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Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

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  1. Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Snoozel 27.07.21 - 13:44

    ... selbst mit einem Akku im Wasser, auch bei "Hochvolt", passiert dem darin schwimmenden gar nichts.
    Das gleiche wenn ein Pol der Batterie die Karosserie berührt: kein Stromschlag. Nix. Null. Da muss man schon den zweiten Pol finden und anfassen.

    Die Angst vor Stromschlag bei Flut ist völlig unberechtigt.

  2. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 14:03

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... selbst mit einem Akku im Wasser, auch bei "Hochvolt", passiert dem
    > darin schwimmenden gar nichts.
    > Das gleiche wenn ein Pol der Batterie die Karosserie berührt: kein
    > Stromschlag. Nix. Null. Da muss man schon den zweiten Pol finden und
    > anfassen.
    >
    > Die Angst vor Stromschlag bei Flut ist völlig unberechtigt.

    Deshalb passieren bei Überschwemmungen auch regelmäßig schwere Unfälle, wenn überflutete Keller unter Strom stehen. Und deshalb hat eine Feuerwehr berechtigte Angst, wenn ein Haus mit Solarzellen oder ein E-Auto gelöscht werden soll.

    In der Theorie und im Labor ist alles immer schön und toll. Leider passieren die Unfälle nicht unter Laborbedingungen, sondern es kommen meist immer noch weitere Komponenten (z.B. durch dreck enorm erhöhte Leitfähigkeit des Wassers, Beschädigungen von Bauteilen, o.ä.) hinzu.

    Strom und Wasser verträgt sich nicht und ist genauso gefährlich wie die Kombination aus Gas und Feuer, auch wenn man beides in geordneten Umständen zusammen nutzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.21 14:04 durch McWiesel.

  3. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Sharra 27.07.21 - 14:31

    Weil es immer passieren KANN, wird Strom abgestellt. Die Feuerwehr macht das nicht aus dem Nervenkitzel (pun intended), sondern weil sie da ein Problem beseitigen will. Strom stört da immer ein ganz klein wenig die Arbeiten.
    Vergleichs mit dem Sicherheitsgurt. Wie oft hat der dir schon das Leben gerettet? Also bei mir waren es bisher exakt 0x. Und trotzdem lege ich den jedes mal als erstes an, weil ich weiss, dass er es könnte, wenns mal drauf ankommt.

  4. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Kadjus 27.07.21 - 14:46

    Der unterschied vin einem Keller zu einem Elektroauto ist die Erde. Bei Keller hast du immer eine und ein Stromfluss von der Phase ist möglich.
    Beim Auto gibt es keinen Kontakt zur Erde. Das zweite Potential kommt auch aus dem Akku und der wird im Fehlerfall automatisch durch mehrfache SIcherheitseinrichtungen abgeschottet.

  5. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Snoozel 27.07.21 - 14:58

    > Deshalb passieren bei Überschwemmungen auch regelmäßig schwere Unfälle,
    > wenn überflutete Keller unter Strom stehen.

    Aua.
    Was hat ein Keller mit einem Auto zu tun?!
    Keller = Wechselstrom + geerdetem Rückleiter = Aua.
    Elektroauto = Gleichstrom ohne Erdung.
    Und warum ist die Feuerwehr bei Solaranlagen Vorsichtig? Nicht wegen Stromschlag, sondern Kurzschlüssen = Lichtbogen, Glühende Drähte = Aua.


    Das sind absolute Basics die in jeder Schule vorgekommen sein sollten...

    > In der Theorie und im Labor ist alles immer schön und toll. Leider
    > passieren die Unfälle nicht unter Laborbedingungen, sondern es kommen meist
    > immer noch weitere Komponenten (z.B. durch dreck enorm erhöhte
    > Leitfähigkeit des Wassers, Beschädigungen von Bauteilen, o.ä.) hinzu.

    Völlig unrelevant. Gleichstrom braucht trotzdem einen geschlossenen Stromkreis...... oh man.

    > Strom und Wasser verträgt sich nicht und ist genauso gefährlich wie die
    > Kombination aus Gas und Feuer, auch wenn man beides in geordneten Umständen
    > zusammen nutzt.

    Rotfl.

  6. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 15:03

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der unterschied vin einem Keller zu einem Elektroauto ist die Erde. Bei
    > Keller hast du immer eine und ein Stromfluss von der Phase ist möglich.
    > Beim Auto gibt es keinen Kontakt zur Erde. Das zweite Potential kommt auch
    > aus dem Akku und der wird im Fehlerfall automatisch durch mehrfache
    > SIcherheitseinrichtungen abgeschottet.

    Keinen Kontakt zur Erde.. du bist dir also in undurchsichtigem Schlammwasser sicher, dass die Karosserie nicht irgendwo aufsitzt und doch noch ausreichend Erdschluss herstellt? Oder sich ein leitfähiger Gegenstand wie z.B. ein metallischer Zaunpfahl sich bei einem abgestürzten Fahrzeug unglücklich reingebohrt hat und ein Stromfluss zwischen Polen ermöglicht? Bei einem havarierten Fahrzeug ist potentiell alles möglich.

    Sicher ist das alles konstruiert.. leider sind eigentlich alle Unfälle entweder total vorhersehbar, oder kommen aufgrund einer Verkettung unglücklichen, relativ unwahrscheinlichen Umständen zu Stande. Wo auch immer von so vielen Fachleuten angenommen wurde "kann doch nicht passieren". Kann es. Siehe Fukushima, siehe Tschernobyl. Siehe die Türklinke, die letztens in einer Arztpraxis unter Strom stand und Leute zu Tode gekommen sind.

    Ein überflutetes Auto sollte in Laborbedingungen auch kein Öl in das Wasser abgeben, weil alles sauber abgedichtet sein sollte. Schau mal die Realität an... genausowenig würde ich in ein Schwimmbecken springen, wo auch ein Elektroauto drin badet, erst recht noch ein undefiniert beschädigtes. Fühlt sich einfach nicht gut an - und so geht es Helfern bei der Bergung solcher Fahrzeuge.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.21 15:11 durch McWiesel.

  7. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 15:05

    Du solltest mal eine elektrotechnische Grundausbildung machen. Aua.

  8. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: DooMMasteR 27.07.21 - 15:11

    Wieso? Er hat doch Recht, da im KFZ kein Erdpotential herrscht und Hochvolt-Systeme immer direkt versorgt werden, ist das risiko gleich null, die Systeme haben auch eine Isolationsúberwachung und schalten die HV-Spannung schon auf Ebene der Batterie kalt, wenn ein Isolationsfehler gegen Fahrzeugmasse erkannt wird.

    Das 12V System von E-Autos ist komplett getrennt und natürlich nicht so abgesichert.

  9. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Kadjus 27.07.21 - 15:15

    Die Karosse kann aufsitzen, das ist überhaupt kein Problem. Die Hat keinen Kontakt zum Hochvoltsystem. Hätte sie einen Kontakt würde die elektronik abschalten. Oder die Überstromsicherung, oder ein abgetrenntes Kabel.
    Natürlich lässt sich ein theoretischer Fall konstruieren, bei dem eine gefährdung möglich ist, aber kannst du dir vorstellen wie viele Sicherheitsvorkehrung genau dann gleichzeitig mit dem Unfall entgegen ihres Fail-Safe versagen müssen um so einen Zustand zu erreichen?

  10. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: MarcusK 27.07.21 - 15:16

    DooMMasteR schrieb:
    > Das 12V System von E-Autos ist komplett getrennt und natürlich nicht so
    > abgesichert.
    selbst da gibt Sicherheitsmaßnahmen. Bei BMW wird bei auslösen eines Airbags die Pluspol direkt an der Batterie abgesprengt ( ja wirklich gesprengt) und nur noch die Warnblinkanlage und vermutlich das Notrufsystem über eine extra Stromkreis versorgt.

  11. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Kadjus 27.07.21 - 15:21

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DooMMasteR schrieb:
    > > Das 12V System von E-Autos ist komplett getrennt und natürlich nicht so
    > > abgesichert.
    > selbst da gibt Sicherheitsmaßnahmen. Bei BMW wird bei auslösen eines
    > Airbags die Pluspol direkt an der Batterie abgesprengt ( ja wirklich
    > gesprengt) und nur noch die Warnblinkanlage und vermutlich das Notrufsystem
    > über eine extra Stromkreis versorgt.

    Genau das würde automatisch die HV-Batterie trennen, da die Relais von diesen 12V versorgt werden. Und zwar an beiden HV-Polen.

  12. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Weitsicht0711 27.07.21 - 15:30

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Keinen Kontakt zur Erde.. du bist dir also in undurchsichtigem
    > Schlammwasser sicher, dass die Karosserie nicht irgendwo aufsitzt und doch
    > noch ausreichend Erdschluss herstellt? Oder sich ein leitfähiger Gegenstand
    > wie z.B. ein metallischer Zaunpfahl sich bei einem abgestürzten Fahrzeug
    > unglücklich reingebohrt hat und ein Stromfluss zwischen Polen ermöglicht?
    > Bei einem havarierten Fahrzeug ist potentiell alles möglich.
    >
    > Sicher ist das alles konstruiert.. leider sind eigentlich alle Unfälle
    > entweder total vorhersehbar, oder kommen aufgrund einer Verkettung
    > unglücklichen, relativ unwahrscheinlichen Umständen zu Stande. Wo auch
    > immer von so vielen Fachleuten angenommen wurde "kann doch nicht
    > passieren". Kann es. Siehe Fukushima, siehe Tschernobyl. Siehe die
    > Türklinke, die letztens in einer Arztpraxis unter Strom stand und Leute zu
    > Tode gekommen sind.
    >
    > Ein überflutetes Auto sollte in Laborbedingungen auch kein Öl in das Wasser
    > abgeben, weil alles sauber abgedichtet sein sollte. Schau mal die Realität
    > an... genausowenig würde ich in ein Schwimmbecken springen, wo auch ein
    > Elektroauto drin badet, erst recht noch ein undefiniert beschädigtes. Fühlt
    > sich einfach nicht gut an - und so geht es Helfern bei der Bergung solcher
    > Fahrzeuge.

    Vielleicht beschäftigst du dich mit dem Thema bevor du so wilde Theorien schreibst. Alleine dass bei dir das Schlammwasser noch keinen Erdkontakt herstellt sagt schon viel. Das tut es und spielt trotzdem keine Rolle für ein E-Auto bzw. für den Akku.

    Und wie kommt man auf die Idee Fukushima und Tschernobyl mit einem E-Auto zu vergleichen.
    Das ist ja nicht mal Äpfel mit Birnen das ist eher Äpfel mit Luft zu vergleichen.

  13. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 15:32

    Kadjus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Karosse kann aufsitzen, das ist überhaupt kein Problem. Die Hat keinen
    > Kontakt zum Hochvoltsystem. Hätte sie einen Kontakt würde die elektronik
    > abschalten. Oder die Überstromsicherung, oder ein abgetrenntes Kabel.
    > Natürlich lässt sich ein theoretischer Fall konstruieren, bei dem eine
    > gefährdung möglich ist, aber kannst du dir vorstellen wie viele
    > Sicherheitsvorkehrung genau dann gleichzeitig mit dem Unfall entgegen ihres
    > Fail-Safe versagen müssen um so einen Zustand zu erreichen?

    Ich kann das technisch alles nachvollziehen.

    Anderes Beispiel aus der Elektrotechnik: Irgendwann kam eine Vorschrift, dass eine Wasseruhr leitfähig überbrückt sein muss. Wer würde es hier glauben, dass man beim Austausch einer Wasseruhr ein tödlichen Stromschlag bekommen kann? Liegt doch in der Erde, ist doch gar nicht mit einem Stromkreis sonst verbunden, kann alles gar nicht sein. Und trotzdem ist es passiert, weil aus irgendeinem total unmöglichen Fall plötzlich Potential auf dem Wasserleitungsnetz war. Und dann kam die Vorschrift.

    Und genau deshalb steckt - zumindest nach heutigem Wissenstand - die Feuerwehr ein havariertes E-Auto für ein paar Tage ins Wasserbad. Damit doch nicht irgendwo weiterhin eine chemische Reaktion stattfindet oder durch was auch immer tödliche Spannungen entstehen können.

    Ich kann das voll verstehen, dass die Leute da einfach auf Nummer sicher gehen wollen und auch bei einem 0,1% Risiko ihr Leben gefährden wollen. Stromunfälle sind alles andere als selten und wieviel davon hätten nach absoluter Lehrmeinung nie passieren dürfen, aber sind trotzdem passiert, weil Sicherungssysteme versagt haben der Strom doch ein Weg gefunden hat?

    Die Angst, so fast schon irreal sie sein mag, hat man halt beim abgesoffenen Diesel-PKW nicht.

  14. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: DooMMasteR 27.07.21 - 15:34

    Da es bei Elektroautos im 12V-Netz keine fetten Verbraucher mehr gibt, muss man da nicht mehr zu Vorsichtig sein, weil bereits an der Batterie ausreichend abgesichert verteilt wird (zumindest bei VAG Fahrzeugen), bei den meisten ist der stärkste Verbraucher die Servolenkung und das ESP.

  15. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Weitsicht0711 27.07.21 - 15:52

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ich kann das technisch alles nachvollziehen.

    Glaub ich jetzt weniger, siehe Wasser im Keller und die Karosserie hat keinen Erdkontakt.

    > Anderes Beispiel aus der Elektrotechnik: Irgendwann kam eine Vorschrift,
    > dass eine Wasseruhr leitfähig überbrückt sein muss. Wer würde es hier
    > glauben, dass man beim Austausch einer Wasseruhr ein tödlichen Stromschlag
    > bekommen kann?

    Es ist eher die Frage wer glaubt dies nicht.

    > Liegt doch in der Erde, ist doch gar nicht mit einem
    > Stromkreis sonst verbunden, kann alles gar nicht sein. Und trotzdem ist es
    > passiert, weil aus irgendeinem total unmöglichen Fall plötzlich Potential
    > auf dem Wasserleitungsnetz war. Und dann kam die Vorschrift.

    Wie gesagt, Nur weil man damals nicht so weit gedacht hat, heißt es nicht dass man zu einem andern Ergebnis kommt wenn man sich Gedanken gemacht hätte.

    > Und genau deshalb steckt - zumindest nach heutigem Wissenstand - die
    > Feuerwehr ein havariertes E-Auto für ein paar Tage ins Wasserbad. Damit
    > doch nicht irgendwo weiterhin eine chemische Reaktion stattfindet oder
    > durch was auch immer tödliche Spannungen entstehen können.

    Die steckt das Auto ins Wasserbad bzw. nur den Akku um ein Wiederentzünden zu unterbinden und dies hat jetzt nichts mit einem tödlichen Spannung zu tun. Du vermischt hier Sachen dass ist unglaublich.

    > Ich kann das voll verstehen, dass die Leute da einfach auf Nummer sicher
    > gehen wollen und auch bei einem 0,1% Risiko ihr Leben gefährden wollen.
    > Stromunfälle sind alles andere als selten und wieviel davon hätten nach
    > absoluter Lehrmeinung nie passieren dürfen, aber sind trotzdem passiert,
    > weil Sicherungssysteme versagt haben der Strom doch ein Weg gefunden hat?

    Stromunfälle kommen vor und sind nichts ungewöhnliches und dass mit Störungen gerechnet wird ist auch nichts neues und deswegen gibt es ja die VDE damit das Risiko klein gehalten wird, weil kein Experte und keine Lehrmeinung wird dir sagen Strom ist gefahrlos.

    Aber es gibt halt einen Unterschied zwischen technisch möglich und technisch nicht möglich.

    > Die Angst, so fast schon irreal sie sein mag, hat man halt beim
    > abgesoffenen Diesel-PKW nicht.

    Die Angst hat du, egal wie irreal sie sein mag.

  16. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 15:57

    Weitsicht0711 schrieb:

    > Vielleicht beschäftigst du dich mit dem Thema bevor du so wilde Theorien
    > schreibst. Alleine dass bei dir das Schlammwasser noch keinen Erdkontakt
    > herstellt sagt schon viel. Das tut es und spielt trotzdem keine Rolle für
    > ein E-Auto bzw. für den Akku.

    Schlammwasser stellt auch erstmal für den Stromkreis kein Erdkontakt her. Wenn Du bei einem abgesoffen und allerlei Beschädigungen und Verformungen erlittenem Auto für dich ausschließen kannst, dass kein Stromkreis zu Stande kommt, wei nicht durch unerkannte Verformungen irgendwo was Kontakt hat, was kein Kontakt haben sollte und somit ein netten Stromkreis bildet, kannst Du ja gerne an das Auto hinfassen. Ich würde es nicht tun, speziell nicht in einem nassen Umfeld, wo so fast alles schön stromleitend wird. Ich bin mir da immer noch bewusst, dass es da 2 Kontakte an einer Hochspannungsbatterie gibt, die ein hübschen Potentialunterschied haben und den gerne ausgleichen würden. Bei so einem Thema ist mir selbst ein hypothetisches Restrisiko zu viel.

    > Und wie kommt man auf die Idee Fukushima und Tschernobyl mit einem E-Auto
    > zu vergleichen.
    > Das ist ja nicht mal Äpfel mit Birnen das ist eher Äpfel mit Luft zu
    > vergleichen.

    Da hat man auch wunderschön sachlich und wissenschaftlich einwandfreie Dokumentationen gefunden, warum der Fall X nicht eintreten kann. Wie gesagt, ist Philosophiefrage, aber ich zieh ich auch beim Wechsel einer Glühbirne den Stecker aus der Lampe raus, obwohl da ja überhaupt nichts passieren kann... leider hab ich schon gerade bei Elektronik zu viel Mist gesehen, wo ich im Nachhinein niemals an das Gerät so hingefasst hätte. Irgendwann lernt man daraus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.21 15:59 durch McWiesel.

  17. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: McWiesel 27.07.21 - 16:09

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Es ist eher die Frage wer glaubt dies nicht.

    Genug Leute, sodass sowas zunächst nie montiert wurde.


    > Wie gesagt, Nur weil man damals nicht so weit gedacht hat, heißt es nicht
    > dass man zu einem andern Ergebnis kommt wenn man sich Gedanken gemacht
    > hätte.

    Und wieviel Erfahrung hat man schon in so Fällen? Wie viel E-Autos wurden bzgl. Verhalten bei Überflutung bereits getestet? Crashtests sicherlich unzählige, aber die Komponente Wasser gibt dem eben eine weiteren Aspekt.


    > Die steckt das Auto ins Wasserbad bzw. nur den Akku um ein Wiederentzünden
    > zu unterbinden und dies hat jetzt nichts mit einem tödlichen Spannung zu
    > tun. Du vermischt hier Sachen dass ist unglaublich.

    https://www.luenen.de/aktuelles/detailansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1990&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7acf164bf6d9abee81306b1a51b459a3

    Zitat: "Ein E-Auto-Akku besteht aus Hunderten einzelner Batteriezellen. Wird eine beschädigt, dann folgen in einer Art Kettenreaktion permanent elektrische Kurzschlüsse, die das Feuer laufend neu entfachen."

    Ich will an eine Kurzschlussspannung, die ein Feuer wieder auflodern lassen kann, auch nicht hinlangen!


    > Stromunfälle kommen vor und sind nichts ungewöhnliches und dass mit
    > Störungen gerechnet wird ist auch nichts neues und deswegen gibt es ja die
    > VDE damit das Risiko klein gehalten wird, weil kein Experte und keine
    > Lehrmeinung wird dir sagen Strom ist gefahrlos.

    und darum gehts

    > Aber es gibt halt einen Unterschied zwischen technisch möglich und
    > technisch nicht möglich.

    Es ist aber möglich. In der Batterie ist Energie drin, die wird sich nicht einfach in Luft auflösen, sondern bestenfalls hoffentlich entgegen aller negative Einflüsse darin bleiben oder langsamst abbauen.


    > Die Angst hat du, egal wie irreal sie sein mag.

    Nein, schlussendlich geht sogar der ganze Artikel darum um das zu klären. Und bei sowas geht es immer um Eintrittswahrscheinlichkeiten nahe an 0. Das Risiko eines Kabelbrandes im Haus ist auch verschwindend gering - trotzdem kommt es bei zig Millionen Häusern vereinzelt vor, weil irgendwo ein Fehler im System steckt, der entweder nicht bedacht wurde, oder versehentlich herbeigeführt wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.21 16:10 durch McWiesel.

  18. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Jakelandiar 27.07.21 - 16:35

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.luenen.de
    >
    > Zitat: "Ein E-Auto-Akku besteht aus Hunderten einzelner Batteriezellen.
    > Wird eine beschädigt, dann folgen in einer Art Kettenreaktion permanent
    > elektrische Kurzschlüsse, die das Feuer laufend neu entfachen."
    >
    > Ich will an eine Kurzschlussspannung, die ein Feuer wieder auflodern lassen
    > kann, auch nicht hinlangen!

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das ging NIE um Strom in dem Artikel. Ausschließlich um Feuer, wie der Vorposter schon schreibt. Ansonsten würde es auch wenig Sinn man das in ein Wasserbad zu stecken.

  19. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: Weitsicht0711 27.07.21 - 18:58

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Schlammwasser stellt auch erstmal für den Stromkreis kein Erdkontakt her.

    Es ging dir darum ob überhaupt ein Erdkontakt bestehen könnte, weil man es beim Schlammwasser nicht sieht. Dabei übersieht du dass das Wasser diesen Kontakt schon hergestellt hat!

    > Wenn Du bei einem abgesoffen und allerlei Beschädigungen und Verformungen
    > erlittenem Auto für dich ausschließen kannst, dass kein Stromkreis zu
    > Stande kommt, wei nicht durch unerkannte Verformungen irgendwo was Kontakt
    > hat, was kein Kontakt haben sollte und somit ein netten Stromkreis bildet,
    > kannst Du ja gerne an das Auto hinfassen.

    Du sagst da hat sich ein Stromkreis gebildet. Und jetzt? Solange ich keinen Stromkreis bilde ist doch alles kein Problem. Nochmal für dich, beschäftigte dich damit. Hier irgendwas zubehaupten ohne technisches Grundwissen bringt hier keinen weiter.

    >Ich würde es nicht tun, speziell
    > nicht in einem nassen Umfeld, wo so fast alles schön stromleitend wird.
    Plötzlich wird alles Leitfähig, Vorher beim Schlammwasser nicht. Dich soll noch einer verstehen

    > Ich
    > bin mir da immer noch bewusst, dass es da 2 Kontakte an einer
    > Hochspannungsbatterie gibt, die ein hübschen Potentialunterschied haben und
    > den gerne ausgleichen würden. Bei so einem Thema ist mir selbst ein
    > hypothetisches Restrisiko zu viel.

    Wie gesagt, technisch möglich und technisch unmöglich, da liegen halt Welten dazwischen, bzw. Spannung.

    > Da hat man auch wunderschön sachlich und wissenschaftlich einwandfreie
    > Dokumentationen gefunden, warum der Fall X nicht eintreten kann.
    Also man baut Ventile ein damit man druck ablassen kann beim Reaktor und zeitgleich gibt es eine wissenschaftliche einwandfreie Dokumentation dass dies nicht passieren kann. Nein, beides geht nicht, das ist ungleich. Und als Tipp, die wissenschaftliche Dokumentation war nicht einwandfrei und das Risiko bekannt, sonst würde man diese Ventile ja nicht einbauen.

    >Wie
    > gesagt, ist Philosophiefrage, aber ich zieh ich auch beim Wechsel einer
    > Glühbirne den Stecker aus der Lampe raus, obwohl da ja überhaupt nichts
    > passieren kann... leider hab ich schon gerade bei Elektronik zu viel Mist
    > gesehen, wo ich im Nachhinein niemals an das Gerät so hingefasst hätte.
    > Irgendwann lernt man daraus.

    Ernsthaft, habe ich mein Lebtag noch nie, bei einer Glühbirne, da müsste ich ja dann die Sicherung raus machen und prüfen ob keine Spannung mehr auf der Leitung ist, in der Zeit habe ich die ja 10 mal gewechselt mit dem gleichen Risiko wie wenn ich überprüfe ob Spannung auf der Leitung ist. Jetzt ist auch klar warum du Risiko sieht wo keins ist.

  20. Re: Strom braucht einen geschlossenen Kreis...

    Autor: luckyfreddy 27.07.21 - 19:01

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > luenen.de
    >
    > Zitat: "Ein E-Auto-Akku besteht aus Hunderten einzelner Batteriezellen.
    > Wird eine beschädigt, dann folgen in einer Art Kettenreaktion permanent
    > elektrische Kurzschlüsse, die das Feuer laufend neu entfachen."
    >
    > Ich will an eine Kurzschlussspannung, die ein Feuer wieder auflodern lassen
    > kann, auch nicht hinlangen!

    Das Eine hat nur bedingt mit dem Anderen zu tun. Es ist richtig, dass dort drin Kurzschlüsse entstehen - aber eben innerhalb der Batteriezellen (nicht außerhalb). Dadurch entsteht dort auch weitere Hitze und damit Probleme und Brandgefahr. Außerhalb einer Batterie sollte - rein von einer Gefahr von Stromschlägen - nichts passieren. Da wäre eher ein Risiko aufgrund von Hitze/Feuer zu erwarten.

    Bei einer so massiven Deformation des Akkus/der Akkuhülle, wie du diese hier beschreibst, dürften mutmaßliche Stromschläge ein genauso vernachlässigbares Problem darstellen, wie in einem Verbrenner, denn dann wird man vermutlich körperlich in höchst schlechter Verfassung sein (ebenfalls "deformiert").

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