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De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: nubar 19.07.22 - 18:39

    Diese Vorschläge der Politiker sind alle so dermaßen realitätsfern...

    Die Masse müsste überhaupt nicht zum E-Auto-Kauf getreten werden, wenn es denn auch eine realistische Chance gäbe für all die nicht-Hausbesitzer und die nicht-Oh-wir-sind-so-geil-und-haben-4-fcking-Ladesäulen-auf-dem-Office-Parkplatz-Fraktion auch ein E-Auto zu betreiben.

    Ich kann mein Auto nicht auf der Straße laden, kann es auch nicht auf Arbeit laden. Und die breite Masse wird das niemals können! Was soll ich also machen?

    Und an die ganze oh-ich-lad-auf-Arbeit-Fraktion: Nein, tust du nicht! Tust du spätestens dann nicht mehr, wenn deine 50 Kollegen auch E-Autos haben. Dann ist nämlich Schluss mit geil sein! Dann sind alle wieder Normalos und es wird klar, dass die nötige Infrastruktur zum E-Auto-Betrieb nur für privilegierte Häuslebesitzer-Kurzstrecken-Pendler und deren Ehepartner existiert.

    Allein die Idee, dass ich einfach ein System (Verbrennerautos + Tankstellen) austauschen kann gegen eines (E-Autos + Ladesäulen) welches Faktor 50-100x mehr Zeit zum Tanken braucht... wer kommt denn auf sowas? Wer denkt denn wirklich, dass wir in Zukunft 50 oder 100 Ladesäulen auf den Firmenparkplätzen haben werden oder in der Stadt vor den Mietshäusern? Oder dass plötzlich die Innenstadtparkhäuser mit 2000 Lädesäulen nachgerüstet werden? In meiner Umgebung in der Stadt gibt es um Umkreis von 1km irgendwie 10 oder 20 Ladesäulen und vielleicht 1000 Autos. Irgendwer zu Hause, McFly?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.22 18:40 durch nubar.

  2. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.07.22 - 19:05

    nubar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Es geht um Neuwagen. Es kann finanziell ja nicht so schlecht stehen, wenn man sich alle Nase lang Neuwagen kaufen kann.


    > Allein die Idee, dass ich einfach ein System (Verbrennerautos +
    > Tankstellen) austauschen kann gegen eines (E-Autos + Ladesäulen) welches
    > Faktor 50-100x mehr Zeit zum Tanken braucht... wer kommt denn auf sowas?

    Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen Schnelllader zu stellen so schlimm ist.


    > Wer denkt denn wirklich, dass wir in Zukunft 50 oder 100 Ladesäulen auf den
    > Firmenparkplätzen haben werden oder in der Stadt vor den Mietshäusern? Oder
    > dass plötzlich die Innenstadtparkhäuser mit 2000 Lädesäulen nachgerüstet
    > werden?

    Nennt sich Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, wird auch das Angebot größer.

    Abgesehen davon müssen doch nicht immer alle gleichzeitig laden und erst recht nicht direkt auf 100%. Dazu kommt zum Glück auch noch das Wechselakku-System von Nio.

  3. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Bermuda.06 19.07.22 - 19:30

    Ich rege mich gar nicht darüber auf. Unsere Autos im HH können wir theoretisch noch bis 2030 oder 2035 erhalten. Da kann ich entspannt auf den richtigen Zeitpunkt für ein neues E Mobil warten (vermutlich deutlich vor 2030).

    Und in der Zwischenzeit wir der Werterhalt immer besser, wenn neue Verbrenner so teuer werden.

  4. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: tomate.salat.inc 19.07.22 - 19:31

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht um Neuwagen. Es kann finanziell ja nicht so schlecht stehen, wenn
    > man sich alle Nase lang Neuwagen kaufen kann.
    Wäre mir neu, dass sich "der kleine Mann" - um den es in dem Thema hier geht! - alle Nase lang einen Neuwagen kauft.

    Und ka in welchen Kreisen du verkehrst - aber ich kenne keinen, der sich alle Nase lang einen Neuwagen kauft.

    > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.
    Und wer sagt, dass der Schnelllader frei ist? Und wer sagt, dass du einen auf deinem Weg hast. Die einzige Möglichkeit die mir einfallen würde wäre auf Lader beim Supermarkt zu hoffen. Aber wenn die belegt sind kannste ewig warten. Vor allem weil ja bekannt ist, dass manche auch mal gerne nen kompletten Tag solche Stationen belegen.

    > Abgesehen davon müssen doch nicht immer alle gleichzeitig laden und erst
    > recht nicht direkt auf 100%. Dazu kommt zum Glück auch noch das
    > Wechselakku-System von Nio.
    Ist es echt so schwer zu verstehen. Wenn du keine zuverlässige Möglichkeit hast dein Auto zu laden ist es einfach IRRSINN sich sowas zuzulegen. Wir reden hier nicht von einer 10¤ Investition. Die Dinger sind Arschteuer und sollten sich auch entsprechend lohnen.

    Du willst das die Umwelt gerettet wird? Dann sollte sich der Staat verdammt noch mal sich endlich um den ÖPNV kümmern. Das langfristige Ziel sollte sein, dass er kostenlos wird. Dann holst du haufenweise Autos von den Straßen womit die Frage nach Verbrenner oder Elektro komplett obsolet wird.

  5. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: nubar 19.07.22 - 20:31

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.
    Es geht doch nicht um mal 15 Minuten, sondern um jeden oder jeden 2. Tag um 15 Minuten mehr. Wenn man überhaupt an einen Schnelllader rankommt.

    > Nennt sich Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, wird auch das
    > Angebot größer.

    Ja, schon klar. Weil ja der Ausbau des Stromnetzes in den letzten 100 Jahren in Deutschland ja auch durch Angebot und Nachfrage geregelt wurde... Echt ey, manche Leute...

    > Abgesehen davon müssen doch nicht immer alle gleichzeitig laden und erst
    > recht nicht direkt auf 100%. Dazu kommt zum Glück auch noch das
    > Wechselakku-System von Nio.
    Wenn sie nicht auf 100% laden, dann kommen sie einfach häufiger vorbei, was ist daran nicht zu kapieren? Wieviel Lebenszeit sollen die Menschen denn noch zusätzlich da reinstecken zu deinen "nur mal 15 Minuten" alle paar Tage?

    Und Wechselakku: Wieviel km pro Kilogramm mag der so bringen? 1-2km/kg sagt Google zum Tesla Longrange (550kg bei <1000km Reichweite). Der von Nio ist schwerer, weil der ja seine eigenen Stützstrukturen braucht. Das mag für einen leichtgewichtigen Roller ja noch alles Spaß machen, aber dass die Akkuwechsel-Garagen wirklich praktikabel sind...

    Benzin hat da nämlich ca. 20km/kg, also grob Faktor 10. So, jetzt muss ich an meiner SuperDuper-Akkuwechsel-Tanke 10x soviel Kram unterkriegen, den ich kompliziert mechanisch durch die Gegend wuchten muss (weil mit Flüssigkeit durch Rohre is ja nich mehr), damit ich in der Rush-Hour auch mal 100 Autos am Stück "betanken" kann. Klingt voll nach nem Plan....

  6. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: ufo70 19.07.22 - 22:08

    Vorweg: Mein E-Auto ist bestellt und die Wallbox hängt längst in der Garage und wartet darauf, die Kiste mit Sonnenstrom von meinem Dach zu laden.


    Politik ist wie Weihnachten. Am 23. fällt ihr abends ein, dass sie noch sämtliche Geschenke bestellen muss.
    Jahrzehntelang haben sämtliche Regierungen alles auf Autos/Verbrenner und fossile Energien gesetzt. Obwohl seit 40 Jahren vor der eingetretenen Klimakatastrophe gewarnt wurde.
    Jetzt ist die Katastrophe da, plötzlich schiebt alles Panik und jetzt will man ohne Rücksicht auf Verluste die Verbrenner totprügeln. Typischer Politik-Aktionismus.

    Dabei ist pfeift unser Stromnetz bereits jetzt aus dem letzten Loch, wie Millionen Laternenparker laden sollen wird nicht wirklich thematisiert und mit den astronomischen Preisen sowie der Verfügbarkeit der E-Fahrzeuge soll halt der einfache Pendler klarkommen, der derzeit oft nicht mal weiß, wie er künftig Licht und Heizung noch bezahlen soll.

    Und dann kommen Großstädter, Gutverdiener und Co, die auf kein günstiges Pendelfahrzeug angewiesen sind und schreien auch noch Hurra…

  7. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: KönigSchmadke 19.07.22 - 22:43

    Letztendlich geht es darum, dass auch der kleine Mann, der durchschnittlich 10 Jahre alte Autos kauft, sich möglichst schnell gebrauchte E-Autos leisten kann.

    Ich selbst kaufe mir immer möglichst günstige Autos, fahre sie dann zwei oder vier Jahre (also ein oder zwei TÜV Perioden) und nehme mir dann das nächste günstige. Etwas anderes ist für Geringverdiener schlicht und ergreifend nicht machbar, wenn er einen Großteil seines Einkommens in die Finanzierung seines PKW stecken möchte.

  8. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Iugh787 19.07.22 - 22:54

    Wenn Neuwagen teurer werden steigt die Nachfrage nach Gebrauchten und macht diese dann ebenso teurer. Daher spürt es auch der kleine Mann der keinen Neuwagen kauft.

    Andererseits geht es hier um eine CO2-abhängige Steuer. Sparsame Autos werden davon wohl weniger betroffen sein, auch wenn es Verbrenner sind.

    Als E-Auto Fahrer kann ich bestätigen, dass es sehr schwierig ist, wenn man nicht zuhause laden kann. Ich kann es zwar, musste aber trotzdem auch schon die Erfahrung mit öffentlichen Stationen machen. Fazit: Katastrophe.

  9. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: ChMu 19.07.22 - 23:36

    KönigSchmadke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztendlich geht es darum, dass auch der kleine Mann, der durchschnittlich
    > 10 Jahre alte Autos kauft, sich möglichst schnell gebrauchte E-Autos
    > leisten kann.

    Das geht doch auch weiter so? Niemand redet von gebrauchten Verbrennern, die kannst Du noch bis ins naechste Jahrhundert fahren. Da aendert sich gar nichts, im Gegenteil, die Dinger werden rasant im Preis verfallen, da kannst Du Dir bald einen 6 Jahre alten Wagen leisten.
    >
    > Ich selbst kaufe mir immer möglichst günstige Autos, fahre sie dann zwei
    > oder vier Jahre (also ein oder zwei TÜV Perioden) und nehme mir dann das
    > nächste günstige.

    Und warum sollte sich da was aendern?

    > Etwas anderes ist für Geringverdiener schlicht und
    > ergreifend nicht machbar, wenn er einen Großteil seines Einkommens in die
    > Finanzierung seines PKW stecken möchte.

    Eben, also wird es auch weiter so gehen, Alternativen werden gar nicht angedacht, es MUSS ein Auto sein. Ist bestimmt in Deutschland schon ein Grundrecht. Wenn Du weiter guenstige Autos kaufen willst, haellt Dich niemand davon ab, Du wirst die Verkaeufer gluecklich machen, das sie wenigstens noch was fuer das Blech bekommen. Warum verkaufen sie denn? Weil der Autokauf Nebensache wird, der Auto UNTERHALT allerdings.....Die Leute jammern ueber 2Euro Sprit und das 2035 keine neuen Verbrenner mehr hergestellt werden. Das duerfte ab 4 oder 5 Euro fuer Sprit lange vorher passieren. Diesel Verkaeufe sind um 40% eingebrochen, HEUTE, nicht 2025 oder 2030.
    Aber kommt ja alles so ueberraschend. NOT.

  10. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: recluce 20.07.22 - 02:46

    nubar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Vorschläge der Politiker sind alle so dermaßen realitätsfern...
    >
    > [Geschwurbel gelöscht]

    Das Typen wie Dir der Klimawandel sonstwo vorbei geht, ist klar. Lieber soll der halbe Planet abbrennen und Kriege ums Öl zig Tausenden Leben oder Existenz rauben, anstatt das Du Held Dich 15 Minuten an den Schnell-Lader stellst anstatt 10 Minuten an die Tanke.

    Vielleicht ist es dann besser, das sich nicht mehr jeder ein Auto leisten kann.

  11. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: recluce 20.07.22 - 02:58

    nubar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.
    > Es geht doch nicht um mal 15 Minuten, sondern um jeden oder jeden 2. Tag um
    > 15 Minuten mehr. Wenn man überhaupt an einen Schnelllader rankommt.
    >

    Gelogen. Bei den üblichen Fahrstrecken reicht einmal die Woche bei den meisten EVs aus.

    > > Nennt sich Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage steigt, wird auch
    > das
    > > Angebot größer.
    >
    > Ja, schon klar. Weil ja der Ausbau des Stromnetzes in den letzten 100
    > Jahren in Deutschland ja auch durch Angebot und Nachfrage geregelt wurde...
    > Echt ey, manche Leute...
    >

    Nö, das verhindern seit Jahrzehnten die NIMBY Bürgerintiativen

    > > Abgesehen davon müssen doch nicht immer alle gleichzeitig laden und erst
    > > recht nicht direkt auf 100%. Dazu kommt zum Glück auch noch das
    > > Wechselakku-System von Nio.
    > Wenn sie nicht auf 100% laden, dann kommen sie einfach häufiger vorbei, was
    > ist daran nicht zu kapieren? Wieviel Lebenszeit sollen die Menschen denn
    > noch zusätzlich da reinstecken zu deinen "nur mal 15 Minuten" alle paar
    > Tage?
    >

    Siehe oben, Lügen eines Menschen der sich nicht mehr anpassen kann, warum auch immer.

    > Und Wechselakku: Wieviel km pro Kilogramm mag der so bringen? 1-2km/kg sagt
    > Google zum Tesla Longrange (550kg bei <1000km Reichweite). Der von Nio ist
    > schwerer, weil der ja seine eigenen Stützstrukturen braucht. Das mag für
    > einen leichtgewichtigen Roller ja noch alles Spaß machen, aber dass die
    > Akkuwechsel-Garagen wirklich praktikabel sind...
    >

    Oh, Du Held... die modernen Wechselsysteme sind Vollautomaten. Ob der Akku dann 100 oder 500 kg wiegt ist zumindest aus dieser Sicht egal.

    > Benzin hat da nämlich ca. 20km/kg, also grob Faktor 10. So, jetzt muss ich
    > an meiner SuperDuper-Akkuwechsel-Tanke 10x soviel Kram unterkriegen, den
    > ich kompliziert mechanisch durch die Gegend wuchten muss (weil mit
    > Flüssigkeit durch Rohre is ja nich mehr), damit ich in der Rush-Hour auch
    > mal 100 Autos am Stück "betanken" kann. Klingt voll nach nem Plan....

    Benzin erledigt sich von selbst, da Du Gott sei Dank nichts zu sagen hast. Von mir aus kann der Liter morgen schon 3 Euro kosten, es wird Zeit das man die Verbrenner-Fanatiker für die realen Gesamtkosten der Erdölwirtschaft zur Kasse bittet. Wir können es uns einfach nicht mehr leisten, diesen Mengen an klimaschädlichen Abgasen in die Luft zu pusten. Und nur mal so als Tip: auch Laternen werden mehr und mehr zu Ladepunkten (siehe Norwegen) und damit sind dann auch Laternenparker bedient.

  12. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Keep The Focus 20.07.22 - 04:03

    fahr zum Schnelllader und heul leise, oder bau dir ne Ladesäule in die Garage.

  13. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: alpinlol 20.07.22 - 06:47

    Ach was sind wir alle froh, dass die Batterieproduktion das grünste auf dem Planeten ist.
    Wir schieben das eine Problem einfach wo anders hin.

    Heute krepieren die einen an der Erdölgewinnung und morgen die anderen an der Kobaltgewinnung oder an X(Insert any Rohstoff here).
    Keinem ist hier geholfen und es wird auch weiterhin keinem anderen geholfen.
    Hauptsache der eine Nutzer kann dem anderen irgendetwas vorhalten wie schlecht er doch sei und ob er sich dafür nicht mal verantworten könnte.
    Gesellschaft wird in den Ruin getrieben, aber immerhin können ein paar sagen ich hab unwissentlich geholfen.... aber es war ja zu dem Zeitpunkt das richtige.

  14. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Legendenkiller 20.07.22 - 08:34

    Das kommt so oder so, durch Massenarbeitslosigkeit.

  15. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: elidor 20.07.22 - 08:36

    Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.

    Ich habe bisher noch von niemandem gehört, dass es gut für den Akku ist diesen immer schnell zu laden. Im Gegenteil, das was mEeher die gängige Meinung ist ist, dass etwa 2/3 der Ladevorgänge langsam geschehen sollten. Das heißt im Alltag langsam laden, auf Strecke schnell.
    Im Alltag langsam zu laden wird aber für Menschen ohne Ladesäule zu Hause oder bei der Arbeit extrem unbequem.
    Die nächste Ladesäule bei mir ist bspw. am Schwimmbad. Das ist 3km weit vom meiner Wohnung entfernt. Ich kann aus gesundheitlichen Gründen momentan allerdings nicht schwimmen gehen und viel mehr ist da in der Nähe nicht, was man machen könnte.

  16. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: ChMu 20.07.22 - 09:00

    alpinlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach was sind wir alle froh, dass die Batterieproduktion das grünste auf dem
    > Planeten ist.
    > Wir schieben das eine Problem einfach wo anders hin.

    Nur das eine einmalige Produktion etwas anderes ist als permanennte Emmissionen.
    >
    > Heute krepieren die einen an der Erdölgewinnung und morgen die anderen an
    > der Kobaltgewinnung oder an X(Insert any Rohstoff here).

    Neue Batterien sind Kobalt frei. Und bitte, erst mal informieren, gerade was Kobalt angeht. Ja, 10% der Jaehrlichen Kobalt Produktion gehen in EVs. Davon 0,9% aus dem Kongo.Davon, von den 0,9%, 7,5% im Mix aus zweifelhaften Minen. Der ueberwiegende Teil des Kobalts gehen in Consumer electronics, die Flugzeug industrie (Turbinen Blaetter aus super alloys) und natuerlich die Bohr Industrie, auch und gerade fuer die Oel und Gas Exploration. Nur die Bohrkoepfe verbrauchen etwa die gleichen 10% des Weltweiten Kobalts wie die Auto Batterie Industrie. Grosse Hersteller, allen voran Tesla, beziehen ihr Kobalt nur aus Nord America, arbeiten allerdings an Kobalt freien Loesungen.
    Der CO2 Rucksack kann uebrigends mit einem EV abgebaut werden und positiv werden. Mit einem ICE car wird er immer groesser. Rechnet man die Produktions Kette mit, was man ja bei e-Auto macht obwohl das bei ICE Autos nie ein Problem war, einschliesslich der Oel, Diesel und Benzin Foerderung und Produktion, kaeme man gar nicht mehr auf die Idee das zu vergleichen.

    > Hauptsache der eine Nutzer kann dem anderen irgendetwas vorhalten wie
    > schlecht er doch sei und ob er sich dafür nicht mal verantworten könnte.

    Nein, es sind die verzweifelten Versuche der Oel Fetischisten etwas zu finden, saubere Autos zu verhindern.

    > Gesellschaft wird in den Ruin getrieben, aber immerhin können ein paar
    > sagen ich hab unwissentlich geholfen.... aber es war ja zu dem Zeitpunkt
    > das richtige.

    Wer wird in den Ruin getrieben? Derjenige welcher sich ein e-Auto leisten kann, also die meissten, sicher nicht. Da einmal angeschafft, der grosse Aha Moment kommt wenn man die Monatlichen Kosten sieht. Ein e-Wagen kann heute fuer um die 100 Euro im Monat geleast werden, die Anzahlung ist die Subvention. In einer Zeit, wo eine Tankfuellung das schon kostet, sollte jeder Autofahrer in der Lage sein, das zu stemmen.
    Oder derjenige, der jammert das er 2,3,4,5 Euro fuer seinen geheiligten Sprit zahlen muss, wo das Auto doch soooooo billig war. Merke, schon Rockefeller ist der reichste Mann der Welt geworden, weil er seine Oel Lampen verschenkt hat. Nicht aber das Oel welches man brauchte um Licht zu machen damit.

  17. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: ChMu 20.07.22 - 09:03

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.
    >
    > Ich habe bisher noch von niemandem gehört, dass es gut für den Akku ist
    > diesen immer schnell zu laden. Im Gegenteil, das was mEeher die gängige
    > Meinung ist ist, dass etwa 2/3 der Ladevorgänge langsam geschehen sollten.
    > Das heißt im Alltag langsam laden, auf Strecke schnell.
    > Im Alltag langsam zu laden wird aber für Menschen ohne Ladesäule zu Hause
    > oder bei der Arbeit extrem unbequem.
    > Die nächste Ladesäule bei mir ist bspw. am Schwimmbad. Das ist 3km weit vom
    > meiner Wohnung entfernt. Ich kann aus gesundheitlichen Gründen momentan
    > allerdings nicht schwimmen gehen und viel mehr ist da in der Nähe nicht,
    > was man machen könnte.

    Und das wird auch auf ewig so bleiben! Ganz klar. Steckdosen sind ja auch sowas von kompliziert in Deutschland, dann lieber 3 Euro den Liter, oder 4 Euro, egal, Hauptsache 5 Minuten schneller.

  18. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Dwalinn 20.07.22 - 09:18

    nubar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seitan-Sushi-Fan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt stell dich nicht so an, als ob sich mal für 15 Minuten an einen
    > > Schnelllader zu stellen so schlimm ist.
    > Es geht doch nicht um mal 15 Minuten, sondern um jeden oder jeden 2. Tag um
    > 15 Minuten mehr. Wenn man überhaupt an einen Schnelllader rankommt.
    Oh du gehörst also zur 50.000-100.000km/Jahr Fraktion (Hyundai/Kia fahren 250-300km nach 15 Minuten Laden). Jetzt kann ich auch verstehen warum so eine Abgabe schlimm ist wenn das Autos keine 3-4 Jahre hält


    > Ja, schon klar. Weil ja der Ausbau des Stromnetzes in den letzten 100
    > Jahren in Deutschland ja auch durch Angebot und Nachfrage geregelt wurde...
    > Echt ey, manche Leute...
    Was spricht jetzt dagegen? Wenn irgendwo ein Bedarf besteht wird gebaut, ob wegen eines Industriepark, einer Wohnsiedlung oder ein neues Kraftwerk ist egal.

    > > Abgesehen davon müssen doch nicht immer alle gleichzeitig laden und erst
    > > recht nicht direkt auf 100%. Dazu kommt zum Glück auch noch das
    > > Wechselakku-System von Nio.
    > Wenn sie nicht auf 100% laden, dann kommen sie einfach häufiger vorbei, was
    > ist daran nicht zu kapieren? Wieviel Lebenszeit sollen die Menschen denn
    > noch zusätzlich da reinstecken zu deinen "nur mal 15 Minuten" alle paar
    > Tage?
    Eben damit es 15 Minuten sind lädt man ohnehin nur bis 80%. Von modernen 800V Systemen ausgehend reden wir hier von 1 mal in der Woche laden für einen "durchschnittlichen" Fahrer. Im Worst Case sind das 13h im Jahr die man verschwendet, im Idealfall werden mehr Ladepunkte an Stellen gebaut wo man ohnehin mal eine Weile steht (Supermarkt)

    > Und Wechselakku: Wieviel km pro Kilogramm mag der so bringen? 1-2km/kg sagt
    > Google zum Tesla Longrange (550kg bei <1000km Reichweite). Der von Nio ist
    > schwerer, weil der ja seine eigenen Stützstrukturen braucht. Das mag für
    > einen leichtgewichtigen Roller ja noch alles Spaß machen, aber dass die
    > Akkuwechsel-Garagen wirklich praktikabel sind...
    Halte ich auch nicht für Notwendig aber es funktioniert. Den neuen Akku Typ setzt Tesla übrings bisher nur beim Model Y aus Texas ein.

    > Benzin hat da nämlich ca. 20km/kg, also grob Faktor 10. So, jetzt muss ich
    > an meiner SuperDuper-Akkuwechsel-Tanke 10x soviel Kram unterkriegen, den
    > ich kompliziert mechanisch durch die Gegend wuchten muss (weil mit
    > Flüssigkeit durch Rohre is ja nich mehr), damit ich in der Rush-Hour auch
    > mal 100 Autos am Stück "betanken" kann. Klingt voll nach nem Plan....
    Alles eine Frage der Auslegung die 100 Autos kannst du ja auch nicht an einer Zapfsäule in der Rush Hour bedienen (oder willst du mir sagen Tanken dauert mit zahlen nur 1min?).

    eAutos sind nunmal Alternativlos, mit Benzin können wir nicht ewig weitermachen und eFuels oder direkt Wasserstoff haben ihre ganz eigenen Nachteile

  19. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Skaalian 20.07.22 - 09:22

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nubar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Vorschläge der Politiker sind alle so dermaßen realitätsfern...
    > >
    > >
    >
    > Das Typen wie Dir der Klimawandel sonstwo vorbei geht, ist klar. Lieber
    > soll der halbe Planet abbrennen und Kriege ums Öl zig Tausenden Leben oder
    > Existenz rauben, anstatt das Du Held Dich 15 Minuten an den Schnell-Lader
    > stellst anstatt 10 Minuten an die Tanke.
    >
    > Vielleicht ist es dann besser, das sich nicht mehr jeder ein Auto leisten
    > kann.

    Da Du ja so sehr auf unseren Planeten achtest und besonders auf die Menschen....
    Ein paar Fragen: Wo werden denn die Akkus hergestellt? Wo kommen die Rohstoffe her? Wie geht es den Menschen dort, welche die Rohstoffe abbauen und die Akkus herstellen? Wie ist es dort um die Natur bestellt? Ist es egal, weil man es nicht mitbekommt oder sieht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.22 09:23 durch Skaalian.

  20. Re: De facto Automobilverbot für den kleinen Mann?

    Autor: Dwalinn 20.07.22 - 09:36

    Kommt auf den Akku an. Lithium kommt zu großen Teil aus Australien. Große Mengen gibt es noch in Südamerika in Salzseen. Zum Kobalt findest du weiter oben eine Ausführliche Aufteilung.

    Kommende Akkus wie die Natrium Zellen von CATL sollten zumindest bei den günstigen Mittelklasse Autos mit weniger Reichweite das Rohstoffthema endgültig beenden.

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Grand Theft Auto VI: Das bedeutet der GTA-Leak für Rockstar
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Hacker haben Videos und Quellcode von GTA 6 gestohlen. Sein Entwickler befindet sich damit in einer Reihe von Angriffen auf Spieleunternehmen.
Eine Analyse von Daniel Ziegener


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    House of the Dragon kann sich zwischen Fantasy-Spektakel und Mittelalter-Drama nicht entscheiden und wird so leider zu beliebig. Achtung, Spoiler!
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