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Wer setzt sich da rein?

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  1. Wer setzt sich da rein?

    Autor: der_dude 11.10.21 - 10:12

    Einer der Gründe warum ich mir sicher bin, dass ein Taxifahrer sich nicht überschätzt und vorsichtig fährt ist, dass ich weiß dass sein Leben genauso auf dem Spiel steht wie meines.

    Wäre erstmal skeptisch irgendwo einzusteigen wo der Fahrer gemütlich woanders sitzt und für mich entscheiden kann "die Gelbphase schaffe ich noch".

  2. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: M.P. 11.10.21 - 10:18

    Ich bin mir nicht sicher, ob man sich fahren lassen kann. Zumindest in Deutschland würden da die Regularien des Taxi-Gewerbes greifen, die schon Uber das Leben schwer machen ...
    Da wird der Zubringer-Dienst für den Wagen durch einen Remote-Fahrer noch zulässig sein. Sich fahren lassen aber nicht mehr, also muss man ab Einstieg wohl selber fahren ...

    Privat nutze ich Taxen eher zu Gelegenheiten, wo ich zumindest auf der Rückfahrt nicht mehr fahren darf ;-)

  3. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Prypjat 11.10.21 - 10:21

    Im Artikel steht, dass das Fahrzeug durch die Remote Steuerung zum Kunden gebracht werden soll.
    Dieser übernimmt dann den Wagen und fährt selbstständig weiter, bis er sein Ziel erreicht hat und dann wieder an die Remote Kontrolle übergibt.
    Das soll wahrscheinlich verhindern, dass Car Sharing Fahrzeuge Sinnlos in der Stadt rumstehen und so immer direkt zum Kunden kommen.

  4. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: der_dude 11.10.21 - 10:28

    Ah ok danke!

  5. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Niaxa 11.10.21 - 10:30

    Diese Leerfahrten sind deswegen auch nicht gerade ungefährlich für die sonstigen Verkehrsteilnehmer. Abstandsregeln etc. basieren auf den Berechnungen des Brems und Reaktionsweges. Wie berechnet man das noch, bei einer Remotesteuerung, bei der es dann um Latenzen geht und um die Tatsache, dass so ein System extrem anfällig ist, auszufallen. Stromausfall beim Remotefahrer... schwupp es kracht. Netzausfall... schwupp es kracht. Sowas ist grob fahrlässig, wenn man das zulassen würde.

  6. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Prypjat 11.10.21 - 10:33

    Und wie kontrolliert man die Handynutzung am Steuer?

  7. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: cuthbert34 11.10.21 - 10:37

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Leerfahrten sind deswegen auch nicht gerade ungefährlich für die
    > sonstigen Verkehrsteilnehmer. Abstandsregeln etc. basieren auf den
    > Berechnungen des Brems und Reaktionsweges. Wie berechnet man das noch, bei
    > einer Remotesteuerung, bei der es dann um Latenzen geht und um die
    > Tatsache, dass so ein System extrem anfällig ist, auszufallen. Stromausfall
    > beim Remotefahrer... schwupp es kracht. Netzausfall... schwupp es kracht.
    > Sowas ist grob fahrlässig, wenn man das zulassen würde.

    Also mein Auto kann heute schon ohne mein Zutun Abstand halten, bremsen und beschleunigen (im Rahmen der Vorgaben durch Verkehrszeichen). Insofern ist es nicht ungefährlich, aber bloße Auffahrunfälle kann man doch fast ausnahmslos ausschließen. Abbiegevorgänge halte ich für sehr risikoreich.

  8. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Niaxa 11.10.21 - 10:48

    Das ist ja was ich meine. Er soll das Auto ja weiter fahren können und nicht nur vorwärts und rückwärts. Eine vollständige Verkehrsteilnahme remote, ist in meinen Augen absolut gefährlich.

  9. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Niaxa 11.10.21 - 10:49

    Was hat das jetzt damit zu tun? Wer kontrolliert, dass ich beim Fahren niemanden erschieße? Es ist verboten. Leute die sich darüber hinwegsetzen, kann man eben nicht fernsteuern.

  10. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Prypjat 11.10.21 - 10:59

    Die Möglichkeit im Straßenverkehr mit Handy in der Hand erwischt zu werden ist immer gegeben und schreckt sicherlich viele von der Nutzung ab. (außer die Unbelehrbaren natürlich)
    Im Remote Betrieb sieht das bestimmt etwas anders aus. Die Hemmschwelle ist also geringer.
    Auf mehr wollte ich nicht hinaus.

  11. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Tantalus 11.10.21 - 11:05

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Remote Betrieb sieht das bestimmt etwas anders aus. Die Hemmschwelle ist
    > also geringer.
    > Auf mehr wollte ich nicht hinaus.

    Ich denke, im Remote-Bereich ist es einfacher, sicherzustellen dass der Fahrer auch wirklich aufpasst.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Prypjat 11.10.21 - 11:06

    In Deutschland?
    Na da bin ich auf die ersten Datenschutzproteste gespannt.

  13. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Tantalus 11.10.21 - 11:08

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland?
    > Na da bin ich auf die ersten Datenschutzproteste gespannt.

    Warum? Am Arbeitsplatz, mit entsprechend schlüssiger Begründung, sollte das doch kein Problem sein. Bankangestellte werden ja auch dauerhaft "überwacht".

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  14. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Niaxa 11.10.21 - 11:24

    Ach so sry... hab dich falsch verstanden :-).

  15. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: trinkhorn 11.10.21 - 11:46

    Einer der großen Vorteile ist doch, dass der Fahrer nicht in Deutschland sein muss.
    Der Nachteil ist, dass in den Typischen Callcenter-Ländern in denen ich bisher unterwegs war der Straßenverkehr nicht so ganz mit dem deutschen zu vergleichen war...

  16. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Prypjat 11.10.21 - 11:46

    Wir werden sehen. ;)

  17. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Harryhh 11.10.21 - 11:47

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas ist grob fahrlässig, wenn man das zulassen würde.

    Die Praxis zeigt, dass es grob fahrlässig ist, Menschen am Steuer zuzulassen! Knapp 4000 Menschen werden jährlich in Deutschland von Menschen am Steuer getötet. Also hör' auf, so überheblich zu sein! Schon seit Jahren sind die Prototypen für autonomes Fahren sicherer als jeder menschliche Fahrer, aber irgendwie werden da 101% garantierte Sicherheit erwartet, während Menschen mit ihrer 97%-Zuverlässigkeits-Maximalquote fröhlich weiterhin tonnenschwere Fahrzeuge in der nähe ungeschützter Menschen bewegen dürfen.

  18. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: Niaxa 11.10.21 - 12:08

    Das letzte mal als es im Jahr 4000+ Verkehrstote gab, war 2009. Zudem werden Unfälle nicht nur von den Autos auf der Straße verursacht. Schon 2019 waren es nur 2700 ca. Aber ja, ich weis auch, das Märchen immer gerne übertrieben werden. Macht sie spannender. Wenn in DE nur so wenig Autos mit Fahrer am Steuer, bewegt werden würden, wie so Halbautomaten, dann rate mal, wie sich das auf die Verkehrstoten auswirken würde.

    Ich bin nicht überheblich, habe aber allen Grund dazu. Denn ich hatte noch nie einen Unfall und verantworte somit nicht einen einzigen Verkehrstoten ;-). Den Lappen habe ich seit fast 20 Jahren. Würde also sagen, ich bin auch deutlich länger auf dem Prüfstand, wie jedes automaten Auto.

  19. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: M.P. 11.10.21 - 12:19

    Dieser Aspekt ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen ...

    Indien würde sich da ggfs. anbieten - wobei da die ZUSÄTZLICHE Latenz (7000 km Entfernung, Glasfaser-Lichtgeschwindigkeit 200 000 km/s) von 70 ms schon gefährlich ist ...

  20. Re: Wer setzt sich da rein?

    Autor: katze_sonne 11.10.21 - 12:26

    der_dude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer der Gründe warum ich mir sicher bin, dass ein Taxifahrer sich nicht
    > überschätzt und vorsichtig fährt ist, dass ich weiß dass sein Leben genauso
    > auf dem Spiel steht wie meines.

    Haha, so wie meine Taxi-Erfahrungen bisher aussahen, war fast immer irgendwas zwischen "Unwohlsein" (weil unnötig agressive Fahrmanöver) und "Angst" (mit 95km/h durch ne 50er-Zone? Gib ihm!) dabei. Sehr sehr selten habe ich mich im Taxi wirklich wohlgefühlt. Klar, gibt auch entspannte Fahrer, aber die sind einfach die Seltenheit. Gerade dieses Argument über Taxis zu lesen, bringt mich doch etwas zum Schmunzeln.

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