Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Tesla Motors: Mehr Reichweite für…

2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Cane 04.05.16 - 15:02

    Es gibt eigentlich immer zwei grundlegende Argumentationen, wenn E-Mobilität, wie sie heute existiert, schlecht geredet werden soll:

    1. Der Strom kommt doch sowieso von Braunkohle, und deshalb ist die Well-to-Wheel-Betrachtung von E-Mobilität genauso scheiße wie beim Benziner.
    2. Strom ist sowieso total teuer und deshalb ist der E-Wagen gar nicht billiger als ein günstiger Diesel.

    Unabhängig von den tatsächlichen Berechnungen und Wirkungsgraden, die man damit zugrunde liegt, pisst mich der grundlegende - typisch "deutsche michelige" - Denkfehler daran wirklich an: Die angesprochenen Mängel sind nämlich nicht systemisch! Anders als beim Benziner können sich diese Umstände ändern.

    Das betrifft sowohl den "deutschen Strommix", als auch Strom die Preisentwicklung für den Strom.

    Vor allem auf das letzte Argument (die Energiekosten) möchte ich noch einmal eingehen: Strom lässt sich ziemlich komfortabel selber herstellen (anders als Diesel übrigens). Die Gewinnschwelle dazu liegt aktuell bereits bei irgendwas um ~25-30 Cent / kWh. Das bedeutet, dass Strom nicht mehr signifikant teurer werden wird. Denn wenn dem so wäre, würde einfach jeder anfangen, sich vom Stromnetz unabhängig zu machen. Zusätzlich lässt sich Strom sehr vielfältig produzieren, was den Verbraucher noch unabhängiger von einem zentralen Erzeuger macht, und auch signifikant mehr Wettbewerb zulässt.

    Bei Benzin/Diesel ist das übrigens anders. Dort ist man auf Gedeih und Verderb dem Oligopol ausgeliefert.

    Und das ist jetzt vollkommen unabhängig von der Nachhaltigkeitsgeschichte und dem Öko-Anstrich und irgendwelchen Idealen. Die Technologie E-Mobilität ist für den Verbraucher einfach 1000x besser, weil sie durch ihre Grundstruktur Vorteile hat, die ein Diesel/Benziner nie haben wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.16 15:09 durch Cane.

  2. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Dwalinn 04.05.16 - 15:18

    Cane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt eigentlich immer zwei grundlegende Argumentationen, wenn
    > E-Mobilität, wie sie heute existiert, schlecht geredet werden soll:
    >
    > 1. Der Strom kommt doch sowieso von Braunkohle, und deshalb ist die
    > Well-to-Wheel-Betrachtung von E-Mobilität genauso scheiße wie beim
    > Benziner.
    Die aussage stimmt aber nur wenn man keinen Grünen Strom kauft... klar hat man keinen Einfluss was für ein Strom im Auto landet aber man hat einfluss wer das Geld bekommt (und fördert dadurch auch Erneuerbare Energie)

    > 2. Strom ist sowieso total teuer und deshalb ist der E-Wagen gar nicht
    > billiger als ein günstiger Diesel.
    Ist er auch nicht und wird er auch noch lange nicht sein... dafür muss Diesel wirklich verdammt teuer werden (oder Akkus verdammt günstig)

    > Unabhängig von den tatsächlichen Berechnungen und Wirkungsgraden, die man
    > damit zugrunde liegt, pisst mich der grundlegende - typisch "deutsche
    > michelige" - Denkfehler daran wirklich an: Die angesprochenen Mängel sind
    > nämlich nicht systemisch! Anders als beim Benziner können sich diese
    > Umstände ändern.
    >
    > Das betrifft sowohl den "deutschen Strommix", als auch Strom die
    > Preisentwicklung für den Strom.
    >
    > Vor allem auf das letzte Argument (die Energiekosten) möchte ich noch
    > einmal eingehen: Strom lässt sich ziemlich komfortabel selber herstellen
    > (anders als Diesel übrigens). Die Gewinnschwelle dazu liegt aktuell bereits
    > bei irgendwas um ~25-30 Cent / kWh. Das bedeutet, dass Strom nicht mehr
    > signifikant teurer werden wird. Denn wenn dem so wäre, würde einfach jeder
    > anfangen, sich vom Stromnetz unabhängig zu machen. Zusätzlich lässt sich
    > Strom sehr vielfältig produzieren, was den Verbraucher noch unabhängiger
    > von einem zentralen Erzeuger macht, und auch signifikant mehr Wettbewerb
    > zulässt.
    Wann stellt die Solaranlage Strom her? Je nach Jahreszeit von 09-18 Uhr (rein ausgedachte Zahlen), Wann brauche ich den Strom? je nach Jahreszeit 17-07 Uhr.
    Das ist eins der Probleme zumindest bei Solaranlagen, man braucht speicher um den Strom auch nutzen zu können... wenn es mehr Parkplätze mit Stromanschlüssen gebe könnte man aber zumindest das Laden des Autos Tagsüber machen.

    > Bei Benzin/Diesel ist das übrigens anders. Dort ist man auf Gedeih und
    > Verderb dem Oligopol ausgeliefert.
    Und bei erneuerbaren Energien von dem Wetter (wobei man das natürlich mit Speicherung auffangen kann

    > Und das ist jetzt vollkommen unabhängig von der Nachhaltigkeitsgeschichte
    > und dem Öko-Anstrich und irgendwelchen Idealen. Die Technologie E-Mobilität
    > ist für den Verbraucher einfach 1000x besser, weil sie durch ihre
    > Grundstruktur Vorteile hat, die ein Diesel/Benziner nie haben wird.

    Nein tut mir leid aber das kann ich so nicht unterschreiben, klar haben eCars viele vorteile aber auch nunmal viele Nachteile.... recht hast du aber in ein paar Jahrzehnten wenn die nachteile fossiler Brennstoffe immer größer werden und die Nachteile von eCars immer kleiner.

  3. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Berner Rösti 04.05.16 - 15:27

    Cane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt eigentlich immer zwei grundlegende Argumentationen, wenn
    > E-Mobilität, wie sie heute existiert, schlecht geredet werden soll:

    Du, wenn ich ehrlich bin, interessiert mich die Umweltfreundlichkeit nur nachrangig.

    Viel wichtiger ist, dass es stand heute kein einziges akkubetriebenes Elektroauto gibt, das einen vollwertigen Ersatz für ein konventionell angetriebenes darstellt. Und das liegt nicht an irgendwelchen ideologischen Well-to-Wheel-Diskussionen, sondern schlicht und ergreifend an der simplen Tatsache, dass die Reichweite weit unter der eines Verbrenners liegt und die "Tankzeit" um Größenordnungen darüber.

    Selbst das Auto mit der höchsten Reichweite kommt immer noch nicht so weit wie ein billiger Kleinwagen. Und noch schlimmer: Es ist noch nicht einmal möglich, diese Reichweite in den "billigen Kleinwagen" einzubauen, da der dazu notwendige Akku fast mehr als dieser Wagen wiegen würde.

    Und genau das sind nun einmal harte, technische Fakten, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Es ist auch nach wie vor keine Lösung dafür in Sicht, allenfalls Workarounds.

  4. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Cane 04.05.16 - 15:28

    Dwalinn schrieb:
    > Nein tut mir leid aber das kann ich so nicht unterschreiben, klar haben
    > eCars viele vorteile aber auch nunmal viele Nachteile.... recht hast du
    > aber in ein paar Jahrzehnten wenn die nachteile fossiler Brennstoffe immer
    > größer werden und die Nachteile von eCars immer kleiner.

    Doch, genau das meine ich. Systembedingt kann sich die E-Mobilität positiv entwickeln. Beim Verbrenner ist das nicht gegeben.

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cane schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt eigentlich immer zwei grundlegende Argumentationen, wenn
    > > E-Mobilität, wie sie heute existiert, schlecht geredet werden soll:
    >
    > Du, wenn ich ehrlich bin, interessiert mich die Umweltfreundlichkeit nur
    > nachrangig.
    >
    > Viel wichtiger ist, dass es stand heute kein einziges akkubetriebenes
    > Elektroauto gibt, das einen vollwertigen Ersatz für ein konventionell
    > angetriebenes darstellt. Und das liegt nicht an irgendwelchen ideologischen
    > Well-to-Wheel-Diskussionen, sondern schlicht und ergreifend an der simplen
    > Tatsache, dass die Reichweite weit unter der eines Verbrenners liegt und
    > die "Tankzeit" um Größenordnungen darüber.
    >
    > Selbst das Auto mit der höchsten Reichweite kommt immer noch nicht so weit
    > wie ein billiger Kleinwagen. Und noch schlimmer: Es ist noch nicht einmal
    > möglich, diese Reichweite in den "billigen Kleinwagen" einzubauen, da der
    > dazu notwendige Akku fast mehr als dieser Wagen wiegen würde.
    >
    > Und genau das sind nun einmal harte, technische Fakten, die sich nicht
    > wegdiskutieren lassen. Es ist auch nach wie vor keine Lösung dafür in
    > Sicht, allenfalls Workarounds.

    Absolut verständlich. Für dich ist der State-of-the-Art nicht praktikabel. Geschenkt, akzeptiert. Macht die Technologie als solche aber nicht schlecht.


    Genau das bemängel ich ja: Den Leuten reicht der aktuelle Stand der Technik ("Heute reicht der Wagen nicht für 500 km") nicht (vollkommen berechtigt), pauschalisieren das aber gleich auf die gesamte Technologie ("... deswegen ist E-Mobilität scheiße"). Zusätzlich werden aktuelle Tatsachen ("Strom wird teurer") vollkommen unreflektiert und unberechtigter Weise auf die Zukunft extrapoliert.

    Es werden einfach viel zu viele Themen und Perspektiven vermischt. Ich finde auch, dass E-Autos erst ein paar sinnvolle Anwendungsfälle haben. In einigen anderen Bereichen muss man noch ein bisschen umdenken (was auch auch für vertretbar halte). Trotzdem sind sie einfach geil. Weil sie - im Gegensatz zum Verbrenner - Potenzial haben!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.16 15:34 durch Cane.

  5. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Berner Rösti 04.05.16 - 15:31

    Cane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > > Nein tut mir leid aber das kann ich so nicht unterschreiben, klar haben
    > > eCars viele vorteile aber auch nunmal viele Nachteile.... recht hast du
    > > aber in ein paar Jahrzehnten wenn die nachteile fossiler Brennstoffe
    > immer
    > > größer werden und die Nachteile von eCars immer kleiner.
    >
    > Doch, genau das meine ich. Systembedingt kann sich die E-Mobilität positiv
    > entwickeln. Beim Verbrenner ist das nicht gegeben.

    Du kannst in einen Verbrenner übrigens auch nachhaltig erzeugten Treibstoff rein packen – sogar heute schon. Es ist derzeit aber einfach (noch) zu teuer.

  6. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Kleba 04.05.16 - 15:52

    Cane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden einfach viel zu viele Themen und Perspektiven vermischt. Ich
    > finde auch, dass E-Autos erst ein paar sinnvolle Anwendungsfälle haben. In
    > einigen anderen Bereichen muss man noch ein bisschen umdenken (was auch
    > auch für vertretbar halte). Trotzdem sind sie einfach geil. Weil sie - im
    > Gegensatz zum Verbrenner - Potenzial haben!

    +1!

  7. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: oxybenzol 04.05.16 - 17:37

    Cane schrieb:

    > Absolut verständlich. Für dich ist der State-of-the-Art nicht praktikabel.
    > Geschenkt, akzeptiert. Macht die Technologie als solche aber nicht
    > schlecht.
    >
    > Genau das bemängel ich ja: Den Leuten reicht der aktuelle Stand der Technik
    > ("Heute reicht der Wagen nicht für 500 km") nicht (vollkommen berechtigt),
    > pauschalisieren das aber gleich auf die gesamte Technologie ("... deswegen
    > ist E-Mobilität scheiße"). Zusätzlich werden aktuelle Tatsachen ("Strom
    > wird teurer") vollkommen unreflektiert und unberechtigter Weise auf die
    > Zukunft extrapoliert.
    >
    > Es werden einfach viel zu viele Themen und Perspektiven vermischt. Ich
    > finde auch, dass E-Autos erst ein paar sinnvolle Anwendungsfälle haben. In
    > einigen anderen Bereichen muss man noch ein bisschen umdenken (was auch
    > auch für vertretbar halte). Trotzdem sind sie einfach geil. Weil sie - im
    > Gegensatz zum Verbrenner - Potenzial haben!

    Schön zusammengefasst. Ich hab mich desshalb auch schon ein paar mal aufgeregt, besonders weil es bei Golem ja um neue Technologien geht, man hier also einen Blick in die Zukunft werfen kann.
    Allerdings hat sich schon etwas verändert. Die Anzahl der Kontrakommentare hat sich im Vergleich mit dem vor 1 oder 2 Jahren schon verringert. Je mehr Artikel zum Thema E-Auto erscheinen, desto mehr wird der Leser aufgeklärt und werden die Ängste abgebaut.

    Beim Handy war das ja anfangs auch so. Ein beliebtes und durch aus verständliches Argument war "Ich will nicht immer erreichbar sein" und heute schaltet keiner freiwillig sein Smartphone aus, weil man Angst hat, etwas zu verpassen.

  8. Mehrere Fehler:

    Autor: Emulex 04.05.16 - 18:08

    1. wenn der Strompreis so niedrig bleiben soll und jeder E-Auto fährt, dann fehlt da sehr viel Geld aus Mineralöl- und Ökosteuer.
    2. Energie muss gespeichert werden. Es ist eben doch ein systemisches Problem, nämlich das der unkonstanten Gewinnung erneuerbarer Energien.
    3. die Autos werden alle viel schwerer und der nutzbare Platz kleiner - schonmal in einem 2,1 Tonnen Tesla hinten drin gesessen? Dann weißt du was gemeint ist.

    Bevor wir nicht effizientere Möglichkeiten haben Energie zu speichern und zu produzieren, würde ich eher Öl- und Gasheizungen umrüsten, als Autos.
    Da wären sogar Rasenmäher in meiner Liste noch vor den PKWs.

    Aber versuch sowas mal zu hypen...den Rasenmäher sieht höchstens der Nachbar und die Heizung überhaupt niemand...aber den Tesla....huiiii da gucken alle!

  9. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: wasabi 04.05.16 - 18:30

    > 3. die Autos werden alle viel schwerer und der nutzbare Platz kleiner -
    > schonmal in einem 2,1 Tonnen Tesla hinten drin gesessen? Dann weißt du was
    > gemeint ist.

    Ich habe noch nicht drin gesessen, du offenbar schon. Was meinst du denn damit? Inwiefern spürt man im Innenraum nachteilig, dass Batterien unter den Füßen hat? selbst wenn der Tesla innen kleiner ist als vergleichbare Benziner (ich weiß es nicht) - warum soll das pauschal für Elektroautos gelten? Letztlich bieten Elektroautos eigentlich sogar die Möglichkeit, den Innenraum in einem Auto viel besser zu nutzen, und das macht Tesla ja durchaus auch (ebenso z.B. BMW beim i3). Nämlich ein Ebener Innenraum, ohne Getriebtunnel etc., dazu Kofferaum vorne.

  10. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: Emulex 04.05.16 - 20:42

    Also mit meinen 1,93 brauch ich da nicht hinten sitzen und das find ich bei so einem großen Auto ziemlich schwach.
    Er ist ungefähr so hoch wie ein 5er BMW, also muss der Platz ja irgendwie durch die Akkus samt Verkleidung verloren gehen !?
    Zumal als Fließheck eigentlich unproblematisch was Kopffreiheit angeht, aber trotzdem komisch wenig Platz verglichen mit einer Mittelklasse-Limousine.

  11. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: oxybenzol 04.05.16 - 21:04

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber versuch sowas mal zu hypen...den Rasenmäher sieht höchstens der
    > Nachbar und die Heizung überhaupt niemand...aber den Tesla....huiiii da
    > gucken alle!

    Neid ist nun mal ein wichtiger Faktor im Verkauf von Produkten. Beim E-Auto findest du das doof aber bei Handy oder Verbrenner ist es auf einmal ganz toll.

  12. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: ChMu 05.05.16 - 00:31

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mit meinen 1,93 brauch ich da nicht hinten sitzen und das find ich bei
    > so einem großen Auto ziemlich schwach.

    Also diese Probleme haben wir komischerweise nicht. Ganz im Gegenteil, das Platzangebot wird idR sehr gelobt.

    > Er ist ungefähr so hoch wie ein 5er BMW, also muss der Platz ja irgendwie
    > durch die Akkus samt Verkleidung verloren gehen !?

    Die Batterie ist knapp 13cm dick und Teil der tragenden Karosserie. Also die macht viel, aber Platz nimmt sie sicher nicht weg.

    > Zumal als Fließheck eigentlich unproblematisch was Kopffreiheit angeht,

    Eben.

    > aber trotzdem komisch wenig Platz verglichen mit einer
    > Mittelklasse-Limousine.

    Also es gibt mehr Platz als in der S Klasse, sehr viel mehr als in der E Klasse und mehr als im A6, andere Mittelklasse Limusinen habe ich nicht zur Verfuegung. Es gibt weniger Platz als im kleinen Rollce, dem Ghost2, aber der kostet auch fast das dreifache des Tesla. Alles im allen ist das Platz Angebot und zusammen mit dem Stauraum vorne und hinten (mehr als ein E Klasse Kombi), schon sehr ausreichend, zumal er auch noch eher zu den guenstigen Wagen in dieser Klasse zaehlt.

  13. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: Emulex 05.05.16 - 10:49

    Also mehrere Tests die ich auf Anhieb im Internet gefunden habe (Autozeitung, AMS) bestätigen meinen Eindruck: Hinten ist es Coupé-artig eng.
    Laut Autozeitung auf A7-Niveau, laut AMS muss man sich ab 1,80m in eine leichte Kauerhaltung begeben.

    Wie gesagt, mich wundert wo der Platz verloren geht.
    Ich hab aber auch noch keine Tesla auseinandergebaut.

  14. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: stiGGG 05.05.16 - 11:51

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > laut AMS muss man sich ab 1,80m in eine
    > leichte Kauerhaltung begeben.

    Pro-Tipp: Vielleicht demnächst mal bessere Quellen bemühen als so'n Wolfsburger Werksblatt, wenn du mitreden willst.

  15. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: Emulex 05.05.16 - 20:21

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > laut AMS muss man sich ab 1,80m in eine
    > > leichte Kauerhaltung begeben.
    >
    > Pro-Tipp: Vielleicht demnächst mal bessere Quellen bemühen als so'n
    > Wolfsburger Werksblatt, wenn du mitreden willst.

    Den persönlichen Eindruck bestätigt, schrieb ich.
    Tesla gibt offenbar keine Abmessungen raus, wie es bei anderen Herstellern üblich ist, aber immerhin findet man das:
    http://globalexpress.com/images/Size_Drawing_2.jpg

    Wenn ich sehe wie die Fanboys selbst sowas schönreden, wundert mich langsam nichtsmehr.

  16. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: gadthrawn 05.05.16 - 21:04

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 3. die Autos werden alle viel schwerer und der nutzbare Platz kleiner -
    > > schonmal in einem 2,1 Tonnen Tesla hinten drin gesessen? Dann weißt du
    > was
    > > gemeint ist.
    >
    > Ich habe noch nicht drin gesessen, du offenbar schon. Was meinst du denn
    > damit? Inwiefern spürt man im Innenraum nachteilig, dass Batterien unter
    > den Füßen hat? selbst wenn der Tesla innen kleiner ist als vergleichbare
    > Benziner (ich weiß es nicht) - warum soll das pauschal für Elektroautos
    > gelten? Letztlich bieten Elektroautos eigentlich sogar die Möglichkeit, den
    > Innenraum in einem Auto viel besser zu nutzen, und das macht Tesla ja
    > durchaus auch (ebenso z.B. BMW beim i3). Nämlich ein Ebener Innenraum, ohne
    > Getriebtunnel etc., dazu Kofferaum vorne.

    Oh, das bieten sie eigentlich nicht. Batterie= schwer. Heißt möglichst weit unten verbaut.
    Aber erst Tesla. Der Tesla ist so schon auf sparsam getrimmt. Die aktuelle E-Klasse ist mir zu niedrig geworden, der Tesla steht daneben noch niedriger. Stromlinienform für wenig Verbrauch ähnlich Sportwagen. Sportwagen und E sitzt du aber tiefer drin. Da macht sich von unten die Batterie bemerkbar.

    Kofferraum vorne ist kleiner wie beim Käfer... 150 Liter. Dachboxen -nicht zugelassen ( wäre wohl zu viel Verbrauch bei e). Habe auch nicht. Kombiform würde auch zuviel verbrauchen. Kofferraum geht vom Innenraum weg. Für fast5 Meter ist der innen daher klein. Setz dich mal in einen Chrysler 300 cc zum Vergleich-da ist vorne und hinten mehr Platz.

    Das Volumen was für die Batterien weg geht ist halt recht Groß.

    Schau mal die alteA-klasse an oder den Vaneo - auch da grader Boden. Oder ein Urgestein -alte Voyager- gerade Boden mit Lenkradschaltung. Warum sollten Autos mit Frontantrieb und Automatik einen Getriebetunnel haben?
    Oder hast du mal im alten R4 gesessen? Schaltung am Amaturenbrett, kein Mitteltunnel - den erwarten die meisten nur in neueren Fahrzeugen...
    Ich weis ja nicht was du fährst.. Aber stell dir vor du würdest das Fahrzeug bis zu der hoffe des mittels mit Batterien unten vollstopfen.

    Der Mitteltunnel ist bei den meisten Fahrzeugen so technisch nicht nötig. Hebt die Schaltung da hin. Und endet meist nach den Vordersitzen zwischen denen der eine bequeme Ablage + Parkbremse bietet (bei Chrysler ist da auch keine Handbremse) .

    Wo steht du Kaffee ab? Bequem mittig? Kannst du eine Parkscheibeimmer aus dem weiter weg liegenden Handschuhfach? Das gerader Boden bringt nur dann vorne einen Vorteil, wenn der Beifahrersitz raus kann oder ebenerdig versenkt weil man durchladen will. Ansonsten ist dann ungenutzter Platz da.

    ( außer natürlich du behauptest der ist ja können riesig und du kennst ihn Spanien (4500 e Autos insgesamt und du fährst natürlich gleich2 davon...))

  17. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: gadthrawn 05.05.16 - 21:27

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > laut AMS muss man sich ab 1,80m in eine
    > > leichte Kauerhaltung begeben.
    >
    > Pro-Tipp: Vielleicht demnächst mal bessere Quellen bemühen als so'n
    > Wolfsburger Werksblatt, wenn du mitreden willst.

    Probiers mal aus.
    Der Tesla ist 1,435 m hoch. Zum Vergleich: Ein Audi A4 aktueller Baureihe ist 1,434.
    13 cm Batteriehöhe bei Tesla.
    Beim Audi bleiben 1039 mm zwischen Sitz und Dach übrig.
    http://img2.auto-motor-und-sport.de/Audi-A4-2015-BMW-3er-Facelift-Mercedes-C-Klasse-2014-Abmessungen-fotoshowBigImage-7ad70b30-884735.jpg
    Ist klar warum? Abstand zur Strasse, Höhe des Sitzes, Dach ist nicht infinitisimal klein.

    Nimm da jetzt noch so etwa 5-8 cm weg..

  18. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: ChMu 05.05.16 - 22:30

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kofferraum vorne ist kleiner wie beim Käfer... 150 Liter.

    Du meinst den vorderen? Ja, aber er hat ihn eben. Haben Diesel selten, eigendlich gar nicht.

    > Dachboxen -nicht
    > zugelassen ( wäre wohl zu viel Verbrauch bei e).

    Wie? https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/first-pictures-of-tesla-model-s-with-roof-box.20154/

    Aber wie sieht das aus? Was hat eine Dachbox auf so einem Auto verloren? Es gibt natuerlich auch sonstiges Zubehoer wie bike Racks ect http://www.carid.com/tesla-model-s-bike-racks/ aber mal ehrlich......nee.


    > Habe auch nicht. Kombiform
    > würde auch zuviel verbrauchen. Kofferraum geht vom Innenraum weg. Für fast5
    > Meter ist der innen daher klein. Setz dich mal in einen Chrysler 300 cc zum
    > Vergleich-da ist vorne und hinten mehr Platz.
    >
    > Das Volumen was für die Batterien weg geht ist halt recht Groß.

    Sag mal an, wie gross das Volumen ist? Die Batterie ist 5" hoch und laeuft praktisch zwischen den Raedern ueber fast die gesammte Breite. Sie ist Teil der Struktur und duerfte, wenn ueberhaupt, weniger als 2cm auftragen. Ja, sie wiegt ueber 600kg, wird ja auch mechanische mit nem Roboter gewechselt, dauert keine 2 Minuten, aber rein vom Volumen duerfte sie um einiges kleiner sein als zB Tank, Motor, Getriebe, Auspuff Anlage ect.

    https://m.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY
    >
    > Schau mal die alteA-klasse an oder den Vaneo - auch da grader Boden.

    Klar, wurden ja auch als E-Fahrzeuge entwickelt und zur Marktreife gebracht, mit der Batterie im Doppelten Boden. Damals noch ZEBRA Hochthemperatur. Das war Ende der 90er. Super Wagen damals, ueber 200km Reichweite, realistisch, super Fahreigenschaften und praktisch unkaputtbare Batterie (Eigenentwicklung von Daimler mit der AEG) die damaligen Wagen fahren heute noch mit bald einer Million "Test" km. Aber dann, als die CARB in CA die Regeln aenderte, Dank der Lobby der Auto Hersteller, wurde das Projekt eingestellt und in die A Klasse ein Verbrenner eingebaut und die Batterie aus dem Boden genommen. Womit man dann den Elch Test vermasselte und ne knappe Milliarde spaeter das electronische Umkipp Verhinderungs Program praesentierte.

    http://www.meridian-int-res.com/Projects/AClass_EV.pdf

    > ( außer natürlich du behauptest der ist ja können riesig und du kennst ihn
    > Spanien (4500 e Autos insgesamt und du fährst natürlich gleich2 davon...))

    Keine Ahnung wo Du 4500 electrische Wagen in Spanien her hast, aber meiner ist garantiert nicht in dieser Statistik, erstens ist es eine Konversion, von 2004, zum anderen ist er in Gross Britanien zugelassen, auch wenn er hier gefahren wird. Der Tesla (nicht meiner, gehoert meiner Firma, ich fahre ihn auch kaum, er ist ja immer unterwegs) faehrt mit einem Schweizer Nummernschild herum. Duerfte sich also auch nicht in der spanischen Statistik wiederfinden. Spanien ist aber einer der groessten, oder sogar der groesste, europaeische Hersteller von electrischen Vehiceln. Es werden soweit ich weiss mehrere 10000 rein electrische und natuerlich auch Plug in Autos hier gebaut. Die interessieren mich nur nicht so, da es ausser dem Tesla wirklich nichts halbwegs brauchbares auf dem Markt gibt. Entweder man baut sich die Kiste selber, oder laesst sie sich bauen (England ist da super drauf) fuer einen Bruchteil der Produktions Wagen mit besseren Leistungen oder man nimmt den Tesla. Was die anderen so bauen (Smart, UP!, Golf, B-Klasse ect) kann man, wenn ueberhaupt verfuegbar, vergessen.

  19. Re: Mehrere Fehler:

    Autor: Emulex 06.05.16 - 08:31

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber versuch sowas mal zu hypen...den Rasenmäher sieht höchstens der
    > > Nachbar und die Heizung überhaupt niemand...aber den Tesla....huiiii da
    > > gucken alle!
    >
    > Neid ist nun mal ein wichtiger Faktor im Verkauf von Produkten. Beim E-Auto
    > findest du das doof aber bei Handy oder Verbrenner ist es auf einmal ganz
    > toll.

    Das hab ich wo gesagt?
    Ich fahre ein Auto dessen Preis man ihm nicht ansieht, weil es das Modell auch für ein Drittel gibt.
    Mein Handy wird immer belächelt, weils "noch ne Tastatur hat" (wieder! endlich! :D)

  20. Re: 2 Standpunktewegen denen die Diskussionen dazu wirklich nur noch ankotzen

    Autor: Niantic 06.05.16 - 11:01

    Die ganze diskussion ist doch sinnlos. Es gibt einen grund. Aus dem elektroautos schlechter sein müssen als benziner, und der diktiert sich aus der marktwirtschaftlichkeit. Wären elektromobile besser als benziner, wären sie leistungsmässig nicht schlechter(reichweite/tankdauer/gewicht), während sie teurer sind obwohl sie an allen enden noch mit steuergeldern subventioniert werden(also noch teurer als der ladenpreis sind). Ein gutes produkt würde sich am markt auch ohne schummeleien aus dem steuertopf durchsetzen, elektroautos schaffen das aber nicht einmal mit diesen schummeleien. Daraus kann nur folgen dass sie zumindest momentan eine schlechtere lösung als benziner sind, denn sonst bräuchten die leute ja auch keine anreize(steuervorteile und subventionen) und bestrafungen(benzinsteuer etc) um sich dafür zu entscheiden

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Consultants International GmbH, Südwestdeutschland
  2. SIZ GmbH, Bonn
  3. Hannoversche Informations­technologien AöR, Hannover
  4. abilex GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 39,99€ statt 59,99€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 85,55€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sun to Liquid: Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird
Sun to Liquid
Wie mit Sonnenlicht sauberes Kerosin erzeugt wird

Wasser, Kohlendioxid und Sonnenlicht ergeben: Treibstoff. In Spanien wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der mit Hilfe von Sonnenlicht eine Vorstufe für synthetisches Kerosin erzeugt oder Wasserstoff gewonnen wird. Ein Projektverantwortlicher vom DLR hat uns erklärt, warum die Forschung an Brennstoffen trotz Energiewende sinnvoll ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Deep Sea Mining Deep Green holte Manganknollen vom Meeresgrund
  2. Klimaschutz Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
  3. Physik Maserlicht aus Diamant

Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


    1. Notebook: Apple gibt nach Monaten Fehler bei Macbook-Tastatur zu
      Notebook
      Apple gibt nach Monaten Fehler bei Macbook-Tastatur zu

      Die Tastaturen in Macbook- oder Macbook-Pro-Modellen können fehlerhaft sein. Das hat Apple nach mehreren Monaten zugegeben. Betroffene Kunden können sich kostenlos eine funktionierende Tastatur in ihr Notebook einbauen lassen.

    2. Oberstes US-Gericht: Durchsuchungsbefehl für Abfrage von Handyposition notwendig
      Oberstes US-Gericht
      Durchsuchungsbefehl für Abfrage von Handyposition notwendig

      Der oberste US-Gerichtshof der USA hat den Schutz der Privatsphäre erhöht. Sicherheitsbehörden dürfen nicht einfach auf die Funkmastdaten eines Handys zugreifen. Dafür wird ein richterlich angeordneter Durchsuchungsbefehl verlangt.

    3. Vodafone: Edeka Mobil erhält mehr ungedrosseltes Datenvolumen
      Vodafone
      Edeka Mobil erhält mehr ungedrosseltes Datenvolumen

      Edeka Mobil von Vodafone lebt weiter und die Leistungen des Tarifs werden aufgestockt. Das ungedrosselte Datenvolumen erhöht sich ohne Preisaufschlag. Zudem ist es einfacher geworden, das Guthaben aufzuladen.


    1. 11:59

    2. 11:33

    3. 10:59

    4. 10:22

    5. 09:02

    6. 17:15

    7. 16:45

    8. 16:20