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Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

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  1. Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: schap23 04.03.20 - 17:13

    Wer sich mal klar macht, wieviele Menschen keine Garage haben oder diese nicht mit vernünftigen Aufwand mit einer Wallbox ausstatten können, dann sieht man, daß an dieser Umfrage etwas faul sein muß. Unter realen Umständen kann wahrscheinlich die Hälfte der Menschen so ein Fahrzeug überhaupt nicht betreiben.

    Und was auch nicht erwähnt wird ist, daß viele Menschen mehr Autos besitzen wie Garagen. Einige davon kaufen sich vielleicht eine Elektrozweitwagen, um die Kids zur Schule bringen zu können, während der Hauptverdiener mit dem Diesel-SUV zur Arbeit pendelt.

  2. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: Peter V. 04.03.20 - 17:22

    Deutschland hat mit die niedrigste Eigenheimquote, bis dato ist es halb so wild, weil primär eh nur wohlhabende an der Elektromobilität teilhaben können. Flächendeckend bleibt diese, zumindest mit herkömmlicher Akkutechnik, eine Totgeburt.

  3. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: marcometer 04.03.20 - 18:03

    Das ist die Meinung von 2 Leuten, die offensichtlich der Meinung sind man könne Elektroautos nur in der heimischen Garage laden.
    Die heute schon mehr Ladesäulen im Land als es Tankstellen gibt, die sind also für niemanden aufgebaut worden und werden täglich unzählige mehr?
    Ebenso wie die (Ultra-)Schnellladesäulen an mittlerweile im Prinzip jeder Autobahn-Raststätte?
    Und das die Fahrzeuge immer mehr Reichweite haben und somit seltener an eine Säulen müssen, sowie die Säulen und Lader in den Fahrzeugen immer schneller werden, dass wurde auch nicht mit einbezogen?
    Technologischer Fortschritt und Wandel, das existiert also alles nicht und wird auch nicht dazu führen, dass auch der (ja, ich weiß) typische Deutsche 200km/Tag Pendler, der aber trotzdem keinen eigenen Parkplatz hat, weil er im Grünen trotzdem im 10. Stock eines Mehrfamilienhauses ohne Tiefgarage wohnt, sein Fahrzeug während der Arbeit/Nacht oder dem Stopp zum Einkaufen etc. im öffentlichen Raum aufladen kann.

  4. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: dummzeuch 04.03.20 - 19:55

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die heute schon mehr Ladesäulen im Land als es Tankstellen gibt, die sind
    > also für niemanden aufgebaut worden und werden täglich unzählige mehr?

    Und wieviel kostet das Laden dort so? Insbesondere im Vergleich zur Wallbox in der eigenen Garage?

    Ich kenne die konkreten Preise nicht (habe halt keinen Bedarf), aber in letzter Zeit liest man, dass die Umstellung von zeit- auf leistungsbasierte Abrechnung die Preise stark in die Höhe getrieben hat.

    Gibt es den immer wieder behaupteten Vorteil bei den laufenden Kosten für e-Autos überhaupt, wenn sie an öffentlichen Ladesäulen geladen werden?

  5. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: twiro 04.03.20 - 21:51

    Ich nicht.. und deswegen habe ich mir auch frisch 'nen Diesel geholt. 4 Minuten tanken, überall.

    Außerdem haben wir noch 1,515,663,368,914 barrels oil left. ( https://www.worldometers.info/ )

    Hinzu kommt, dass ich 100% Bio-Diesel tanken könnte.. Erlaubt halt die Regierung aus irgendeinem schwachsinnigen Grund nicht.. ach halt.. dann verdient ja keiner mit.

  6. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: RipClaw 04.03.20 - 22:19

    dummzeuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > marcometer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die heute schon mehr Ladesäulen im Land als es Tankstellen gibt, die
    > sind
    > > also für niemanden aufgebaut worden und werden täglich unzählige mehr?
    >
    > Und wieviel kostet das Laden dort so? Insbesondere im Vergleich zur Wallbox
    > in der eigenen Garage?
    >
    > Ich kenne die konkreten Preise nicht (habe halt keinen Bedarf), aber in
    > letzter Zeit liest man, dass die Umstellung von zeit- auf leistungsbasierte
    > Abrechnung die Preise stark in die Höhe getrieben hat.
    >
    > Gibt es den immer wieder behaupteten Vorteil bei den laufenden Kosten für
    > e-Autos überhaupt, wenn sie an öffentlichen Ladesäulen geladen werden?

    Aktuell ist der günstigste Anbieter mit der größten Verbreitung Maingau. Da kostet das Laden mit dem Typ2 Stecker 0,35¤ pro kWh. Wenn man bei Maingau Kunde ist vergünstigt es sich auf 0,25¤ pro kWh.

    Was du da gelesen hast war die Preiserhöhung von Ionity. Die haben den Preis für das sogenannte ad-hoc laden an ihren Schnellladesäulen auf 0,79¤ pro kWh erhöht. Mit Ladekarte von einem anderen Anbieter kann man aber günstiger laden wie z.B. mit dem Tarif von EnBW. Da kostet dann die kWh am CCS Lader 0,49¤.

    Zudem stellen einige Anbieter auch aktuell von Flatrates auf kWh Tarife um. Die Flatrates gab es am Anfang noch weil erst mal abgeklärt werden musste wie das mit dem deutschen Eichrecht zusammengeht.

    Einige Supermärkte und andere Geschäfte bieten kostenloses Laden während man bei ihnen einkauft. Da kann man also ein bisschen sparen. Allerdings sollte man sich nicht darauf verlassen.

    Aktuell ist der Markt noch etwas unübersichtlich aber in ein paar Jahren wird sich das alles stark konsolidiert haben. Das kann von Vorteil oder von Nachteil sein.

  7. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: RipClaw 04.03.20 - 22:21

    twiro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nicht.. und deswegen habe ich mir auch frisch 'nen Diesel geholt. 4
    > Minuten tanken, überall.

    Auch Zuhause ? Oder hast du ne Ölquelle und ne Raffinerie im Garten stehen ? ;)

    > Außerdem haben wir noch 1,515,663,368,914 barrels oil left. (
    > www.worldometers.info )
    >
    > Hinzu kommt, dass ich 100% Bio-Diesel tanken könnte.. Erlaubt halt die
    > Regierung aus irgendeinem schwachsinnigen Grund nicht.. ach halt.. dann
    > verdient ja keiner mit.

    Das Problem mit Bio Diesel ist das man davon nicht genug herstellen könnte um den Bedarf zu decken. Selbst wenn wir alle landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland dafür nutzen würden, würden wir nicht genug erzeugen können.

  8. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: twiro 04.03.20 - 23:01

    Naja.. Ich habe Sonnenblumenöl im Kühlschrank! ;)

  9. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: RipClaw 04.03.20 - 23:30

    twiro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja.. Ich habe Sonnenblumenöl im Kühlschrank! ;)

    Dann viel Spaß mit deinem Auto in der Werkstatt.

    Einen alten Diesel konntest du noch mit Sonnenblumenöl füttern. Hat nicht auf Dauer funktioniert und war nicht besonders gesund für das Auto aber er hat es überstanden. Die modernen Diesel verkraften das nicht mehr.

    Biodiesel hat mit Sonnenblumenöl nicht mehr viel gemeinsam nachdem das Pflanzenöl einmal chemisch durch die Mangel gedreht wurde.

  10. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: Dwalinn 05.03.20 - 08:18

    Die Ladesäulen bringen nur nichts wenn sie nicht da sind wo man sie braucht. Gibt ja auch genug Steckdosen fürs Smartphone dennoch bin ich froh über ein Akkupack.

    Das die Fahrzeuge schnell genug laden und weit genug kommen stimmt... nur kostet das dann auch schnell mal 40.000 Aufwärts. Das sie günstig genug sind stimmt auch, nur kommen sie dann auch kaum 200km weit.

    Natürlich ist so ein Auto schon heute für viele etwas, nur eben nicht für alle.

  11. Weniger als die Hälfte.

    Autor: Poe's Law 05.03.20 - 10:07

    Weniger als die Hälfte der Leute in Deutschland.

    Zudem wurde gerade beschlossen, dass bei neuen Gebäuden Leerrohre für Wallbox etc. verlegt werden müssen. Zukünftig wirds also noch weiter abnehmen mit diesen Leuten, die keinen Zugang zu einer Wallbox haben.

    Und es gibt auch Leute, die haben keine Wallbox und kommen auch mit einem BEV klar.

  12. Re: Wieviele Menschen haben keinen Zugang zur eigenen Wallbox?

    Autor: marcometer 05.03.20 - 11:14

    Wie der Vorredner schon sagte ist laden an öffentlichen Säulen derzeit in etwa gleich teuer/günstig wie zu hause zu laden.
    Insbesondere wenn man die Kosten einer Wallbox mal auf ein Autoleben noch umlegt würde ich sogar behaupten, dass es all die vergangenen Jahre und auch heute noch in der Regel günstiger kommt öffentliche Säulen zu nutzen als eine eigene Wallbox anzuschaffen, einbauen/anschließen zu lassen und den Strom via normalem Stromanbieter zu zahlen.
    Ja, insbesondere seit diesem unsinnigen Drang Außenstehender Parteien (insbesondere Politik) die Anbieter von öffentlichen Säulen und ihre Service-Providern in verbrauchsbasierte Tarife zu zwingen sind die vormals wirklich goldenen Zeiten, zu denen man fast für kaum Geld Jahre lang umher fahren konnte, so gut wie vorbei und man liegt, wie eingangs gesagt, in etwa bei Preisen wie beim Strom zuhause.
    Dieser Zwang zu kWh-Preisen geschah explizit gegen den Willen der Anbieter, die viel lieber die bisher verbreiteten Pauschal- und zeitbasierten Preise weiter betrieben hätten.
    Flatrates gibt es ja weiterhin, auch wenn die natürlich auch weniger und schwieriger zu bekommen geworden sind.

    Zusammenfassung:
    Einzelne Anbieter sind extrem teuer geworden (Ionity ohne irgendeinen Vertrag dafür), wenn man halbwegs weiß was man tut zahlt man aber nicht mehr als zuhause, wenn man es zur Wissenschaft macht und sich mit den Tarifen sehr gut auskennt eher sogar immer noch deutlich weniger als zuhause.

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