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Negatives wird verstärkt

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  1. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: quineloe 20.03.18 - 09:55

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Fliegen ist deshalb die sicherste Art der Fortbewegung, weil man nie
    > gefragt hat "Mensch oder Maschine" sondern selbstverständlich beides in
    > Kombination eingesetzt wird

    Du weißt, warum der Vergleich mit dem Flugzeug schlicht falsch ist.

    Weil beim Flugzeug einfach stehenbleiben und abwarten, bis alles wieder gut ist, keine Option ist.

  2. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: LinuxMcBook 20.03.18 - 09:56

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > |=H schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei einem Flugzeug geht es auch nicht um Sekundenbruchteile.
    > > Piloten werden speziell für den Job ausgebildet und immer wieder
    > geschult
    > > und das auch speziell auf Gefahrensituationen, wie Systemausfälle,
    > falsche
    > > Anzeigen etc.
    > >
    > > Das passiert aber beim Auto eben nicht. Sorry, ich habe natürlich
    > > vergessen, dass wir alle die besten Autofahrer der Welt sind.
    > >
    > > Der Vergleich Flugzeug/Auto passt einfach gar nicht.
    > > Was wäre dein toller Fall denn bei einem Auto. Der Motor verreckt. Ui.
    > > Könnte natürlich kein autonomes Fahrzeug selber in den Griff bekommen.
    > >
    > > Und angesichts solcher Fälle
    > >
    > > de.wikipedia.org
    > >
    > > muss man doch gar nicht fragen, warum lieber ein möglichst sicheres
    > System
    > > steuern soll, welches nicht absichtlich 150 Menschen ermordet.
    >
    > Der Fall bestätigt was ich euch hier die ganze Zeit versuche zu erklären.
    > Es geht nicht um Mensch ODER Technik, sondern beides in Kombination. Ein
    > technisches failsafe hätte diesen mutwilligen Crash verhindern müssen,
    > stimmt. Kein technisches failsafe hätte das Flugzeug ohne den erfahrenen
    > Piloten Sullenberger so sicher landen können.
    >
    > Daher KOMBINIERT man in der Luftfahrt die Fähigkeiten von Mensch und
    > Maschine. Warum ist hier im Forum jeder so scharf darauf den Mensch
    > komplett durch Technik zu ersetzen? Zwischenmenschliche Ablehnung in der
    > Schulzeit? Ich kann das einfach nicht nachvollziehen.


    Du kannst nur zwei verschiedene Varianten etwas zu steuern kombinieren, wenn es die Möglichkeit gibt, dass eine davon die Oberhand gewinnen kann.

    Und wenn es der Mensch ist, dann hat dieser wie beim Fall Andy L. auch die Möglichkeit absichtlich (oder unabsichtlich) viel Schaden anzurichten. Automatische Steuerungen werden ihren Vorteil nur ausspielen können, wenn sie ohne menschliches Zutun funktionieren.

  3. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: suicicoo 20.03.18 - 10:07

    Überhöhte Geschwindigkeit ist aber alles mehr als 130km/h...
    (soweit mein Hörensagen)

  4. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Kein Kostverächter 20.03.18 - 10:22

    Das Problem ist. dass es einen Unterschied zwischen Piloten in einem weitgehend autonom fliegenden Verkehrsflugzeug und dem durchschnittlichen Autofahrer gibt. Piloten haben eine wesentlich tiefergehende Ausbildung und vor allem viel Training. Sie sind darauf trainiert, im Notfall schnell reagieren und eingreifen zu können, uns sie sind zu zweit, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass durch Ablenkung zu spät reagiert wird, sehr gering ist.
    Ein Autofahrer, der auf dem Fahrersitz nichts zu tun hat, außer das Fahrzeug zu überwachen, wird normalerweise sehr schnell müde oder abgelenkt. Steuert man selbst, hält man sich schon instinktiv aufmerksam, hat man nichts zu tun ist die volle Aufmerksamkeit in Nullkommanichts beim Radioprogramm, Hörbuch oder sogar der neuesten Serienepisode. Bis dann auf etwas reagiert werden kann, was das Fahrzeug überfordert, ist längst alles zu spät.
    Meiner Meinung nach müssen autonome Fahrzeuge so gut sein, dass ein Eingreifen eines Fahrers nicht mehr notwendig ist. Das entspricht dem Auto ohne Lenker. Solange das nicht der Fall ist, sollte besser der Mensch das Auto steuern und die Technik ihn unterstützen und überwachen (im Sinne von Schlaferkennung etc.). Denn der Technik wird beim Überwachen nicht langweilig, dem Menschen schon.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
    Gesendet von meinem AppleTree iphone23 mit GoogleByte TalkAlways
    What the FUUK is going on?

  5. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: My1 20.03.18 - 10:22

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob die Reaktion dann angemessen wäre ist auch wieder
    > eine Sache, denn kaum ein Fahrer kann mit Extremsituationen umgehen.

    total wahr.

    mMn sollte man wenn nicht schon passiert, mal - AUF TESTSTRECKEN UND ALLEIN versteht sich - extremsituationen mit autonomen autos testen. bspw die reifen abschießen um diese zum platzen zu bringen (sehr viele andere relativ einfache wege wirds nicht gehen um das einfach mal von außen auszulösen.) oder richtig fies die straße vereisen um für rutschverkehr vom feinsten zu sorgen, und halt zu schauen was das fahrzeug macht.

    reifenplatzer sind jetzt nicht so die tagesordnung aber blitzeis oder aquaplaning sind jetzt nix allzu besonderes.

    Asperger inside(tm)

  6. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Brainfreeze 20.03.18 - 10:29

    My1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > |=H schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ob die Reaktion dann angemessen wäre ist auch wieder
    > > eine Sache, denn kaum ein Fahrer kann mit Extremsituationen umgehen.
    >
    > total wahr.
    >
    > mMn sollte man wenn nicht schon passiert, mal - AUF TESTSTRECKEN UND ALLEIN
    > versteht sich - extremsituationen mit autonomen autos testen. bspw die
    > reifen abschießen um diese zum platzen zu bringen (sehr viele andere
    > relativ einfache wege wirds nicht gehen um das einfach mal von außen
    > auszulösen.) oder richtig fies die straße vereisen um für rutschverkehr vom
    > feinsten zu sorgen, und halt zu schauen was das fahrzeug macht.
    >
    > reifenplatzer sind jetzt nicht so die tagesordnung aber blitzeis oder
    > aquaplaning sind jetzt nix allzu besonderes.
    Und dabei nicht vergessen, als eine Art Gegenprobe, die gleichen Situationen mit durchschnittlichen Autofahrern durchspielen und schauen, wie die reagieren.

  7. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: TrollNo1 20.03.18 - 10:30

    Interessanterweise habe ich das erst neulich erfahren. Meine Fahrschule hat mir das damals nicht vermittelt.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  8. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: My1 20.03.18 - 10:37

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > My1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > |=H schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ob die Reaktion dann angemessen wäre ist auch wieder
    > > > eine Sache, denn kaum ein Fahrer kann mit Extremsituationen umgehen.
    > >
    > > total wahr.
    > >
    > > mMn sollte man wenn nicht schon passiert, mal - AUF TESTSTRECKEN UND
    > ALLEIN
    > > versteht sich - extremsituationen mit autonomen autos testen. bspw die
    > > reifen abschießen um diese zum platzen zu bringen (sehr viele andere
    > > relativ einfache wege wirds nicht gehen um das einfach mal von außen
    > > auszulösen.) oder richtig fies die straße vereisen um für rutschverkehr
    > vom
    > > feinsten zu sorgen, und halt zu schauen was das fahrzeug macht.
    > >
    > > reifenplatzer sind jetzt nicht so die tagesordnung aber blitzeis oder
    > > aquaplaning sind jetzt nix allzu besonderes.
    > Und dabei nicht vergessen, als eine Art Gegenprobe, die gleichen
    > Situationen mit durchschnittlichen Autofahrern durchspielen und schauen,
    > wie die reagieren.


    könnte man machen aber da ist es bereits relativ logisch dass die meisten nicht speziell trainierten da eher n ernstes problem mit haben werden.

    aber wöre lustig (solange man dafür sorgt dass das auto keinen unfall erleiden kann (also bspw absperrungen ordentlich polstern etc)

    Asperger inside(tm)

  9. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: |=H 20.03.18 - 10:47

    Flugzeug != Auto
    Die Unfallszenarien von Flugzeugen und Autos sind vollkommen unterschiedlich.
    Genauso die Eingriffsmöglichkeiten und -zeiten.
    Auch bei den Produktzyklen liegen Welten dazwischen.

    Während bei Flugzeugen in der Regel noch Zeit zum reagieren ist, sind es bei PKW-Unfällen höchstens 1 bis 2 Sekunden. Wenn der Fahrer da nicht sowieso voll bei der Sache ist - was er defintiv nicht mehr ist, wenn das Auto eigentlich alleine fährt - dann kann der da gar nichts mehr machen.

  10. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Stepinsky 20.03.18 - 10:48

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > > Die autonomen Probefahrten sind aktuell Schönwetterfahrten in begrenzten
    > > Bereichen....
    >
    > Dafür hätte ich dann gern mal einen Beleg.

    Schau dir einfach an, wo die Testfahren in den USA stattfinden (Tipp: Golem, Heise, Google nutzen).
    Schätzungsweise 90-95% der Fahrten finden in den trockenen Bundesstaaten statt. So fährt Waymo (Google )zum allergrößten Teil in California, Texas, Arizona. (Sehr) deutlich weniger Fahrten gab es in Kirkland (Washington State), Detroit und Atlanta. Letzten Herbst hat Waymo angekündigt, Tests in Michigan im Schnee machen zu wollen. Damit stehen sie also auch noch ganz am Anfang.
    Wenn du nur regelmäßig Artikel zum Thema bei Golem und Heise verfolgst, kannst du einen guten Eindruck vom tatsächlichen Stand der Technik bekommen.

    Es gibt leider sehr viele User, die einfach jeden Sch... glauben, den die Automobilindustrie von sich gibt. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus.

  11. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: quineloe 20.03.18 - 11:04

    Lustig, wie California immer mit LA, Sandstrand und Palmen gleichgesetzt wird.

    Vergesst ihr eigentlich, dass der Bundesstaat von Nord nach Süd 1240km misst. Das sind fast 400km mehr als Deutschland mit den 876km.

    in großen Teilen des Nordens von CA herrscht dieses Klima:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Mediterranean_climate#Cold-summer_Mediterranean_climate

  12. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: gadthrawn 20.03.18 - 11:20

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > gadthrawn schrieb:
    > > > Die autonomen Probefahrten sind aktuell Schönwetterfahrten in
    > begrenzten
    > > > Bereichen....
    > >
    > > Dafür hätte ich dann gern mal einen Beleg.
    > >
    > > Außerdem sind Autobahnfahrten (und das sind die einzigen ohne Tempolimit
    > in
    > > Deutschland), relativ ungefährlich. Im Gegensatz zu dem, was uns die
    > > Tempolimitbeführworter immer weiß machen wollen.
    >
    > Weil die meisten Fahrer im Verkehr mitschwimmen und nur ab und zu ein
    > schwarzer BMW mit M Kennzeichen auf der linken Spur vorbeirast. Bei
    > Unfällen auf der Autobahn ist überhöhte Geschwindigkeit übrigens die
    > Ursache Nr. 1 und wird einem trotz fehlendem Limit zum Vorwurf gemacht,
    > wenn was passiert.

    Oh, das ist ein blöder Irrtum von dir, dass die Unfallursache Nummer 1 über 130 kmh ist.
    Die überhöhte Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer 1 ist da quatsch. Wenn du dem Statistischen Bundesamtes (Destatis) glaubst, sind die meisten Autobahnunfälle - in Geschwindigkeitsbeschränkten Bereichen.

    Auch abseits der Autobahnen.. seit Jahren gibt es nach destasis die folgende Hitliste
    - Fehler bei Abbiegen, Wenden, Falsches Auffahren auf Autobahnen.
    - Nichtbeachten der Vorfahrt
    - Zu wenig Abstand
    und erst auf Platz 4
    - nicht angepasste Geschwindigkeit.

    Das mit dem zu wenig Abstand machen gerne Elektroautos die glauben wenig im Windschatten zu brauchen.

    An jedem 4ten Unfall war ein LKW beteiligt - obwohl 20 mal so viele PKW im Vergleich zu LKW unterwegs sind...

    Tja.. anscheinend für dich immer die bösen rasenden LKWs?

  13. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Stepinsky 20.03.18 - 11:22

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Anzahl der Gefahrenen Kilometer über alle Fahrzeuge deckt alles ab und
    > ist genau deswegen die Größenordnung, mit der seit Jahren
    > Verkehrssicherheit berechnet wird.
    >
    > Da gibt es leider kein großes Diskussionspotential.

    ???????

    Siehe auch meinen Beitrag zu den Test-Gebieten: Die reine KM-Leistung sagt gar nichts aus. Du kannst Autos stundenlang auf einem Rundkurs fahren lassen, ohne damit irgendwas zu beweisen.
    Konkret: Mindestens 90% der Testfahrten fanden bisher in trockenen Gebieten der USA statt, in drei verschiedenen Bundesstaaten. Es gab meines Wissens noch keinen Hersteller, der Autos staatenübergreifend getestet hat. Wenn sich das Auto in Texas zurecht findet, wird es nicht automatisch auch in Arizona oder Montana fahren können.

    In Deutschland finden die Tests überwiegend (ausschließlich?) auf begrenzten Teststrecken auf Autobahnen statt. Damit ist auch nicht viel bewießen.

    Ich sehe daher im Gegensatz zu dir noch viel Diskussionsbedarf.

    Wenn man sich nicht mit realen Probleme auseinandersetzt, wird man nie weit kommen. Die Haltung "Kritik ist Bremse" hat zu Fukushima geführt, die Welt aber nicht weiter gebracht. Gute Entwickler schauen zuerst wo es klemmt und wo es Schwierigkeiten geben *könnte* - und finden dann Lösungen.

  14. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: quineloe 20.03.18 - 11:31

    Natürlich sind es Fahrten im Straßenverkehr, nicht auf irgendwelchen Testgeländen. So weit sind wir schon.

    >In Deutschland finden die Tests überwiegend (ausschließlich?) auf begrenzten Teststrecken auf Autobahnen statt. Damit ist auch nicht viel bewießen

    Weil in Dummschland die Politik den Fortschritt ausbremst. Neuland und so ist dir sicher in anderen Themen ein Begriff.

    Und wiederhol doch nicht bitte die Lüge (nachdem ich es dir bereits gezeigt habe, dass du falsch liegst ist die Wiederholung leider kein Irrtum mehr) dass CA ein trockener Wüstenstaat sei.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.18 11:33 durch quineloe.

  15. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: gadthrawn 20.03.18 - 11:31

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > > Die autonomen Probefahrten sind aktuell Schönwetterfahrten in begrenzten
    > > Bereichen....
    >
    > Dafür hätte ich dann gern mal einen Beleg.

    Such mal nach dem Lincoln Laboratory vom Massachusetts Institute of Technology (MIT)

    Die haben 2016 eine Studie gemacht, wie man die bisherigen autonomen Schönwetterfahrzeuge evtl. fit für den Schnee macht.

    Ende 2017 hat dann Waymo (google/alphabet Tochter) angekündigt. bald im Schnee testen zu wollen wie autonomes Fahren funktioniert.

    Dänemark hat 11 / 2017 das Fahren von teilautonomen Fahrzeugen bei Nässe getestet.
    Fahrbahn trocken - 99,5 % von Strassensperren wurden erkannt. (autsch. heißt in 5 von 1000 wären die Teile reingefahren)
    leichter Regen - durchschnittlich 85 % wurden erkannt, bei einem von vier Fahrzeugen nur noch 68,5%

    In Finnland Anfang 2018 wurden Untersuchungen angekündigt, wie man autonomen Autos bei Schnee das Navigieren beibringen soll. Aurora Summit 2018 - Das ist eine DISKUSSIONrunde.

    Bilderkennung macht halt bei Störungen noch mehr Probleme - Teslas übersehen ja manchmal schon tags LKWs....

  16. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: quineloe 20.03.18 - 11:37

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bilderkennung macht halt bei Störungen noch mehr Probleme - Teslas übersehen ja manchmal schon tags LKWs....

    DAS wurde nie bewiesen. Die Familie hat verhindert, dass die Information ob der Tesla tatsächlich autonom gefahren ist bei diesem Unfall veröffentlicht wurde.

    Ich vermute ja mal stark, dass die ihren Angehörigen lieber als ersten Verkehrstoten durch ein autonomes Auto in den Medien haben wollten, als als den zehnten Blödel an dem Tag, der in einen LKW reingefahren ist.

  17. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Schattenwerk 20.03.18 - 11:44

    Sorry, so funktioniert stichhaltiges Schlussfolgern nun einmal. Wenn es dir nicht passt, dann kann ich daran nichts ändern.

  18. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Stepinsky 20.03.18 - 12:03

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die relevante Größenordnung ist gefahrene kilometer, nicht Anzahl der
    > Autos.
    Wie schon gesagt: das ist Quatsch.

    > Aber das blöde ist, selbst wenn wir jetzt Zahlen hätten, die heute schon
    > eine höhere Sicherheit der Autonomen Fahrzeuge beweisen würden, würden die
    > Blockierer ihre Meinung nicht ändern. Sie haben sich diese Meinung nicht
    > mit Logik und Tatsachen angeeignet, und werden sie nicht wegen Logik und
    > Tatsachen loslassen.

    Du hast deine Meinung auch nicht mit Logik und Tatsachen angeeignet.

    Ich empfehle wenigstens regelmäßig die entsprechenden Artikel auf Golem und Heise zu lesen und den Links in den Artikeln zu folgen. Dann hast du bereits eine gute Grundlage. Außerdem gibt es eine Reihen von weiteren Quellen die man ganz ohne Probleme anzapfen kann, um sich ein reales Bild vom derzeitigen technischen Stand und den noch zu lösenden Problemen zu machen.

    Ich habe momentan in Evernote über 250 Artikel mit dem Stichwort "autonome Fahrzeuge" gespeichert und aus der Fülle des Materials kann ich deine sehr optimistischen Einschätzungen nicht teilen.
    Das fängt beim Thema IT-Sicherheit im Fahrzeug an, geht mit Updateversorung über die lange Laufzeit eines Autos bis hin zu Versorgung mit (IT-)Ersatzteilen. Dann wird es eine echte KI noch lange nicht geben, die z.B. Gefährdungen neben der Straße zuverlässig einschätzen kann - ohne ständig in den Notfallmodus zu gehen. Ich erinnere hier z.B. an die Geschichte mit dem Fixie-Fahrer und dem Google Auto.
    Dann ist das Problem mit der Nachvollziehbarkeit der Algorithmen noch nicht geklärt: Ein "KI"-System ist ein Blackbox, niemand weiß genau, was genau zu einer Entscheidung führt. Wie will man so Bugs finden und beheben? Wie willst du einen Hersteller nach einem Unfall belangen? Das muss noch gelöst werden.

    Autonome Fahrzeuge werden kommen. Wenn es sicher sein soll, wird es aber noch etwas längern dauern, als uns die Autoindustrie verspricht. Und bis die Fahrzeuge wie ein normales heutiges Auto überall eingesetzt werden können, wird es noch länger dauern. In der ersten Zeit wird z.B. an der Landesgrenze Schluss sein oder auf kleinen Straßen ohne Randstreifen. Und bis ein autonomes Auto einen unbefestigten Randstreifen zum Ausweichen nutzen kann, wird es nochmals länger dauern. Und selbst die Unfallzahlen werden durch die autonomen Autos erstmal nicht stark sinken. Was das Auto unter Beachtung der Verkehrsregeln (Abstand, Geschwindigkeit) besser macht, könnte durch nicht erkannte Gefahren kompensiert werden. Außerdem werden sich auf viele Jahre hin noch autonome und Fahrer-gelenkte Fahrzeuge begegnen. Und Menschen, Tiere und Naturereignisse verschwinden auch nicht einfach. Auf lange Sicht noch wird ein Mensch mit unvorhersehbaren Ereignissen besser zurecht kommen.
    BTW - zum technischen Stand: wusstest du, dass Waymo als führende Firma erst seit 2016 die Dreipunktwende kann? Und wusstest du, dass Tests im Schnee gerade erst begonnen haben?

    Und ob autonome Autos in der Masse nicht mehr Probleme machen, als sie lösen können muss auch noch bewiesen werden. Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass der Verkehr nochmals stark zunehmen wird. Warum einen Parkplatz suchen? Lass das Auto doch einfach rumfahren. Und was hindert die Kinder daran, alle naselang mit dem Auto irgendwo hinzufahren?
    Und was noch klar ist: mit den autonomen Fahrzeugen wird die Zahl der verkauften Autos sehr stark einbrechen. Das wird in Deutschland tausende in der Industrie und den Zulieferbetrieben arbeitslos machen. Und die Fahrer sowieso.
    Auch da warten noch ein paar Problem, die man lösen muss...

  19. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: Stepinsky 20.03.18 - 12:03

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir wären die erste industrialisierte Gesellschaft, die den Bach
    > runtergeht, weil wir mit dem technischen Fortschritt nicht mitgehalten
    > haben. Hältst du das echt für völlig undenkbar?

    Hast du schon mal was von internationalem Handel gehört? Welche Technologie (außer fiesen Giftwaffen für Agentenmorde) kann man nur im entsprechenden Land kaufen? Ob jetzt GM ein KI-Modul von Firma XY kauft oder VW dort einkauft ist doch egal. Ich verstehe dein Untergangsszenario deshalb nicht.
    Außerdem wird auch in Deutschland intensiv an KI geforscht. Und sobald es sinnvolle Einsatzmöglichkeiten gibt, wird die Technik auf in Deutschland eingesetzt.


    Zur KI selbst:
    Autonomes Fahren und generell KI sind noch auf einem sehr primitiven Stand. Wir werden zunehmend Fachidioten-System bekommen. Maschinen die eine ganz spezielle Sache besser als der Mensch ausführen können. Dafür passt der Ausdruck "KI" aber noch lange, lange nicht. Ein Fakt den dir seriöse Wissenschaftler immer bestätigen werden. Von echter KI, also wirklich künstlicher Intelligenz sind wir noch mindestens 20 Jahre entfernt - viele Wissenschaftler in diesem Bereich rechnen mit noch viel längerer Entwicklungszeit.
    Schau dir nur den ungeheuren Aufwand an, den es braucht ein "KI"-System zu trainieren. Momentan braucht ein Spezialsystem z.B. zur Erkennung von Katzen 100.000 bis zu 1.000.000 Bilder. Ein Kind kann eine Katze anhand von wenigen Begegnungen erkennen. Zur Erkennung eines Hundes muss das "KI" System nochmals mit der selben Menge Bilder angelernt werden. Das ist also keine Intelligenz (selbst wenn das Marketing davon spricht) sondern simples Auswendiglernen mit schwerer Lernbehinderung.
    Komplexe, selbständige Schlussfolgerungen überfordern bisher jedes System.

    Es wird also ohnehin noch viele, viele Jahre dauern, bis echte intelligente Systeme existieren.

  20. Re: Negatives wird verstärkt

    Autor: quineloe 20.03.18 - 12:43

    Stepinsky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hindert die Kinder daran, alle naselang mit dem Auto irgendwo hinzufahren?

    Besorg dir mal Kinder und karr die zum Musikunterricht, zur Reitstunde, zum Sport usw...

    dann denkst du da anders drüber.

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