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Vielleicht wäre ein

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  1. Vielleicht wäre ein

    Autor: Lutze5111 28.04.21 - 08:07

    induktiver Stellplatz besser gegen Vandalen geeignet, müsste nur noch ein einheitlicher Standard her.

  2. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: MESH 28.04.21 - 08:13

    Lutze5111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > induktiver Stellplatz besser gegen Vandalen geeignet, müsste nur noch ein
    > einheitlicher Standard her.


    Kein Bock, die 5G "Skeptiker" hätten dann ein neues Target und würden die Karren abfackeln.

  3. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: xSureface 28.04.21 - 08:16

    3 Dinge dagegen.
    Ladeverluste steigen.
    Gewicht und Preis vom Auto steigt.
    Nur geübte Autofahrer Laden mit maximaler Geschwindigkeit.

    Dazu kommt, dass die Ladeleistung dann nur noch selten 200kwh übersteigt.
    Das reduziert die Akzeptanz von E-Autos noch mehr. Da Dauert das laden dann wieder länger als Heute und kostet zudem viel mehr.

  4. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: Dwalinn 28.04.21 - 08:17

    Und in Zweifel kippt man halt Zement rüber. Wer Schaden anrichten will findet schon ein Weg.

  5. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: xSureface 28.04.21 - 08:19

    Zement ist zu aufwendig. Einfach Eisenstaub drüber kippen. Kann man sich in jeder Elektrofachwerkstatt besorgen. Fällt dort als Abfall ab.

  6. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: Salzbretzel 28.04.21 - 08:21

    Ich dachte an ein wenig kupferspähne und Klebespray. Fällt weniger auf.
    Aber ja, mit dem Kabel finde ich es besser. Auch nicht perfekt aber der normale Nutzer ist damit vertraut.

  7. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: Kyrun 28.04.21 - 09:22

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3 Dinge dagegen.
    > Ladeverluste steigen.
    > Gewicht und Preis vom Auto steigt.
    > Nur geübte Autofahrer Laden mit maximaler Geschwindigkeit.
    >
    > Dazu kommt, dass die Ladeleistung dann nur noch selten 200kwh übersteigt.
    > Das reduziert die Akzeptanz von E-Autos noch mehr. Da Dauert das laden dann
    > wieder länger als Heute und kostet zudem viel mehr.

    Wenn du solch eine Ladeleistung über Induktion erreichen würdest, müssten menschen nen ordentlichen Sicherheitsabstand einhalten, damit die daneben nicht gekocht werden.

    Da bei den eingesetzten Verfahren immernoch Pi*Daumen 50% Energie in Wärme umgewandelt wird, würdest du dementsprechend 200kw pro Stunde in die Umgebung abgeben. Zum Verleich: Ein Induktionsherd hat etwa 1,6kw bis 3,6kw.

    Induktives Laden (völlig egal, was geladen wird) ist technisch und ökologisch einfach unsinn.

  8. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: rubberduck09 28.04.21 - 10:54

    xSureface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dazu kommt, dass die Ladeleistung dann nur noch selten 200kwh übersteigt.

    Lern Einheiten richtig schreiben. Eine Leistung hat keine Zeiteinheit!

  9. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: xSureface 28.04.21 - 11:03

    Schlecht Gefrühstückt? Oder generell nur auf Pöbeln aus?

  10. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: Miracoolix 28.04.21 - 11:09

    Kyrun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xSureface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 3 Dinge dagegen.
    > > Ladeverluste steigen.
    > > Gewicht und Preis vom Auto steigt.
    > > Nur geübte Autofahrer Laden mit maximaler Geschwindigkeit.
    > >
    > > Dazu kommt, dass die Ladeleistung dann nur noch selten 200kwh
    > übersteigt.
    > > Das reduziert die Akzeptanz von E-Autos noch mehr. Da Dauert das laden
    > dann
    > > wieder länger als Heute und kostet zudem viel mehr.
    >
    > Wenn du solch eine Ladeleistung über Induktion erreichen würdest, müssten
    > menschen nen ordentlichen Sicherheitsabstand einhalten, damit die daneben
    > nicht gekocht werden.

    Unsinn. Strom aus einem Kabel ist viel gefährlicher als hochfrequente Magnetfelder. Sonst würden ja Menschen im MRT z.B. gekocht werden. Magnetfelder die einen durchdringen machen viel weniger Ärger als ein Kabel, welches eine Person durchdringt.

    > Da bei den eingesetzten Verfahren immernoch Pi*Daumen 50% Energie in Wärme
    Deshalb ist meine Zahnbürste immer so warm... Moderne Technik liegt eher bei 85% Wirkungsgrad.
    > umgewandelt wird, würdest du dementsprechend 200kw pro Stunde in die
    > Umgebung abgeben. Zum Verleich: Ein Induktionsherd hat etwa 1,6kw bis
    > 3,6kw.

    Und wenn du dich auf den eingeschalteteten Induktionsherd setzt passiert was? – Nix. Töpfe müssen auch speziell geeignet sein. Die alte gusseiserne Pfanne wird nicht warm auf einem I-Herd.

    > Induktives Laden (völlig egal, was geladen wird) ist technisch und
    > ökologisch einfach unsinn.

    Nope. Kein Verschleiß an Stecker/Buchse bei häufiger Ladung, Sicherheit, Komfort usw kann die geringere Effizienz ausgleichen.

    Vorbeugen ist besser als im Stehen kotzen.

  11. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: xSureface 28.04.21 - 11:15

    Induktivität ist für den normalen Menschen kein Problem. Für Leute mit Metall am oder im Körper schon. Ein Herzschrittmacher möchte man da nicht tragen. Abwärme ist bei Induktivität dagegen kein Problem. Muss aber bei hohen Ladeleistungen entsprechend auch gekühlt werden.
    Und normale Induktionsherdplatten haben eine induktive Topferkennung, wenn man sich da drauf setzt wird kein entsprechend großer Störfaktor im Induktionsfeld erkannt, sodass die Platte Abgeschalten bleibt. Erst wenn das Induktive Feld entsprechend groß verändert wird, schaltet sich die Platte zu.

  12. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: ITnachHauseTelefonieren 28.04.21 - 11:32

    https://www.intelligentliving.co/britains-streets-trial-wireless-electric-car-chargers/

  13. Re: Vielleicht wäre ein

    Autor: Kyrun 28.04.21 - 20:30

    Miracoolix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kyrun schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > xSureface schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > 3 Dinge dagegen.
    > > > Ladeverluste steigen.
    > > > Gewicht und Preis vom Auto steigt.
    > > > Nur geübte Autofahrer Laden mit maximaler Geschwindigkeit.
    > > >
    > > > Dazu kommt, dass die Ladeleistung dann nur noch selten 200kwh
    > > übersteigt.
    > > > Das reduziert die Akzeptanz von E-Autos noch mehr. Da Dauert das laden
    > > dann
    > > > wieder länger als Heute und kostet zudem viel mehr.
    > >
    > > Wenn du solch eine Ladeleistung über Induktion erreichen würdest,
    > müssten
    > > menschen nen ordentlichen Sicherheitsabstand einhalten, damit die
    > daneben
    > > nicht gekocht werden.
    >
    > Unsinn. Strom aus einem Kabel ist viel gefährlicher als hochfrequente
    > Magnetfelder. Sonst würden ja Menschen im MRT z.B. gekocht werden.
    > Magnetfelder die einen durchdringen machen viel weniger Ärger als ein
    > Kabel, welches eine Person durchdringt.

    Naja, wenn man von einem Kabel (oder einem anderen Festkörper) durchdrungen wird, ist das sicherlich nicht gesund, stimmt. ;)
    Im Prinzip hast du recht, ein direkter Kontakt mit Strom ist um einiges gefährlicher als ein hochfrequentes Magnetfeld.

    > > Da bei den eingesetzten Verfahren immernoch Pi*Daumen 50% Energie in
    > Wärme
    > Deshalb ist meine Zahnbürste immer so warm... Moderne Technik liegt eher
    > bei 85% Wirkungsgrad.

    Ich bin da derzeit noch mehr oder weniger auf dem Stand vom QI-Standard. Da liegt die Effizienz bei etwa 60%. Auch Apples Charging-System müsste irgendwo grob in dem Rahmen liegen, da es nach wie vor mit QI kompatibel ist. Ich hab damals schon geschrieben, dass ich eher davon ausgehe, dass die durch die Magneten die Spulenpositionen optimieren (Vor allem, da auch hier nur die 15 Watt möglich sind, wenn ich das richtig sehe).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Qi_(induktive_Energie%C3%BCbertragung)

    Natürlich spielt auch eine Rolle, wie viel und wie schnell die Energie übertragen wird. Deine Zahnbürste wird vmtl deutlich langsamer Laden müssen als ein Auto ;)

    > > umgewandelt wird, würdest du dementsprechend 200kw pro Stunde in die
    > > Umgebung abgeben. Zum Verleich: Ein Induktionsherd hat etwa 1,6kw bis
    > > 3,6kw.
    >
    > Und wenn du dich auf den eingeschalteteten Induktionsherd setzt passiert
    > was? – Nix. Töpfe müssen auch speziell geeignet sein. Die alte
    > gusseiserne Pfanne wird nicht warm auf einem I-Herd.

    Ja, der Herd war defintiv ein schlechtes Beispiel von mir. Ich bleib allerdings dabei, dass ein Topf direkt auf dem Herd steht und somit auch einen großen Teil des Magnetfeldes abschirmt. Da das Auto eine größere Bodenfreiheit hat, sind dementsprechend auch weitere Strecken zu überwinden. Das wiederrum senkt die Effizienz. Und es ist ja nicht gerade so, dass ein Magnetfeld entsprechend zu den Seiten abgeschirmt wäre.

    > > Induktives Laden (völlig egal, was geladen wird) ist technisch und
    > > ökologisch einfach unsinn.
    >
    > Nope. Kein Verschleiß an Stecker/Buchse bei häufiger Ladung, Sicherheit,
    > Komfort usw kann die geringere Effizienz ausgleichen.

    Dem würde ich deutlich wiedersprechen:

    > Kein Verschleiß an Stecker/Buchse bei häufiger Ladung
    Das tauschst du gegen Verschleiß von Mikroelektronik ein. Du brauchst entsprechende Hardware zum Kommunizieren mit der Ladestation (zumindest bei QI), du brauchst den zu erwartenden Ladeströmen entsprechende Spulen (Ok, hier gibts quasie keinen Verschleiß), du brauchst entsprechende Filter und Regler um Spannung und Strom zu glätten bzw. zu regeln. Zudem muss die restliche Elektronik entweder entsprechend gehärtet (heutzutage bei sehr vielen Chips standard) oder abgeschirmt werden.
    (Ich persönlich hab mit diesen Dingen eigentlich auch nie Probleme. Aber ich scheine hier auch eher die Ausnahme zu sein oder wirklich Glück zu haben)

    >Sicherheit
    Hier frage ich mich wirklich, wie du das meinst. Handy, Zahnbürste usw. hat eine so geringen Spannung, dass ein gefährlicher Stromschlag nahezu unmöglich ist. Auch ist die benötigte Ladeleistung sehr gering. Bei einem KFZ sähe das anders aus, aber dazu komme ich gleich.

    > Komfort usw kann die geringere Effizienz ausgleichen
    Das ist natürlich Ansichtssache. Mich störts nicht, mein Handy,Tablet, (was auch immer) an ein Kabel anzuschließen. Verbrauche ich weniger Strom mit und hab dementsprechend auch geringere Stromkosten.

    Drei Beispiele:
    Ein Handycharger: 5 Volt * 3 Ampere = 15 Watt.
    15 W * 85% Effizienz = 12,75 W Ladeleistung -> 2,25 W Verlust
    15 W * 60% Effizienz (ewa QI) = 9 W Ladeleistung -> 6 W Verlust

    Das entspricht grob der Sendeleistung von GSM 900.

    Eine klassische kleine Ladesäule hat eine Ladeleistung von 22 kW.
    22 kW * 85% Effizienz = 18,7 kW Ladeleistung -> 3,3 kW Verlust
    22 kW * 60% Effizienz (ewa QI) = 13,2 kW Ladeleistung -> 8,8 kW Verlust

    Hier reden wir von Verlustleistung, die etwa 2 handelsüblichen Wasserkochern entspricht.

    Tesla Supercharger V2: 150 kW Ladeleistung
    150 kW * 85% Effizienz = 127,5 kW Ladeleistung -> 22,5 kW Verlust
    150 kW * 60% Effizienz (ewa QI) = 90 kW Ladeleistung -> 60,0 kW Verlust

    Vergleiche:
    Die DIN-Norm 18015-1 (Hausanschlüsse) nimmt für eine Wohneinheit mit üblicher Haustechnik einen Leistungsbedarf von 14,5 kW (ohne elektrisches Warm-Wasser) bzw. 34 kW (mit elektrischem Warm-Wasser) an.
    Wir reden hier also über Verlustleistungen, die je nach Effizienz von einer Verlustleistung von etwa 1,5 bis etwa 4 Wohneinheiten. Da möchte ich definitiv nicht neben stehen.

    Fun-Fact: Industrielle Induktionsschmelzöfen fangen (zumindest laut Wikipedia) bei einer Leistung von etwa 50 kW an.

    Wie schon oben geschrieben, ich bin noch auf dem Stand von QI, weil wir uns damit vor einiger Zeit (etwa 2018) zum Laden einer Art Fernbedienung in einem Forschungsprojekt beschäftigt haben. Das kam letztendlich auch zur Anwendung, allerdings war die Effizienz bescheiden.
    Wenn mir hier jemand neuere Systeme mit besserer Effeizienz nennen kann oder entsprechende Paper nennen kann, wäre ich ihm/ihr sehr dankbar.
    (Leider steht in dem Link von ITnachHauseTelefonieren nichts zur Leistung :( )

    Viele Grüße



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.21 20:33 durch Kyrun.

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