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Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

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  1. Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: ckerazor 23.08.17 - 20:08

    Diese reduziert NOX und Feinstäube bei Dieselmotoren um bis zu 98% im tatsächlichen Fahrbetrieb, also nicht auf dem Prüfstand. Umrüstung dauert etwa einen halben Tag und kostet um die 1500¤

    Schade dass diese Lösung in den Medien praktisch keine Aufmerksamkeit erfährt. Man bekommt den Diesel sauber und für ältere Fahrzeuge mit Euro4 oder Euro5 ist das die Lösung um eine Umstufung auf 6c zu erhalten.

    Wo klemmt es? In Berlin. Denn Vater Staat muss diese Lösung noch anerkennen. Das Interesse dürfte aber gering sein, da man beim Verkauf von Neuwagen viel mehr Mehrwertsteuer kassieren kann, als bei einer 1500¤ Umrüstung.

  2. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: Cordesh 23.08.17 - 21:29

    Absolut richtig.
    Damit könnten alte Fahrzeuge noch lange schadstoffarm unterwegs sein, was ökologisch gesehen (z. B. CO2) viel besser ist, als jetzt Fahrzeuge zu verschrotten und neue Fahrzeuge zu bauen.
    Selbst reine Elektroautos sind wegen der aufwändigen Herstellung problematisch.

  3. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: Reitgeist 23.08.17 - 21:42

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo klemmt es?

    Primär natürlich am Geld. Das könnte man aber durch Zwang durchsetzen.

    Sekundär allerdings auch, dass die Hersteller dann die Garantie für diese Umrüstung übernehmen müssen. Das bedeutet, dass die dieses System ordentlich erproben und freifahren müssen mit der Konsequenz, dass sie es in den üblichen Entwicklungsschleifen an ihr System anpassen müssen. Dazu kommt noch, dass die Zulassungsstelle das genehmigen muss und die sind bekanntlich nicht die schnellsten.

    Das ist der normale Entwicklungsprozess der nun mal ein paar Jahre dauert. Die Umrüstlösung ist kurzfristig daher nicht anwendbar - es sei denn der Kunde verzichtet auf Haftungsansprüche nach der Umrüstung. Aber willst du das wirklich?

  4. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: atikalz 23.08.17 - 23:11

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
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    > -----
    > > Wo klemmt es?
    >
    > Primär natürlich am Geld. Das könnte man aber durch Zwang durchsetzen.
    >
    > Sekundär allerdings auch, dass die Hersteller dann die Garantie für diese
    > Umrüstung übernehmen müssen. Das bedeutet, dass die dieses System
    > ordentlich erproben und freifahren müssen mit der Konsequenz, dass sie es
    > in den üblichen Entwicklungsschleifen an ihr System anpassen müssen. Dazu
    > kommt noch, dass die Zulassungsstelle das genehmigen muss und die sind
    > bekanntlich nicht die schnellsten.
    >
    > Das ist der normale Entwicklungsprozess der nun mal ein paar Jahre dauert.
    > Die Umrüstlösung ist kurzfristig daher nicht anwendbar - es sei denn der
    > Kunde verzichtet auf Haftungsansprüche nach der Umrüstung. Aber willst du
    > das wirklich?

    Tja, dann müssen die Autohersteller mal einfach haften, denn sie Fahrzeuge sind aktuell nicht legal. Geld ist mehr als genug da.

  5. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: Wolffran 23.08.17 - 23:14

    atikalz schrieb:
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    > Reitgeist schrieb:
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    > > ckerazor schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Wo klemmt es?
    > >
    > > Primär natürlich am Geld. Das könnte man aber durch Zwang durchsetzen.
    > >
    > > Sekundär allerdings auch, dass die Hersteller dann die Garantie für
    > diese
    > > Umrüstung übernehmen müssen. Das bedeutet, dass die dieses System
    > > ordentlich erproben und freifahren müssen mit der Konsequenz, dass sie
    > es
    > > in den üblichen Entwicklungsschleifen an ihr System anpassen müssen.
    > Dazu
    > > kommt noch, dass die Zulassungsstelle das genehmigen muss und die sind
    > > bekanntlich nicht die schnellsten.
    > >
    > > Das ist der normale Entwicklungsprozess der nun mal ein paar Jahre
    > dauert.
    > > Die Umrüstlösung ist kurzfristig daher nicht anwendbar - es sei denn der
    > > Kunde verzichtet auf Haftungsansprüche nach der Umrüstung. Aber willst
    > du
    > > das wirklich?
    >
    > Tja, dann müssen die Autohersteller mal einfach haften, denn sie Fahrzeuge
    > sind aktuell nicht legal. Geld ist mehr als genug da.


    Tut mir leid dich zu enttäuschen, aber die Fahrzeuge sind legal. (Bis auf die von VW) Die anderen Hersteller haben das Thermofenster recht schlapp ausgelegt weil es keine wirklichen Vorgaben gab. Das hat die Politik versäumt. Jeder handelt im Rahmen der Gesetzte.

  6. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: atikalz 23.08.17 - 23:19

    Wolffran schrieb:
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    > atikalz schrieb:
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    > > Reitgeist schrieb:
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    > > > ckerazor schrieb:
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    > > > > Wo klemmt es?
    > > >
    > > > Primär natürlich am Geld. Das könnte man aber durch Zwang durchsetzen.
    > > >
    > > > Sekundär allerdings auch, dass die Hersteller dann die Garantie für
    > > diese
    > > > Umrüstung übernehmen müssen. Das bedeutet, dass die dieses System
    > > > ordentlich erproben und freifahren müssen mit der Konsequenz, dass sie
    > > es
    > > > in den üblichen Entwicklungsschleifen an ihr System anpassen müssen.
    > > Dazu
    > > > kommt noch, dass die Zulassungsstelle das genehmigen muss und die sind
    > > > bekanntlich nicht die schnellsten.
    > > >
    > > > Das ist der normale Entwicklungsprozess der nun mal ein paar Jahre
    > > dauert.
    > > > Die Umrüstlösung ist kurzfristig daher nicht anwendbar - es sei denn
    > der
    > > > Kunde verzichtet auf Haftungsansprüche nach der Umrüstung. Aber willst
    > > du
    > > > das wirklich?
    > >
    > > Tja, dann müssen die Autohersteller mal einfach haften, denn sie
    > Fahrzeuge
    > > sind aktuell nicht legal. Geld ist mehr als genug da.
    >
    > Tut mir leid dich zu enttäuschen, aber die Fahrzeuge sind legal. (Bis auf
    > die von VW) Die anderen Hersteller haben das Thermofenster recht schlapp
    > ausgelegt weil es keine wirklichen Vorgaben gab. Das hat die Politik
    > versäumt. Jeder handelt im Rahmen der Gesetzte.

    Ansichtssache. Die Grenzwerte sollten nicht nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Und dass nur VW eine Prüfstanderkennung implementiert hat, glaubst du doch nicht wirklich, oder?

  7. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: KOTRET 24.08.17 - 10:17

    ich finde, dass das noch nicht einmal Ansichtssache ist: der Hersteller verspricht mir die Erfüllung der Euro x-Norm. Die besagt, dass eine bestimmte Menge CO2 und NOx nicht überschritten wird. Punkt.
    Da kann man nicht noch ein "naja, aber nur unter folgenden Bedingungen" dranklöppeln. Das ist Betrug, daher sollten die Autohersteller auch dafür haften und die Kosten für eine Nachrüstung übernehmen müssen.
    Das wäre m.E. nicht mal ein politisches Thema, das muss vor Gericht gehen.
    Die Politik hat hier nur zur Aufgabe, dass die Rahmenbedingungen so klar abgesteckt sind, dass keine Möglichkeit für das Kleingedruckte mehr besteht.

  8. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: bellerophon1210 24.08.17 - 10:39

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sekundär allerdings auch, dass die Hersteller dann die Garantie für diese
    > Umrüstung übernehmen müssen.

    Sagt wer oder wo steht das?
    Das Twintec-System greift in keine Regelprozesse ein, ändert die Motorsteuerung nicht und sitzt am Abgasstrang (benötigt deswegen ein kleines Heizsystem, was übrigens das einzige ist, was nicht von den Herstellerregalen kommt - der Rest wie AdBlue-Tank etc. wurde beim Probefahrzeug VW Passat mit Originalteilen erstellt).

  9. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: bellerophon1210 24.08.17 - 10:44

    KOTRET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich finde, dass das noch nicht einmal Ansichtssache ist: der Hersteller
    > verspricht mir die Erfüllung der Euro x-Norm.

    Dein Befinden ändert nichts an der korrekten Aussage von Wolffran.

    Die Norm und deren Umsetzungsrichtlinien sind halt mal so löchrig formuliert, dass sie von allen Herstellern offensichtlich eingehalten werden, weil sie sonst auch außerhalb Deutschlands nicht zulassungsfähig wären. Eine nicht erteilte Zulassung eines Dieselautos ist mir bis auf den aktuellen Porsche Cayenne weder national noch international bekannt.

    Selbst die VW-Motoren halten die Norm ein, hatten aber zusätzlich eine - Achtung Wortklauberei - illegale Abschalteinrichtung. Die haben halt den ohnehin löchrigen Rahmen auch noch überdehnt.

    edit: Name des Zitierenden korrigiert



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.17 10:47 durch bellerophon1210.

  10. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: M.P. 24.08.17 - 13:13

    EINE Lösung Für ALLE Dieselmodelle kann es nicht geben...

    Einen alten Wirbelkammer-Dieselmotor wird man anders angehen müssen, als einen Pumpe-Düse Diesel, und diesen wieder anders, als einen Common-Rail Diesel....

    Ich denke für die ersten beiden wird es mit Lösungen schlecht aussehen - für das Wirbelkammer-Diesel Fahrzeug vielleicht ein "H" Kennzeichen ;-)

  11. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: M.P. 24.08.17 - 13:17

    Weil man selbst mit den emissionsärmsten Auto Strafen bekommen kann, wenn man in eine Umweltzone einfährt, und die Papiere sagen "Stinker".

    Man schaue sich nur dies hier an:

    http://www.radioleipzig.de/nachrichten/lokalnachrichten/streit-um-feinstaubplakette-stadt-vergrault-fahrer-von-e-autos-1299517/

  12. Re: Eine wirksame Lösung gibt es von der Firma Twintec Baumot

    Autor: M.P. 24.08.17 - 13:18

    Weil man selbst mit den emissionsärmsten Auto Strafen bekommen kann, wenn man in eine Umweltzone einfährt, und die Papiere sagen "Stinker".

    Man schaue sich nur dies hier an:

    Streit um Feinstaubplakette – Stadt vergrault Fahrer von E-Autos

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