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Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

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  1. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: AllDayPiano 12.09.16 - 12:21

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vermeidbare Kollisionen werden vermieden, unvermeidbare Kollisionen nicht.

    Genau!

    Ich verstehe die Ethik in dieser Angelegenheit nicht!

    Es gibt doch nur 2 Varianten - wie schon gesagt wurde. Ausweichen ohne Kolission und nicht ausweichen mit Kolission. Letzteres sollte immer dann passieren, wenn ein ausweichen ebenso eine Kolission herbeiführen würde. Und da man im Grunde das Risiko und den folgenden Schaden nicht zwischen zwei verschiedenen Unfällen bewerten kann, sollte sich das System passiv verhalten und nur im notwendigen Mindestmaß eingreifen.

    Genau das ist die Ethik, die so ein System braucht.

    Erst dann, wenn das System auch Überlebenswahrscheinlichkeiten berechnen kann, sind wir bei "I, robot". Wer den Film gesehen hat weiß, warum auch eine Bewertung nach % kein Kriterium sein darf.

  2. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: Thunderbird1400 12.09.16 - 13:17

    Es gibt eben auch die Möglichkeit:

    A) Kind auf der Straße überfahren oder
    B) Ausweichen und gegen den Baum/ Mast etc. fahren und das Leben des Fahrers gefährden.

    Die Autos werden nicht einfach nur stupide bremsen ohne auszuweichen, wenn plötzlich ein Mensch auf der Straße steht. Und selbst, wenn die Systeme JETZT noch nicht in der Lage sein sollten, Menschen zuverlässig von anderen Hindernissen zu unterscheiden, ist es nur eine Frage der Zeit.
    Irgendjemand muss einprogrammieren, wie sich das Auto in welcher Situation verhält und die Fragen müssen eindeutig geklärt sein. Einfach nur in jedem Fall ohne Ausweichen zu bremsen und das Kind auf der Straße platt zu fahren, obwohl ein Ausweichen leicht möglich gewesen und nur ein Hund umgefahren worden wäre, ist schlicht Bullshit. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Systeme das sehr genau unterscheiden können, was ein Mensch und was (als Beispiel) ein Hund ist.

  3. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: xUser 12.09.16 - 13:24

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt eben auch die Möglichkeit:
    >
    > A) Kind auf der Straße überfahren oder
    > B) Ausweichen und gegen den Baum/ Mast etc. fahren und das Leben des
    > Fahrers gefährden.

    Also ich würde kein Auto kaufen, welches B implementiert hat. Und die denke die große Menge der Leute auch nicht.

    > Irgendjemand muss einprogrammieren, wie sich das Auto in welcher Situation
    > verhält und die Fragen müssen eindeutig geklärt sein. Einfach nur in jedem
    > Fall ohne Ausweichen zu bremsen und das Kind auf der Straße platt zu
    > fahren, obwohl ein Ausweichen leicht möglich gewesen und nur ein Hund
    > umgefahren worden wäre, ist schlicht Bullshit. Und es ist nur eine Frage
    > der Zeit, bis die Systeme das sehr genau unterscheiden können, was ein
    > Mensch und was (als Beispiel) ein Hund ist.

    Ich bezweifle das man so einfach einen Hund von einem Kind unterscheiden kann. Das ist sensorisch einfach das Gleiche. Außerdem ist die Situation völlig konstruiert und zusammen mit allen anderen konstruierten Situationen zu komplex um sie in einem kritischen Code-Abschnitt zu implementieren. So eine komplexe Software würde schlicht keine Zulassung bekommen.

  4. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: Thunderbird1400 12.09.16 - 13:37

    Mag ja sein, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Hund einfach von einem Kind unterschieden werden kann. Und dann wäre es schlicht eine Katastrophe, das Kind umzufahren statt auszuweichen und den Hund umzufahren, obwohl letzteres technisch kein Problem gewesen wäre.
    Und es lassen sich unzählige solcher Beispiele konstruieren. Besser man klärt all die zweifellos aufkommenden ethischen Fragen bevor die Systeme präzise Menschen von anderen Hindernissen unterscheiden können, als wenn es bereits zu spät ist und jeder Hersteller da sein eigenes Süppchen kocht. Bzw. wird der Druck nach einheitlichen Richtlinien auch sicher von den Autoherstellern kommen, denn die wollen eine Absicherung von der Politik.

  5. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: AllDayPiano 12.09.16 - 13:47

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und jeder Hersteller da sein eigenes Süppchen kocht.

    Das sehe ich als das größte Problem an.

    Wer garantiert, dass ein VW-System besser Kinder erkennt, als ein AUDI-System? Wer garantiert, dass die Überlebenschance bei einem BMW-System nicht höher ist, als bei einem Daimler-System?

    Richtig, niemand. Und daher gehören solche Systeme m.M.n. auch nicht in die Verantwortung eines einzelnen Herstellers, die ohnehin jüngst erst gezeigt haben, dass sie nichtmal der Verantwortung der Einhaltung von Abgasnormen gerecht werden können.

  6. Re: Die Fragen stellen sich nicht -> Geldverschwendung!

    Autor: theonlyone 12.09.16 - 14:41

    So viel Energie darin zu investieren was man tut wenn die komplette Katastrophe eintritt ist schlichtweg Quatsch.

    Die Energie muss dahin das man vermeidet in die Situation zu kommen.

    Dazu genügt es bereits wenn man sein unmittelbares Umfeld erkennt (Radar) und alles was sich bewegt und absehbar in die Fahrbahn kommen wird, darauf reagiert man in dem man anhält.

    Alles was HINTER einem fährt muss sowieso einen Sicherheitsabstand einhalten, tun die das nicht, würde man auch hier reagieren indem man die Geschwindigkeit verringert (und nur wenn sie einem dann versuchen aufzufahren, würde man entweder Gasgeben, sofern möglich, oder ausweichen, wenn nichts geht, dann fährt dir der andere Fahrer absichtlich auf und gegen solche "Anschläge" kann man nicht wirklich etwas machen).

    ----

    Demnach, egal ob das ein Hund oder sonstiges ist.

    Alles was dir in die Fahrbahn springt ist einfach schlecht und da muss man zwangsläufig anhalten oder ausweichen sofern möglich (und die Möglichkeit zu haben auszuweichen, kann man mit seiner Geschwindigkeit beeinflußen, demnach, wenn sich rein garnichts um einen herum befindet, dann kann man schnell fahren, wenn überall um einen herum Fußgänger sind, kann man eben nicht so schnell fahren, weil man genau weiß das man im Zweifel eben keine Chance hätte rechtzeitig anzuhalten).

    ----

    Wenn man anfängt zu Priorisieren ist das automatisch auch eine Diskriminierung und Menschenleben aufzuwägen ist etwas das ein Computer schlichtweg nicht tun sollte.

    Demnach Prämisse Nummer 1 , Gefahren vermeiden.

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