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Bin ich der einzige ...

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  1. Bin ich der einzige ...

    Autor: r3bel 06.02.20 - 10:10

    ... der über Dinge die in 15 Jahren passieren sollen nur schmunzeln kann? Glaubt das irgendjemand dass in 2030 Dinge die heute behauptet werden noch 1. jemand interessieren und 2. zeitgemäß sind?

  2. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: theFiend 06.02.20 - 10:11

    Eigentlich sollte man Parteien genau für ihre Pläne für "in 15 oder 20 Jahren" wählen, denn auf die nächste Zukunft hat Politik kaum Einfluss...

  3. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: jmhk1103 06.02.20 - 11:06

    Nur, dass keiner bei der Entwicklungsgeschwindigkeit der Technik sagen kann, was in 5 Jahren möglich ist, wie sollen dann Politiker das für in 15 Jahren tun?

    In 15 Jahren kann es sein, dass es Fusionsreaktoren gibt, die Strom machen.
    In 15 Jahren kann es sein, dass (bei den ganzen Diktatoren die es auf der Welt so gibt) wir wieder Jäger und Sammler sind. Zumindest die die den Mächtigen Badabumm überlebt haben.
    In 15 Jahren können in DE alle Autos mit Solar fahren, weil die Temp auf 35Grad plus sind und da keine Wolken da sind das die neue Stromquelle wird.
    In 15 Jahren ....

    Man kann es versuchen, doch schau mal in ein Archiv, was man sich vor 15 Jahren für die Zeit, in der WIR jetzt leben vorgestellt hat und was davon wahr geworden ist!

  4. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: ChMu 06.02.20 - 11:09

    r3bel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... der über Dinge die in 15 Jahren passieren sollen nur schmunzeln kann?
    > Glaubt das irgendjemand dass in 2030 Dinge die heute behauptet werden noch
    > 1. jemand interessieren und 2. zeitgemäß sind?

    Nun ja, die original Plaene sahen 2040 vor. Das ist nun als nicht mehr Zeitgemaess angesehen worden und auf 2035 vorgezogen worden.
    In 4-5 Jahren wird die naechste Regierung das ebenfalls ueberpruefen und sicher auf 2030 vorverlegen. Wenn sich das Thema nicht von selbst erledigt. In GB kostet Treibstoff im Moment um die 1,40 Euro fuer Benzin und 1,60 Euro fuer Diesel (wird in GB nicht subventioniert wie in Deutschland) Tendenz stark steigend. E-Autos habem immer mehr Vorteile, sie koennen guenstig bis gratis geladen werden, brauchen keine city Maut zu zahlen (knapp 3000 Euro im Jahr) koennen oft frei parken (noch mal 3000 Euro im Jahr) und so weiter.
    Natuerlich nur im Sueden von England, also greater London, aber das sind immerhin 35% der Bevoelkerung und 40% der Autos auf der Insel.
    Im Norden (Brexit country) sieht es anders aus aber auch dort wird man umdenken (muessen). Zumal es hier um Entfernungen von 2-300km geht.

  5. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.02.20 - 11:29

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In 4-5 Jahren wird die naechste Regierung das ebenfalls ueberpruefen und
    > sicher auf 2030 vorverlegen. Wenn sich das Thema nicht von selbst erledigt.
    > In GB kostet Treibstoff im Moment um die 1,40 Euro fuer Benzin und 1,60
    > Euro fuer Diesel (wird in GB nicht subventioniert wie in Deutschland)

    Ist plausibel, ja. Verbrenner werden eher eine Sache für Ausnahmegenehmigungen werden, etwa für Traktorem, Pickups die tatsächlich zum Arbeiten in entlegenen Gegenden benötigt werden...

    Bis 2030 haben wir 10 Jahre, in der Zeit sollte der Neuwagenmarkt großteils auf E-Autos umgestellt sein, wenn die Rahmenbedingungen halbwegs passen (mit künstlich hohen Strompreisen und künstlich niedrigen Dieselpreisen kann man den Wandel ein paar Jahre verzögern, aber keine 10 oder 20 Jahre).

  6. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: theFiend 06.02.20 - 11:34

    jmhk1103 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur, dass keiner bei der Entwicklungsgeschwindigkeit der Technik sagen
    > kann, was in 5 Jahren möglich ist, wie sollen dann Politiker das für in 15
    > Jahren tun?

    Politiker sind dafür da grobe Visionen für eine mittel- bis langfristige Zukunft zu treffen. Ist übrigens genau unser Problem, bei uns werden immer nur Parteien gewählt, die den eindruck erwecken sie hätten irgendeinen Einfluss auf die "nächste" Zukunft.

    Selbstverständlich gehört dazu auch ein ordentliches Monitoring, bei dem Zielvorgaben den Möglichkeiten von Technik, Gesellschaft, Konjunktur ect. angepasst werden. Ham wir leider auch nicht...

  7. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: chefin 06.02.20 - 12:48

    Und woher kommt der Strom? Bisher exportieren wir ja einiges, wie auch andere Länder der Verbundnetzes. England gehört aber nicht dazu, die haben nur einen Ausgleichsleitung für kleineren Regelbedarf.

    Die müssen also massiv Kraftwerke aufbauen. Nur wie? Solar? Wind? Pufferung?

    Technisch alles easy, können wir seit 50 Jahren oder mehr. Aber bezahlen...das wird dann schon schwieriger. Irgendwer muss es zahlen. Und das wird nicht hinhauen, wenn wir nur Regenerativenergie benutzen wollen. Fusionsreaktoren werden kommen, aber nicht so schnell wie man das benötigen würde.

    Auch die Industrie umstellen auf Elektro ist nicht so einfach. Den einzigen Vorteil den sie haben: Als Insel ist die Reichweite nicht ganz so wichtig wie hier bei uns. Dort steht man nach 200-300km im Wasser. Nord Süd ist England nur 570km Luftlinie. Halb so viel wie Deutschland.

  8. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: ChMu 06.02.20 - 13:28

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher kommt der Strom? Bisher exportieren wir ja einiges, wie auch
    > andere Länder der Verbundnetzes. England gehört aber nicht dazu, die haben
    > nur einen Ausgleichsleitung für kleineren Regelbedarf.

    Ja und?
    >
    > Die müssen also massiv Kraftwerke aufbauen. Nur wie? Solar? Wind?
    > Pufferung?

    Wie kommst Du denn da drauf? Was meinst Du denn was e-Autos verbrauchen? England hat ein Wasserkocher Problem, aber schon immer gehabt, die e-Autos brauchen nicht signifikant mehr Strom aus dem national grid.
    >
    > Auch die Industrie umstellen auf Elektro ist nicht so einfach. Den einzigen
    > Vorteil den sie haben: Als Insel ist die Reichweite nicht ganz so wichtig
    > wie hier bei uns. Dort steht man nach 200-300km im Wasser. Nord Süd ist
    > England nur 570km Luftlinie. Halb so viel wie Deutschland.

    Die Entfernungen spielen keine grosse Rolle, man muss eher sehen, wo die Autos fahren. In Deutschland MUSS ja jeder taeglich von Muenchen nach Hamburg oder zumindest Berlin und umgekehrt. In GB (und im Rest der Welt) fahren die Leute eher ihre normalen Strecken, Familie, Einkauf, Arbeit ect. Ausserdem gibt es Geschwindigkeits Begrenzungen. Was den Verbrauch enorm senkt. GB ist massiv am Ausbauen der EE und glaube ich sogar schon Groesster Windproduzent der Welt. Auch wird der Diesel nicht subventioniert und extreem die oeffentlichen genutzt.
    Ganz andere Baustelle als in Deutschland.

  9. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: Dwalinn 06.02.20 - 14:05

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher kommt der Strom? Bisher exportieren wir ja einiges, wie auch
    > andere Länder der Verbundnetzes. England gehört aber nicht dazu, die haben
    > nur einen Ausgleichsleitung für kleineren Regelbedarf.
    >
    > Die müssen also massiv Kraftwerke aufbauen. Nur wie? Solar? Wind?
    > Pufferung?
    >
    > Technisch alles easy, können wir seit 50 Jahren oder mehr. Aber
    > bezahlen...das wird dann schon schwieriger. Irgendwer muss es zahlen. Und
    > das wird nicht hinhauen, wenn wir nur Regenerativenergie benutzen wollen.
    > Fusionsreaktoren werden kommen, aber nicht so schnell wie man das benötigen
    > würde.
    England hat sich ja ein Atomkraftwerk von Frankreich und China bauen lassen. Der garantierte Einspeisungs Preis liegt mehr als doppel so hoch wie bei Windkraftanlagen... Zudem trägt der Staat das Risiko bei einer frühzeitigen Abschaltung und die Kosten des Rückbaus (bzw. Erst muss der Betreiber zahlen allerdings ist die vereinbarte Rücklage lächerlich).

    > Auch die Industrie umstellen auf Elektro ist nicht so einfach. Den einzigen
    > Vorteil den sie haben: Als Insel ist die Reichweite nicht ganz so wichtig
    > wie hier bei uns. Dort steht man nach 200-300km im Wasser. Nord Süd ist
    > England nur 570km Luftlinie. Halb so viel wie Deutschland.
    Die Reichweite wird mit der Zeit wieder belanglos sein zumindest bei PKWs.

  10. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: Anonymer Nutzer 06.02.20 - 19:46

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher kommt der Strom? Bisher exportieren wir ja einiges, wie auch
    > andere Länder der Verbundnetzes. England gehört aber nicht dazu, die haben
    > nur einen Ausgleichsleitung für kleineren Regelbedarf.
    >
    > Die müssen also massiv Kraftwerke aufbauen. Nur wie? Solar? Wind?
    > Pufferung?

    Ja da gibts tatsächlich fertige Pläne wie man Deutschland auf erneuerbare Energie umstellen kann. Zumindest sobald nicht mehr gebremst wird (für Kohle immer noch Dörfer wegbaggern, dümmer gehts ja nicht mehr).

    > Technisch alles easy, können wir seit 50 Jahren oder mehr. Aber
    > bezahlen...das wird dann schon schwieriger. Irgendwer muss es zahlen. Und
    > das wird nicht hinhauen, wenn wir nur Regenerativenergie benutzen wollen.
    > Fusionsreaktoren werden kommen, aber nicht so schnell wie man das benötigen
    > würde.

    Aber natürlich klappt es mit erneuerbarer Energie. Man braucht einfach mal deutlich mehr Wind und Solar, muss Speichermöglichkeiten ausbauen und Leitungen bauen (Nord-Süd etc.).

    Viele Verbraucher (etwa Privathäuser, Dörfer) könnte man mit Batteriespeichern (Tesla Powerpack etc.) schon problemlos tagelang puffern. Für längere Flauten wird man Gas benötigen...

    > Auch die Industrie umstellen auf Elektro ist nicht so einfach. Den einzigen
    > Vorteil den sie haben: Als Insel ist die Reichweite nicht ganz so wichtig
    > wie hier bei uns. Dort steht man nach 200-300km im Wasser. Nord Süd ist
    > England nur 570km Luftlinie. Halb so viel wie Deutschland.

    Großbritannien ist größer als man denkt. Von London in den Norden Schottlands: Etwa 1000 km.
    "Nur England" ist natürlich kleiner, aber bei Deutschland sagt man ja auch nicht "in Bayern sind die Entfernungen nicht so groß...".

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist übrigens ein großer Vorteil, etwa 112 km/h auf Autobahnen soweit ich mich erinnere, sehr angenehm, weil alle im selben Geschwindigkeitsbereich fahren. Spart natürlich auch Energie.

  11. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: Lachser 08.02.20 - 17:27

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In GB kostet Treibstoff im Moment um die 1,40 Euro fuer Benzin und 1,60
    > Euro fuer Diesel (wird in GB nicht subventioniert wie in Deutschland)
    > Tendenz stark steigend. E-Autos habem immer mehr Vorteile, sie koennen
    > guenstig bis gratis geladen werden, brauchen keine city Maut zu zahlen
    > (knapp 3000 Euro im Jahr) koennen oft frei parken (noch mal 3000 Euro im
    > Jahr) und so weiter.


    Bitte vergiss bei all den Zahlen nicht:
    Die von dir erwähnten City Maut, Parkgebühren und Treibstoffsteuern entfallen, sobald mehrheitlich auf Elektroautos umgestellt wurde. Jetzt fällt das noch nicht ins Gewicht, deshalb können solche Geschenke gemacht werden.
    Aber diese Einnahmen werden auch zukünftig gebraucht und du kannst sicher sein, dass sie dann anderweitig wieder reingeholt werden müssen. Vermutlich bei der einzig verbleibenden Variante: bei den Elektroautos.

  12. Re: Bin ich der einzige ...

    Autor: ChMu 08.02.20 - 18:02

    Lachser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In GB kostet Treibstoff im Moment um die 1,40 Euro fuer Benzin und 1,60
    > > Euro fuer Diesel (wird in GB nicht subventioniert wie in Deutschland)
    > > Tendenz stark steigend. E-Autos habem immer mehr Vorteile, sie koennen
    > > guenstig bis gratis geladen werden, brauchen keine city Maut zu zahlen
    > > (knapp 3000 Euro im Jahr) koennen oft frei parken (noch mal 3000 Euro im
    > > Jahr) und so weiter.
    >
    > Bitte vergiss bei all den Zahlen nicht:
    > Die von dir erwähnten City Maut, Parkgebühren und Treibstoffsteuern
    > entfallen, sobald mehrheitlich auf Elektroautos umgestellt wurde. Jetzt
    > fällt das noch nicht ins Gewicht, deshalb können solche Geschenke gemacht
    > werden.

    Ja und? Es duerfte klar sein das sich das in 10 oder 15 Jahren aendert. Macht aber heute nichts zur Sache. Heute gibt es diese Benefits, also warum nicht mitnehmen? Habe uebrigends gut 2000 Pfund Roadtax vergessen von denen die e-Autos die naechsten 10 Jahre ebenfalls befreit sind.

    > Aber diese Einnahmen werden auch zukünftig gebraucht und du kannst sicher
    > sein, dass sie dann anderweitig wieder reingeholt werden müssen. Vermutlich
    > bei der einzig verbleibenden Variante: bei den Elektroautos.

    Wie gesagt. HEUTE kann man profitieren.

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