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  5. › Tödliche Lkw-Unfälle: Regierung…

Optional: Augen auf?

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  1. Optional: Augen auf?

    Autor: zeroflow 10.07.18 - 11:58

    Zumindestens mir fällt in letzter Zeit immer mehr auf, dass Leute immer weniger auf ihre Umgebung achten.

    Ich durfte oft genug beobachten wie irgendwelche Traummännlein einfach mal irgendwo mitten im Weg stehen bleiben, gemeinsam nebeneinander schlendern und da den ganzen Gehsteig blockieren oder als klassische Smartphone-Zombies ferngesteuert rumrennen.

    Es sollte jedem klar sein wie groß die toten Winkel bei LKWs sind und im Ernstfall muss man hald als Radfahrer darauf verzichten direkt von der Haltelinie zu starten wenn da ein LKW steht der abbiegen will.

    Ganz aus der Verantwortung sollte man also die restlichen Verkehrsteilnehmer auch nicht nehmen - man muss hald auch ein wenig selbst aufpassen statt nur zu fordern, dass alle anderen mehr aufpassen müssen.

  2. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: quineloe 10.07.18 - 12:00

    Es gibt bei LKW keine Toten Winkel mehr. LKW, die tote Winkel haben, die nicht durch die SECHS spiegel ausgeleuchtet werden, sind nicht zulassungsfähig. Seit irgendwie 2007.

    Weißt du das wirklich nicht?

  3. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: oldmcdonald 10.07.18 - 12:28

    Direkt von der Haltelinie zu starten ist für Fahrradfahrer eine der besten Möglichkeiten, überhaupt wahrgenommen zu werden...

    Deine Argumentation klingt nach Durchsetzung des Rechts des Stärkeren und fördert die irrationale Aufrüstung auf der Straße, die nun seit Jahren in den Disziplinen Leistung und Gewicht vorangetrieben wurde.

    Vielleicht muss man es eben auch mal von der anderen Seite betrachten und einfach akzeptieren, dass z.B. Kinder erst lernen müssen, sich im Verkehr zurecht zu finden. Und auch, wenn sich zugegebenermaßen relativ wenige mit Sehbehinderung auf den Straßen tummeln, so würde ich zu denen nicht als erstes sagen: "Mach halt Deine Augen auf!"

    Andersherum wird ein Schuh daraus: Raus mit den Brummis und den Autos aus allen Ortskernen! Führt endlich hohe Maut-Gebühren für die Nutzung der Innenstadt für KFZ und LKW ein! Dann verlagert sich der Personen- Gütertransport endlich auf das ungleich ungefährlichere Fahrrad und nur die Transporte, die wirklich mit dem LKW notwendig sind (bei Bauarbeiten z.B.), kommen überhaupt in Berührung mit dem innerstädtischen Verkehr.

  4. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: coass 10.07.18 - 12:31

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt bei LKW keine Toten Winkel mehr. LKW, die tote Winkel haben, die
    > nicht durch die SECHS spiegel ausgeleuchtet werden, sind nicht
    > zulassungsfähig. Seit irgendwie 2007.

    Ja sehr gut, wenn es keine toten Winkel mehr gibt, braucht es ja auch die Assistenzsysteme nicht, die man am Ende - wie auch den Abstandsregler für die Autobahn - bei Nichtgefallen abschalten kann.

  5. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: coass 10.07.18 - 12:45

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Direkt von der Haltelinie zu starten ist für Fahrradfahrer eine der besten
    > Möglichkeiten, überhaupt wahrgenommen zu werden...

    Das kann man - finde ich - so und so sehen. Ich fahre als Radfahrer bspw. nie an schon stehenden Fahrzeugen an der Ampel vorbei sondern warte hinter dem letzten. Die Fahrzeuge hinter mir, sehen, dass ich da bin und dir vor mir überhole ich nicht, wenn's wieder grün wird. So ist so gut wie ausgeschlossen übersehen zu werden. Ganz vorne neben einem Lkw zu stehen finde ich da deutlich gefährlicher.

    > Deine Argumentation klingt nach Durchsetzung des Rechts des Stärkeren und
    > fördert die irrationale Aufrüstung auf der Straße, die nun seit Jahren in
    > den Disziplinen Leistung und Gewicht vorangetrieben wurde.

    Es geht hier nicht um das Recht des Stärkeren. Die Rechtslage ist ja eindeutig gegeben und beim abbiegenden Lkw ja auch klar auf der Seite des Radfahrers. Nur hilft mir das alles nichts, wenn mein Recht nicht beachtet wird. Es redet ja keiner davon, dass der Lkw als der Stärkere einem absichtlich die Vorfahrt nimmt. Das mag den Lkw Fahrern ja hoffentlich niemand unterstellen.

    > Vielleicht muss man es eben auch mal von der anderen Seite betrachten und
    > einfach akzeptieren, dass z.B. Kinder erst lernen müssen, sich im Verkehr
    > zurecht zu finden. Und auch, wenn sich zugegebenermaßen relativ wenige mit
    > Sehbehinderung auf den Straßen tummeln, so würde ich zu denen nicht als
    > erstes sagen: "Mach halt Deine Augen auf!"

    Klar, gegenseitige Rücksichtnahme. Eigentlich selbstverständlich.

    > Andersherum wird ein Schuh daraus: Raus mit den Brummis und den Autos aus
    > allen Ortskernen! Führt endlich hohe Maut-Gebühren für die Nutzung der
    > Innenstadt für KFZ und LKW ein! Dann verlagert sich der Personen-
    > Gütertransport endlich auf das ungleich ungefährlichere Fahrrad und nur die
    > Transporte, die wirklich mit dem LKW notwendig sind (bei Bauarbeiten z.B.),
    > kommen überhaupt in Berührung mit dem innerstädtischen Verkehr.

    Für überfüllte Innenstädte mag das halbwegs Sinn ergeben. Nur ist das am Ende auch keine Gleichberechtigung der einzelnen Verkehrsträger. Hohe Maut-Gebühren würden außerdem weniger finanzkräftige Verkehrsteilnehmer außen vor lassen.

  6. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: quineloe 10.07.18 - 12:53

    Offensichtlich braucht man sie doch, weil die LKW Fahrer einfach nicht schauen und drauflosfahren. Letzte Woche wurde ein Achtjähriger von einem rechtsabbiegenden LKW totgefahren, obwohl er selber grün hatte. Begleitet wurde er übrigens von seinen beiden Eltern.

    Der LKW fahrer hat also nicht nur einen, sondern DREI Radfahrer "übersehen".

  7. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: chefin 10.07.18 - 13:01

    Jeder Versuch menschliche Schwächen durch Technik auszugleichen ist bisher gescheitert. Man hat ABS erfunden, die Menschen haben verlernt selbst richtig zu bremsen und lupfen sogar das Bremspedal wenn etwas quietscht. Des weiteren wird riskanter gefahren, da man ja ABS hat. Der ADAC hat es damals als es aufgekommen ist und sich so langsam im Markt breit gemacht hat untersucht und keinen durch ABS ausgelösten Unfallrückgang wahrgenommen. Die damals noch ABS losen Fahrzeuge hatten genauso viel Unfälle wie die mit ABS.

    ESR das selbe. Immer noch legen sich Autos aufs Dach. Mit ESR eigentlich kaum möglich, ausser man brettert derart in die Kurve das die Physik keine andere Möglichkeit mehr zulässt. Die Menschen haben also das ESR genutzt, die Kurve noch etwas deftiker zu fahren, bis es halt wieder ausgereizt war.

    Auch im PC-Bereich sind alle Schutzmassnahmen makulatur, weil die User sie nicht nutzen oder abschalten, weil sie nerven oder unkomfortabel sind. Nichts ändert sich.

    Deswegen wird es mit dem LKW Assistenten genauso sein. Wo jetzt noch einige wenigstens aufpassen und dem LKW die Vorfahrt überlassen, wird keiner mehr aufpassen, es kann ja nix mehr passieren, es piepst ja.

    Wir haben bisher jede Hilfe dazu benutzt unser riskanter unterwegs zu sein, wieso sollte es plötzlich bei Radfahrern anders sein. Gerade bei Radfahrern, die ja nun bekannt dafür sind, das ihnen Verkehsregeln scheiss egal sind, solange die anderen sich dran halten.

    Ich würde lieber jedem Verkehsteilnehmer erklären, das es bisher noch nie passiert ist, das ein Radfahrer einen LKW überfahren hat und der Fahrer gestorben ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird das auch in Zukunft nicht passieren. Umgedreht hat man nicht den Hauch einer Chance gegen zu halten. Also wenn ein LKW abbiegt, stehen bleiben bis der Fahrer einen sicher gesehen hat(Augenkontakt). Alles andere ist nur Geldaufschneiderei. So wie die Flankenschutzmassnahme vor 20 Jahren, als jeder LKW zwischen den Achsen einen Schutzplanke anbringen musste damit Radfahrer nicht so leicht unter die Räder kommen.

    Wer sich die Unfallstatistiken anschaut, erkennt das es nicht funktioniert hat. Aber es war ja so wichtig da ein Blech anzubringen, statt die Menschen aufzuklären.

  8. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: treysis 10.07.18 - 13:14

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oldmcdonald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Deine Argumentation klingt nach Durchsetzung des Rechts des Stärkeren
    > und
    > > fördert die irrationale Aufrüstung auf der Straße, die nun seit Jahren
    > in
    > > den Disziplinen Leistung und Gewicht vorangetrieben wurde.
    >
    > Es geht hier nicht um das Recht des Stärkeren. Die Rechtslage ist ja
    > eindeutig gegeben und beim abbiegenden Lkw ja auch klar auf der Seite des
    > Radfahrers. Nur hilft mir das alles nichts, wenn mein Recht nicht beachtet
    > wird. Es redet ja keiner davon, dass der Lkw als der Stärkere einem
    > absichtlich die Vorfahrt nimmt. Das mag den Lkw Fahrern ja hoffentlich
    > niemand unterstellen.

    Doch, das unterstelle ich den LKW-Fahrern! Grobe Fahrlässigkeit! Es hat sich halt eingeschliffen: wenn man nichts sieht, einfach langsam und vorsichtig fahren. Der andere wird schon anhalten.

    Da läuft zum einen in der Ausbildung etwas ganz schief. Zum anderen ist der Verkehr in den Städten viel zu schnell geworden. Wenn du als Fahrer nicht zügig abbiegst, kommst du einerseits in Zeitverzug, andererseits drängeln dann von hinten alle, bzw. du musst Angst haben, dass dir jemand reinfährt.

    Und nochmal für alle Ungläubigen, es gibt wirklich keinen toten Winkel mehr:
    https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121-fahrradunfaelle-in-berlin-unfallstatistik/222-exkurs-der-tote-winkel.html

  9. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: Herr Unterfahren 10.07.18 - 13:14

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Versuch menschliche Schwächen durch Technik auszugleichen ist bisher
    > gescheitert. Man hat ABS erfunden, die Menschen haben verlernt selbst
    > richtig zu bremsen und lupfen sogar das Bremspedal wenn etwas quietscht.
    > Des weiteren wird riskanter gefahren, da man ja ABS hat. Der ADAC hat es
    > damals als es aufgekommen ist und sich so langsam im Markt breit gemacht
    > hat untersucht und keinen durch ABS ausgelösten Unfallrückgang
    > wahrgenommen. Die damals noch ABS losen Fahrzeuge hatten genauso viel
    > Unfälle wie die mit ABS.

    Der ADAC ist ein Lobbyverein von Autofahrern und -herstellern.
    Den würde ich nicht als Kronzeugen für die Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen heranziehen. Immerhin gilt dem Teuschen Autofahrer doch jede Sicherheitsvorschrift als Gängelung.

    Tatsache ist jedoch, daß die Zahl der Verkehrstoten in den letzten Jahrezehnten massiv zurückgegangen ist. Auch dank ABS und weiteren Sicherheitsmaßnahme, und den ebenfalls ansteigenden PS- Zahlen zum Trotz.

    Solange wir unsere KFZs noch nicht vollautomatisiert haben, und deswegen fehlbare menschen am Steuer sitzen müssen, sollte man jede technische Möglichkeit, die Menschenleben rettet.

  10. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: oldmcdonald 10.07.18 - 17:17

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade bei
    > Radfahrern, die ja nun bekannt dafür sind, das ihnen Verkehsregeln scheiss
    > egal sind, solange die anderen sich dran halten.

    Radfahrer sind in der Regel die Leid tragenden, wenn irgendjemand - sei es Auto, LKW oder Radler - auf die Verkehrsregeln scheißt. Daher klingt Deine Behauptung wie der Quatsch, den die Öschi-Bild verbreitet:

    https://www.kobuk.at/2018/07/von-rad-rowdys-niedergemaeht-so-macht-die-krone-stimmung/

    oder kurz: tendenziös & hetzerisch

  11. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: quineloe 10.07.18 - 17:23

    Ich hatte den Beitrag direkt gemeldet, da ich keine Lust habe schon wieder in so eine polemische Diskussion mit Velophoben Lügnern verwickelt zu werden.

    Aber auf Golem darf man Radfahrern offensichtlich allesamt unterstellen, dass sie routiniert alle Verkehrsregeln brechen, solche pauschalen Unterstellungen sind hier kein Problem, auch wenn sie dutzende von Usern hier direkt beleidigen.

    Chefin lügt einfach hier wider besseren Wissens (denn ich habe die Statistiken mehrfach in Artikeln hier gepostet, und wer dann weiterhin einfach Falschbehauptungen aufstellt, der lügt eben)

    Die meisten rotlichtverstöße kommen von Autofahrern. Rotlichtverstöße von Autofahrern führen zu den gefährlicheren Situationen, zu den schlimmeren Unfällen und und und. Genauso verhält es sich mit Geschwindigkeitsüberschreitungen, mit Parkverstößen, mit Vorfahrtsverstößen und mit der Handynutzung am Steuer.

    Aber das stört die Petrolheads ja nicht, man behauptet einfach weiter, es wären die Radfahrer, die die Verkehrsregeln mißachten.

    Und ob man den Beitrag dann auf dem Smartphone tippt, während man Auto fährt, oder ob man dabei auf einem Radweg geparkt hat, ist dann auch egal.

  12. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: oldmcdonald 10.07.18 - 17:26

    treysis schrieb:

    > Doch, das unterstelle ich den LKW-Fahrern! Grobe Fahrlässigkeit!

    Grobe Fahrlässigkeit ist aber trotzdem nicht Absicht! :)
    LKW fahren ist sicherlich kein leichter Job. Sie stehen manchmal mächtig unter Druck - und weil Menschen besonders unter Druck Fehler machen, wäre mein Vorschlag, LKWs gar nicht in die Stadt zu lassen, wo sich besonders viele LKWs und Räder begegnen. Und zwar genau deshalb, weil die allermeisten Gütertransporte in der Stadt auch mit dem Lastenrad bewältigt werden könnten. Das macht die Straßen sicherer und die Städte sauberer, leiser und damit lebenswerter! (Und das gilt für die Verbannung der Autos aus unseren Städten genauso!)

  13. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: treysis 10.07.18 - 17:27

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte den Beitrag direkt gemeldet, da ich keine Lust habe schon wieder
    > in so eine polemische Diskussion mit Velophoben Lügnern verwickelt zu
    > werden.

    Als ich den Titel des Beitrags gelesen habe, dachte ich ja zuerst, dass "Augen auf?" beziehe sich auf die LKW-Fahrer, die statt neuer Assistenzsysteme einfach ihrer Pflicht zur Umsicht beim Abbiegen wieder nachkommen sollten :D

  14. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: treysis 10.07.18 - 17:34

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    >
    > > Doch, das unterstelle ich den LKW-Fahrern! Grobe Fahrlässigkeit!
    >
    > Grobe Fahrlässigkeit ist aber trotzdem nicht Absicht! :)

    Stimmt. Ich unterstelle ihnen auch nicht, dass sie absichtlich Radfahrer überfahren. Aber ich unterstelle ihnen, dass sie den Radfahrern absichtlich die Vorfahrt nehmen, und dabei eben grob fahrlässig Opfer in Kauf nehmen. Natürlich bei weitem nicht alle. Es gibt auch sehr sehr viele gute LKW-Fahrer.

    > LKW fahren ist sicherlich kein leichter Job. Sie stehen manchmal mächtig
    > unter Druck - und weil Menschen besonders unter Druck Fehler machen, wäre
    > mein Vorschlag, LKWs gar nicht in die Stadt zu lassen, wo sich besonders
    > viele LKWs und Räder begegnen. Und zwar genau deshalb, weil die
    > allermeisten Gütertransporte in der Stadt auch mit dem Lastenrad bewältigt
    > werden könnten. Das macht die Straßen sicherer und die Städte sauberer,
    > leiser und damit lebenswerter! (Und das gilt für die Verbannung der Autos
    > aus unseren Städten genauso!)

    Joar, verbannen würde ich sie vielleicht nicht direkt. Aber man muss ihnen den Druck irgendwie nehmen. Das Lastenrad sehe ich persönlich nicht als Alternative bei den Mengen an Waren, die dauernd in die Stadt fließen. Dann lieber tagsüber auf kleinere LKW beschränken.

    Es wäre aber auch schon viel gewonnen, wenn man in den Städten die Tempolimits einfach strenger kontrolliert: 50 heißt 50 und nicht Tacho 60-65. Bußgelder werden oftmals aber erst ab 56 km/h Überschreitung versendet. Also schon nach Abzug der Toleranz müssen noch 56 übrig bleiben. Also vielleicht doch Tempo-30 in der Stadt. Dann fahren alle eh Tacho 45-50 und man hätte das so, wie es heute eigentlich sein sollte. Und dann ist man als Fahrradfahrer auch gleich viel sicherer unterwegs, wie man in Holland und der Schweiz sehen kann.

  15. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: quineloe 10.07.18 - 21:02

    Beifahrerpflicht IgO würde das Problem auch lösen.

  16. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: oldmcdonald 11.07.18 - 00:00

    Das wäre dann (auf Dauer) noch teurer als ein Assistenzsystem, aber sicherlich auch nicht schlecht. Vier Augen sehen besser als zwei UND man kann sich gegenseitig bei Laune und wach halten.

  17. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: oldmcdonald 11.07.18 - 01:15

    coass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oldmcdonald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Ganz vorne neben einem Lkw zu stehen
    > finde ich da deutlich gefährlicher.

    Is klar! Ich meinte auch, dass an immer mehr Ampeln genau aus dieser Problematik heraus die Haltelinien für KFZ/LKW von der Ampel weg verlagert werden und direkt davor ein roter Streifen für die Fahrräder markiert wird. Wenn die Fahrräder vor den Autos/LKWs an der Ampel warten können, können sie 1. besser gesehen werden und 2. beim Rechtsabbiegen auch nicht mehr plattgewalzt werden.

    > Für überfüllte Innenstädte mag das halbwegs Sinn ergeben. Nur ist das am
    > Ende auch keine Gleichberechtigung der einzelnen Verkehrsträger. Hohe
    > Maut-Gebühren würden außerdem weniger finanzkräftige Verkehrsteilnehmer
    > außen vor lassen.

    Aber das setzt einen Denkprozess in Gang: Muss ich wirklich mit dem Auto? Mag sein, dass das den ein oder anderen nicht schert, weil er es sich eben leisten will oder auch kann. Aber wenn es beispielsweise auf einmal 10 Euro kostet, für einen Tag in die City zu kommen, dann sähen die Straßen anders aus - da wären auf einmal sehr viel mehr Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs...

  18. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: Aluz 11.07.18 - 09:26

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber das setzt einen Denkprozess in Gang: Muss ich wirklich mit dem Auto?
    > Mag sein, dass das den ein oder anderen nicht schert, weil er es sich eben
    > leisten will oder auch kann. Aber wenn es beispielsweise auf einmal 10 Euro
    > kostet, für einen Tag in die City zu kommen, dann sähen die Straßen anders
    > aus - da wären auf einmal sehr viel mehr Fußgänger und Fahrradfahrer
    > unterwegs...

    Naja wir wollen ja nicht uebertreiben, hier muss man auch anmerken, dass man dadurch den Wirtschafts- und Geschaeftsraum "Stadt" stark beschneidet und um die Kunden bringt. Sowas zieht gegebenenfalls sogar hoehere Mietpreise mit sich, da es eben nicht mehr moeglich ist ausswaerts zu wohnen und mal in die Stadt zu fahren. Und mal ehrlich, in z.B. Muenchen sind die sicherlich schon hoch genug.
    Es waere sinnvoll z.B. einmaliges Einfahren am Tag nicht zu besteuern. Erst die 2. Fahrt. So sorgen die Autofaher dafuer, dass sie selbst wirtschaftlicher ihre Route planen und nicht 2-3 mal am Tag ein und aus fahren.

  19. Re: Optional: Augen auf?

    Autor: quineloe 11.07.18 - 10:26

    Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal mit dem Auto die gleiche Strecke am gleichen Tag ein zweites Mal gefahren bin.

    Da fallen mir spontan eigentlich nur Umzüge ein.

    Mit einem "einmal frei" erlaubst du 99,9% aller Fahrten kostenlos. Da dürfte das System ja nicht mal seine eigenen Kosten finanzieren.

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