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Deutschland kein Automobilbauer mehr

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  1. Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Bujin 21.11.16 - 11:36

    Der Umstieg auf das Elektroauto wird mMn fatal werden. Nicht nur dass es viel weniger Arbeitsplätze gibt, Elektronik kommt wie wir hoffentlich alle wissen - aus gutem Grund - aus Asien. Dem deutschen Auto wird es genauso ergehen wie dem deutschen Fernseher. Irgendeine Kleinproduktion wird es geben aber der Großteil an Autos wird aus Asien kommen.

    Eigentlich müssten sich die Autobauer schon seit Jahren auf die Post-Automobile Zeit vorbereiten. Deutschland steht für teure Wertarbeit und die ist in meinen Augen auf der Erde immer seltener gefragt. Der nächste große Einsatzzweck ist das Weltall und genau hier hätte VW zB. schon lange anfangen sollen sein Geld in die Raumfahrt zu investieren.

    Wer würde nicht gerne mit deutscher Wertarbeit ins All fliegen. Die Verbrennung hat man doch im Griff und starke Pumpen können die Autobauer sicher auch bauen. Ich weiß nicht wie es gesetzmäßig aussieht aber eventuelle Hürden könnte man dort auch aus dem Weg schaffen um die ganzen Arbeitsplätze zu erhalten.

  2. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: JackIsBlack 21.11.16 - 11:39

    Was willst du im Weltall? Fotos von der Erde machen?

  3. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Bujin 21.11.16 - 11:51

    Den anderen Völkern Hallo sagen und sich unserer galaktischen Gemeinschaft anschließen. Aber ein Schritt nach dem anderen. Erstmal muss die Raumfahrt zwischen Planeten und Monden alltäglich werden. Raumfahrt ist teuer was vor allem daran liegt dass so wenig Raketen ins All starten. Unsere Raumfahrtbehörde ESA steckt genauso wie VW in Schwierigkeiten. Die geplante Ariane 6 Rakete ist jetzt schon nicht mehr konkurrenzfähig und wenn wir als Deutsche nicht etwas tun dann wird Europa in naher Zukunft keine Rolle im All spielen zumindest wenn es um den Transport geht. Amerikanische Raketen kaufen können wir für unsere Ladung schon noch aber es macht und eben abhängig. Wir als Deutsche müssten in die Fußstapfen unserer Vorfahren wie Wernher von Braun treten und den Laden aufmischen.

  4. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Berner Rösti 21.11.16 - 12:01

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Umstieg auf das Elektroauto wird mMn fatal werden. Nicht nur dass es
    > viel weniger Arbeitsplätze gibt, Elektronik kommt wie wir hoffentlich alle
    > wissen - aus gutem Grund - aus Asien.

    Ein Elektroauto hat nicht mehr Elektronik als die aktuelle Fahrzeuggeneration mit Verbrennungsmotor, nur weniger Mechanik.

    Karosserie, Fahrwerk, Innenraum, usw. sind gleich. Die Kompetenz der deutschen Autobauer beschränkt sich nicht nur auf Motoren.

  5. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Bujin 21.11.16 - 12:07

    Um die Frage ansich zu beantworten: Ich will mir auf dem Mars Flügel umschnallen und aus eigener Kraft durch die Schluchten fliegen. Das wäre bei einem atmosphärischen Druck wir er auf der Erde existiert möglich da man dort nu ein Drittel wiegt! Statt Druckanzug würde eine kleine Sauerstoffflasche reichen. Dazu muss man allerdings erstmal die Polkappen schmelzen und das funktioniert radikal mit einer ziemlich großen Explosion oder langsam indem man die Polkappen zB. dunkel einfärbt. Wie man es auch macht, es geht auf jeden Fall sehr viel schneller als viele annehmen. Das ganze CO2 würde die Atmosphäre aufwärmen und es käme zu einer Kettenreaktion und einem starken Treibhauseffekt die der Planet braucht um warm zu bleiben.

  6. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Bujin 21.11.16 - 12:10

    Bei "Karosserie, Fahrwerk, Innenraum, usw." haben wir allerdings keinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus dem fernen Osten. Dinge wie das DSG (Direktschaltgetriebe) braucht man beim Elektroauto nicht mehr. Das ist wie beim Fernseher. Für gute Röhrenmonitore braucht man KnowHow. Im Vergleich dazu sind LCDs die es damals zB. schon in Casio Taschenrechnern gab ein Kinderspiel (Casio - Japan). Da hat uns das Drumherum mit Gehäuse usw. auch nicht geholfen. Das KnowHow beim Auto liegt im Motor und Getriebe. Ich denke man muss kein Wahrsager sein um zu sehen dass Samsung bald mit einem Elektroauto / Smartcar um die Ecke komm zumal Tesla seine ganzen Patente offen legt.

  7. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Bujin 21.11.16 - 12:24

    Als Zusatz: Wieso kommt mir das Design so bekannt vor^^



    [www.youtube.com]

  8. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Berner Rösti 21.11.16 - 12:36

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei "Karosserie, Fahrwerk, Innenraum, usw." haben wir allerdings keinen
    > Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus dem fernen Osten.

    Du verstehst offensichtlich nicht viel von Autos.

  9. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Nogul 21.11.16 - 13:05

    Ich denke aber schon, dass mit dem Austausch des Antriebsstranges der kostenträchtigste Posten wegfällt.

    Verbrennungsmotorenentwicklung ist so teuer, dass z.B. BMW mit Toyota und Chrysler zusammenarbeitet.

    Noch brutaler wird die Sache wenn nicht Autos sondern Mobilität gekauft wird. Da zahlt keiner mehr Premium, um seinen persönlichen Stern auf der Motorhaube spazieren zu fahren.

    Hoffen wir, dass die deutschen Autohersteller mit weiterhin tatkräftiger Unterstützung seitens der Politik beim Wandel als Sieger hervorgeht.

  10. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: thinksimple 21.11.16 - 14:07

    Berner Rösti schrieb:
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    > Bujin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Umstieg auf das Elektroauto wird mMn fatal werden. Nicht nur dass es
    > > viel weniger Arbeitsplätze gibt, Elektronik kommt wie wir hoffentlich
    > alle
    > > wissen - aus gutem Grund - aus Asien.
    >
    > Ein Elektroauto hat nicht mehr Elektronik als die aktuelle
    > Fahrzeuggeneration mit Verbrennungsmotor, nur weniger Mechanik.
    >
    > Karosserie, Fahrwerk, Innenraum, usw. sind gleich. Die Kompetenz der
    > deutschen Autobauer beschränkt sich nicht nur auf Motoren.

    Richtig. Der Antriebsstrang bei einem Fahrzeug ist nicht 100%. Der Teileanteil beim Antrieb ist gegenüber dem Rest eher gering.

  11. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Berner Rösti 21.11.16 - 14:11

    Nogul schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke aber schon, dass mit dem Austausch des Antriebsstranges der
    > kostenträchtigste Posten wegfällt.
    >
    > Verbrennungsmotorenentwicklung ist so teuer, dass z.B. BMW mit Toyota und
    > Chrysler zusammenarbeitet.

    Dass es nicht billig ist, einen guten Motor zu entwickeln, steht außer Zweifel. Aber wieso sollten die deutschen Hersteller plötzlich keine Autos mehr bauen können, wenn genau dieser Punkt wegfällt?

    Als ob der Motor allein das gesamte Auto ausmachen würde. Es gibt genug Hersteller, die die Motoren nur einkaufen, aber trotzdem gut im Geschäft sind.

  12. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: thinksimple 21.11.16 - 14:21

    Berner Rösti schrieb:
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    > Bujin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei "Karosserie, Fahrwerk, Innenraum, usw." haben wir allerdings keinen
    > > Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus dem fernen Osten.
    >
    > Du verstehst offensichtlich nicht viel von Autos.
    Wollt ich auch grad sagen.

  13. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: AndyMt 21.11.16 - 14:26

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nogul schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke aber schon, dass mit dem Austausch des Antriebsstranges der
    > > kostenträchtigste Posten wegfällt.
    > >
    > > Verbrennungsmotorenentwicklung ist so teuer, dass z.B. BMW mit Toyota
    > und
    > > Chrysler zusammenarbeitet.
    >
    > Dass es nicht billig ist, einen guten Motor zu entwickeln, steht außer
    > Zweifel. Aber wieso sollten die deutschen Hersteller plötzlich keine Autos
    > mehr bauen können, wenn genau dieser Punkt wegfällt?
    >
    > Als ob der Motor allein das gesamte Auto ausmachen würde. Es gibt genug
    > Hersteller, die die Motoren nur einkaufen, aber trotzdem gut im Geschäft
    > sind.
    Natürlich werden sie das auch weiterhin können. Es wird nur weniger Arbeitskräfte dafür benötigen, bzw. anders ausgebildete. Und wenn man es verpasst diese Kompetenzen rechtzeitig auf zu bauen, dann verpasst man den Anschluss und hat die falschen Produkte.
    Ausserden ist der "Vorsprung durch Technik" im Bereich Motorenbau in Zukunft einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Schöne Autos können auch andere bauen.

  14. ikke bin da optimistischer

    Autor: senf.dazu 21.11.16 - 15:13

    Elektronik kommt wie wir alle wissen aus Asien. Auch beim iPhone. Wird sogar in Asien zusammengebaut. Aber so 2/3 des Umsatzes landet bei Apple. Als Gewinn vor Steuern. Da kann man eigentlich mit leben.

    Und das Autos billiger werden - das werden unsere Autobauer schon zu verhindern wissen. Bislang haben diese bei E-Autos eine Verhinderungs, im Augenblick läuft die Verzögerungsstrategie, aber so langsam scheinen sie sich doch auf die Realitäten einzustellen. Weiß nicht so recht ob unsere Politik bzw. die gesellschaftliche Entwicklung (Stichwort Verteilungsgerechtigkeit oder Grundeinkommen) da schon weiter ist. Wenn ich mir die sorgfältige Planung beim Energieumbau und den Konsequenzen für einzelne Konzerne ansehe .. anscheinend wollten weder die Politiker noch die Firmenbosse es wahr haben - oder mußten eben nur für die nächsten 5 Jahre vorausplanen. Ist vielleicht schon vernünftig/notwendig wenn die Arbeitnehmervertretung mal solche Zukunftsfragen stellt ..

    Bei ganz normalen Autos gibts auch neue Bereiche die bearbeitet werden müssen:
    - autonome Fahrzeuge: das braucht Infrastruktur (Positionsbestimmung, Car2Car Kommunikation) und mehr Fahrzeugelektronik und viel viel mehr Software und Pflege von Kartensystemen
    - nicht autonome Fahrzeuge sondern autonome Transportsysteme sind das was benötigt wird: Fahren von A nach B war gestern die Aufgabenstellung. Dazu kommt jetzt Ein- und Ausladen. Inklusive Waren in die Regale stellen.

    Sprich um wirklich den möglichen Rationalisierungsgewinn bei konkreten Anwendungen wie z.B. Supermarkt zu erreichen - reicht der autonome Transport der Waren von Rampe zu Rampe nicht. Das System braucht mehr. Und auch die in House Fördersysteme, Putzkolonnen, Verkäufer, die im Augenblick durch Menschen erledigt werden sind "autonome Fahrzeuge".

    Unsere deutschen Autobauer müssen sich eher darum Sorgen machen diesen Wandel auch anzupacken, und auch damit zu leben das sich unsere Bevölkerung verringert. Die Notwendigkeit Menschen zu transportieren könnte u.U. auch kleiner werden - durch kürzere Arbeitszeiten, mehr Telekommunikation. Sprich der Anteil des Warenverkehrs spielt in Zukunft vielleicht eine wachsende Rolle.

    Mittelfristig (noch in diesem Jahrhundert?) ist's sogar möglich das sich die Transportsysteme gänzlich ändern. Ist's die Konzeption einer Wohngegend Haus/privater Garten/Straße/Haus/Garten/.. eigentlich gottgeben - oder gar anheimelnd ? Oder sind die Straßen für den Nahverkehr eigentlich verzichtbar - wenn man z.B. auf Fluggeräte oder Laufmaschinen oder .. setzt ? Und nur für den Fernverkehr auf Autobahnen/Landstraßen oder Rohrpost ? Privater Garten - oder öffentlich gepflegte Grünanlage und Häuser mit Beinen ?



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.16 15:33 durch senf.dazu.

  15. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Berner Rösti 21.11.16 - 15:45

    AndyMt schrieb:
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    > Berner Rösti schrieb:
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    > > Nogul schrieb:
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    > > > Ich denke aber schon, dass mit dem Austausch des Antriebsstranges der
    > > > kostenträchtigste Posten wegfällt.
    > > >
    > > > Verbrennungsmotorenentwicklung ist so teuer, dass z.B. BMW mit Toyota
    > > und
    > > > Chrysler zusammenarbeitet.
    > >
    > > Dass es nicht billig ist, einen guten Motor zu entwickeln, steht außer
    > > Zweifel. Aber wieso sollten die deutschen Hersteller plötzlich keine
    > Autos
    > > mehr bauen können, wenn genau dieser Punkt wegfällt?
    > >
    > > Als ob der Motor allein das gesamte Auto ausmachen würde. Es gibt genug
    > > Hersteller, die die Motoren nur einkaufen, aber trotzdem gut im Geschäft
    > > sind.
    > Natürlich werden sie das auch weiterhin können. Es wird nur weniger
    > Arbeitskräfte dafür benötigen, bzw. anders ausgebildete. Und wenn man es
    > verpasst diese Kompetenzen rechtzeitig auf zu bauen, dann verpasst man den
    > Anschluss und hat die falschen Produkte.
    > Ausserden ist der "Vorsprung durch Technik" im Bereich Motorenbau in
    > Zukunft einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Schöne Autos können auch
    > andere bauen.

    Nochmal die Kernfrage: Definieren sich deutsche Autos ausschließlich durch ihre Motoren?

    Wenn ja, dann haben die deutschen Autobauer in der Tat ein Problem. Wenn nein, dann sehe ich keinen Grund, warum sie auch in Zukunft keine qualitativ hochwertigen Produkte entwickeln und an den Mann bringen können sollten.

  16. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: AndyMt 21.11.16 - 15:51

    Berner Rösti schrieb:
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    > AndyMt schrieb:
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    > > > Nogul schrieb:
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    > > > > Ich denke aber schon, dass mit dem Austausch des Antriebsstranges
    > der
    > > > > kostenträchtigste Posten wegfällt.
    > > > >
    > > > > Verbrennungsmotorenentwicklung ist so teuer, dass z.B. BMW mit
    > Toyota
    > > > und
    > > > > Chrysler zusammenarbeitet.
    > > >
    > > > Dass es nicht billig ist, einen guten Motor zu entwickeln, steht außer
    > > > Zweifel. Aber wieso sollten die deutschen Hersteller plötzlich keine
    > > Autos
    > > > mehr bauen können, wenn genau dieser Punkt wegfällt?
    > > >
    > > > Als ob der Motor allein das gesamte Auto ausmachen würde. Es gibt
    > genug
    > > > Hersteller, die die Motoren nur einkaufen, aber trotzdem gut im
    > Geschäft
    > > > sind.
    > > Natürlich werden sie das auch weiterhin können. Es wird nur weniger
    > > Arbeitskräfte dafür benötigen, bzw. anders ausgebildete. Und wenn man es
    > > verpasst diese Kompetenzen rechtzeitig auf zu bauen, dann verpasst man
    > den
    > > Anschluss und hat die falschen Produkte.
    > > Ausserden ist der "Vorsprung durch Technik" im Bereich Motorenbau in
    > > Zukunft einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Schöne Autos können
    > auch
    > > andere bauen.
    >
    > Nochmal die Kernfrage: Definieren sich deutsche Autos ausschließlich durch
    > ihre Motoren?
    >
    > Wenn ja, dann haben die deutschen Autobauer in der Tat ein Problem. Wenn
    > nein, dann sehe ich keinen Grund, warum sie auch in Zukunft keine
    > qualitativ hochwertigen Produkte entwickeln und an den Mann bringen können
    > sollten.
    Wenn sie rechtzeitig konkurrenzfähige Autos mit Elektroantrieb anbieten, dann sollte das kein Problem sein - nur da tut sich im Moment eben nicht so viel. Bleibt immer noch das Problem, dass es weniger Arbeitskräfte dazu brauchen wird.

  17. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Berner Rösti 21.11.16 - 16:21

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie rechtzeitig konkurrenzfähige Autos mit Elektroantrieb anbieten,
    > dann sollte das kein Problem sein - nur da tut sich im Moment eben nicht so
    > viel. Bleibt immer noch das Problem, dass es weniger Arbeitskräfte dazu
    > brauchen wird.

    Da derzeit niemand konkurrenzfähige Autos mit Elektroantrieb anbietet, stehen sie nicht wirklich schlechter da. Der Markt ist doch noch jung und nichts ist vergeben.

    Du darfst halt nicht vergessen, dass es eher trivial ist, einen Elektromotor in ein Auto einzubauen. Dass sie das beherrschen, haben sie schon vor Jahrzehnten gezeigt. Nur so lange es keinen brauchbaren Speicher gibt, werden solche Fahrzeuge Nischenprodukte bleiben.

    Sobald die Speichertechnik ernstzunehmende Größenordnungen erreicht, wirst du schon sehen, wie die Angebote plötzlich aus dem Nichts sprießen werden. Und ganz ehrlich: Gerade konservative Käufer werden dann eher das Elektroauto mit dem Stern, den Ringen, dem Propeller oder dem Blitz kaufen, als irgend einem Startup.

    Die Modelle, die sie in der Pipeline haben, zeigen aber schon, wohin die Reise geht.

  18. Re: ikke bin da optimistischer

    Autor: Dwalinn 21.11.16 - 16:31

    >Und das Autos billiger werden - das werden unsere Autobauer schon zu verhindern wissen.

    Die Autobauer? Nicht eher die Bauer der Akkus und die Unternehmen die die Vorprodukte fördern/herstelle)? Oder was denkst du warum auch ein Tesla 3 nach wie vor sehr teuer ist/sein wird. Man kann nun mal nicht zaubern, ein Akku ist teuer in der Herstellung und wird es auch in 5 Jahren noch sein.

    Eine echte Alternative zum Verbrenner (abgesehen in speziellen fällen) wird der Stromer wohl erst werden nach Milliarden Förderungen (dagegen wird die Abwrackprämie wie Spesen einer Weihnachtsfeier aussehen) und einen Benzinpreis über 2¤/l

  19. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: tingelchen 21.11.16 - 18:23

    Bujin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Umstieg auf das Elektroauto wird mMn fatal werden. Nicht nur dass es
    > viel weniger Arbeitsplätze gibt, Elektronik kommt wie wir hoffentlich alle
    > wissen - aus gutem Grund - aus Asien. Dem deutschen Auto wird es genauso
    > ergehen wie dem deutschen Fernseher. Irgendeine Kleinproduktion wird es
    > geben aber der Großteil an Autos wird aus Asien kommen.
    >
    Dir ist schon bewusst, dass auch mit Verbrenner die elektronischen Komponenten weit mehr am Fahrzeug ausmachen als der eigentliche Motor? Der Motor mag zwar am Stück ein großer Klotz sein, aber Größe sagt nichts über Komplexität aus. Das Zusammenspiel der unzähligen elektronischen Bauteile und deren Unterbringung sind mittlerweile enorm.

    Und bling... sie kommen schon heute praktisch alle aus Taiwan oder China ;)

    > Eigentlich müssten sich die Autobauer schon seit Jahren auf die
    > Post-Automobile Zeit vorbereiten. Deutschland steht für teure Wertarbeit
    > und die ist in meinen Augen auf der Erde immer seltener gefragt. Der
    > nächste große Einsatzzweck ist das Weltall und genau hier hätte VW zB.
    > schon lange anfangen sollen sein Geld in die Raumfahrt zu investieren.
    >
    Es wird auch hier so sein, wie schon überall. Arbeitsplätze werden sich verschieben. Da fallen sie weg, anderswo entstehen neue. Den Maschinenbauer brauch man auch beim E-Motor. Darüber hinaus fallen die Jobs ja nicht von heute auf morgen spontan weg. Auch wenn Tesla endlich Bewegung in das ganze gebracht hat, so wird es noch viele Jahre brauchen, bis der E-Motor den Verbrenner wirklich abgelöst hat.

    > Wer würde nicht gerne mit deutscher Wertarbeit ins All fliegen. Die
    > Verbrennung hat man doch im Griff und starke Pumpen können die Autobauer
    > sicher auch bauen. Ich weiß nicht wie es gesetzmäßig aussieht aber
    > eventuelle Hürden könnte man dort auch aus dem Weg schaffen um die ganzen
    > Arbeitsplätze zu erhalten.
    >
    Öhm... ehrlich gesagt würde ich lieber mit der NASA ins All fliegen als mit der ESA ;)

  20. Re: Deutschland kein Automobilbauer mehr

    Autor: Anonymer Nutzer 21.11.16 - 18:32

    > Elektronik kommt wie wir hoffentlich alle
    > wissen - aus gutem Grund - aus Asien.

    Unsinn. Das gilt vielleicht für Konsumelektronik.

    Industrie- und Automobilelektronik wird noch massenhaft in Deutschland produziert, auch wenn das für Laien nicht direkt sichtbar ist.

    Gerade in der Leistungselektronik, die mit dem Elektroantrieb in die Autos einzieht, ist Deutschland absolut führend. Nur wenige Länder können auf dem Niveau mit spielen. Natürlich holt China rasant auf, aber es ist überhaupt nicht so, dass Deutschland da nicht mehr mitspielen kann.

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