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was soll immer dieser autonome Schmarrn

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  1. was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: GT3RS 18.12.17 - 09:41

    wir haben keinerlei autonomen Zugverkehr (Bahn, U und S-Bahn) und selbst Flugzeuge würden wohl leichter steuerbar sein aber die Autoindustrie will ausgerechnet den Individualverkehr mit allen seinen Unberechenbarkeiten autonom fahren lassen.

    Ich verstehe es nicht.

  2. Re: was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: der_wahre_hannes 18.12.17 - 09:45

    GT3RS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wir haben keinerlei autonomen Zugverkehr (Bahn, U und S-Bahn)

    Doch, in Nürnberg. Es gibt auch noch andere Städte im Ausland, in denen die U-Bahnen mittlerweile automatisch fahren.

  3. Re: was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: AllDayPiano 18.12.17 - 10:21

    Die Logik ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.

  4. Re: was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: Spaghetticode 18.12.17 - 10:36

    GT3RS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wir haben keinerlei autonomen Zugverkehr (Bahn, U und S-Bahn) und selbst
    > Flugzeuge würden wohl leichter steuerbar sein aber die Autoindustrie will
    > ausgerechnet den Individualverkehr mit allen seinen Unberechenbarkeiten
    > autonom fahren lassen.
    >
    > Ich verstehe es nicht.

    Ich verstehe es:

    a) Straßenfahrzeughersteller stellen fast immer nur Straßenfahrzeuge her und keine Schienenfahrzeuge. Natürlich werden die Hersteller ihre Innovationen auch primär in ihre eigenen Fahrzeuge einbauen.
    b) Der Straßenfahrzeugmarkt hat ein deutlich höheres Volumen als der Schienenfahrzeugmarkt (99,4 Milliarden Euro alleine für Autos gegen 5,8 Milliarden Euro). Die Hersteller werden mit Straßenfahrzeugen einen höheren Profit erwirtschaften. Außerdem sind die Einsparpotenziale im Straßenverkehr höher.
    c) Straßenfahrzeuge sind für den gemeinen Bürger eher sichtbar und näher an ihm dran als Schienenfahrzeuge.
    d) Die meisten Unfälle passieren mit Straßenfahrzeugen, Unfälle mit Beteiligung von Zügen sind eher selten. Durch die Ausrüstung von Straßenfahrzeugen mit solchen Systemen werden die Unfallzahlen mehr sinken als bei Schienenfahrzeugen.
    e) Die Schienenfahrzeugfahrer haben eine starke Lobby, siehe GDL. Natürlich werden die Fahrer auf die Barrikaden gehen, wenn sie durch ein automatisches System ersetzt werden sollen.

    Wobei abzusehen ist: Wenn sich das autonome Fahren im Straßenverkehr durchsetzt, wird es sich auch im Schienenverkehr durchsetzen, wie bereits in Nürnberg oder anderen U-Bahn-Systemen geschehen. Das ist schon erforderlich, um die Konkurrenzfähigkeit der Schiene zu erhalten; die Personalkosten sind schließlich ein großer Posten. Der Güterzug wird ziemlich schlecht dastehen, wenn er aufgrund von Personalkosten teurer ist als der LKW.

  5. Re: was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: chefin 18.12.17 - 13:27

    Es braucht 5 ständige Beobachter um diese einen Linie (U3 in Nürnberg) zu überwachen und dabei fährt das System unterirdisch ohne Kontakt zum restlichen Verkehr auf Schienen, die keine Spurhaltesysteme brauchen(ich lasse die mechanische Spurhaltung durch die Reifenform nun mal nicht zählen) und die einzige Kontaktfläche zu den Menschen mit einem Flächenradar an einer Bahnsteigkante überwacht. Wohlgemerkt eine gerade Kante definierter Länge und kein Mensch darf da generell reinlaufen. Kameras und Stationskräfte sorgend dafür das keiner stört und wenn, dann dafür empfindliche Strafen bekommt.

    Genau soweit reicht unser heutiges Können bzgl autonomen Fahren. Das ist so autonom wie meine Modelleisenbahn. Da muss ich auch nicht viel machen, der Computer steuert das nach meinem Fahrplan und prüft vorher ob der Fahrplan Kollissionsgefahr hat. Davon das wir unberechnenbare Situationen (Menschen SIND unberechenbar) auch nur Ansatzweise im Griff haben sind wir weit weg. Kostenmässig ist das Nürnberger Modell ein Flop, weil die 5 Kontroll-Arbeitsplätze für einen 16 Std Schichttag 22 Menschen benötigen. Weil man Urlaub und Krankheit sowie Weiterbildung einplanen muss. Mit 30 Zugführer hatte man das vorher gemacht. Die 8 Menschen die gespart wurden, stecken nun in Elektronik und Wartungskosten selbiger.

    Ob es sich jemals amortisiert, weis man nicht.

    Deswegen ist Nürnberg aktuell ein Versuch. Und aktuell nur für komplett unterirdische Linien geeignet. Aber nur wenige U-Bahnen sind komplett unterirdisch. In den Aussenbereichen fahren die oberirdisch und somit laufen die Gleise nur durch einfach Zäune getrennt im normalen Verkehsrraum.

    Sowas als Pro Argument ranziehen ist höchst manipulativ und zeigt nur, das derjenige keinen Plan hat, was ein Mensch beim Bewegen eines motorisierten Fahrzeuges für Höchstleistungen vollbringt und wie weit Computer davon noch entfernt sind.

  6. Re: was soll immer dieser autonome Schmarrn

    Autor: Terence01 18.12.17 - 16:52

    Autonomes Autofahren wird irgendwann 100% sicher sein, sicherer als Bahnverkehr, da bin ich sicher.

    TESLA: Mittlerweile rollt alle 90 Sekunden ein Auto vom Band:
    http://live-counter.com/tesla-motors/

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