1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › US-Steuerreform: Trump will…
  6. Them…

Leider tut Trump hier das Richtige!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Luke321 05.11.17 - 18:23

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie andernorts schon geschrieben: Es werden teure Fahrzeuge subventioniert,
    > damit diese teuren Fahrzeuge gekauft werden und ein Geldfluss in die
    > Entwicklung der Technologie stattfindet, damit diese später nicht mehr so
    > teuer ist.
    > Anders ausgedrückt: Es werden mit vergleichsweise billigen
    > Steuererstattungen jene Verbraucher als Quasi-Investoren ins Boot geholt,
    > die sich Elektrofahrzeuge bereits jetzt leisten können. Die Entwicklung
    > direkt zu finanzieren käme den Staat und damit den Steuerzahler viel teurer
    > und ist gerade in den USA schon ideologisch undenkbar.

    Völlig richtig was du schreibst, möchte dir da auch gar nicht widersprechen. Allerdings sehe ich die Effektivität der Subventionierung der Fahrzeuge kritisch.
    Der Nutzen ist zweifellos da, ich bin mir aber nicht sicher, ob das Geld da optimal angelegt ist, oder ob man andernorts damit mehr bewirken könnte.
    Die Frage werden wir hier auch nicht klären können, aber man sollte durchaus hinterfragen.

  2. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.11.17 - 19:34

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Nutzen ist zweifellos da, ich bin mir aber nicht
    > sicher, ob das Geld da optimal angelegt ist, oder ob
    > man andernorts damit mehr bewirken könnte.

    Ehrlich gesagt, habe ich auch darüber nachgedacht, aber keine besseren Ansatz gefunden.

    Steuererleichterungen für die Industrie, wenn diese sich modernisiert, sind kaum möglich, weil diese auch (oder gerade) in den USA ohnehin schon kaum Steuern zahlen und man entsprechende Umrüstungen auch durch gesetzliche Vorgaben erzwingen könnte.

    Man muss also mit diesem Instrument beim Verbraucher ansetzen, aber wie? Sicherlich könnte man auch erst einmal ganz vorsichtig den Neukauf von Fahrzeugen mit sparsamen Verbrennungsmotoren unterstützen, um einige Teile der Bevölkerung nach und nach von ihren heiß geliebten Schlachtschiffen wegzubringen. Das scheitert jedoch hauptsächlich daran, das es in den USA kaum noch eine potentiell interessierte Mittelschicht gibt: Die Wohlhabenden pfeifen auf die Steuer-Peanuts und wenn sie einen Verbrenner kaufen, dann kommt das Prestige aus der Größe, wie es beim Kauf von Elektroautos aus der Exklusivität kommt. Wer nicht wohlhabend ist, profitiert ohnehin kaum von Steuererleichterungen und kauft insbesondere in den USA gebraucht, weshalb man selbst mit direkten Neukaufprämien kaum jemanden hinter dem Ofen hervor locken könnte.
    Das Kernproblem ist: Wenn eine Steuererleichterung als Instrument der Subvention verwendet wird, gelten dafür die Regeln einer Subvention, die immer dort am effektivsten ist, wo bereits Potential (in diesem Fall Kaufkraft) vorhanden ist.

    Wenn man noch einmal weiter geht und das Volumen des Steuergeschenks als Budget betrachtet, dass der Staat in beliebiger Form ausgeben könnte, stellt sich schnell heraus, dass es gar nicht so viel ist. Das ist ja auch der einzige Grund, warum dieses für die USA seltene Modell überhaupt durchgekommen ist: Es war von vornherein klar, dass nicht allzu viele Leute die Bedingungen erfüllen würden, um in den Genuss der Steuererleichterung zu kommen, weshalb die Last für den Staat überschaubar bleibt. Das heißt natürlich auch, dass es kein unmittelbarer Beinbruch wäre, wenn es sie weg fällt - das Problem ist eher die Signalwirkung, die davon ausgeht, wenn man so eine Maßnahme zurück nimmt. Sie war symbolisch gemeint und nun wird das Symbol genau umgekehrt.

    Was auch so ziemlich genau das sein dürfte, was Trump und dessen Strippenzieher beabsichtigen. Wenn diese ernstlich Staatsausgaben senken wollten, gäbe es genug wirksamere Maßnahmen; insbesondere im unmittelbaren Dunstkreis von Trumps recht eigenwilligen Regierungsstil. Der Mann hat bekanntlich ein paar präsidiale Angewohnheiten entwickelt, die den Steuerzahler teurer kommen als ein paar abgerufene Steuererleichterungen von Elektrofahrzeugbesitzern.

  3. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: quineloe 05.11.17 - 21:17

    Trump will ja nicht mal gegen diesen sich immer weiter breitmachenden Unsinn "Rolling Coal" vorgehen, obwohl dies ein klarer Verstoß gegen den Clean Air Act ist, jedoch von der zuständigen Behörde EPA nicht sanktioniert werden kann.

    Also sich auf Trump in Sachen Umwelt zu berufen ist irgendwo ein klein bisschen ignorant oder albern. Wenn du meinst, Trump hat irgendwo Recht, dann solltest du mal lange über deinen eigenen Standpunkt nachdenken.

  4. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: PiranhA 06.11.17 - 08:39

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo steht denn dein tarot-karten-leger zelt?
    >
    > also wenn nicht 2 bedingungen erfüllt sind:
    >
    > 1. akkutechnologie wird drastisch revolutioniert, der e-pkw erreicht mind.
    > eine reichweite eines diesel-pkw mit 50L tank
    >
    > und/oder
    >
    > 2. akkupacks in e-fahrzeugen werden schnell-wechselbar, so das der
    > wechselvorgang, sagen wir mal, nur 15min dauert
    >
    > sehe ich das nicht... von 10 jahren wollen mir mal gar nicht reden, wir
    > haben es in 11 jahren (!!) nicht geschafft einen flughafen (!!!) zu bauen
    > (reine bauzeit, nicht die planung oder vorbereitung eingerechnet!!), werden
    > wohl eher 13-14 jahre brauchen (oder wer glaubt das ding wird vor 2020
    > FERTIG sein?), und da willst du in 10 jahren bundesweite
    > e-mobilität-infrastruktur ausgebaut sehen wollen? LOL!

    Für die breite Masse der Bevölkerung ist ein Akku-Auto akzeptabel, wenn man damit real gut 400km weit kommt und 300km Reichweite in 15 Minuten nachladen kann. Wann kommt so was? In zwei Jahren!
    Klar, so ein Porsche ist preislich natürlich nicht für jeden was. Aber die Preise werden in den nächsten fünf Jahren derart fallen, dass dies auch für alle E-Autos unter 30.000 Euro gilt.

  5. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Luke321 06.11.17 - 10:27

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steuererleichterungen für die Industrie, wenn diese sich modernisiert, sind
    > kaum möglich, weil diese auch (oder gerade) in den USA ohnehin schon kaum
    > Steuern zahlen und man entsprechende Umrüstungen auch durch gesetzliche
    > Vorgaben erzwingen könnte.

    Ja, das wäre definitiv der falsche Weg.

    > Sicherlich könnte man auch erst einmal ganz vorsichtig den Neukauf von
    > Fahrzeugen mit sparsamen Verbrennungsmotoren unterstützen, um einige Teile
    > der Bevölkerung nach und nach von ihren heiß geliebten Schlachtschiffen
    > wegzubringen.

    Das wäre imo aber ein "fairerer" Ansatz. Denn jetzt ist es so, dass Leute, die sich, aus kosten oder anderen Gründen, einen sparsamen Verbrenner kaufen, gar nichts bekommen.
    In den USA fehlt der Anreiz sich eben kein Schlachtschiff zu kaufen. Die sind steuerlich kaum teurer und der Sprit ist zu billig. Hier sollte man versuchen Anreize zu schaffen.

    > kaum noch eine potentiell interessierte Mittelschicht gibt: Die
    > Wohlhabenden pfeifen auf die Steuer-Peanuts und wenn sie einen Verbrenner
    > kaufen, dann kommt das Prestige aus der Größe, wie es beim Kauf von
    > Elektroautos aus der Exklusivität kommt.

    Genau das Problem sehe ich eben. Von der Verbilligung von Elektroautos profitieren zu einem großen Teil nur wohlhabende Leute, während sich geringer betuchte ohnehin kein Elektroauto kaufen können, egal wie viel man subventioniert.

    > durchgekommen ist: Es war von vornherein klar, dass nicht allzu viele Leute
    > die Bedingungen erfüllen würden, um in den Genuss der Steuererleichterung
    > zu kommen, weshalb die Last für den Staat überschaubar bleibt.

    Exakt. Nur macht die ganze Sache dann überhaupt Sinn?
    Der Punkt mit der Signalwirkung, die von einer Abschaffung ausgehen würde ist allerdings ein guter Punkt. Das ist zweifellos nicht optimal.

  6. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Kommunist 06.11.17 - 11:44

    Wir müssen weg von den fossilen Brennstoffen. Und zwar so schnell wie möglich. Das gilt natürlich auch für entsprechende Kraftwerke.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. OAS Automation GmbH, Bremen
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Dortmund
  3. OAS Automation GmbH, Berlin
  4. sepp.med gmbh, Röttenbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-70%) 4,80€
  3. (-20%) 39,99€
  4. 0,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Frauen in der IT: Ist Logik von Natur aus Männersache?
Frauen in der IT
Ist Logik von Natur aus Männersache?

Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Von Valerie Lux

  1. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  2. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen
  3. IT-Freelancer Paradiesische Zustände

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

  1. Messenger: Wire verlegt Hauptsitz in die USA
    Messenger
    Wire verlegt Hauptsitz in die USA

    Die Holding hinter dem Messenger Wire sitzt seit Juli in den USA - der Wechsel führte zu hitzigen Diskussionen in den sozialen Medien. Nun meldet sich Wire zu Wort und gibt Entwarnung: Es gehe um Geld, nicht um die Nutzerdaten.

  2. Darsteller: Paypal stellt Dienste für Pornhub ein
    Darsteller
    Paypal stellt Dienste für Pornhub ein

    Paypal wickelt keine Zahlungen mehr für Darsteller auf Pornhub ab. Die Begründung dafür klingt undurchsichtig.

  3. Mobile Payment: Apple soll NFC-Chip für kontaktloses Zahlen öffnen
    Mobile Payment
    Apple soll NFC-Chip für kontaktloses Zahlen öffnen

    Bisher können iPhone-Besitzer den in ihren Smartphones verbauten NFC-Chip nur für Zahlungen per Apple Pay verwenden. Die Bundesregierung hat ein Gesetz entworfen, das den Chip auch für andere Anbieter öffnen soll.


  1. 17:34

  2. 17:10

  3. 15:58

  4. 15:31

  5. 15:05

  6. 14:46

  7. 13:11

  8. 12:59