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Wie das?

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  1. Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 11:38

    Ein guter Hybrid und ein E-Auto bremsen in erster Linie mit dem E-Motor, der dann zum Dynamo wird (Rekuperation). Und das ist recht heftig, schon mein oller Prius hat eine heftige Bremswirkung und das fühlt sich fast an, als werfe man eine Anker. Das Ding steht extrem schnell, da sind eher die Reifen das Problem.

    Evtl. sind auch hier die Reifen nicht prickelnd und können die Bremswirkung nicht ausreichend umsetzen. Technisch sehe ich wirklich keinen Grund, warum die Verzögerung schlecht sein soll. Außer es wurde wirklich deftiger Mist gebaut.

  2. Re: Wie das?

    Autor: Its_Me 22.05.18 - 11:45

    Hier ist die Rede von einer Vollbremsung aus Tempo 100. Da geht es um die Wirkung der "echten" Bremse. Die Motorbremse (Rekuperation) dürfte da eher eine untergeordnete Rolle spielen.

  3. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 11:49

    Das würde ich nicht sagen. Die Bremswirkung der E-Motoren ist hoch genug, um eine Vollbremsung zu realisieren. Die herkömmlichen Bremsen langen normalerweise erst bei niedrigerer Geschwindigkeit zu. Und natürlich beim sehr starken Bremsen, da wird dann mit den E-Motoren und den Scheibenbremsen verzögert.

    Ich sehe das Problem dennoch eher in schlechten Serienreifen. Die Räder zu blockieren und somit das ABS auszulösen ist wirklich einfach.

  4. Re: Wie das?

    Autor: Palerider 22.05.18 - 11:52

    >
    > Ich sehe das Problem dennoch eher in schlechten Serienreifen. Die Räder zu
    > blockieren und somit das ABS auszulösen ist wirklich einfach.

    Das müssten aber echte Gammelgummis sein - bummelig 6m mehr als ein E-Golf?
    Bei dem Unterschied würde ich eher auf mehrere Faktoren tippen - inkl. der Reifen.

  5. Re: Wie das?

    Autor: SanderK 22.05.18 - 12:00

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde ich nicht sagen. Die Bremswirkung der E-Motoren ist hoch genug,
    > um eine Vollbremsung zu realisieren. Die herkömmlichen Bremsen langen
    > normalerweise erst bei niedrigerer Geschwindigkeit zu. Und natürlich beim
    > sehr starken Bremsen, da wird dann mit den E-Motoren und den
    > Scheibenbremsen verzögert.
    >
    > Ich sehe das Problem dennoch eher in schlechten Serienreifen. Die Räder zu
    > blockieren und somit das ABS auszulösen ist wirklich einfach.

    Müssten dann in Theorie nicht die Werte deutlich besser sein als bei Verbrennern?

  6. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 12:05

    In der Theorie ja, aber da ist der Mensch der limitierende Faktor. Genauer dessen Reaktionszeit.

    Sobald die Rekuperation aktiv ist, kann diese eben so stark sein, daß die Räder blockieren (womit dann natürlich kein Strom mehr generiert wird). Dennoch sind herkömmliche Bremsen, gut gemacht, auch in der Lage, die Räder sofort zu blockieren. Sofern der Bremskraftverstärker entsprechend dimensioniert ist.

    Es würde sich also nur um Bruchteile von Sekunden handeln. Der Vorteil des E-Motors ist, daß die Bremswirkung immer gleich ist, also nicht wie herkömmliche Bremsen etwas nachläßt, wenn es einen sehr langen Paß hinuntergeht.

  7. Re: Wie das?

    Autor: Dino13 22.05.18 - 12:24

    Die Reaktionszeit ist aber nur ein Teil des Vorgangs und prinzipiell komplett uninteressant um herauszufinden welches Auto früher stehen bleibt.

  8. Re: Wie das?

    Autor: RienSte 22.05.18 - 12:32

    Ernst gemeinte Frage: wie tief bist du in dem Thema drin?

    Denn ich befürchte, dass du grade so im gefährlichen Halbwissen unterwegs bist. Jedes Auto, das heutzutage unterwegs ist...wirklich jedes, egal welches, egal wie alt, schafft es die Räder zu blockieren (und demnach das ABS zu aktivieren). Auch mit nagelneuen Sommerreifen, auf trockenem Asphalt, bei 25° C.

    Ein E-Auto hat keinerlei Vorteile bei einer Notbremsung, da IMMER der Reifen der limitierende Faktor ist. Die letzte Instanz ist immer das ABS und das geht bei einer Notbremsung ziemlich sicher an.

  9. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 12:39

    Die Frage und meine Antwort bezog sich auf die Theorie, nicht auf der Praxis auf der Straße. Und in der Theorie, also rein technisch, geht mit der Rekuperation (minimal) mehr als mit den herkömmlichen Bremsen.

  10. Re: Wie das?

    Autor: gadthrawn 22.05.18 - 12:43

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein guter Hybrid und ein E-Auto bremsen in erster Linie mit dem E-Motor,
    > der dann zum Dynamo wird (Rekuperation). Und das ist recht heftig, schon
    > mein oller Prius hat eine heftige Bremswirkung und das fühlt sich fast an,
    > als werfe man eine Anker. Das Ding steht extrem schnell, da sind eher die
    > Reifen das Problem.

    Wie bitte?
    Gerade der Prius hat je nach Generation einen Bremsweg von 37 - 42 Metern. Das ist extrem lang. Mal so im Vergleich in der gleichen Klasse. Ein Golf Variant braucht 33 Meter. Steht also eine Wagenlänge vor dem Prius.

    Übrigens ist Rekupation als Notbremse ungeeignet - Ist der Akku zu voll wird nicht rekupiert. Ist der Akku zu heißt wird nicht rekupiert. Also gerade mehrere Bremsungen nacheinander kann man eher vergessen.

  11. Re: Wie das?

    Autor: schap23 22.05.18 - 12:52

    Wie bremst man über Rekuperation ohne Strom zu erzeugen? Die Energie muß irgendwo hin und das kann dann eigentlich nur Wärme sein. Also herkömmlich Bremsen.

    Die Bremsenergie, die durch Rekuperation pro Zeiteinheit abgeführt werden kann, ist begrenzt (ich habe irgendwo was von 50kW gelesen für irgendein Modell) genauso wie die Energie, die in die Beschleunigung eines Autos fließen kann. Was darüber anfällt, kann eigentlich auch nur von Bremsen geleistet werden.

    Wenn ein Elektroauto gut mit einer Fahrt einen Bergpaß hinunter klarkommt, heißt das noch nichts für den Fall einer Notbremsung, wo die Energie in einem sehr kurzem Zeitraum anfällt.

    Soweit mein physikalisches Verständnis reicht, muß die Bremsenergie irgendwo hin. Wenn das Akku voll ist, muß sie irgendwie in Form von Wärmeenergie abgeführt werden. Damit geht sie a) verloren und b) erhitzt sich die Bremsanlage.

  12. Re: Wie das?

    Autor: O(ha)ma bin im Laden 22.05.18 - 12:58

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Ich sehe das Problem dennoch eher in schlechten Serienreifen. Die Räder
    > zu
    > > blockieren und somit das ABS auszulösen ist wirklich einfach.
    >
    > Das müssten aber echte Gammelgummis sein - bummelig 6m mehr als ein E-Golf?
    >
    > Bei dem Unterschied würde ich eher auf mehrere Faktoren tippen - inkl. der
    > Reifen.

    Die Reifen am Modell 3 sind BEKANNTERMAßEN US-Gummis welche zu 99% auf niedrigen Rollwiderstand optimiert wurden. Das stand schon mehrfach in der Presse...
    ALLEIN dieser eine Faktor reicht für die miserablen und stetig schwanken Werte imho!

    Traurig ist es trotzdem - zumal für den Hersteller erwartbar war, dass soetwas in JEDEM echten Test auffallen würde und nicht erst wenn der Wagen in ne Kindergartengruppe rast!

  13. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 13:09

    Es muß ein verdammt langer Paß sein, um damit die Batterie eines Tesla voll aufzuladen.

    Bei meinem Prius sind es, soweit ich weiß, 24 kW Leistung, die maximal beim Bremsen rekuperiert werden können. Jedenfalls ist das schon recht enorm. Bei einem Hybrid bekommt man die Batterie bei einem Paß hinab schon wieder randvoll und das Bremsen fühlt sich dann anders an, dennoch wird mit den E-Motoren weiterhin gebremst. Und in Wärme abgeführt, weil es anders nicht machbar ist, wenn die Batterie voll ist.

  14. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 13:10

    Der Golf ist eine Klasse drunter.

  15. Re: Wie das?

    Autor: EWCH 22.05.18 - 13:22

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde ich nicht sagen. Die Bremswirkung der E-Motoren ist hoch genug,
    > um eine Vollbremsung zu realisieren.

    Nein, rechnen wir einfach mal umgekehrt: v=a*t bzw. s=.5*a*t^2
    Beschleunigung von 0-60mph in 5.3 Sek -> 71.08m Beschleunigungsweg.
    Das waere dann auch der Bremsweg falls die Motoren die gleiche Leistung beim Bremsen wie beim Beschleunigen bringen. Fuer die Motoren ist das vermutlich sogar machbar, aber Akkus lassen sich weit schneller entladen als laden.

  16. Re: Wie das?

    Autor: JackIsBlack 22.05.18 - 13:32

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Golf ist eine Klasse drunter.


    Ja, selbst wenn er das ist, die Maße und Gewicht sind ähnlich.

  17. Re: Wie das?

    Autor: Dwalinn 22.05.18 - 13:45

    Naja je nach Ausführung sind die gleich groß und gleich schwer. der einzige nenneswerte Unterschied sind 7cm mehr Radstand beim Prius.
    Ansonsten ist die Frage auf welche Variante sich die Bremswege beziehen. Der Variant kann 350kg leichter oder 150kg schwerer als ein Prius sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/VW_Golf_Variant#Technische_Daten_6

    https://de.wikipedia.org/wiki/Toyota_Prius#Prius_IV_(seit_2016)

  18. Re: Wie das?

    Autor: SanderK 22.05.18 - 13:53

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Golf ist eine Klasse drunter.

    Musste grad echt lange Suchen: 35,6 für nen Zafira B (205 Reifen) Warm
    Dürfte doch vom Gewicht darüber liegen oder?

  19. Re: Wie das?

    Autor: obermeier 22.05.18 - 13:58

    Uiuiuiui....

    Also 1)
    Wenn bei einem Fahrzeug die Batterie voll ist, kann man auch nicht mehr rekuperieren. Das hat schap32 schon ganz richtig erkannt. Der Prius hat für solche fälle den "Gang" B (für Brake). Damit kann man die Motorbremse über den Verbrenner nutzen. Sonst hätte man schlechte Karten bei langen Abfahrten.
    Kann sein, dass das bei anderen Fahrzeugen anders funktioniert. Eine Möglichkeit wäre eine Wirbelstrombremse.

    und 2) Ein Blockieren der Räder über Rekuperation ist selbstverständlich nicht möglich! Die Verzögerung kommt durch die Last (also Stromfluss richtung Batterie) zustande. Drehen die Räder nicht, fließt kein Strom, gibt es keine Verzögerung. Das gleiche gilt für Wirbelstrombremsen. Es ist also physikalisch unmöglich, dass man über Rekuperation stärker bremst als über z.B. eine normale Scheibenbremse.
    Die Kombination kann natürlich besser sein, im Rahmen der physikalischen Grenzen, also bevor es ans Rutschen geht.

  20. Re: Wie das?

    Autor: Ely 22.05.18 - 14:17

    Ich habe nicht behauptet, daß beim Blockieren noch Strom gemacht wird. Im Gegenteil, ich habe sogar erwähnt, daß dann kein Strom mehr gewonnen wird.

    Dennoch kann der Widerstand der E-Motoren groß genug sein, daß die Räder blockieren. Dann müssen die Bremsen diesen Zustand halten, nicht der E-Motor.

    Ich fahre seit zwölf Jahren Prius (immer noch das selbe Auto) und kenne das Ding daher recht gut. Den B-Modus habe ich erst zweimal genutzt, ansonsten immer mit den E-Motoren den Paß hinab, auch mit voller Batterie.

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