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Leider tut Trump hier das Richtige!

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  1. Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: lskfjh 04.11.17 - 17:21

    Der US Staat subventioniert eine Industrie, die noch nicht wirtschaftlich ist mit max. 1,5Mrd US Dollar pro Autohersteller (200k Autos je 7,5k$ im besten Fall)
    Und fördert nur die obere Mitte in der US.
    min. 35k$ für ein Tesla 3 ist für viele unwirtschaftlich, wenn man einen Focus und Jetta für weniger als die Hälfte bekommt.
    Dieses Geld ist in Forschung besser aufgehoben als Besserverdiener ein ökologisch-motiviertes Leben zu ermöglichen.

  2. Trump hier das Richtige!

    Autor: MarioWario 04.11.17 - 17:35

    Wieso leider - staatliche Subventionen haben nie was angerregt, sondern Fehlentwicklungen gefördert (selbst der NewDeal war nicht nachhaltig, sondern der 2.WK hat Wachstumsimpulse gebracht).

    Die sollten eher das Fahrradfahren (mit Radwegen) fördern und/oder die Zuckersubventionen beenden. Vielleicht würden sich darüber auch einige Ökö-Na**s freuen (die jetzt mit ihrem Tesla einen öko-BurnOut ihrer Reifen machen - den sie sich aufgrund inklusionsfreundlicher LowBudget-Arbeitskräfte leisten können - frei nach dem Motto: AT LAST IT ISN'T ME WHO SUFFERS).

  3. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Steffo 04.11.17 - 18:01

    Es wird ziemlich viel Unsinn subventioniert und gebürgt, angefangen mit der Bankenrettung und Fleischsubventionierung.
    E-Autos adressieren immerhin einen Teil des Umweltproblems und es ist nicht unüblich, dass junge Technologien teurer sind. Durch Subventionierung kann die Entwicklung beschleunigt werden.
    Ökologisch besser gestellte Technologien müssen zwingend gefördert werden, wenn wir langfristig überleben wollen.

  4. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: SanderK 04.11.17 - 22:17

    Es mag blöde klingen, aber wenn im Kraftwerk Fossile Brennstoffe dafür aufgewendet werden, von mir Aus auch Atomkraft, dann ist ein elektrisches Auto doch fast das selbe, nur wird die Energie Gewinnung Öffentlichkeit wirksam ausgelagert. Oder?

  5. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: MSW112 05.11.17 - 01:32

    Genau deshalb werden Solaranlagen gefördert (jedenfalls zur Abdeckung des Eigenbedarfs). Verglichen mit der Tanke lohnt sich Strom aus der Steckdose in Deutschland ohnehin kaum.

  6. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: yoyoyo 05.11.17 - 03:26

    Das ist vollkommen irrelevant, weil es entkoppelt ist. Eine langfristig sinnvolle Benzinwirtschaft wird es vermutlich nie geben. Eine langfristig sinnvolle Stromwirtschaft wird es geben oder es wird keine menschliche Zivilisation mehr geben, wie wir sie heute kennen.

  7. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: pythoneer 05.11.17 - 08:16

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es mag blöde klingen, aber wenn im Kraftwerk Fossile Brennstoffe dafür
    > aufgewendet werden, von mir Aus auch Atomkraft, dann ist ein elektrisches
    > Auto doch fast das selbe, nur wird die Energie Gewinnung Öffentlichkeit
    > wirksam ausgelagert. Oder?

    Selbst wenn das so wäre, dann treten immer noch die Punkte in Kraft die meine Vorredner genannt haben. Doch selbst bei deinem Szenario ist ein Elektroauto immer noch deutlich besser

    "... dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen von Elektro-Autos selbst in Polen, wo der Anteil von Kohlekraftwerken an der Energiegewinnung in der EU besonders groß ist, insgesamt um 25 Prozent niedriger liegen als bei einem Dieselfahrzeug. In Schweden falle die Umweltbilanz mit 85 Prozent weniger CO2-Ausstoss sogar noch deutlich besser aus, da dort besonders viel Strom aus alternativen Energiequellen erzeugt werde."¹

    Zumindest in der EU ist das also – selbst in Polen – kein Argument mehr.

    ¹ https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html

  8. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.11.17 - 09:03

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es mag blöde klingen, aber wenn im Kraftwerk Fossile
    > Brennstoffe dafür aufgewendet werden, von mir Aus
    > auch Atomkraft, dann ist ein elektrisches Auto doch
    > fast das selbe, nur wird die Energie Gewinnung
    > Öffentlichkeit wirksam ausgelagert. Oder?

    Die zentralisierte Umwandlung fossiler Brennstoffe in elektrische Energie bläst natürlich auch Dreck in die Luft, allerdings sind 1000 einzelnen Verbrenner deutlich schwerer sauber zu bekommen als ein Verbrennungskraftwerk, welches 1000 E-Fahrzeuge mit Strom versorgt. Bei einer zentralisierte Verbrennung lässt sich der Schadstoffausstoß kurzfristig besser reduzieren und langfristig einfacher modernisieren, umrüsten oder ganz stilllegen, wenn der Ausbau regenerativer Energieerzeuger es zulässt.

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren von der Straße zu kriegen ist viel schwerer. Es braucht massive Anreize, damit jemand ein Fahrzeug wechselt, welches noch bestens läuft und selbst wenn dies geschieht, wurden Ressourcen verschwendet, weil ja ein Fahrzeug vor seiner Zeit verschrottet wird (oder anderswo weiter herumgurkt).
    Dazu kommt der Need-Want-Teufelskreis: So lange noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf der Straße sind, wird auch die dafür benötigte Infrastruktur in Betrieb gehalten und so lange diese Infrastruktur existiert, ist es auch attraktiv, sich ein neues Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu holen, statt auf eine neue Technologie zu wechseln - auch wenn diese bis dahin viel ausgereifter ist als heute.

    Kurz: Individuen passen sich leichter an ihre Umgebung an als umgekehrt. Also ist es sinnvoll, die gewünschte Umgebung zu schaffen, wenn man es mit dem Wandel ernst meint. Radikale Schnitte erzeugen dabei mehr Widerstand, als wenn der Umbau Schritt für Schritt geschieht.

  9. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: SanderK 05.11.17 - 09:13

    MSW112 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau deshalb werden Solaranlagen gefördert (jedenfalls zur Abdeckung des
    > Eigenbedarfs). Verglichen mit der Tanke lohnt sich Strom aus der Steckdose
    > in Deutschland ohnehin kaum.

    Zumindest habe ich mit einigen Leuten über Solar gesprochen, wenn es die Förderung nicht gebe, hätten sie kein Solar.
    Muss ein funktionale Lösung so stark gefördert werden?
    Könnte jeder, würden die die könnten das Investieren? Sind die Gewinner nicht die, die große Anlagen aufbauen, nur um die Dividenden hoch zu halten?
    Ja, ich würde, kann aber nicht, glaube auch an das Gute, nur kommt, ihr wisst es doch besser...
    In Amerika mehr als hier, es muss laufen, von alleine.

  10. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: SanderK 05.11.17 - 09:21

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es mag blöde klingen, aber wenn im Kraftwerk Fossile
    > > Brennstoffe dafür aufgewendet werden, von mir Aus
    > > auch Atomkraft, dann ist ein elektrisches Auto doch
    > > fast das selbe, nur wird die Energie Gewinnung
    > > Öffentlichkeit wirksam ausgelagert. Oder?
    >
    > Die zentralisierte Umwandlung fossiler Brennstoffe in elektrische Energie
    > bläst natürlich auch Dreck in die Luft, allerdings sind 1000 einzelnen
    > Verbrenner deutlich schwerer sauber zu bekommen als ein
    > Verbrennungskraftwerk, welches 1000 E-Fahrzeuge mit Strom versorgt. Bei
    > einer zentralisierte Verbrennung lässt sich der Schadstoffausstoß
    > kurzfristig besser reduzieren und langfristig einfacher modernisieren,
    > umrüsten oder ganz stilllegen, wenn der Ausbau regenerativer
    > Energieerzeuger es zulässt.
    >
    > Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren von der Straße zu kriegen ist viel
    > schwerer. Es braucht massive Anreize, damit jemand ein Fahrzeug wechselt,
    > welches noch bestens läuft und selbst wenn dies geschieht, wurden
    > Ressourcen verschwendet, weil ja ein Fahrzeug vor seiner Zeit verschrottet
    > wird (oder anderswo weiter herumgurkt).
    > Dazu kommt der Need-Want-Teufelskreis: So lange noch Fahrzeuge mit
    > Verbrennungsmotoren auf der Straße sind, wird auch die dafür benötigte
    > Infrastruktur in Betrieb gehalten und so lange diese Infrastruktur
    > existiert, ist es auch attraktiv, sich ein neues Fahrzeug mit
    > Verbrennungsmotor zu holen, statt auf eine neue Technologie zu wechseln -
    > auch wenn diese bis dahin viel ausgereifter ist als heute.
    >
    > Kurz: Individuen passen sich leichter an ihre Umgebung an als umgekehrt.
    > Also ist es sinnvoll, die gewünschte Umgebung zu schaffen, wenn man es mit
    > dem Wandel ernst meint. Radikale Schnitte erzeugen dabei mehr Widerstand,
    > als wenn der Umbau Schritt für Schritt geschieht.

    Du, bei einen für meinen Bedarf funktionierenden Konzept würde ich umsteigen. Gibt es das? Nein, zumindest für meinen Otto normal Bedarf nicht.
    Gebrauchte e Autos, nicht vorhanden. Preislich und funktionale alternativen zu den altmodischen Autos, nicht vorhanden.
    Aber vom Verdienst mal abgesehen, ich fahr gern mit dem Van quer durch Europa mit der Familie, gibt es da was in Strom?
    richtig :-)

  11. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: pythoneer 05.11.17 - 09:52

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du, bei einen für meinen Bedarf funktionierenden Konzept würde ich
    > umsteigen. Gibt es das? Nein, zumindest für meinen Otto normal Bedarf
    > nicht.
    > Gebrauchte e Autos, nicht vorhanden. Preislich und funktionale alternativen
    > zu den altmodischen Autos, nicht vorhanden.
    > Aber vom Verdienst mal abgesehen, ich fahr gern mit dem Van quer durch
    > Europa mit der Familie, gibt es da was in Strom?
    > richtig :-)

    Das ist ja auch nicht schlimm. Du bist auch zum Glück nicht die Zielgruppe wo sich das meiste Geld mit privatem Transport machen lässt. Als Randgruppe darfst du auch gerne weiter mit Explosionsantrieb fahren – das macht den Kohl dann auch nicht mehr fett, wenn vereinzelt Leute dem Konzept nichts abgewinnen können. Randgruppenbetrachtung hilft hier einfach nicht weiter.

  12. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Luke321 05.11.17 - 10:45

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die zentralisierte Umwandlung fossiler Brennstoffe in elektrische Energie
    > bläst natürlich auch Dreck in die Luft, allerdings sind 1000 einzelnen
    > Verbrenner deutlich schwerer sauber zu bekommen als ein
    > Verbrennungskraftwerk, welches 1000 E-Fahrzeuge mit Strom versorgt.

    Nur sollte man sich dann (gerade in den USA) auch zuerst darum kümmern, bevor man sinnbefreit teure Autos subventioniert.

  13. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Luke321 05.11.17 - 10:51

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > darfst du auch gerne weiter mit Explosionsantrieb fahren – das macht

    Ich bezweifke stark, dass hier irgendjemand mit einem Explosionsmotor unterwegs ist.
    Wenn man bei sowas schon mitreden will, muss man seine Ahnungslosigkeit doch nicht derart offensichtlich zur Schau stellen. ;-)

  14. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: SanderK 05.11.17 - 10:52

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du, bei einen für meinen Bedarf funktionierenden Konzept würde ich
    > > umsteigen. Gibt es das? Nein, zumindest für meinen Otto normal Bedarf
    > > nicht.
    > > Gebrauchte e Autos, nicht vorhanden. Preislich und funktionale
    > alternativen
    > > zu den altmodischen Autos, nicht vorhanden.
    > > Aber vom Verdienst mal abgesehen, ich fahr gern mit dem Van quer durch
    > > Europa mit der Familie, gibt es da was in Strom?
    > > richtig :-)
    >
    > Das ist ja auch nicht schlimm. Du bist auch zum Glück nicht die Zielgruppe
    > wo sich das meiste Geld mit privatem Transport machen lässt. Als Randgruppe
    > darfst du auch gerne weiter mit Explosionsantrieb fahren – das macht
    > den Kohl dann auch nicht mehr fett, wenn vereinzelt Leute dem Konzept
    > nichts abgewinnen können. Randgruppenbetrachtung hilft hier einfach nicht
    > weiter.

    Wenn ich die Randgruppe bin, warum gibt es dann noch keine durchgehenden Konzepte die nicht schon seit Jahren bewehrt sind, müssen alle Bestrebungen vom Staat, auch mir, mitgetragen werden. Wenn der gro das ganze begrüßt und Unterstützt ?

  15. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Steffo 05.11.17 - 11:00

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich die Randgruppe bin, warum gibt es dann noch keine durchgehenden
    > Konzepte die nicht schon seit Jahren bewehrt sind, müssen alle Bestrebungen
    > vom Staat, auch mir, mitgetragen werden. Wenn der gro das ganze begrüßt und
    > Unterstützt ?

    Ich frage mich manchmal schon, welche naive Vorstellungen manche haben. E-Autos sind erst langsam dabei sich durchzusetzen. Das braucht alles Zeit, wie bei allem anderen auch. Gib der Sache noch 10 Jahre und vielleicht fährst du da selbst ein E-Auto!
    Viele andere werden schon in den nächsten Jahren auf E-Autos zurückgreifen. Es wird bald richtig viel Konkurrenz in dem Bereich geben und die Preise werden fallen und auch technologisch und im Bereich der Infrastruktur wird sich viel tun.

  16. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: gfa-g 05.11.17 - 12:38

    > E-Autos adressieren immerhin einen Teil des Umweltproblems und es ist nicht
    > unüblich, dass junge Technologien teurer sind.
    Junge Technologien? Neue, aber nicht jung, sie sind nicht lebendig.

  17. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: narfomat 05.11.17 - 14:57

    > Das braucht alles Zeit, wie bei allem anderen auch. Gib der Sache noch 10 Jahre und vielleicht fährst du da selbst ein E-Auto!

    wo steht denn dein tarot-karten-leger zelt?

    also wenn nicht 2 bedingungen erfüllt sind:

    1. akkutechnologie wird drastisch revolutioniert, der e-pkw erreicht mind. eine reichweite eines diesel-pkw mit 50L tank

    und/oder

    2. akkupacks in e-fahrzeugen werden schnell-wechselbar, so das der wechselvorgang, sagen wir mal, nur 15min dauert

    sehe ich das nicht... von 10 jahren wollen mir mal gar nicht reden, wir haben es in 11 jahren (!!) nicht geschafft einen flughafen (!!!) zu bauen (reine bauzeit, nicht die planung oder vorbereitung eingerechnet!!), werden wohl eher 13-14 jahre brauchen (oder wer glaubt das ding wird vor 2020 FERTIG sein?), und da willst du in 10 jahren bundesweite e-mobilität-infrastruktur ausgebaut sehen wollen? LOL!

    und global betrachtet: alles einfach nur lächerlicher käsekram!
    wann bist du das letzte mal in einem bevölkerungsreichen land wie china (1.4Mrd), indonesien (250Mio), oder noch weit übler (im sinne des durchschnittseinkommens), indien (1.35Mrd) gewesen? südafrika sieht auch nicht besser aus, abgesehen von brasilien vielleicht, die es immerhin auf ein BIP-pro-kopf von 10.000USD pro jahr schaffen. von afrika wollen wir mal gar net reden...

    WIE GENAU möchtest du in diesen ländern elektromobilität-infrastruktur (sagen wir in den nächsten 20-30 jahren) einführen? =)

    e-pkws sind ein kind der eltern, die (im globalen vergleich) mit einem goldbarren im arsch geboren wurden, und werden global in den nächsten 20-30 jahren (bei der aktuellen globalen "wohlstands"-entwicklung, sprich: armutsentwicklung) keine rolle spielen, darauf verwette ich meinen goldbarren...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.17 15:02 durch narfomat.

  18. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Steffo 05.11.17 - 15:30

    Du vergleichst Äpfel (E-Autos) mit Birnen (Flughafen).
    Die Technologie für Schnelladetechniken gibt es schon jetzt. Sie müssen nur weiter ausgebaut werden.

    http://t3n.de/news/ionity-joint-venture-872504/?utm_content=buffer0a98e&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

    Und China ist in Sachen E-Autos schon weiter als wir. Ab 2019 muss jeder Hersteller eine E-Auto-Quote erfüllen und als ich 2009 in Shanghai war, wurde fast jeder Roller auf der Straße elektrisch angetrieben.

    Die Firma Better Place hat außerdem gezeigt, dass man Batterien automatisiert binnen Minuten wechseln kann. Da sie zu früh am Markt waren, sind sie allerdings leider pleite gegangen. Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass es ihnen andere nachmachen.

  19. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.11.17 - 17:53

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du, bei einen für meinen Bedarf funktionierenden
    > Konzept würde ich umsteigen. Gibt es das? Nein,
    > zumindest für meinen Otto normal Bedarf nicht.

    Dann heul' doch! ;-)

    Nein, Spaß beiseite: Einerseits erwartest du, dass dir Elektromobilität als gemachtes Nest bereitgestellt wird, andererseits scheinst du ein Problem mit allen Maßnahmen zu haben, die den angestrebten Zustand in Zukunft herstellen könnten.
    Das soll noch nicht einmal ein Vorwurf an dich sein, denn der Otto-Normalverbraucher ist auch nicht der typische Early Adopter neuer Technologien und somit bist du mit deiner Haltung in bester oder doch zumindest in großer Gesellschaft.

    Subventionierungsmaßnahmen richten sich an Menschen, bei denen der prinzipielle Wille und die Möglichkeit (situativ und/oder finanziell) bereits vorhanden sind, die aber nur einen kleinen Anreiz bzw. nur eine kleine Stütze brauchen. Diese treten dann als Wegbereiter auf, deren Geld die neue Technologie für den Breitenmarkt anfinanziert und die auf der Straße Präsenz zeigen, so nach dem Motto "Schaut mal, es geht und ist weder Teufels- noch Hexenwerk!".
    Dass auch bei höherer Verbreitung von Elektrofahrzeugen gerade der Langstreckenverkehr (hauptsächlich der gewerbliche, aber auch dein privater mit dem Van) noch länger verbrennungsgestützt sein dürfte, ändert nichts daran, dass der Wandel unabdingbar ist.

    Du willst jetzt nicht unbedingt alle 300 Kilometer mit dem Auto an die Steckdose, dass ist nachvollziehbar. Die jüngeren Mitglieder deiner Familie wollen als Rentner aber auch nicht Fantasiepreise für Treibstoff zahlen oder sogar erleben müssen, dass ihre Kinder und Enkel irgendwo an der Front stehen, um den Zugang zu den schwindenden fossilen Brennstoffen zu sichern. Da sollte man einfach abwägen, zu welchem Zeitpunkt welche Einschränkungen des persönlichen Komforts tragbarer sind und mal langfristiger denkend bestimmte Gewohnheiten auf den Prüfstand stellen.

  20. Re: Leider tut Trump hier das Richtige!

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 05.11.17 - 18:16

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur sollte man sich dann (gerade in den USA) auch
    > zuerst darum kümmern, bevor man sinnbefreit teure
    > Autos subventioniert.

    Wie andernorts schon geschrieben: Es werden teure Fahrzeuge subventioniert, damit diese teuren Fahrzeuge gekauft werden und ein Geldfluss in die Entwicklung der Technologie stattfindet, damit diese später nicht mehr so teuer ist.
    Anders ausgedrückt: Es werden mit vergleichsweise billigen Steuererstattungen jene Verbraucher als Quasi-Investoren ins Boot geholt, die sich Elektrofahrzeuge bereits jetzt leisten können. Die Entwicklung direkt zu finanzieren käme den Staat und damit den Steuerzahler viel teurer und ist gerade in den USA schon ideologisch undenkbar.

    Und natürlich muss parallel auch etwas bei der Energieerzeugung geschehen, und da geschieht auch in den USA etwas. Weniger als in Europa und insbesondere Deutschland, was im Wesentlichen zwei Gründe hat: Dem durchschnittlichen US-Amerikaner wird nicht bereits seit Jahren durch steigende Kraftstoffpreise deutlich, dass Verbrennungsmotoren ein zum Aussterben verdammtes Mobilitätskonzept sind. Dem durchschnittlichen US-Amerikaner ist auch nicht bekannt (Oder er verdrängt es erfolgreich ...), wie viel die Gallone Treibstoff tatsächlich kostet und dass er den geringen Preis an der Tanke durch bereits seit Jahrzehnten durch seine Steuerzahlungen subventioniert. Der Zugang der USA zu billigem Öl kommt die USA nämlich nicht gerade billig, wenn man die laufenden Kosten für die Bekämpfung von Folgeschäden der heimischen Ölindustrie und insbesondere die zur die Sicherung der geostrategischen Vormachtposition mit einrechnet.

    Dabei müsste gerade dem im Schnitt etwas bibeltreuerem US-Amerikaner doch klar sein, dass der liebe Herrgott sich womöglich etwas dabei gedacht hat, als er das meiste Öl ausgerechnet im Nahen Osten verbuddelt hat, während er Sonne, Wind und Lithium fein säuberlich über den Globus verteilte. Es ist sozusagen Gottes Wille, dass wir akkugetrieben fahren, gottverdammt noch mal! ;-)

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