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Falscher Ansatz

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  1. Re: Nachtrag

    Autor: theonlyone 12.09.16 - 14:51

    Als menschlicher Fahrer ist man doch sehr viel dem Zufall überlassen.

    Jeder ist irgendwann einmal nicht ganz aufmerksam.

    Das reale Leben gibt einem einfach vor das man auch mal ermüdet Auto fährt. Sollte man nicht tun, wird man aber zwangsläufig machen.
    Wer nie in die Situation kommt, super, Glück gehabt, dem Zufall entgangen.

    Wer blöderweise dann an einer Ampel steht und bei Rot drüber fährt, auch egal, in vielen vielen Fällen wird gar nichts passieren und man hat "per Zufall" einfach Glück gehabt.

    Mit etwas Pech ist da aber doch jemand und man fährt eben rein.
    Auch hier, mit etwas Glück reagiert die Person und man kann gerade so noch ausweichen, Unglück auch noch mal "per Zufall" vermieden.


    Greift alles nicht und man baut den Unfall, ist das in den meisten Fällen schlichtweg Pech.

    Großer Vorteil von elektronischen Systemen, die fangen viele viele dieser Unfälle dann ab.

    ----

    Die Bestrafung sollte in den aller meisten Fällen angemessen sein, den ABSICHTLICH wird das kaum einer machen.

    Grundsätzlich finde ich eine Bestrafung gemessen am "Schaden" auch schlichtweg unfair.
    Den wer bei Rot über die Straße fährt und NICHTS passiert, ist grundsätzlich genauso schuld, wie jemand der bei Rot fährt und unglücklicherweiße rennt da ein Kind vors Auto. Beim einen gibt es Tote, beim anderen nicht, aber die eigentlich Tat ist das selbe, man ist bei Rot über die Ampel gefahren ; ob da etwas schlimmes passiert ist schlichtweg Zufall und liegt gar nicht im Ermessen des Fahrers.

    ----

    Absurde Strafen helfen da auch nicht.

    Elektronische Systeme würden da viel helfen, demnach ist es auch so sinnvoll sich intensiv dafür einzusetzen das sie endlich kommen.

  2. Re: Nachtrag

    Autor: Emulex 12.09.16 - 15:04

    Dem stimme ich 100%ig zu - genau auf den Punkt gebracht.
    Zwar wird "Pech" hierzulande bestraft - selbst in der StVO gibt es Absätze bei denen man härter bestraft wird wenn was passiert (z.B. Rechtsüberholen), aber grundsätzlich ist schon eine gewisse Verhältnismäßigkeit gegeben und auch richtig.

    Das mag man als Opfer oder Angehöriger im ersten Moment nicht verstehen - umso wichtiger ist es, sich gedanklich bereits vorher damit auseinander zu setzen.

    Der Straßenverkehr ist gefährlich, aber nunmal alternativlos.
    Elektronische Systeme würden sehr vieles verbessern und nur sehr wenig verschlechtern.

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