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  5. › Tesla Supercharger: Abgerechnet wird…

" [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

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  1. " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: David64Bit 13.01.17 - 12:43

    Nope. Dem muss ich heftig widersprechen: Tesla rechnet ihre Verbräuche bzw. Reichweiten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ~ 62 Mph unter optimalsten Bedingungen (optimale Temperatur, keine Berge und so weiter). Teslas eigener Rechner lässt gar keine Geschwindigkeiten über 120 km/h zu ( https://www.tesla.com/de_DE/models?redirect=no ).

    Mein Vater hat sich Mitte diesen Jahres einen Nissan Pulsar 1.5 dCi gekauft und nach dem Einfahren ein Chiptuning machen lassen. Mit dem war er am Gardasee. Das waren ~ 1300 Km hin und zurück und er hat nicht einmal Tanken müssen. Rechnerisch waren das 3,9 Liter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit (!!) von ~ 110 km/h. Selbst in seinem normalen Fahrprofil braucht er nie mehr als 4,5 Liter.

    Nehmen wir mal als erstes die CO2 Bilanz. Über 5 Jahre sind das beim Diesel knapp 15 Tonnen CO2 bzw. pro Jahr knapp 3 Tonnen. Wenn wir jetzt den momentanen deutschen Strommix zugrunde Legen, sind das 596 Gramm CO2 pro kW/h ( http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen ) wären das für einen Tesla - allein fürs Fahren - 4,5 Tonnen CO2 pro Jahr!

    Rechnen wir mal den Spritpreis Pessimistisch, sind wir bei knapp 70 Euro für einmal Volltanken beim Diesel, damit komm ich dann etwa 1200 Km weit. Nicht nur, dass man den Tesla jedes mal ans Stromnetz hängen muss, ich muss meine Strecke ganz genau Planen, ansonsten stehe ich ein paar Stunden zum Aufladen ohne Supercharger. Wenn ich dann aber Pech hab, es gibt nur eine normale Schuko mit 16A und das ganze dauert noch länger. Viele überlegen sich dann wahrscheinlich zwei mal, ob sie nich vllt doch einfach zu ihrem Ziel fliegen, damit wäre dann der Umwelt alles andere als geholfen.

    Die Liste ist ganz schön Lang, warum ein Elektroauto nicht günstiger ist, als ein normaler Verbrenner. Dass Lokal weniger Emissionen entstehen, muss man nicht Diskutieren. Das Feinstaubproblem von Stuttgart und Co werden aber auch Elektroautos nicht lösen können.

    Und beim Elektroauto wird viel mit "Wenn wir Ökostrom nehmen..." gerechnet. Kann ich beim Diesel auch - wenn ich Sunfuel oder Rapsöl bzw. Biodiesel nehme wird so ein Verbrenner dann auch mal schnell CO2-Neutral gerechnet.

  2. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: donadi 13.01.17 - 13:01

    Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!

    Bevor hier jemand gleich rumheult - die 110km/h Gardasee und zurück (von Stuttgart) sind ein normaler Wert, wenn man nicht gerade an Ostern unterwegs ist. Um diesen Wert zu erreichen muss man es aber gut laufen lassen - nichts für den Tesla.....

  3. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: David64Bit 13.01.17 - 13:03

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!
    >
    > Bevor hier jemand gleich rumheult - die 110km/h Gardasee und zurück (von
    > Stuttgart) sind ein normaler Wert, wenn man nicht gerade an Ostern
    > unterwegs ist. Um diesen Wert zu erreichen muss man es aber gut laufen
    > lassen - nichts für den Tesla.....

    Nicht direkt - in dem Fall war alles Frei und der Tempomat war so gut wie immer bei 140 km/h, es war unter der Woche (Vorteil, wenn man einfach Urlaub machen kann und sich nicht um Ferien kümmern muss) und früher Vormittag. Die Italiener sind da allerdings sehr Spaß befreit und dementsprechend ist da der Tempomat auf 125 km/h zurück geschraubt worden ;)

  4. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: bazoom 13.01.17 - 13:03

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor hier jemand gleich rumheult - die 110km/h Gardasee und zurück (von
    > Stuttgart) sind ein normaler Wert, wenn man nicht gerade an Ostern
    > unterwegs ist.

    Gut das du es sagst - wollte gerade loslegen :D

  5. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Mel 13.01.17 - 13:25

    1200 km im Tesla kosten dich (im Sommer) 59,80 ¤ (Preis je kWh 0,23 ¤ am Supercharger in Österreich, 20 kWh je 100 km (das ist bei 110 Durchschnitt drinnen))

    Zwischen Stuttgart und dem Gardersee stehen alle 100 km Supercharger, großartig planen musst du da nix. Machst du alle 2 Stunden gemütlich eine Pause und gut ists.

  6. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: David64Bit 13.01.17 - 13:36

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1200 km im Tesla kosten dich (im Sommer) 59,80 ¤ (Preis je kWh 0,23 ¤ am
    > Supercharger in Österreich, 20 kWh je 100 km (das ist bei 110 Durchschnitt
    > drinnen))

    Tesla selbst gibt den Verbrauch auf der Autobahn schon mit 24 kWh an, rein rechnerisch mit dem Tesla Rechner liegt der Verbrauch aber sogar darüber.

    > Zwischen Stuttgart und dem Gardersee stehen alle 100 km Supercharger,
    > großartig planen musst du da nix. Machst du alle 2 Stunden gemütlich eine
    > Pause und gut ists.

    Danke - ich verzichte. Ich schlafe ordentlich aus und fahr dann entspannt durch - kein Problem an einem Dienstag Vormittag und ich komme (rein Rechnerisch, wenn ich alle 300 km 30 Minuten Pause machen muss) bei 1200 km ~ 2 Stunden früher an den Strand (Ohne, dass ein Supercharger möglicherweise "Voll" ist und ich Warten muss).

    Und jetzt kommt mir keiner damit, dass man 1200 km ausgeschlafen nicht ohne Pause durchfahren könnte...

  7. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Kahiau 13.01.17 - 13:39

    - Wie ist deine Rechnung (3 t pro Jahr) - hast du Well-to-Wheel für Diesel gerechnet?
    - Wie sauber ist der Diesel noch wenn er tuned wurde? Eine funktionierende Abgasreinigung benötigt technisch mehr Sprit als eine deaktivierte Anlage im gleichen Fahrzeug.
    - Dein Diesel wird über die Jahr höchstens schlechter was die Abgaswerte angeht. Der Strommix wird jedes Jahr sauberer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.17 13:40 durch Kahiau.

  8. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Sebbi 13.01.17 - 13:41

    donadi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!

    Fakten sind ja schön und gut, aber wenn man einen "Kleinwagen" mit einem Tesla S vergleicht ... nunja. Man nehme eine normale Diesel Limousine (Mercedes E-Klasse, Baujahr neuer als 2010, über 200 PS) und die braucht dann halt im Schnitt auch ihre 8 Liter Diesel.

    Desweiteren ist Diesel nur aus einem Grund wesentlich günstiger als Benzin: Steuern. Wenn man so rechnen will, dann sollte man lieber ein Erdgas Auto vergleichen. Das ist noch günstiger zu fahren ;-)

    >
    > Bevor hier jemand gleich rumheult - die 110km/h Gardasee und zurück (von
    > Stuttgart) sind ein normaler Wert, wenn man nicht gerade an Ostern
    > unterwegs ist. Um diesen Wert zu erreichen muss man es aber gut laufen
    > lassen - nichts für den Tesla.....

    Und warum sollte ein Tesla das nicht schaffen? Er fährt ja schließlich voll los und wird am Gardasee auch voll losfahren. Das spart viel Ladezeit.

  9. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Ach 13.01.17 - 13:44

    >Nope. Dem muss ich heftig widersprechen:...

    Und dir muss man heftig widersprechen, denn bei dir kommt der Strom vielleicht aus dem Kraftwerk statt aus der Steckdose, aber der Sprit kommt aus der Zapfsäule mit nichts davor.

    Du erreichst mit einen reinen Biodiesel gerade so die Umweltbilanz eines Stromers, mit dem 95 prozentigen Mineralöldiesel den man in Deutschland ausschließlich an Tankstellen erwerben kann, ver-1,8 bis verdoppelt sich der CO2 Ausstoß gegenüber einem Stromer.



    Siehe Well-to-Wheel Betrachtung des Forschungsinformationssystems.:






    oder in Listenform:








    WTW bedeutet, dass die gesamte Treibstoffkette(von der Quelle bis zum Rad) in die CO2 Berechnung inkludiert wurde.

  10. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: ulink 13.01.17 - 13:45

    Die beiden Autos sind nicht vergleichbar, man vergleicht einen 7er BMW ja auch nicht mit einem WV Golf.

    Und dass der Biodiesel CO2-neutral waere ist offenbar eine Luege. In einem der letzten Technology Review (habs leider nicht mehr bei der Hand welches das war) wird vorgerechnet, dass im Vergleich zum Biodiesel selbst Erdoel in Summe weniger CO2 emittiert.

  11. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Moe479 13.01.17 - 14:02

    können ist nicht die frage, bzw. mit der richtigen dosierung meth und ner windel kann sogar tagelanges durchfahren fahren gut gehen ... die chance besteht ... aber ist was für ne wüstenralley oder den absoluten außnahmezustand ... wenn das eigene leben und das anderer weniger zählt als die aufgabe ...

    man sollte es schlichtweg nicht im verkehr, ganz allgemein auf alle möglichen fahrer/konditionen bezogen darauf ankommen lassen ... kann ja sein, dass du ne ausnahme bist, ich fahre sogut wie nie selbst auto, für mich wäre das was du da vor hast eine tortur ... schon als beifahrer muss ich mich zusammenreißen nicht nach ein-zwei stunden über eingeschlafene arschbacken zu klagen ... und man hat auch mal ne schlechtere nacht gehabt und möchte trotzdem wohlbehalten ankommen ...

    ich scheiße gern auf die zwei-drei+ stunden ... wenn ich dafür risikoloser ankomme ist das kein verlust. vorallem gefährdet man ja nicht nur sich selbst, ist selten gänzlich alleine auf der bahn unterwegs, und ich möchte auch nicht von anderen mehr als unbedingt nötig gefährdet werden.

    und nein man braucht kein e-flitzer um einfach mal pause zur erholung zu machen, das geht auch mit nem verbrenner ... ein äußerer zwang ist unnötig, bei innerer vernupft!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.17 14:07 durch Moe479.

  12. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Sebbi 13.01.17 - 14:06

    Waren es vorhin nicht noch 1300 km und das hin und zurück? Wieso jetzt 1200 km in eine Richtung? Da würden nicht viele das Auto wählen, egal wie viel günstiger das ist. Der Urlaub soll doch nicht in der Karre stattfinden ;-)

  13. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Moe479 13.01.17 - 14:13

    jup flieger oder bahn, ist statistisch sicherer auch mit anzukommen und deutlich entspannter ... was dann sicher blöd ist, ist ggf. die gepäckbegrenzung und mobilität vor ort, aber dafür gibt es ups und mietgäule ...

  14. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: oxybenzol 13.01.17 - 14:52

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und beim Elektroauto wird viel mit "Wenn wir Ökostrom nehmen..." gerechnet.
    > Kann ich beim Diesel auch - wenn ich Sunfuel oder Rapsöl bzw. Biodiesel
    > nehme wird so ein Verbrenner dann auch mal schnell CO2-Neutral gerechnet.

    Was ist dir wichtiger? Ein voller Tank oder ein voller Teller?

    Deutschland hat etwa 17 Mio ha Argrarfläche. Pro ha werden 1150 l Biodiesel gewonnen. Man könnte also etwa 20 Mrd. l Biodiesel pro Jahr gewinnen.
    In Deutschland gibt es etwa 40 Mio PKW. Pro Tag werden etwa 50 km gefahren. Ein Diesel verbraucht etwa 6l auf 100 km. Macht etwa 44 Mrd. l pro Jahr.
    Selbst wenn du es schaffst die Menschen davon zu überzeugen, dass ein Kleinwagen mit 3 l/ 100 km ausreicht, bleibt der Teller leer.

  15. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: bazoom 13.01.17 - 15:38

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > donadi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!
    >
    > Fakten sind ja schön und gut, aber wenn man einen "Kleinwagen" mit einem
    > Tesla S vergleicht ... nunja. Man nehme eine normale Diesel Limousine
    > (Mercedes E-Klasse, Baujahr neuer als 2010, über 200 PS) und die braucht
    > dann halt im Schnitt auch ihre 8 Liter Diesel.

    Nunja - wenn man den günstigen Verbrauch beim Tesla haben will, muss man das Ding ja auch mit der Leistung eines Kleinwagen bewegen. Von daher ist der Vergleich jetzt nicht wirklich verkehrt.
    einen 240PS Passat fahre ich mit 7,6 Litern, und da sind täglich viele KM mit 180-220Km/h dabei. Also bei den 8 Litern verbrauch die du oben angegeben hast, ist Fahrspaß immerhin dabei.

  16. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Anonymer Nutzer 14.01.17 - 08:52

    > Und jetzt kommt mir keiner damit, dass man 1200 km ausgeschlafen nicht ohne
    > Pause durchfahren könnte...

    Können, vielleicht. Wollen? Auf keinen Fall. Mit 20 macht man solchen Blödsinn noch, aber irgendwann hat man keine Lust mehr. Vom Risiko mal ganz abgesehen.

  17. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Workoft 14.01.17 - 11:17

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nehmen wir mal als erstes die CO2 Bilanz. Über 5 Jahre sind das beim Diesel
    > knapp 15 Tonnen CO2 bzw. pro Jahr knapp 3 Tonnen. Wenn wir jetzt den
    > momentanen deutschen Strommix zugrunde Legen, sind das 596 Gramm CO2 pro
    > kW/h ( www.umweltbundesamt.de ) wären das für einen Tesla - allein fürs
    > Fahren - 4,5 Tonnen CO2 pro Jahr!

    Du gehst von einem Tesla aus, einem Auto mit relativ viel Verbrauch. Kann es außerdem sein, dass du vergisst, das CO2 mit einzuberechnen, welches bei der Förderung, Raffinierung und dem Transport von Erdöl anfällt?

    Dazu vergisst du etwas wichtiges: Der Umstieg auf Elektroautos braucht Zeit, ebenso wie die Energiewende. Wenn wir damit anfangen wenn wir unseren Strom zu 100% erneuerbar herstellen, ist es zu spät.

    Abgesehen davon wurde der CO2-Ausstoß von Elektroautos mehrfach mit dem von Verbrennern verglichen, mit immer wieder demselben Ergebnis: Elektroautos stoßen über ihren gesamten Lebenszyklus weniger CO2 aus als Verbrenner. Darauf verlasse ich mich eher, als auf das was irgendjemand in einem Forum mal grob überschlagen hat.

    > Rechnen wir mal den Spritpreis Pessimistisch, sind wir bei knapp 70 Euro
    > für einmal Volltanken beim Diesel, damit komm ich dann etwa 1200 Km weit.
    > Nicht nur, dass man den Tesla jedes mal ans Stromnetz hängen muss, ich muss
    > meine Strecke ganz genau Planen, ansonsten stehe ich ein paar Stunden zum
    > Aufladen ohne Supercharger. Wenn ich dann aber Pech hab, es gibt nur eine
    > normale Schuko mit 16A und das ganze dauert noch länger. Viele überlegen
    > sich dann wahrscheinlich zwei mal, ob sie nich vllt doch einfach zu ihrem
    > Ziel fliegen, damit wäre dann der Umwelt alles andere als geholfen.

    Supercharger gibt es an den meisten längeren Autobahnabschnitten (Autobahnkreuz zu Autobahnkreuz) in Westeuropa. Zusätzlich können Teslas auch an gewöhnlichen Ladestationen (Mennekes typ 2) laden. Deine Route nach Lademöglichkeiten planen musst du wohl kaum, denn egal wo du (über Autobahn) hinfährst, du wirst immer in ausreichenden Abständen Supercharger vorfinden.

    > Die Liste ist ganz schön Lang, warum ein Elektroauto nicht günstiger ist,
    > als ein normaler Verbrenner. Dass Lokal weniger Emissionen entstehen, muss
    > man nicht Diskutieren. Das Feinstaubproblem von Stuttgart und Co werden
    > aber auch Elektroautos nicht lösen können.

    Die Abgase von modernen Kohlekraftwerken lassen sich deutlich besser filtern als die von modernen Autos. Elektroautos alleine lösen natürlich wenig, aber sie *ermöglichen* die Umstellung des Transportsektors auf erneuerbare Energien - Verbrenner nicht.

    > Und beim Elektroauto wird viel mit "Wenn wir Ökostrom nehmen..." gerechnet.
    > Kann ich beim Diesel auch - wenn ich Sunfuel oder Rapsöl bzw. Biodiesel
    > nehme wird so ein Verbrenner dann auch mal schnell CO2-Neutral gerechnet.

    Quatsch. Strom kann wirklich sauber hergestellt werden. Rapsöl oder Biodiesel verbraucht viel Fläche (Flächeneffizienz von 1% gegenüber Photovoltaik mit ca. 15%), dazu kommt der Verbrauch von fossilen Brennstoffen in der Herstellung, der fast an die Ersparnis im Verbrauch heranreicht. Biomasse (auch wenn Anfangs von der Bundesregierung recht unselektiv gefördert) sollte auf Abfallverwertung beschränkt werden, auch Power-to-gas (z.B. Elektrolyse) ist deutlich effizienter.

    Elektroautos bieten auch ein großes Potential zur Netzstützung, indem sie laden wenn Überkapazitäten bestehen. Dadurch wäre der Strom prinzipiell 100% erneuerbar - da er sonst abgeregelt worden wäre.

  18. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: thinksimple 14.01.17 - 12:44

    Im Prinzip geht's doch um die Kosten. Wenn's nur um Energie,vÖko und Reichweiten gehen würde hätten viel mehr ein E-Auto. Selbst hier im Forum. Müßten doch viele schon eins haben.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  19. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: Sebbi 14.01.17 - 15:36

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > donadi schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!
    > >
    > > Fakten sind ja schön und gut, aber wenn man einen "Kleinwagen" mit einem
    > > Tesla S vergleicht ... nunja. Man nehme eine normale Diesel Limousine
    > > (Mercedes E-Klasse, Baujahr neuer als 2010, über 200 PS) und die braucht
    > > dann halt im Schnitt auch ihre 8 Liter Diesel.
    >
    > Nunja - wenn man den günstigen Verbrauch beim Tesla haben will, muss man
    > das Ding ja auch mit der Leistung eines Kleinwagen bewegen. Von daher ist
    > der Vergleich jetzt nicht wirklich verkehrt.
    > einen 240PS Passat fahre ich mit 7,6 Litern, und da sind täglich viele KM
    > mit 180-220Km/h dabei. Also bei den 8 Litern verbrauch die du oben
    > angegeben hast, ist Fahrspaß immerhin dabei.

    Auf dem Weg zum Gardasee sind nicht viele Stelle an denen man schneller als 130 km/h fahren darf/kann.

  20. Re: " [...] günstiger im Verbrauch sein als Autos mit Verbrennungsmotoren [...] "

    Autor: gadthrawn 15.01.17 - 16:07

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > donadi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hör sofort auf mit diesen Fakten, das will keiner hören!
    >
    > Fakten sind ja schön und gut, aber wenn man einen "Kleinwagen" mit einem
    > Tesla S vergleicht ... nunja. Man nehme eine normale Diesel Limousine
    > (Mercedes E-Klasse, Baujahr neuer als 2010, über 200 PS) und die braucht
    > dann halt im Schnitt auch ihre 8 Liter Diesel.

    Du bist wohl keine aus diesem Jahrtausend gefahren...

    > Desweiteren ist Diesel nur aus einem Grund wesentlich günstiger als Benzin:
    > Steuern. Wenn man so rechnen will, dann sollte man lieber ein Erdgas Auto
    > vergleichen. Das ist noch günstiger zu fahren ;-)

    Eigentlich sind die Steuern höher. Diesel ist normal der Verbrauch niedriger. Deswegen findest du keine LKWs mit Benzinmotoren. Und keine Langstrecken-LKWs mit Elektroantrieb.

    > > Bevor hier jemand gleich rumheult - die 110km/h Gardasee und zurück (von
    > > Stuttgart) sind ein normaler Wert, wenn man nicht gerade an Ostern
    > > unterwegs ist. Um diesen Wert zu erreichen muss man es aber gut laufen
    > > lassen - nichts für den Tesla.....
    >
    > Und warum sollte ein Tesla das nicht schaffen? Er fährt ja schließlich voll
    > los und wird am Gardasee auch voll losfahren. Das spart viel Ladezeit.

    Ich war das letzte Mal in Sirmione am Gardasee. Warum sollte Tesla es nicht schaffen:
    - Reichweite. Selbst wenn der in Stuttgart voll ist wird der bei einer Urlaubsfahrt beladen sein (was bei Elektro Verbrauch stark hochtreibt) - und der hat keine Supercharger ständig während der Fahrt verfügbar.

    Reichweite bedeutet Zeitverlust.
    Heißt: Stuttgart müßte der beste Weg sein -> Ulm, Insbruck, Bozen, Trient, Verona, Sirmione , etwa 600 km. In den meisten italienieschen Orten kannst du das Laden vergessen. Also um da Sprit zu bekommen immer eine halbe Stunde Fahrt einfach nach Verona einrechnen ( schlimmer wenn man im Westen oder Norden des Sees Urlaub macht).
    Wenn du mit den eher niedrigen 25 kwh Verbrauch bei sparsamer Fahrweise etwa 400 km mit dem 100 kw Modell kämst, kannst du nicht in einer halben Stunde 300 km, sondern eher 200 km nachladen. Mit sparsamer Fahrweise kämst du von Stuttgart nach Innsbruck, und müsstest bei etwa 70 km Restreichweite lange zum Nachladen stehen bleiben wenn du nur eine Ladepause machen willst. Wahrscheinlich wären 2 Ladepausen ah 30 Minuten aber geschickter. Eine Stunde bei einer Gesamtzeit von 6 Stunden mit anderen Fahrzeugen eher flott laufen dürfen, da die eben nicht das Ladeproblem haben - nunja da kommst du nie auf den 110er Schnitt wie oben (Dazu müsstest du das Tempolimit überschreiten und häufiger Laden).

    - Größe
    Warst du mal in Sirmione oder Riva del Garda? Italienische Städte haben eine schön alte Innenstadt, da die nicht wie in Deutschland in den 40ern teilweise bis zu 90 Prozent zerbombt wurden und danach modernisiert aufgebaut wurden. Heißt: mit den großen Kombi fühlst du dich schon etwas unwohl. Wenn du wie der Tesla breiter bist und länger hast du mehr wie ein kleines Problem. Macht aber nichts, Italiener fahren ja absolut ruhig - Spass beiseite - die werden dich da lautstark drauf hinweisen, dass du Platz machen solltest.

    -Lademöglichkeiten
    wirst du wie gesagt bei den Ferienwohnungen und Hotels eher nicht finden -> also wenn du da etwas mobil sein willst immer ein Trip nach Verona planen. Gerade die Westseite ist eher Natur.

    - Wenn du wie viele am Gardasee mit Surfbrett unterwegs bist - welchen Dachgepäckträger kennst du für einen Tesla? (Abgesehen vom Verbrauch, da waren ja Türgriffe schon zu viel Luftwiderstand))

    Daher glaube ich kaum, dass du da mit so einer Durchschnittsgeschwindigkeit ankommst. Aber vielleicht hast due eine eigene Physik die das erlaubt?

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