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Fussgänger ausweichen? Wers glaubt

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  1. Fussgänger ausweichen? Wers glaubt

    Autor: mankelin 02.02.18 - 09:26

    > Dadurch soll er auf einer Fahrspur beispielsweise einem Fußgänger ausweichen können.

    Das funktioniert mit Garantie nicht. Ausser sie könnten voraussehen wohin der Fussgänger denn selber ausweichen will.

  2. Re: Fussgänger ausweichen? Wers glaubt

    Autor: neocron 02.02.18 - 09:59

    was ist das denn bitte fuer eine krude definition von "ausweichen". Niemand, egal ob Mensch oder Maschine, koennte somit angeblich irgend etwas beweglichem ausweichen!?
    haeh?

  3. Re: Fussgänger ausweichen? Wers glaubt

    Autor: Daepilin 02.02.18 - 10:20

    mankelin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dadurch soll er auf einer Fahrspur beispielsweise einem Fußgänger
    > ausweichen können.
    >
    > Das funktioniert mit Garantie nicht. Ausser sie könnten voraussehen wohin
    > der Fussgänger denn selber ausweichen will.

    Und warum sollte das nicht gehen? Man kann recht gut vorhersagen was ein Mensch für Bewegungen machen wird, wenn man weiß wie er sich die letzte(n) Sekunde(n) bewegt hat.

    Das ist natürlich nicht 100% genau, aber im Zweifel muss das autonome Fahrzeug halt anhalten.

  4. Re: Fussgänger ausweichen? Wers glaubt

    Autor: FreierLukas 02.02.18 - 11:17

    Basierend auf der aktuellen Geschwindigkeit und Richtung (Bewegungsvektor) kannst du mit ner Maschine viel bessere und genauere Vorhersagen über Ort und Zeit eines Objektes treffen als es der Mensch es in Echtzeit jemals könnte. Natürlich könnte ein Mensch irrational lossprinten und vor den Wagen springen. Davor kann man weder eine Maschine noch den Menschen schützen. Der Unterschied ist aber dass die Maschiene eine viel kürzere Reaktionszeit hat als der Mensch und zudem niemals abgelenkt wird und sich auch nicht ständig umschauen muss um den Überblick zu bewahren. So "gut" bzw. schlecht zu fahren wie ein Mensch ist für Maschinen heute kein Problem mehr. Das Problem ist, man muss 100 mal besser fahren bis die Politik akzeptiert dass auch mal Unfälle mit autonomen Fahrzeugen geschehen. Für den Laien sind solche Unfälle nämlich vorprogrammiert da eine Machine ja immer nurt ihrem Code folgt. Das stimmt heutzutage aber längst nicht mehr. Die Maschine lernt selbstständig Autofahren, der Mensch gibt nur die Rahmenbedingungen vor. Also wie sind die Verkehrsregeln, was soll man vermeiden usw.

    Wenn also mal ein Unfall passiert heißt das letztendlich nur, dass die Maschiene so eine Situation noch nicht erlebt hat und nicht genau weiß wie sie zu reagieren hat. Sie reagiert also wie ein Mensch nach besten Wissen und Gewissen. Wenn es gut war wirds positiv gewichtet und wenn die Entscheidung schlecht war negativ (greift der Mensch zB. in den Autopiloten ein). Optimalerweise sind alle Fahrzeuge vernetzt so dass alle voneinander lernen wie zB. bei Tesla. Und ja, eine Maschine kann heute auf Dinge reagieren die sie nicht kennt. Code ist nicht mehr nur eine Anhäufung von if-Bedingungen. Neuronale Netze reagieren immer auf jeden Input. Die Frage ist nur wie gut oder schlecht der Output ist und wie tief so ein Netz gefaltet ist. Mit jeder Faltung steigt die Rechenzeit aber dafür auch die potentielle "Intelligenz".

    Noch was zum Punkt Sensorik: Eine Maschine macht unzählige Bilder der Umgebung pro Sekunde. Diese Bilder werden alle auf sich bewegende Objekte analysiert. Indem Bereich gibt es wahnsinnig viel ungenutztes Potenzial. Der Mensch kann nur das sehen was er sieht. Die Maschine aber kann mit genügend Rechenleistung auch Dinge erkennen die sich nicht im Blickfeld befinden. zB. könnte man die Luftströmung sichtbar machen und dadurch erkennen ob sich zB. ein Mensch hinter einem Auto versteckt oder nicht (Lufterwärmung, Luftstromdeflektion usw.). Alleine Infrarot hilt schon wahnsinnig viel zumal man Lebewesen so extrem einfach von zB. Gegenständen unterscheiden kann.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.18 11:33 durch FreierLukas.

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