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Ganz neu angehen!

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  1. Ganz neu angehen!

    Autor: AllDayPiano 13.09.17 - 15:38

    Was wir also bisher über teilautomatisiertes Fahren wissen:

    - Menschen sind fehl- und ablenkbar
    - Menschen sind unaufmerksam
    - Teilautonome Fahrzeuge spiegeln eine Sicherheit wider, die sie nicht haben und erzeugen damit den Eindruck, Sicher und jeder Zeit funktional zu sein
    - Bisherige Systeme am Markt sind technisch unzulänglich, nutzen zu wenig Sensoren oder sind schlicht nicht intelligent genug, die Daten richtig auszuwerten
    - Teilautonome Assistenzsysteme können die Verkehrssicherheit verbessern; z.B. Notbremsassistenten, Stauendwarner, Quererkennungen, Personenerkennungen ...

    Vollautomatisiertes Fahren wird kommen - zweifelsohne. Die Vorteile liegen auf der Hand. Aber noch sind die Systeme nicht weit genug - und die Infrastruktur auch nicht.

    Zuerst benötigt es eine Beschilderung, die geeignet ist, maschinenlesbar zu sein. Und dann benötigt es klare automatisierte Zonen, in denen das automatisierte Fahren erlaubt ist.

    Anstatt Rom an einem Tag aufzubauen, wäre es sinnvoll, wenn sich die UN-Staaten darauf einigen würden, dass man beispielsweise nur mit Autobahnen anfängt und nur dort die automatisierten Funktionen zur Verfügung stehen. Hierfür müsste man erwägen, ein neues Schild einzuführen, dass Beginn und Ende einer solchen Zone signalisiert. Man könnte damit erstmal anfangen, solche Systeme im kleinen Maßstab sicher zu bekommen. Wenn man das mal hinbekommt, kann man den Radius ausweiten.

    Damit könnten auch wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, nämlich diejenige, ab wann die Systeme an die Grenze kommen.

    Das erfordert aber auch ein Umdenken beim Straßenbau. Neulich fuhr ich auf einer Autobahn - da war selbst für mich als Mensch nicht mehr klar, wie die Spurenführung ist.

    Gesellschaften, wie die STRABAG müssten dann klare Vorgaben bekommen, wie die Beschilderung und Linienführung autonom-tauglich gestaltet sein muss. Und es müsste klare Vorgaben geben, wie die Verkehrsführung in Baustellen zu erfolgen hat.

    Je mehr die Straßen autonom-tauglich gestaltet sind, umso mehr kann man die Bereiche dann ausweiten.

    Die Autos sind nur ein Teil des Problems.

  2. Re: Ganz neu angehen!

    Autor: Nullmodem 13.09.17 - 16:47

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Je mehr die Straßen autonom-tauglich gestaltet sind, umso mehr kann man die
    > Bereiche dann ausweiten.

    Das stimmt. Am sichersten wäre es, wenn man so Leitsysteme auf die Autobahn verlegt, ab besten welche aus Metall. Vielleicht sogar zwei, direkt in der Spurbreite des Autos. Das wäre sicher. Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, die Autos dann so groß zu machen, das gleich viele Menschen reinpassen und sogar drin rumlaufen können. Das würde auch Energie sparen. Man könnte während der Fahrt lesen oder Filme kucken. Dann noch mehrere dieser Module zusammenkoppeln und noch welche mit Restaurant. Und Toiletten. Warum hat noch keiner sowas erfunden?

    nm

    >
    > Die Autos sind nur ein Teil des Problems.

  3. Re: Ganz neu angehen!

    Autor: freddypad 13.09.17 - 17:00

    Ganz neu angehen! Richtig!
    Endlich verabschieden von dieser Idee des autonomen Fahrens. Ich kann es nicht mehr hören langsam. Wie bitte schön soll das jemals sicherer sein?
    Gefühlte 85% der deutschen Autofahrer fahren zwar tatsächlich wie die letzten Idioten, keine Frage. Dann doch aber lieber denen den Führerschein wegnehmen, als mit halbgarem "autonomen" Fahren zu experimentieren und sich dann eine erhöhte Sicherheit einbilden.
    Ich jedenfalls fahre lieber selber, denn da weiß ich zu jeder Zeit was um mich herum passiert und habe zu jeder Zeit die volle Aufmerksamkeit auf der Straße. Und noch ein wichtiger Punkt: Selber fahren macht Spaß! Sicher nicht jedem, klar, aber ich möchte es nicht missen.

  4. Re: Ganz neu angehen!

    Autor: katze_sonne 14.09.17 - 12:29

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erfordert aber auch ein Umdenken beim Straßenbau. Neulich fuhr ich auf
    > einer Autobahn - da war selbst für mich als Mensch nicht mehr klar, wie die
    > Spurenführung ist.
    Sowas ist echt zu Kotzen. Hab was ähnliches mal in einer Stadt gehabt: Baustelle war schon weg, keine Absperrungen mehr zu sehen. Aber die gelbe Markierung hatte man zumindest in dieser Fahrtrichtung noch nicht wieder entfernt (Haben da die Bauarbeiter um Punkt 16 Uhr Feierabend gemacht? Oder das Entfernen schlicht vergessen?). Blöd, dass diese Markierung mich direkt auf die Gegenfahrbahn in den Gegenverkehr gelenkt hätte. In dieser Sekunde, in der man das sieht und entscheiden muss "ich setze mich über die gelbe durchgezogene Linie hinweg" war ich schon ziemlich überfordert. Ok, ich bin immer noch Fahranfänger im Sinne von "keine 20 Jahre Fahrpraxis". Aber gerade auch Rentner - oder auch erfahrene Personen in anderen Situationen (abgelenkt durch Blaulicht oder Handy oder einfach nur Dunkelheit) werden in solchen Situationen eine erhöhte Unfallgefahr haben. Und wie ein autonomes Auto sowas managen soll, ist mir sowieso komplett unklar. Auch, wenn ich eigentlich daran glaube, dass wir früher oder später autonome Autos haben werden, wenn auch vielleicht nicht für die letzten Meter wie die Parkplatzsuche oder das Herauffahren auf die Einfahrt.

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