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Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

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  1. Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: _2xs 14.02.20 - 15:08

    Ich plane demnächst den Kauf eines Plug-In Hybriden.
    Für die täglich Nutzung reichen mir die 30km Reichweite. Demzufolge ist der Verbrenner nie an. Falls ich dann mal weiter weg will kann ich das einplanen und gleich den entsprechenden Modus wählen.
    Die eine Frage, die mir vorschwebt, was passiert mit dem Motor, wenn ich Ihn nach 2 oder 3 Jahren Nichtbenutzung mal wieder brauche... Beim Tank hatte ich mal im Review gehört, daß zb BMW einen speziell abgedichteten Tank hat, der das Benzin nicht so schnell alt werden läßt. Benzin wird normalerweise ja relativ schnell alt, da sehr viel verdunstet. Der Tank in meinen gegenwärtigen Auto ist undicht und dort sieht man sehr hübsch die schwarzen schmierigen Ablagerungen um den Tankdeckel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.20 15:09 durch _2xs.

  2. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: MarcusK 14.02.20 - 15:33

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich plane demnächst den Kauf eines Plug-In Hybriden.
    > Für die täglich Nutzung reichen mir die 30km Reichweite. Demzufolge ist der
    > Verbrenner nie an. Falls ich dann mal weiter weg will kann ich das
    > einplanen und gleich den entsprechenden Modus wählen.
    > Die eine Frage, die mir vorschwebt, was passiert mit dem Motor, wenn ich
    > Ihn nach 2 oder 3 Jahren Nichtbenutzung mal wieder brauche... Beim Tank
    > hatte ich mal im Review gehört, daß zb BMW einen speziell abgedichteten
    > Tank hat, der das Benzin nicht so schnell alt werden läßt. Benzin wird
    > normalerweise ja relativ schnell alt, da sehr viel verdunstet. Der Tank in
    > meinen gegenwärtigen Auto ist undicht und dort sieht man sehr hübsch die
    > schwarzen schmierigen Ablagerungen um den Tankdeckel.

    das ist bei jeden Auto mittlerweile Pflicht. Die Verdunstung zählt mit als Ausstoß und wird bei der Abnahme eine Fahrzeuges berücksichtig. Neue Autos haben eine Art "Schwamm" die die Verdunstung auffangen und dann später den Motor zuführen.
    Ist schon ein Verdammt hoher aufwand der da getrieben wird.

  3. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: hoschi_tux 14.02.20 - 16:10

    Das Benzin altert nicht, weil es verdunstet, sondern weil sich das beigemischte Ethanol in Verbindung mit Luftfeuchte zu Ethandisäure umwandelt. Das sorgt dann für allerlei Rost bei Fahrzeugen, die nicht dafür ausgelegt sind. Ich bin mir auch sicher, dass es wenig Sinn macht, ein zündfähiges Gemisch druckdicht im Tank zu verschließen, anstatt Druckausgleich über den Tankdeckel zu erlauben.

  4. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: amagol 14.02.20 - 18:08

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich plane demnächst den Kauf eines Plug-In Hybriden.
    > Für die täglich Nutzung reichen mir die 30km Reichweite. Demzufolge ist der
    > Verbrenner nie an. Falls ich dann mal weiter weg will kann ich das
    > einplanen und gleich den entsprechenden Modus wählen.

    So in etwa fahre ich meinen Chevrolet Volt. Fuers taegliche Pendeln (+ kleinere Extrafahrten) reichen die ~80km (40-60 Meilen je nach Aussentemperatur) Akkuleistung voll und ganz aus, fuer laengere Wochenendausfluege geht's auf Benzin weiter. Seit wir auch ein Model 3 haben fallen die Wochenendausfluege bei Volt weg, da 450km Reichweite fast immer ausreichen.

    > Die eine Frage, die mir vorschwebt, was passiert mit dem Motor, wenn ich
    > Ihn nach 2 oder 3 Jahren Nichtbenutzung mal wieder brauche...

    Der Volt erinnert mich in regelmaessigen Abstaenden (nach ein paar Wochen nur elektrisch), dass er doch gerne mal wieder den Motor laufen lassen moechte. Die Situation kommt also so gar nicht wirklich vor. (keine Garantie, dass es bei andern Autos genauso ist, die meisten meiner Bekannten fahren reine BEVs).

  5. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: tonictrinker 14.02.20 - 19:58

    Der Motor startet zu Diagnosezwecken selbstständig regelmäßig.
    Selbst, wenn man den E-Modus direkt vorwählt und immer genug Energie hat, wird der Motor früher oder später gestartet und ein Weilchen laufen.

  6. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: fox82 14.02.20 - 20:36

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich plane demnächst den Kauf eines Plug-In Hybriden.
    > Für die täglich Nutzung reichen mir die 30km Reichweite. Demzufolge ist der
    > Verbrenner nie an. Falls ich dann mal weiter weg will kann ich das
    > einplanen und gleich den entsprechenden Modus wählen.

    Wenn du elektrisch fahren gewöhnt bist wirst du dich jedes mal wahnsinnig ärgern, wenn der Motor doch mal anspringt. Und das tut er garantiert regelmäßig.

    > Die eine Frage, die mir vorschwebt, was passiert mit dem Motor, wenn ich
    > Ihn nach 2 oder 3 Jahren Nichtbenutzung mal wieder brauche... Beim Tank

    *lol* Wozu möchtest du den Motor dann spazieren fahren?

    Der Benzintank muss regelmäßig leergefahren werden, auch wenn du das gar nicht möchtest, weil du ja fast immer elektrisch fährst. Daher wird dich das Auto dazu zwingen.

    Der Motor möchte auch immer gut gewartet werden, Öl etc., auch wenn er kaum benutzt wird.

    -> es kommen immer mehr E-Autos raus die locker 200-300 km mit einer Ladung fahren, sprich beim Pendeln musst du nur etwa 1x pro Woche laden. Und bei weiteren Strecken eben an den Schnelllader, die schießen wie Pilze aus dem Boden zur Zeit.

  7. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: mifritscher 14.02.20 - 21:18

    Wieso soll man sich ärgern, wenn der Verbrenner mal anspringt?

    Ich hoffe ja mal, dass das Gesetz, dass Vermieter zu einer Einbau einer Steckdose an jedem Parkplatz zwingt, möglichst bald kommt. Vorher können sich E-Autos nicht massenhaft durchsetzen.

  8. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: AllDayPiano 15.02.20 - 07:40

    Also Oxalsäure die sich aus Ethanol bildet? Da hast du mir sicher eine Quelle.

    Mit Oxalsäure werden Tanks ENTrostet. Wie soll diese etwas zum rosten bringen? Es ist ein Reduktionsmittel.

  9. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: fox82 15.02.20 - 09:57

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll man sich ärgern, wenn der Verbrenner mal anspringt?

    Fahre mal einige Stunden ein Elektroauto (Probefahrt...).
    Steige dann wieder in deinen Verbrenner ein und fahre heim.

    Dann weisst du was ich meine ;) E-Autos sind einfach leise, vibrationsfrei, sehr angenehm zu fahren, da gewöhnt man sich sehr schnell dran. Und plötzlich fällt dann der Verbrennungsmotor unangenehm auf.

    > Ich hoffe ja mal, dass das Gesetz, dass Vermieter zu einer Einbau einer
    > Steckdose an jedem Parkplatz zwingt, möglichst bald kommt. Vorher können
    > sich E-Autos nicht massenhaft durchsetzen.

    Das wäre sehr hilfreich. Vor allem muss der Mieter, Miteigentümer (Eigentumswohnung) aus der unangenehmen Situation rauskommen, dass er um Lademöglichkeiten betteln muss.

    Außerdem müssen Parkplätze zB an der Straße mit Lademöglichkeiten (fürs Langsamladen) versehen werden. Und zwar keine "Ladestationen", bei denen man dann 2-4 Stunden laden darf und dann muss man wegfahren.
    Sondern ganz normale Parkplätze, die eben eine Steckdose haben, und wenn man dort parkt kann man auch einstecken.
    Das geht in anderen Ländern auch.

  10. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: mifritscher 15.02.20 - 11:12

    Nunja, mein derzeitiges Auto ist von 2006 - da ist der Vergleich etwas schwierig *g* Nunja, so ab 40...50 km/h sind die Geräusche größtenteils Fahrt/Windgeräusche, da kann der Motor noch so leise sein. Gut, vermutlich bin ich da aber auch einfach hart im nehmen - ich bin 8 Jahre lang mit einem Saxo auch mehrere 100 km lange Autostrecken sagen wir mal zügig gefahren :-D

  11. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: fox82 15.02.20 - 19:50

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nunja, mein derzeitiges Auto ist von 2006 - da ist der Vergleich etwas
    > schwierig *g* Nunja, so ab 40...50 km/h sind die Geräusche größtenteils
    > Fahrt/Windgeräusche, da kann der Motor noch so leise sein. Gut, vermutlich
    > bin ich da aber auch einfach hart im nehmen - ich bin 8 Jahre lang mit
    > einem Saxo auch mehrere 100 km lange Autostrecken sagen wir mal zügig
    > gefahren :-D

    Man gewöhnt sich an etwas besseres einfach sehr schnell (merkt man gar nicht so), bei zurück wechseln ist es dafür umso schlimmer.

    Es ist nicht nur die Lautstärke an sich, sondern auch die Vibrationen. Bei meinem Diesel spüre ich zB Vibrationen am Lenkrad. Und die Handschaltung empfinde ich als lästig (mit den wechselnden Drehzahlen, "Aufheulen" des Motors wenn man mal schnell abbiegen und auf 50 km/h kommen will...).

    Das fällt mir alles aber erst bewusst auf seit ich ein paar mal mit E-Autos probegefahren bin.

    Hybride bin ich nicht gefahren, aber ich stells mir halt unangenehm vor wenn man zuerst zig km ruhig (elektrisch) dahingleitet, und dann plötzlich wieder der §$%& Verbrennungsmotor anspringt.

  12. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: mifritscher 15.02.20 - 20:07

    Nunja, bei Hybride ist der Verbrenner deutlich dezenter. Manuell schalten ist da rein garnicht, und das "Aufheulen" dürfte auch kaum vorkommen - da dürfte die Kraft vom E-Motor kommen, da der da deutlich effizienter ist. Außerdem ist der Verbrenner da schon durch die Größe (oder eher durch die Kleine) deutlich ruhiger.

  13. +, kann ich bestätigen

    Autor: twoflower 15.02.20 - 20:20

    Ich bin einen Kia Optima Kombi mit Plugin-Hybrid Probe gefahren, welcher wohl der erste Plugin-Kombi bei uns war. Man sollte denken man könnte den Wagen mit dem verbauten 50kW-Elektromotor und dem 11,2 kWh Akku gemütlich durch die Landschaft tragen. Schließlich sind 62km Reichweite angegeben. Aber selbst beim gutmütigsten Beschleunigen jenseits der 50km/h wurde trotz des aktiven E-Modus der Verbrenner gestartet. Vielleicht war es ihm bei ~15°C einfach nur zu kühl..
    Also nur nicht denken man kann Plugin-Hybride (non-Serielle) oft und gerne rein elektrisch fahren!!

  14. Re: +, kann ich bestätigen

    Autor: mifritscher 15.02.20 - 20:30

    Kälte kann durchaus ein Grund sein - oder nicht gut abgestimmte SW.

  15. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: sadan 16.02.20 - 08:38

    Einfach mal probe fahren. Die meisten händler sind vor allem bei e autos nicht so und verleihen die auch mal ein paar tage (zumindest hier bei nissan und renault)
    Also würd es kapitaltechnisch funktionieren wäre mein skoda fabia diesel 2004 schon lange im müll und ein model 3,zoe oder leaf in meinem besitz :).
    Der prius ist zwar auch toll aber iwie mag ich den nicht so beim fahren. Der ist immer gemütlich. Ein model 3 kann auch kurz mal etwas sportlicher rausfahren. Grade im Stadtverkehr liebe ich e autos. Und die Reichweite würds mir sogar hier am land locker tun. Nur mein geldböserl sagt "kauf gebraucht und nicht über 5k"
    Also wirds bei dem wertverlust der dinger noch ne weile dauern.
    Denn anders als viele annehmen "und nach 7 jahren is da akku hin und des ding a totalschaden" sind auch alte modelle extrem preisstabil.

  16. Re: +, kann ich bestätigen

    Autor: fox82 17.02.20 - 10:39

    twoflower schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin einen Kia Optima Kombi mit Plugin-Hybrid Probe gefahren, welcher
    > wohl der erste Plugin-Kombi bei uns war. Man sollte denken man könnte den
    > Wagen mit dem verbauten 50kW-Elektromotor und dem 11,2 kWh Akku gemütlich
    > durch die Landschaft tragen. Schließlich sind 62km Reichweite angegeben.
    > Aber selbst beim gutmütigsten Beschleunigen jenseits der 50km/h wurde trotz
    > des aktiven E-Modus der Verbrenner gestartet. Vielleicht war es ihm bei
    > ~15°C einfach nur zu kühl..
    > Also nur nicht denken man kann Plugin-Hybride (non-Serielle) oft und gerne
    > rein elektrisch fahren!!

    Ja das ist das Problem, diese Autos sind eben als HYBRID ausgelegt, sie brauchen also oft BEIDE Antriebsarten. Wenn man sich nun in die elektrische Fahrweise verliebt dann wird das Auto da nicht mitspielen wollen.

    Wenn man sagt "mit den 60km elektrischer Reichweite kann ich ALLE Alltagsfahrten machen, den Verbrenner brauch ich dann nur bei Urlaubsfahrten" dann wird das eben nicht gut funktionieren.
    Da ist es dann besser ein reines E-Auto mit 200-300 km Reichweite zu nehmen und sich bei der längeren Fahrt mit Schnellladern vertraut zu machen (quasi an allen Raststationen mittlerweile).

    Und bei der Kostenrechnung muss man wirklich die Wartung über einige Jahre mit berücksichtigen, denn der Hybrid hat eben die vollen Wartungskosten eines Verbrenners. Und wenn man ihn nur wenig benutzt wird es nicht besser.

  17. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: _2xs 17.02.20 - 16:20

    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > _2xs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich plane demnächst den Kauf eines Plug-In Hybriden.
    > > Für die täglich Nutzung reichen mir die 30km Reichweite. Demzufolge ist
    > der
    > > Verbrenner nie an. Falls ich dann mal weiter weg will kann ich das
    > > einplanen und gleich den entsprechenden Modus wählen.
    >
    > Wenn du elektrisch fahren gewöhnt bist wirst du dich jedes mal wahnsinnig
    > ärgern, wenn der Motor doch mal anspringt. Und das tut er garantiert
    > regelmäßig.
    >
    > > Die eine Frage, die mir vorschwebt, was passiert mit dem Motor, wenn ich
    > > Ihn nach 2 oder 3 Jahren Nichtbenutzung mal wieder brauche... Beim Tank
    >
    > *lol* Wozu möchtest du den Motor dann spazieren fahren?
    >
    > Der Benzintank muss regelmäßig leergefahren werden, auch wenn du das gar
    > nicht möchtest, weil du ja fast immer elektrisch fährst. Daher wird dich
    > das Auto dazu zwingen.
    >
    > Der Motor möchte auch immer gut gewartet werden, Öl etc., auch wenn er kaum
    > benutzt wird.
    >
    > -> es kommen immer mehr E-Autos raus die locker 200-300 km mit einer Ladung
    > fahren, sprich beim Pendeln musst du nur etwa 1x pro Woche laden. Und bei
    > weiteren Strecken eben an den Schnelllader, die schießen wie Pilze aus dem
    > Boden zur Zeit.

    Ja, es kommen immer mehr Autos raus, die auch etwas weiter rein elektrisch fahren, allerdings will ich ein schönes Auto haben. Ich fahre, seit ich Autofahrer bin, ein kleines Sport Coupé (Ford Puma). Diese Nische wird seit Jahren sehr schlecht bedient. Selbst Ford bringt diese Marke nun als SUV >.<
    Die meisten rein elektrischen Autos gefallen mir nicht und sind daneben noch sau teuer.
    Bei meinem Budget bin ich auf Gebrauchtwagen angewiesen und da überstrapaziere ich mein Budget schon extremst. Denn die 7000,- ¤ Mehrkosten für ein Plug-In Hybrid decken die perspektivischen Ersparnisse nach 10 Jahren definitiv nicht. Ein reiner Stromer wäre nochmal 5000,- ¤ teurer...
    Also entweder entscheide ich mich für einen ökologischeren Hybrid oder einen reinen Verbrenner. Ich würde mich auch einfach mal soweit herauslehnen und den Gebraucht Hybrid als ökologischer bezeichnen, denn er ist ja schon gebaut und hat die Ressourcen zur Herstellung schon gefressen. Ich nutze Ihn halt weiter, damit es sich dann auch ein wenig auswirkt. Ich kann mir auch einen Benziner oder Diesel holen, die kosten gebraucht ja mittlerweile gleich viel. Ob ich nun 40 oder zukünftig 60,- ¤ im Monat für Benzin zahle macht den Kohl nicht fett. Das sind in 10 Jahren 2400,- ¤. Mit Kfz-Steuer kommen da pro Jahr nochmal 60,- ¤ Ersparnis beim Hybrid dazu.

    Was mir bei Hybridtests aufgefallen ist, war im übrigen die extrem niedrig Drehzahl des Benzinmotors. Bei 100 km/h war die bei rund 2000 U/Min. Mein jetziges Auto läuft da schon mit 3000 und verbraucht auch nur 6,5l/100km im Sommer bis 130 km/h. Da sollte ein "Kaltstart" ja auch nicht so sonderlich schlimm sein, wenn er kaum höher als Leerlauf ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.20 16:21 durch _2xs.

  18. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: Der Agent 18.02.20 - 03:56

    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mifritscher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso soll man sich ärgern, wenn der Verbrenner mal anspringt?
    >
    > Fahre mal einige Stunden ein Elektroauto (Probefahrt...).
    > Steige dann wieder in deinen Verbrenner ein und fahre heim.
    >
    > Dann weisst du was ich meine ;) E-Autos sind einfach leise, vibrationsfrei,
    > sehr angenehm zu fahren, da gewöhnt man sich sehr schnell dran. Und
    > plötzlich fällt dann der Verbrennungsmotor unangenehm auf.

    Naja... Elektro in Ehren, aber ein guter Verbrenner fährt auch nicht schlechter. Betonung auf "gut".
    Es is viel mehr so, dass Verbrenner vom Komfort in den letzten 2 Jahrzehnten extrem abgebaut haben: Dieseltechnik. Downsizing. Schlechte DKG. Ein 20 Jahre alter Reihensechser mit Wandlerautomatik hat ähnlichen Fahrkomfort wie ein Elektroauto.

  19. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: DeepSpaceJourney 18.02.20 - 04:43

    Im Komfort abgebaut? Es gab noch nie so komfortable Autos wie heute.
    Ein alter, träger Wandler kommt auch nicht ansatzweise an ein Doppelkupplungsgetriebe heran.

  20. Re: Kaltstart ist wayne, Schmiermittelversorgung ist interessant

    Autor: Der Agent 18.02.20 - 22:30

    Ja, eben! Ein GUTER Verbrenner fährt sich eben nicht viel schlechter als ein Elektrofahrzeug.
    Der Vorposter meinte eben nur dass wenn man aus dem E-Auto in den Verbrenner steigt dieser unangenehm auffällt. Logisch... wenn man ein entsprechend (schlechten) Verbrenner (im worst case einen pumpe düse VW Diesel) sein Eigen nennt.
    Da der Vorposter explizit von Vibration sprach auch der Vergleich zu den Reihensechsern, die vor 20 Jahren in obere Mittelklasse noch eher die Norm waren und damals Maßstäbe gesetzt haben. Sanftes, ruckelfreies Anfahren mit Wandler kommt halt dem Elektro auch noch am nächsten. Auch wenn die alten Wandler eher träge sind ist das eher sekundär für komfortables Reisen. )Auch wenn BMW es geschafft hat ziemlich gleichwertigen Fahrkomfort auch mit 4 Zylindern und DKGs zu schaffen, spricht das nicht unbedingt für den Rest der Branche.)

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