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e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

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  1. e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: Reggie 04.03.20 - 16:36

    Zu allererst e-Autos haben schon so viel CO2 ausgestoßen wie ein normales PKW in seiner ganzen Laufzeit, bevor es überhaupt beim Endkunden steht. Erschwerend kommt hinzu das die Rohstoffgewinnung, zum einen noch schädlicher für die Umwelt ist + die Arbeitsbedingungen für die Menschen in diesen Ländern ist noch katastrophaler. Wassertstoff sollte das Ziel sein.

  2. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: Metalyzed 04.03.20 - 16:45

    Es muss bezahlte Wasserstoff-Trolle geben. Anders kann ich mir die ständigen unsinnigen Beiträge dazu nicht erklären.

  3. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: Kotaru 04.03.20 - 16:49

    Zu allem davon - nein.

    Bring dich mal auf den aktuellen Stand bei jedem deiner Argumente... Ich weis nichtmal ob es bereits als Trollversuch durchgeht...

  4. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: tovi 04.03.20 - 16:51

    Die Ölindustrie ist in Wasserstoff investiert.
    Die wollen eine Abhängigkeit durch die nächste ablösen.
    Ein E-Auto Fahrer der womöglich noch seinen Strom selber per PV herstellt ist für die der Horror schlechthin.
    Das wäre zwar das beste für die Umwelt, aber sie würden von da an keinen einzigen Cent mehr an diesem Autofahrer verdienen.

  5. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: nuclear 04.03.20 - 16:51

    Weil die keine Batterien brauchen? Auch H2 Autos benötigen eine, wenn auch kleinere, Batterie.

    Und nein nicht so viel wie in der ganzen Laufzeit. Außer alle Autos werden nach 60.000-120.000 km verschrottet. Denn das ist der Ramen in welchem es sich CO2-mäßig rentiert.

    H2 ist da nochmals deutlich schlechter, einfach wegen der Verluste bei den beiden unnötigen Umwandlungsschritten. Außer du nimmt H2 welches aus Erdgas stammt, dann bist du aber wieder nicht erneuerbar.

  6. Verbrennergase tödlich für Menschen!

    Autor: PrinzessinArabella 04.03.20 - 16:56

    Benzin hat Übrigebs auch schon einen CO2 Abdruck hinterlassen, bevor es in deinem Tank hin und her schwappt. Da ist kein Benzin unter der Wüste.

  7. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: birdy 04.03.20 - 17:02

    Reggie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu allererst e-Autos haben schon so viel CO2 ausgestoßen wie ein normales
    > PKW in seiner ganzen Laufzeit, bevor es überhaupt beim Endkunden steht.

    Wenn der PWK nach ein paar tausend km geschrottet wird, stimmt das sogar.

    > Erschwerend kommt hinzu das die Rohstoffgewinnung, zum einen noch
    > schädlicher für die Umwelt ist

    Auch richtig. Allerdings bleibt die Treibstoffgewinnung Lebenslang ein riesiges Umweltproblem bei Verbrennern. Bei E-Autos allerdings kaum.

    > + die Arbeitsbedingungen für die Menschen in
    > diesen Ländern ist noch katastrophaler.

    Äh - nein. Arbeitsbedingungen sind in beiden Fällen schlecht.

    > Wassertstoff sollte das Ziel sein.

    Für PKW wenig zielführend. Wartung, Verschleiß und Kosten sprechen dagegen. Aber wenn's besser funktioniert - meinetwegen. Aber nur parallel mit E-Autos. Weitere 5-10 Jahre warten bis Wasserstoffantrieb für die Masse was ist und nichts tun, das wäre Wahnsinn.

  8. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: McWiesel 04.03.20 - 17:10

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ölindustrie ist in Wasserstoff investiert.
    > Die wollen eine Abhängigkeit durch die nächste ablösen.

    Genau lieber abhängig vom Stromanbieter machen, die zusammen mit dem gierigen Staat jedes Jahr um 10% die Preise erhöhen und die Kohle fürs KKW aus China mitm Schweröl-Frachtschiff rankarren. Wasserstoff bietet immerhin die Chance ihn dort herzustellen, wo günstiger Strom verfügbar ist (z.B. Wasserkraft oder Atomkraft, die das Ausland technologisch beherrscht) und ihn dann wie gewohnt zu Tankstellen zu transportieren.

    > Ein E-Auto Fahrer der womöglich noch seinen Strom selber per PV herstellt
    > ist für die der Horror schlechthin.

    Das ist kein Horror, sondern grüne Träumerei wider jeder Physik. Rechen den Bedarf an Strom und die für Solar geeigneten Dachflächen zusammen mit den Tagen mit ausreichender Sonneneinstrahlung aus und stelle fest, dass der Quatsch nicht im Ansatz funktioniert. Mit einer Solaranlage kann man BESTENFALLS den Grundstrom eines EFH decken, wo es um ein paar kwh täglich geht. Und nicht um ca 50-100kWH, die für die Ladung eines Elektroautos (meist über Nacht !!!!) gebraucht werden.

    > Das wäre zwar das beste für die Umwelt, aber sie würden von da an keinen
    > einzigen Cent mehr an diesem Autofahrer verdienen.

    Natürlich wird an diesem Autofahrer verdient. Steuer auf Solaranlagen, vorgeschriebene TÜV-Abnahme, Maut, abartige Preise wenn man doch mal woanders öffentlich laden muss. Du glaubst nicht im Ernst, dass sich der Staat Milliarden von Strom- und Mineralölsteuer entgehen lässt, wenn dein Stromerzeugungskonzept vielleicht mit außerirdischer Technologie je funktionieren würde. Wo ein grüner Politiker ist, ist auch eine Idee für Steuern. Zahlst dann halt von mir aus nicht mehr an die Mineralölfirmen, dafür halt an andere Institutionen, die sich dann parasitär reinhängen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.20 17:21 durch McWiesel.

  9. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: solaris1974 04.03.20 - 17:15

    Reggie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu allererst e-Autos haben schon so viel CO2 ausgestoßen wie ein normales
    > PKW in seiner ganzen Laufzeit, bevor es überhaupt beim Endkunden steht.
    > Erschwerend kommt hinzu das die Rohstoffgewinnung, zum einen noch
    > schädlicher für die Umwelt ist + die Arbeitsbedingungen für die Menschen in
    > diesen Ländern ist noch katastrophaler. Wassertstoff sollte das Ziel sein.


    You made my day

  10. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: marcometer 04.03.20 - 17:23

    50-100 kWh fürs Elektroauto pro Nacht?
    Alle Wetter, da hat aber jemand vor die Statistik kräftig hoch zu treiben.
    Mit 50 kWh kommt man im Schnitt etwa 250km weit, mit 100 kWh sind es schon 500km.
    Natürlich fahren wir das alle täglich, ist doch klar.
    Das macht ja auch nur lockere 91.250 - 182.500 km pro Jahr.
    Die ~13.500km pro Jahr, die das KBA pro PKW im Schnitt in Deutschland angibt, die sind ja sicher sowieso völlig untertrieben.
    Aber damit der Unterschied klar wird rechne ich sie trotzdem mal um:
    13.500km pro Jahr sind ~37km pro Tag.
    Das in Verbindung mit 20 kWh/100km (realistischer Wert) macht also 7,4 kWh pro Tag und Fahrzeug im Schnitt an Strombedarf.
    Sicherlich nicht von jeder Balkon-PV-Anlage zu leisten, aber schon eine ganz andere Hausnummer als die völlig überzogenen 50-100 kWh, die hier einfach mal raus gehauen wurden.

  11. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: derdiedas 04.03.20 - 17:30

    Dir ist schon klar das die Steuer für den Strom auf E-Autos bereits vorbereitet wird?

    Hersteller bauen bereits jetzt Manipulationssichere Ladeelektronik ein die zertifikatsbasiert die Authentizität der Ladestation ermitteln kann. Sprich in Zukunft wird es nur noch Ladestationen geben die zertifiziert sind und zwar mit einem bundeseigenem Zertifikat.

    Auch bisherige Autos können bereits mit einem einfachem Update eingeschränkt werden. Möglich ist das mittels P1901 Powerline Kommunikation die bis zu 500MBit ermöglicht. Damit kann der Boardcomputer genötigt werden vor dem Laden die Authentizität der Ladestation zu überprüfen. Theoretisch sogar um sich gleich an eine Zentrale Abrechnungsstelle anzumelden.

    Das ist alles bereits in Arbeit bzw. ist bereits implementiert und wird aktiviert sobald das E-Auto eine kritische Masse überschritten hat. Oder hast Du ernsthaft geglaubt der Staat wird auf die 41 Milliarden pro Jahr aus der Mineralölsteuer alternativlos verzichten?

    Ehrlich ich bewundere solch eine Naivität!

    Gruß DDD

  12. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: marcometer 04.03.20 - 17:30

    Es gibt leider, wie bei jeder größeren Veränderung, immer anfangs sehr viele Leute, die eine Entwicklung nicht (wahr) haben wollen und somit jeden Strohhalm ergreifen um daran festhalten zu können, dass es alles gar nicht geht und passieren wird.
    Ich finde ein guter Vergleich sind die Touchscreen-Handys.
    Als Apple damit raus kam haben sich ein paar Fanboys drauf gestürzt, aber die breite Masse erstmal gedacht "so einen Mist brauche ich nicht, mein Nokia 1234 ist super und mit dem komischen Display das wird sich eh nicht durchsetzen, da kann ich ja gar nicht schnell schreiben."
    Dann dauerte es eine Zeit lang und nach und nach kamen neue und bessere Modelle und immer mehr Leute haben eingesehen, dass das doch ganz gut ist und wechselten.
    Bis auf einmal ein Kipppunkt erreicht war und es einfach "cool" war ein Touchhandy zu haben, so dass die alten überhaupt nicht mehr gekauft wurden und sich selbst 13 jährige zum Geburtstag nur noch Touchgeräte gewünscht haben.

    Man sieht die Parallelen?
    Appel ist hier Tesla und die Nachzügler wie Samsung, Sony Ericsson usw sind die VWs und Renaults...
    Es wird kommen, es führt kein Weg daran vorbei.
    Wer sich etwas länger als am Stammtisch damit beschäftigt wird das schnell feststellen.
    Insbesondere wenn man die Vorteile selbst (durch Kollegen, Freunde, Verwandte usw) nach und nach immer häufiger vor Augen geführt bekommt und nicht mehr nur im eigenen Kreis über die Nachteile spricht, die ja da sind, das bezweifelt keiner.

  13. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: McWiesel 04.03.20 - 17:30

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 50-100 kWh fürs Elektroauto pro Nacht?
    > Alle Wetter, da hat aber jemand vor die Statistik kräftig hoch zu treiben.
    > Mit 50 kWh kommt man im Schnitt etwa 250km weit, mit 100 kWh sind es schon
    > 500km.
    > Natürlich fahren wir das alle täglich, ist doch klar.
    > Das macht ja auch nur lockere 91.250 - 182.500 km pro Jahr.
    > Die ~13.500km pro Jahr, die das KBA pro PKW im Schnitt in Deutschland
    > angibt, die sind ja sicher sowieso völlig untertrieben.
    > Aber damit der Unterschied klar wird rechne ich sie trotzdem mal um:
    > 13.500km pro Jahr sind ~37km pro Tag.
    > Das in Verbindung mit 20 kWh/100km (realistischer Wert) macht also 7,4 kWh
    > pro Tag und Fahrzeug im Schnitt an Strombedarf.
    > Sicherlich nicht von jeder Balkon-PV-Anlage zu leisten, aber schon eine
    > ganz andere Hausnummer als die völlig überzogenen 50-100 kWh, die hier
    > einfach mal raus gehauen wurden.

    Ok, dann sinds nur 7,4 kWh am Tag, weil dort jemand wohnt, der glücklicherweise nicht 50km zur Arbeit fährt, danach nochmal 30km zum Einkaufen, Facharzt, was auch immer, sondern schön brav den Schnitt von nur 17km erfüllt.

    Dafür wohnen wir hier nicht alle in der Prärie in Einfamilienhäusern, sondern der absolute Großteil der Häuser ist durch mehrere Familien mit locker 6-20 Autos davor bewohnt, die meist täglich bewegt werden. Denk mal an den klassischen Plattenbau, wieviel Leute dort auf welcher Fläche wohnen und wie viele Autos allmorgendlich wegfahren. Wo kann ich gleich nochmal eine Solaranlage für das bisschen Hausdach bestellen, die den Mondschein ausnutzt, um locker 200-500kWh Strom zu erzeugen, damit diese Autos morgens alle bereit zum Einsatz sind?

    Solar und E-Auto ist und bleibt Wunschträumerei. Allenfalls, aber wirklich allenfalls funktioniert Windkraft, sofern man auch tatsächlich Windkraftanlagen großflächig bauen kann und nicht als "Landschaftsverschandelung" von anderen Grünen verhindert werden.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.20 17:34 durch McWiesel.

  14. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: birdy 04.03.20 - 17:38

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist schon klar das die Steuer für den Strom auf E-Autos bereits
    > vorbereitet wird?

    Strom (für E-Autos) ist steuerfrei? Seit wann?
    Dass Wasserstoff steuerbefreit ist, das wusste ich.

  15. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: marcometer 04.03.20 - 17:41

    Die Bedeutung des Wortes "Durchschnitt" ist dir aber bekannt, oder?
    In diesen 13.500km pro Jahr bzw. 37km Tag sind ALLE PKW enthalten.
    Sowohl die der täglichen München<->Hamburg Pendler (90% aller Deutschen, ist ja klar) als auch die der Omas und Opas, die einmal die Woche zum Doktor, zur Apotheke, zum Einkaufen am Samstag und dem Treffpunkt für die Volkswanderung fahren.
    Es ist der Durchschnitt.

    Ich liege auch weit über diesem Durchschnitt und bräuchte auch eher die 20 kWh/Tag (fahre 35-40.000 pro Jahr), aber ich kann sehr wohl sehen, dass meine Mutter im 3km entfernten Nachbarort arbeitet, alle Einkaufsmöglichkeiten genau an der Bundesstraße zwischen diesen beiden Orten liegt und ihr Kleinstwagen somit ansonsten fast Tag und Nacht nur dumm herum steht und selbst mit PV im eigenen Fahrzeug-Dach wohl immer geladen wäre.
    Und ebenso sehe ich auch, dass es zwischen ihr und mir noch unzählige Abstufungen gibt.
    Man kann nicht immer davon ausgehen, dass man selbst der Nabel der Welt ist.
    Nur weil man jeden Tag >100km fährt heißt das nicht, dass das die Normalität ist und somit alles Schrott/Unsinn ist, was nicht bei einem selbst funktioniert.
    Beispiel Fahrrad oder ÖPNV:
    Ich habe alleine schon 40km Arbeitsweg (One-Way) und überfahre dabei den Taunus-Hauptkamm. Ja natürlich kann ich da kaum sinnvoll mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln, während der typische Städter das oftmals problemlos könnte.
    Hier fährt maximal 1x pro Stunde ein Bus ab, in der Landeshauptstadt in der ich arbeite sind die Linien in der Regel mit 7 oder 10 Minuten getaktet...
    Nur weil das für mich kaum sinnvoll machbar ist heißt es nicht, dass ÖPNV generell Unsinn ist.
    Verstehen?

  16. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: Vaako 04.03.20 - 19:21

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt leider, wie bei jeder größeren Veränderung, immer anfangs sehr
    > viele Leute, die eine Entwicklung nicht (wahr) haben wollen und somit jeden
    > Strohhalm ergreifen um daran festhalten zu können, dass es alles gar nicht
    > geht und passieren wird.
    > Ich finde ein guter Vergleich sind die Touchscreen-Handys.
    > Als Apple damit raus kam haben sich ein paar Fanboys drauf gestürzt, aber
    > die breite Masse erstmal gedacht "so einen Mist brauche ich nicht, mein
    > Nokia 1234 ist super und mit dem komischen Display das wird sich eh nicht
    > durchsetzen, da kann ich ja gar nicht schnell schreiben."
    > Dann dauerte es eine Zeit lang und nach und nach kamen neue und bessere
    > Modelle und immer mehr Leute haben eingesehen, dass das doch ganz gut ist
    > und wechselten.
    > Bis auf einmal ein Kipppunkt erreicht war und es einfach "cool" war ein
    > Touchhandy zu haben, so dass die alten überhaupt nicht mehr gekauft wurden
    > und sich selbst 13 jährige zum Geburtstag nur noch Touchgeräte gewünscht
    > haben.
    >
    > Man sieht die Parallelen?
    > Appel ist hier Tesla und die Nachzügler wie Samsung, Sony Ericsson usw sind
    > die VWs und Renaults...
    > Es wird kommen, es führt kein Weg daran vorbei.
    > Wer sich etwas länger als am Stammtisch damit beschäftigt wird das schnell
    > feststellen.
    > Insbesondere wenn man die Vorteile selbst (durch Kollegen, Freunde,
    > Verwandte usw) nach und nach immer häufiger vor Augen geführt bekommt und
    > nicht mehr nur im eigenen Kreis über die Nachteile spricht, die ja da sind,
    > das bezweifelt keiner.


    Fortschritt ist nicht immer positiv siehe den Videospielmarkt mit always online crap und all die Probleme die mit kommen. Und das die meisten Spiele nur noch mit Multiplayer oder online DRM Mist vollgestopft werden.

  17. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: McWiesel 04.03.20 - 20:20

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Bedeutung des Wortes "Durchschnitt" ist dir aber bekannt, oder?
    > In diesen 13.500km pro Jahr bzw. 37km Tag sind ALLE PKW enthalten.

    Ja eben, und wenn der Durchschnitt, den ein Auto fährt, irgenwdo bei 3km liegen würde, könnten wir auch vielleicht über PV zur Speisung reden. Er liegt aber bei 17km. Heißt, dass hier ganz schön viele Leute deutlich mehr als 17km fahren, um den Durchschnitt so weit zu heben. Wie gesagt, die PV reicht ja nicht mal aus um den normalen Hausstrom oder gar die Heizung zu ersetzen. Selbst da ist ein nettes Beiwerk, aber keinesfalls ausreichend. Und da macht es noch mehr Sinn, da der Hauptstromverbrauch des Hauses am Tag stattfindet, statt in der Nacht (wo das Auto im gewöhnlichen Arbeitszeitmodell lädt). Um ein Auto mit der PV zu laden, bräuchtest also nochmal eine Hausbatterie, von der man dann wiederum die Auto-Batterie lädt.. Ja ne, is klar. Akku-Batterien sind ja günstig, einfach zu handhaben und langlebig....

    > Sowohl die der täglichen München<->Hamburg Pendler (90% aller Deutschen,
    > ist ja klar) als auch die der Omas und Opas, die einmal die Woche zum
    > Doktor, zur Apotheke, zum Einkaufen am Samstag und dem Treffpunkt für die
    > Volkswanderung fahren.
    > Es ist der Durchschnitt.

    Ja, um so schlimmer, dass trotz dieser ganzen <1km Fahrten der Durchschnitt schon bei 17km liegt. Das Arbeitsamt hält Arbeitsstellen in 150km Entfernung für zumutbar, also trifft das nicht wenige Leute. Was meinst wie viele Leute allein bei BMW in München irgendwo schon fast am bayrischen Wald leben und selbst die Pendelei lohnt sich aufgrund der abnormalem Mietpeisen.

    > Ich liege auch weit über diesem Durchschnitt und bräuchte auch eher die 20
    > kWh/Tag (fahre 35-40.000 pro Jahr), aber ich kann sehr wohl sehen, dass
    > meine Mutter im 3km entfernten Nachbarort arbeitet, alle
    > Einkaufsmöglichkeiten genau an der Bundesstraße zwischen diesen beiden
    > Orten liegt und ihr Kleinstwagen somit ansonsten fast Tag und Nacht nur
    > dumm herum steht und selbst mit PV im eigenen Fahrzeug-Dach wohl immer
    > geladen wäre.

    Also würde sich allein die Installation einer PV-Anlage, die für zig Tausend Euro vielleicht 10 Jahre lang hält, vorne und hinten nicht rentieren. Für die paar kwh kann man auch dann 36 Cent zahlen (oder in 5 Jahren selbst 1,50¤, wenn die Steigerung so weitergeht).


    > Man kann nicht immer davon ausgehen, dass man selbst der Nabel der Welt
    > ist.

    Nein, aber Lösungen, die für alle Bürger funktionieren sollen, müssen eben auch funktionieren. Und das tut E-Mobilität nicht. Der Städter hat keine Chance zum Laden, da eine Ladesäule an jedem öffentlichen Parkplatz illusorisch ist. Der Landmensch könnte sich zwar eine Solaranlage vielleicht mit viel Glück installieren, aber das ist weder kostendeckend, noch ausreichend. Auch da wollen meist mehrere Autos gleichzeitig geladen werden und die Fahrtstrecken sind meist enorm größer.

    > Nur weil das für mich kaum sinnvoll machbar ist heißt es nicht, dass ÖPNV
    > generell Unsinn ist.
    > Verstehen?

    Ein guter ÖPNV, wo er möglich wäre, würde aber viele Leute schon mal weg von der Straße holen. Leider wird selbst dort, wo er angebracht wäre, zu oft nicht sauber aufgebaut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.20 20:22 durch McWiesel.

  18. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: amagol 04.03.20 - 20:58

    Reggie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu allererst e-Autos haben schon so viel CO2 ausgestoßen wie ein normales
    > PKW in seiner ganzen Laufzeit, bevor es überhaupt beim Endkunden steht.

    Und der DIesel-PKW faellt ganz ohne CO2-Emissionen vom Himmel? Was hilft es den Laufzeitverbrauch (nach Produktion) mit den Emissionen fuer die Produktion zu vergleichen?

    > Erschwerend kommt hinzu das die Rohstoffgewinnung, zum einen noch
    > schädlicher für die Umwelt ist + die Arbeitsbedingungen für die Menschen in
    > diesen Ländern ist noch katastrophaler.

    Ist das so? Ob Eisenerz und Kohle abgebaut werden oder Lithium und Kobalt ist im Prinzip erstmal das gleiche. Als ob irgendwer seine Meinung aendern wuerde weil festgestellt wuerde dass indische Kinder das Erz fuer die Aluminiumkarossierie geschuerft haben.

    > Wassertstoff sollte das Ziel sein.

    Warum? Weil es in fast jeder Hinsicht schlechter als alle anderen Technologien ist?

  19. Wasserstoff-Autos sind auch e-Autos

    Autor: Poe's Law 05.03.20 - 10:05

    Du weisst aber schon, dass Wasserstoff-Autos auch E-Autos sind.

    Aber wieso schreibst du soviele Fake News?

  20. Re: e-Autos sehr schlecht für die Umwelt

    Autor: marcometer 05.03.20 - 11:01

    Nein, ich gehe jetzt nicht auf jeden Punkt ein.
    Hier herrscht offensichtlich eine zu subjektiv geprägtes Bild der Realität.

    PV-Anlagen vernünftiger Größe (nicht die Balkon 1-2 Panel-Anlagen) lohnen sich immer und sind auch in keiner Weise nach 10 Jahren hinüber. Sie halten eher >20 Jahre.
    Bis dahin haben sie schon so viel Gewinn eingespielt, dass man nur von dem Gewinn schon die Technik gegen neue, dann wieder noch effizientere, ersetzen kann.
    Vielleicht sollte man sich mal etwas näher mit den Themen beschäftigen anstatt immer nur direkt zu sagen "funktioniert nicht" und "ist illusorisch".
    Die Annahme jeder Parkplatz bräuchte eine Ladesäule ist nämlich auch ein solcher Irrglaube, dass ich schon gar nicht mehr weiß wo ich da überhaupt ansetzen müsste und es von daher direkt lasse.

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