andere Fahrzeugklasse als der
    > Tesla Model X.
    >
    > Es ist auch nicht sinnvoll den Kia Seed mit einem BMW X5 zu vergleichen,
    > etc.
    >
    > Ich finde die Gesamtkosten bei der Laufleistung jetzt auch nicht soooo
    > überraschend.
    >
    > Über 150.000km im Jahr sind schon eine Ansage. Ca. 13.500km im Monat, oder
    > 450km am Tag (inklusive WoE). Das macht auch ein normales Taxi im Schnitt
    > nicht.
    >
    > Hier mal kurz was ergoogelt.
    > www.statistik-nord.de
    >
    > Da machte die durchschnittliche Taxe 67.671 km im Jahr, also weniger als
    > die Hälfte.
    >
    > Allerdings ist dieser Tesla ja auch ein Einzelfall. Schwer zu sagen ob das
    > ein Ausreisser war (nach oben oder unten) oder ob das wirklich eine gute
    > Repräsentation ist. Aber wer fährt schon ähnlich viel mit dem Auto. Das
    > dürfte einen absolute Ausnahme sein und nicht allzu oft reproduziert werden
    > können.

    Wir haben zwei Model S im Dauerbetrieb bei 80000km/a reiner Kurz Strecken bezw Mittelstrecke (so bis 60km). Der erste liegt ueber 400000km und ist SEHR guenstig bis jetzt und wir zahlen den Strom selber, trotz vorhandener Flatrate am SuC.dauert zu lange da extra hinzufahren.
    Aber bei Tesloop gingen die Kosten ja auch erst bei 300000km bezw eigentlich 450000km los. Vorher war ja nichts. Gott sei Dank haben wir nicht diese merkwuerdigen Falkon Tueren welche ja auch Kosten verursacht haben. Reifen und inzwischen sogar Bremsen sehe ich als Verschleiss an. Bei jedem Auto.
    Ansonsten sind die Kosten in keinster Weise mit zum Teil erheblich teureren Verbrennern zu vergleichen, welche wir ja auch betreiben. Aber mit Sicherheit auf Sicht gegen electric eintauschen..

  6. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: nehana 02.03.20 - 15:16

    RaiseLee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist eure Meinung, ich finde das jetzt nicht unbedingt übertrieben
    > viel?

    Da bin ich ganz bei dir, das ist überhaupt nicht viel. Obendrein wird hier mit keinen Wort und keinem Gedanken berücksichtigt, dass es sich um ein Arbeitsgerät handelt mit dem Geld verdient wurde. Das stellt die Sache zusätzlich in ein anderes Licht.

  7. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: narfomat 02.03.20 - 15:39

    zum vergleich aus dem "realen" leben ^^ - hab nen i30cw FD diesel gehabt, der hatte zum schluss 510tkm runter.
    REPARATUR waren soweit mir bekannt 1x turbolader, 2x kupplungsscheiben, 1x tachowechsel, heckklappenöffner, 1x anlasser, 1x motorhaubenverschluss, turboschlauch 1x durch verschleiss (und 1x der marder ^^), thats it.

    für weiteres fahren (was durchaus möglich gewesen wäre) wäre allerdings mind. der turbo noch mal fällig gewesen (ca. 1000euro mit einbau) sowie querlenker vorn, feststellbremse, federn/dämpfer mind. hinten.
    klimakompressor war im letzten jahr defekt (wurde nicht noch mal gemacht)... und die karre hatte über 450.000 dann starke kaltstartprobleme. ich meine allerdings KALT, also so bei -15.
    6. gang hat "gesungen" bei ca. 130kmh.
    das an der kiste unzählige male bremsen gemacht wurden, filter, riemen gewechselt, scheiben erneuert, etc. sollte klar sein, ist aber bekanntlich keine reparatur.
    getriebe handschaltung war absolut TIPTOP für die laufleistung/alter, der 1. gang ging ganz zum schluss (ab ca. 480T) manchmal nur schwer rein (hätte mal evtl einstellen können, k.a.).
    lenkrad war verschlissen, sitze waren aber noch top, lenkung/spur einwandfrei, wenig rost am boden.
    man sollte aber bedenken das es sich um einen 20.000euro diesel kombi der golfgrösse gehandelt hat, und nicht um ein 80.000euro e-fahrzeug.

    gg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.20 15:44 durch narfomat.

  8. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: derdiedas 02.03.20 - 16:40

    Nö - alte mercedes halten ohne Probleme >500.000km aus,

    https://www.welt.de/motor/modelle/article175182494/Klassiker-Der-Mercedes-W124-ist-das-beste-alte-Auto.html

    https://www.autobild.de/artikel/mercedes-benz-240-d-mit-kilometerrekord-47135.html

    https://www.mercedes-fans.de/magazin/auto-der-woche/mercedes-w124-als-kilometer-millionaer-89er-mercedes-e-klasse-schafft-eine-million-kilometer.2291

    Weniger ist halt mehr, damals waren die Motoren nicht überzüchtet und thermisch ausgereizt. Sie hatten weniger Elektronik mit den entsprechenden Problemen - kurz um sie fuhren und fuhren und fahren teilweise immer noch.

    Sowas ist Nachhaltig - nicht etwas das nach wenigen Jahren nur noch Schrott ist. Und gerade Elektroautos mögen eines nicht - tiefentladen werden. Sprich man sollte sicher sein das das Auto immer zumindest zum teil geladen ist, ein längerer Krankenhausaufenthalt oder ein vergessenes Auto in der Scheune führen schnell zu einem wirtschaftlicher Totalschaden.

    Gruß DDD

  9. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: dummzeuch 02.03.20 - 18:09

    wiseboar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 4.5c/km
    > Klingt für mich nicht tragisch

    Sehe ich eigentlich auch so, insbesondere bei dieser Kilometerleistung, an die die meisten Privatwagen nicht drankommen dürften.

    > Bei 650k km fällt jeder Verbrennen auseinander

    So würde ich da nicht sagen. Oberklasse-PKWs sollten so lange eigentlich halten (zumindest taten sie es früher).

    Wir haben ein paar Sprinter, die deutlich über 2 Mio Kilometer auf dem Tacho haben. Auseinandergefallen sind sie nicht, aber es gibt kaum etwas, was noch nicht augetauscht wurde.

    Einer davon ist so ein Montagsauto mit Sprint-Shift-Schaltung (es gibt einen Grund, dass die nicht mehr verbaut wird), das Ding ist eine Katastrophe. Der Motor und das Getriebe wurden schon mehrfach getauscht.

  10. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: berritorre 03.03.20 - 16:47

    Auch ihr dürftet eher die Ausnahme sein, mit 80.000km im Jahr. Genauso wie die Vertreter in ihrem Diesel-Kombi eben nicht das allgemeine Fahrverhalten wiederspiegeln.

  11. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: sadan 03.03.20 - 16:53

    Mitbnem w124 vergleichen finde ich ja super. Vl sollten die menschen die den dingern nachweinen wieder mal mit sowas fahren. Da war fahren noch arbeit. Kein vergleich zu nem tesla.

  12. Re: 650'000Km und 30'000$ Reparatur viel?

    Autor: ChMu 03.03.20 - 19:00

    sadan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mitbnem w124 vergleichen finde ich ja super. Vl sollten die menschen die
    > den dingern nachweinen wieder mal mit sowas fahren. Da war fahren noch
    > arbeit. Kein vergleich zu nem tesla.

    Na ja, ich habe noch einen w126 aus den 80ern, “befreit” nachdem er seinen Dienst in der Firma gemacht hatte. Das Teil ist wirklich ein Genuss zu fahren, der gleitet nur so dahin. Da haengt man wie ein Schluck Wasser in der Kurve und es ist einfach nur gemuetlich. Ein rollendes Wohnzimmer eben.
    Ok,
    20-25l/100km im Stadtverkehr,
    Merklich ruckelnde Automatik (wenn man Tesla kennt)
    Niveau Ausgleich laesst zu wuenschen uebrig
    AC hat noch nie, auch neu, richtig funktioniert,
    Bremsen welche doch eine Herausforderung sind, speziell in der Kurve, ueber 2t Leergewicht druecken eben,
    Scheinwerfer welche einiges der Phantasie ueberlassen,
    Reichweite aehnlich dem Tesla, 400-500km. Nur das das “aufladen” fast 150Euro kostet :-)
    Aber,
    Kein Rost, auch nach fast 40 Jahren nicht (vollverzinkt)
    genialer Tempomat der den Verbrauch auf der Autobahn locker auf 13l drueckt
    SEHR guenstige Ersatzteile
    Ein Schiffs Motor der wohl noch laeuft wenn alles runterrum weggefault ist,
    Hydraulische Zentralverriegelung (einschl. Tankdeckel) was einfach nur geil ist.
    Einfachst zu reparieren (sollte was kaputt gehen, was idR nicht der Fall ist)
    Original Preis 89400DM. Umd nein, das kann man nicht heute auf Euro halbieren, das war verdammt viel Geld Anfang der 80er.
    Heutiger Wert? 2000 Euro. Vieleicht. Aber wozu verkaufen? Es ist heute ein Spassmobil mit vieleicht 3000km im Jahr. Schoen mal rauszuholen.

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