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Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

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  1. Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: Workoft 09.05.22 - 09:28

    E-Auto fahren ist nicht umweltfreundlich. Es ist nur weniger umweltschädlich als Verbrenner zu fahren. Das gilt natürlich auch für Öffentliche und das Rad, nur dass dies deutlich mehr bringt. Warum wird das eigentlich nicht entlohnt? Oder vielleicht ein Stadtwohnungszuschlag, wenn man dadurch zu Fuß zur Arbeit kommt?

    Die Antwort ist natürlich klar, weil die Autoindustrie so mächtig ist.

    Deutsche Städte geben i.d.R. <10¤ pro Einwohner und Jahr für den Ausbau des Radverkehrsnetzes aus und Autofahrer bekommen tausende Euros für den Kauf des Autos nachgeworfen, dürfen dann kostenlos die Straßen benutzen und nahezu kostenlos 8 m² Parkplatz belegen, wenn Wohnraum >10¤/m²/Monat kostet.
    Die Mobilität derer, die ganz auf das Auto verzichten, ist deutlich weniger umweltschädlich als die der E-Auto-Fahrer. Warum gibt es keinen kostenlosen ÖPNV oder zumindest Jahreskarten die so billig sind, dass sie einfach jeder hat? Warum gibt es E-Lastenrad-Förderung nur für Selbstständige und nur bis 2500¤? Warum hält man immernoch krampfhaft an der Vorstellung des Rechts auf Autofahren fest, anstatt die Infrastruktur für weniger umweltschädliche, Platzintensive, gefährliche und gesundheitsschädliche Mobilität zu fördern? Autos sind gut für den der sie benutzt und schlecht für alle anderen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.05.22 09:29 durch Workoft.

  2. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: fanreisender 09.05.22 - 09:34

    Bist Du mit Deinem edelmütigem Verhalten, das Du jedem präsentierst nicht schon genug belohnt?

    Manche präsentieren halt Äußerlichkeiten auf Instagramm, andere hohe innere Werte auf golem ...

  3. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: trapperjohn 09.05.22 - 09:43

    Rechne doch mal durch, was dich nicht-Autofahren spart! Ich würde gerne aufs Auto verzichten - das wären bei unserem Familien-Diesel derzeit ~500 Euro Versicherung, ~200 Euro Steuer und ca. 2000 Euro Spritkosten im Jahr. Und Anschaffung/Abschreibung der Karre selbst kommt noch oben drauf.

    Jeder Meter, den das Auto nicht bewegt wird, spart Geld...

    Als wir noch in der Stadt gewohnt haben, hätte ich das Auto abschaffen können, da es wirklich maximal am Wochende für Familienbesuch bewegt wurde (oder vielleicht noch 2x im Jahr für Großeinkauf bei Ikea & Co.). Auf dem Land ist das leider keine Option. Aber autofreie Innenstädte mit gut ausgebautem Park+Ride halte ich für ne ziemlich gute Idee.

  4. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: fanreisender 09.05.22 - 09:50

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Jeder Meter, den das Auto nicht bewegt wird, spart Geld...

    Jein.
    Kraftstoff, Verschleiß sparst Du natürlich voll ein, die Abschreibung ein wenig, da geringerer Wertverlust. Versicherung, Steuer, Parkkosten, der große Teil der Abschreibung bleiben. Und dieser nicht einsparbare Teil bildet je nach Fahrleistung 2/3 der kosten eines privaten Fahrzeuges.

  5. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 09:56

    Die Antwort ist eigentlich noch einfacher: Man will dass die Leute arbeiten gehen und auch zur Arbeit kommen und so eben den Gewinn der Firmen erwirtschaften.

  6. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:13

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mit Deinem edelmütigem Verhalten

    Woher weißt du, wie er sich fortbewegt?

  7. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:19

    > Jeder Meter, den das Auto nicht bewegt wird, spart Geld...
    Ja aber nicht genug.

    Die Fixkosten eines Autos sind auch ein riesen Batzen. So riesig, dass man als Autobesitzer sich oft genug sagt "Naja jetzt hab ich das Ding schon, dann kann ich das ja auch mit dem Auto fahren...". Während man sich - so mein kein Abo hat - beim ÖPNV auch mit jeder Fahrt für oder gegen 100 % der Gesamtkosten entscheiden muss.

    > Auf dem Land ist das leider keine Option.
    Und dennoch bist du aufs Land gezogen, oder? Wenn dem so ist, scheint Autofahren noch nicht Geißel genug zu sein.

  8. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: flasherle 09.05.22 - 10:21

    geil alle bestrafen nur weil sie auf dem Land wohnen und familiäre Abhängigkeiten haben. Typisches Single-Städter Geschwätz

  9. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:24

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Antwort ist eigentlich noch einfacher: Man will dass die Leute arbeiten
    > gehen und auch zur Arbeit kommen und so eben den Gewinn der Firmen
    > erwirtschaften.

    Wenn wir das Land so geformt haben, das man nur mit einem Auto zur Arbeit kann, könnte man vllt denken, dass dieser Umstand das eigentliche Problem sei. &#129335;‍♂️

  10. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 10:24

    Wie wäre es mit "In der Stadt kann man sich wohnen nicht mehr leisten"? Oder "Man sollte nicht sein ganzes Leben nach der Arbeit ausrichten"? Oder "Ich muss nach Westen, mein Partner nach Osten und so sind wir in der Mitte"? oder "Mit Leute geoßeln schaffe ich keine Begeisterung für mein Thema"?

  11. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 10:25

    Oder davon abgehen alles nur nach der Arbeit auszurichten?

  12. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: flasherle 09.05.22 - 10:26

    Vll wohnt man da einfach schon immer, und ist kein familienloser Single?

  13. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:28

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vll wohnt man da einfach schon immer, und ist kein familienloser Single?

    Passt nicht mit "als wir noch in der Stadt gewohnt haben" zusammen.

  14. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 10:31

    Preis-Leistungsverhältnis in der Stadt nicht mehr gegeben? Keine Häuser in der Stadt gefunden? Häuser in der Stadt und direktem Speckgürtel übermäßig teuer geworden? Angenehmere Umgebung für die Kinder schaffen wollen? Keine Nachbarn mehr über, unter und direkt neben sich haben wollen? Keine Wohnung mehr gefunden? Unzählige Möglichkeiten.

  15. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:33

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wäre es mit "In der Stadt kann man sich wohnen nicht mehr leisten"?
    Aber wenn man sich die Kosten für zwei Autos spart, müsste es doch wieder gehen. &#129300;

    > "Ich muss nach Westen, mein Partner nach Osten und so sind wir in der
    > Mitte"?
    Kommt das Müssen vllt von der Arbeit, nach der wir ja unser Leben nicht mehr ausrichten wollen?

    > "Mit Leute geoßeln schaffe ich keine Begeisterung für mein
    > Thema"?
    Wer sagt, dass man damit Begeistern will? Für Begeisterung gibt's sicher bessere Instrumente.

  16. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:34

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Preis-Leistungsverhältnis in der Stadt nicht mehr gegeben? Keine Häuser in
    > der Stadt gefunden? Häuser in der Stadt und direktem Speckgürtel übermäßig
    > teuer geworden? Angenehmere Umgebung für die Kinder schaffen wollen? Keine
    > Nachbarn mehr über, unter und direkt neben sich haben wollen? Keine Wohnung
    > mehr gefunden? Unzählige Möglichkeiten.

    Passt nicht zum Thread.

  17. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 10:36

    Du wolltest Gründe wieso Leute nicht mehr in der Stadt wohnen. Das ist eine AUswahl

  18. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: fanreisender 09.05.22 - 10:40

    Ohne Familie, im Innenstadtbereich kommt man tatsächlich sehr gut ohne eigenes Fahrzeug aus.

    Klar geht es auch für jeden anderen Bürger, die Frage ist, zu welchem Preis.

    Schon eine Straßenbahnfahrt über 5 Stationen mit zwei Kindern im einstelligen Altersbereich und zwei Koffern - und zwar noch nicht einmal zur Stoßzeit - ist ein echtes Erlebnis.

    Muss man wie so vieles im Leben einmal selbst durchgemacht haben, um nicht vom allzu hohen Roß herunter zu diskutieren.

  19. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: pool 09.05.22 - 10:40

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du wolltest Gründe wieso Leute nicht mehr in der Stadt wohnen.
    Nein. Ich habe nur drauf hingewiesen, dass der Verfasser des ursprünglichen Kommentars offenbar nicht allein ist und auch nicht schon immer auf der Land gelebt hat.

  20. Re: Wieso wird Autofahren eigentlich belohnt, nicht aber das nicht-Autofahren?

    Autor: BlindSeer 09.05.22 - 10:41

    Wenn man Veränderung erreichen will, dann begeistert man die Leute besten dafür, damit sie die Veränderung annehmen, oder mit anschieben. Veränderung durch "geißeln" macht das Leben schlechter und führt zu Gegenreaktionen. Gerade in einer Demokratie ist es schwer gegen die Menschen zu arbeiten.

    Wenn man nur noch für die Miete und/oder den Weg zur Arbeit und das Notwendigste arbeitet. Wozu sollen die Menschen dann noch arbeiten? Diese neoliberale Ausrichtung der neuen ökoligschen Bewegung stößt mir echt immer wieder auf. Früher ging Umweltschutz mit dem Blick auf die Menschen und soziale Verträglichkeit einher. Heute? Richte dein Leben nach deinem Arbeitgeber aus. Ziehe zur Arbeit und wenn du eine andere hast: ziehe ihr nach. Hauptsache du funktionierst als Zahnrad.
    Selbst die Argumente die zum Teil gebracht werden sind 1:1 die von Bauern die Käfighaltung propagieren: Man braucht weniger Platz, weniger Energie und es ist effizienter! Der Blick auf den Menschen fehlt. Nur Wirtschaft und Umwelt zählen.

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