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Bald klonen sie Indianer...

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  1. Bald klonen sie Indianer...

    Autor: TrollNo1 03.11.17 - 15:43

    Dann können sie wieder Wilder Westen spielen.

    Kommt das nur mir so vor, oder wird da bei den Reps alles Fortschrittliche gebremst, wo es nur geht? Aber ist klar, wenn jetzt der zweite Kohleboom kommen soll, darf kein Auto mit Akku fahren.

    Idealerweise werden auch wieder Züge mit Dampfkessel eingeführt.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  2. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: unbuntu 03.11.17 - 15:56

    Elektro ist halt schwach und sowas passt nicht zu Amerika!

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  3. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: YarYar 03.11.17 - 16:01

    Es geht den Republikanern (und auch vielen Demokraten) nicht darum den Fortschritt zu stoppen, sondern staatliche Einfluss zu eliminieren. Nach der vorherrschenden Lehrmeinung in den USA soll der Staat sich so wenig wie möglich einmischen. Trump bringt dieses Konzept auf die Spitze indem er Förderungen dieser Art kürzen möchte oder indem er die Umweltaufagen für Unternehmen lockert oder zurücknimmt. etc.

  4. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: lear 03.11.17 - 16:54

    "They have digital. What is digital?"

  5. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: tingelchen 03.11.17 - 17:06

    Es ist schon richtig so, dass der Staat sich auf seine Kernkompetenzen beschränken sollte. Aber gänzlich ohne Einmischung geht es auch wieder nicht. Gerade im Hinblick auf Auflagen (z.B. Umweltauflagen) muss der Staat sich konsequent einmischen. Darauf zu hoffen das die Industrie freiwillig Filter und andere Schutzmaßnahmen einführt, ist praktisch ausgeschlossen. Denn das kostet alles nur Geld ohne einen Mehrwert.

    Förderungen sind ein adäquates Mittel um die Gesellschaft in eine bestimmte Richtung zu verschieben. Ohne dabei eine Wettbewerbsverzerrung zu verursachen. Wie es bei Subventionen der Fall ist.

  6. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: lear 03.11.17 - 17:19

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon richtig so, dass der Staat sich auf seine Kernkompetenzen
    > beschränken sollte. Aber gänzlich ohne Einmischung geht es auch wieder
    > nicht. Gerade im Hinblick auf Auflagen (z.B. Umweltauflagen) muss der Staat
    > sich konsequent einmischen. Darauf zu hoffen das die Industrie freiwillig
    > Filter und andere Schutzmaßnahmen einführt, ist praktisch ausgeschlossen.
    > Denn das kostet alles nur Geld ohne einen Mehrwert.

    Richtig erkannt: Problem der Internalisierung externer Kosten

    > Förderungen sind ein adäquates Mittel um die Gesellschaft in eine bestimmte
    > Richtung zu verschieben. Ohne dabei eine Wettbewerbsverzerrung zu
    > verursachen. Wie es bei Subventionen der Fall ist.

    Aber das ist Käse: Förderungen *sind* Subventionen und wie Du bemerkt hast, *sollen* sie den Wettbewerb verzerren.
    Was Du meinst ist der Unterschied zwischen direkten und indirekten Subventionen - es ist in dieser Hinsicht besser, den Markt indirekt über die Nachfrage zu subventionieren, als das Angebot (das wäre dann im Zweifel auch Protektionismus oder im Fall von Tesla: Konkursverschleppung :-P)

    Trotzdem bleiben Subventionen immer ein gefährliches Instrument - sehr schön zu beobachten bei der heimischen Solarindustrie, die Subventionsgestützt auf F&E zur Effizienzsteigerung verzichtet und jeden Marktvorsprung so verspielt hat.
    Daher ist es wichtig die Auswirkungen der Suventionierung permanent zu kontrollieren und bei Bedarf nachzuregeln (was immer Bestandteil des Subventionsangebotes sein sollte, damit die Leute nicht rummaulen, wenn es nötig wird)

  7. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: YarYar 03.11.17 - 17:36

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darauf zu hoffen das die Industrie freiwillig
    > Filter und andere Schutzmaßnahmen einführt, ist praktisch ausgeschlossen.
    > Denn das kostet alles nur Geld ohne einen Mehrwert.

    Exaktemon.

    Natüriche Resourcen wie Luft und Wasser haben keinen natürlichen Preis. Es ist die Aufgabe des Staates den Preis festzulegen. Nur so kann man die Belastung von Luft und Wasser betriebswirtschaftlich rechnen und Unternehmen werden "ganz automatisch" Umweltschutzmassnahmen ergreifen damit es sich rechnet.

  8. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: tingelchen 03.11.17 - 17:50

    > Förderungen *sind* Subventionen
    >
    Nein, es können welche sein. Eine Förderung kann alles mögliche sein. Z.B. ein Steuernachlass. Eine Subvention dagegen ist die Zahlung von Barmitteln unter Bedingungen an Betriebe und Firmen.

    > *sollen* sie den Wettbewerb verzerren.
    >
    Nein, das sollen sie nicht und dürfen es auch nicht. Sie sollten eine Produktverschiebung herbei führen. Die gängige Subvention jedoch führt zu einer Verzerrung des Wettbewerbes, weil einzelne Firmen eine Subvention bekommen und andere nicht. Bzw. ist die Höhe der Zahlungen sehr oft an falsche Faktoren gebunden. So das die Mittel ungleichmäßig verteilt werden.

    > es ist in dieser Hinsicht besser, den Markt indirekt über die Nachfrage zu
    > subventionieren
    >
    Der Richtige Ansatz. Nur die Zahlung der Subvention ist an der falschen Stelle. Die Zahlung muss an den Käufer gekoppelt werden, nicht an den Hersteller. D.h. nur bei einem referenzierten Kauf, welcher die Bedingungen der Förderung erfüllt, erhält damit auch die Förderung.

    Dies kann entweder direkt über den Käufer gehen. So das dieser einen Teil des Betrages wieder erstattet bekommt, oder aber in der Form dass der Verkäufer das Produkt um den Förderbetrag reduziert und der Förderbetrag dann direkt über den Verkäufer an den Hersteller fließt. Dieser Weg ist für Verkäufer und Hersteller komplexer. Für den Käufer jedoch einfacher, aber auch undurchsichtlicher.

  9. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: lear 03.11.17 - 20:08

    Die Nachfrage ist der Käufer ...

    Subvention als "Zahlung von Barmitteln unter Bedingungen an Betriebe und Firmen" ist so ziemlich die engstmögliche Begriffsfassung, die zwar von einigen Juristen vertreten wird, aber Ökonomen greifen den Begriff sehr viel weiter - der *zweite* Satz auf Wikpedia ;-) ist dann auch "Subventionen sind wirtschaftspolitische Eingriffe in das Marktgeschehen, mit denen ein bestimmtes Verhalten der Marktteilnehmer gefördert werden soll."
    (Und ich berufe mich hier mal auf WP weil es um eine Begriffsdefinition geht)

    Und natürlich verzerren alle Subventionen den Wettbewerb, selbst wenn man weder "Mobilität" noch "Autos" als Gesamtmarkt annehmen wollte (und Verbrenner und Elektros als getrennte Märkte sehen will - was sich kaum mit der Perspektive der meisten Verbraucher decken dürfte) besteht immer ein indirekter Wettbewerb zwischen allen Märkten um das Nachfragebudget.

    Ich will mich hier aber nicht um Begriffe streiten, da wir uns grundsätzlich einig sind, daß zu diesem Zweck indirekte Subventionen direkten makroökonomisch vorzuziehen sind (etwas, das den meisten Politikern, im Gegensatz zu jedem mittelmäßig begabten Studenten, leider nicht in den Kopf will ...)

  10. Re: Bald klonen sie Indianer...

    Autor: Azzuro 04.11.17 - 12:08

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elektro ist halt schwach und sowas passt nicht zu Amerika!

    https://www.youtube.com/watch?v=scRMzdfBQWg

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