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Falscher Ansatz

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  1. Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 11.09.16 - 12:08

    Muesste es nicht umgekehrt aufgezogen werden. Wenn Unfaelle mit Involvierung von Autonomen Autos passieren, ist doch nie der Computer Schuld?
    Man muesste viel eher dafuer sorgen, das normale Autofahrer vernuenftig fahren? ZB die Verkehrsregeln einhalten? Strafen auch als solche auslegen und nicht 2 Punkte oder 100 Euro Strafe.
    Bei durch Nichtbeachtung von Verkehrsregeln, Rote Ampeln, Stop Schilder, Vorfahrt schneiden, Drogengebrauch, Geschwindigkeits Uebertretungen ect, mit Unfall Folge, sofort den Fuehrerschein weg. Auf Lebends Zeit.
    Ganz einfach den "Unfall" als vorsaetzliche Straftat beurteilen, versuchter Mord oder Mord im Todesfall.
    Zusaetzlich mandatory die autonomen Wagen untereinander kommunizieren lassen, so weiss jedes Auto wo alle anderen sind.
    Echte Unfaelle, also technisches Versagen (extreem selten) kann auch keine Ethic Kommission verhindern.

  2. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Gandalf2210 11.09.16 - 12:58

    Anders rum.
    Der Computer ist immer schuld.
    Erst wenn der alle menschlichen Fehler ausgleichen kann, dann sind autonome Autos da wo sie sein sollten.

  3. Re: Falscher Ansatz

    Autor: mrgenie 11.09.16 - 13:18

    Sie sprechen mir vom Herzen. Als Vater von 4 Kindern kann ich nur den Kopf schütteln wenn ich sehe mit wieviel Hass, Intoleranz, Rücksichtslosigkeit und Egoismus mindestens 80% der Fahrer wegen nur weniger Sekunden Zeitgewinn pro Fahrt den Tot von Kindern als akzeptables Risiko einstufen.

    Erstaunt war ich als ich zuletzt noch eine Rechtsprechung aus 2011 las. 2 Kinder innerhalb der Ortschaft totgefahren durch einen jungen Mann ottomanischer Herkunft der nicht lesen konnte und 30 er Schild interpretierte um mit 168Kmh die Kinder totzufahren.

    Als Strafe 400EUR und Führerscheinentzug für 30 Tage.

    Im Grunde kann man in Deutschland also für 400EUR und 30 Tage die Lizens um Kinder zu töten erwerben. So betrachte ich solch einer Gesetzeslage.

  4. Re: Falscher Ansatz

    Autor: raphaelo00 11.09.16 - 13:35

    Natürlich die Strafen in Deutschland sind sehr gering bei einigen Delikten. Ich halte aber trotzdem deinen Ansatz zur Lösung solcher Vorfälle nicht zielführend. Der Führerscheinentzug (und dazu noch fürs ganze Leben) bei Delikten, wie Nichtbeachtung des Stoppschildes ist absolut überzogen. Ich wette auch du wirst das Stoppschild das eine oder andere mal "nicht beachten", vielleicht sogar jeden Tag bei der Fahrt zu Arbeit. Denn eine Nichtbeachtung des Stoppschildes findet schon statt, wenn du an der Haltelinie nicht völlig abgestoppt hast, sondern bis an den Straßenrand gefahren bist oder wenn du gleich durchgezogen bist, bei der gut einsehbaren Kreuzung.

    Eine strikte Auslegung solcher Gesetze ist führt vielleicht dazu, dass Einzelfälle zu Recht (im Sinne von subjektiver Verhältnismäßigkeit verlieren), auf der anderen Seite bestrafst du aber einen Großteil von anderen Fahrern, die im Verhältnis nicht eine solche harte Strafe verdient haben.

  5. Re: Falscher Ansatz

    Autor: sav 11.09.16 - 14:24

    Gibts auch eine Quelle zu dieser Geschichte?

  6. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 11.09.16 - 14:25

    raphaelo00 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich die Strafen in Deutschland sind sehr gering bei einigen Delikten.
    > Ich halte aber trotzdem deinen Ansatz zur Lösung solcher Vorfälle nicht
    > zielführend. Der Führerscheinentzug (und dazu noch fürs ganze Leben) bei
    > Delikten, wie Nichtbeachtung des Stoppschildes ist absolut überzogen. Ich
    > wette auch du wirst das Stoppschild das eine oder andere mal "nicht
    > beachten", vielleicht sogar jeden Tag bei der Fahrt zu Arbeit. Denn eine
    > Nichtbeachtung des Stoppschildes findet schon statt, wenn du an der
    > Haltelinie nicht völlig abgestoppt hast, sondern bis an den Straßenrand
    > gefahren bist oder wenn du gleich durchgezogen bist, bei der gut
    > einsehbaren Kreuzung.
    >
    > Eine strikte Auslegung solcher Gesetze ist führt vielleicht dazu, dass
    > Einzelfälle zu Recht (im Sinne von subjektiver Verhältnismäßigkeit
    > verlieren), auf der anderen Seite bestrafst du aber einen Großteil von
    > anderen Fahrern, die im Verhältnis nicht eine solche harte Strafe verdient
    > haben.

    Es geht um Verkehrsregel Verstoesse mit Unfall Folge. Nicht wenn jemand 10cm ueber die Haltelinie faehrt. Aber wenn jemand wie oben mit erhoehter Geschwindigkeit durch die 30er Zone faehrt und eben Kinder ermordet, so sollte das eine Schluessel wegwerf Einsperr Strafe bedeuten. Automatisch. Da spielt weder die schwere Kindheit, das zerruettete Elternhaus oder sonst was eine Rolle.
    Wenn ich ein Stopschild ueberfahre und deshalb in ein anderes Auto fahre, selbst wenn nur Blechschaden entsteht, ist der lebendslange Fuehrerschein Entzug absolut gerechtfertigt.
    Wozu wird so ein trara mit Fahrschulen gemacht? Tausende von Euro bezahlen die Kids um "den Lappen" zu bekommen. Wenn sie das also schon nicht serioes nehmen, werden sie es nie lernen und damit haben sie eine Fahrerlaubnis eben verwirkt. Gibt fuehrerscheinlose e-Fahrraeder.

    Ich lebe nicht in Deutschland sondern halb und halb in den USA und in Spanien. In den USA, jedenfalls in FL wo ich herkomme, ist der Mord mit einem Auto an einem minderjaehrigen Menschen bis zum second degree Mord zu ahnden. Betrunken sogar first degree und damit uU die Todesstrafe (nicht das ich sie befuerworte) da Du ja VOR dem ersten Drink wusstest, das Du mit dem Auto nach Hause faehrst. Nicht wie in Deutschland, wo man besoffen ja nicht wusste, was man tat. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer. Bei schweren Verletzungen kommen natuerlich zusaetzlich zur Gefaengnis Strafe noch possible lebendslange Wiedergutmachungs Zahlungen hinzu, welche sich auf Millionen aufschaukeln koennen.

    Hier in Spanien laeuft es aehnlich. Gewoehnliche Geschwindigkeits Uebertretungen werden von vornherein hoch bestraft, 12km ueber dem Limit kann schon mal 3-12 Monatsgehaelter bedeuten, je nach Wiederholungs Fall, zusaetzlich zu den Punkten, welche hier auf Lebendszeit gelten. Bei 12 Punkten ist Dein Fuehrerschein weg. Fuer immer. Erstaunlicherweise siehst Du auf der Autobahn alle gemuetlich mit 120km/h (erlaubte Hoechstgeschwindigkeit im ganzen Land) fahren. Seltenst mal 125 oder gar 128 (das kostet schon heftig) oft nur 110.
    Nur Franzosen und Deutsche meinen sie koennten rasen. Bis sie das erste Mal angehalten werden und die Urlaubskasse weg ist. Die Polizei akzeptiert hier KK am Strassenrand. Ansonsten darfst Du laufen.

    Wenn ich nach Deutschland komme, meint man man ist in einem Kriegsgebiet. Was da auf den Strassen abgeht, kommt in keinem anderen Land welches ich kenne vor. Jedenfalls im Westen. Indien ist auch so ein Fall (175000 Tote, ueber 4 Mio schwer Verletzte im Jahr) aber dort gibt es eben keine Regeln sondern das Recht des staerkeren. In Deutschland gibt es Regeln, welche nur nicht beachtet werden, da sie nicht enforced werden.

  7. Re: Falscher Ansatz

    Autor: sav 11.09.16 - 14:36

    Das ist ja schön, dass die Strafen in den USA und Spanien hoch sind, hat aber - wie bei vielen anderen Straftaten auch - quasi gar keinen Einfluss auf die Realität - außer das man zusätzlich noch das Leben eines weiteren Menschen ruiniert. In Spanien gibt es mehr als doppelt so viele Unfälle mit Todesfolge, in den USA 1,28 Mal (jedenfalls laut dem ersten Google Treffer, bei Bedarf kannst du gerne selbst recherchieren). Ja, ist echt effektiv so eine höhere Strafe und hält die Leute ab... nicht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.16 14:43 durch sav.

  8. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ButterLife 11.09.16 - 14:42

    In einem so abgefuckten Land wie Spanien will ich nun auch nicht leben. Ich würde eine Regelung bevorzugen die irgendwo zwischen Deutschland und USA liegt.

  9. Re: Falscher Ansatz

    Autor: picaschaf 11.09.16 - 14:45

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > raphaelo00 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich die Strafen in Deutschland sind sehr gering bei einigen
    > Delikten.
    > > Ich halte aber trotzdem deinen Ansatz zur Lösung solcher Vorfälle nicht
    > > zielführend. Der Führerscheinentzug (und dazu noch fürs ganze Leben) bei
    > > Delikten, wie Nichtbeachtung des Stoppschildes ist absolut überzogen.
    > Ich
    > > wette auch du wirst das Stoppschild das eine oder andere mal "nicht
    > > beachten", vielleicht sogar jeden Tag bei der Fahrt zu Arbeit. Denn eine
    > > Nichtbeachtung des Stoppschildes findet schon statt, wenn du an der
    > > Haltelinie nicht völlig abgestoppt hast, sondern bis an den Straßenrand
    > > gefahren bist oder wenn du gleich durchgezogen bist, bei der gut
    > > einsehbaren Kreuzung.
    > >
    > > Eine strikte Auslegung solcher Gesetze ist führt vielleicht dazu, dass
    > > Einzelfälle zu Recht (im Sinne von subjektiver Verhältnismäßigkeit
    > > verlieren), auf der anderen Seite bestrafst du aber einen Großteil von
    > > anderen Fahrern, die im Verhältnis nicht eine solche harte Strafe
    > verdient
    > > haben.
    >
    > Es geht um Verkehrsregel Verstoesse mit Unfall Folge. Nicht wenn jemand
    > 10cm ueber die Haltelinie faehrt. Aber wenn jemand wie oben mit erhoehter
    > Geschwindigkeit durch die 30er Zone faehrt und eben Kinder ermordet, so
    > sollte das eine Schluessel wegwerf Einsperr Strafe bedeuten. Automatisch.
    > Da spielt weder die schwere Kindheit, das zerruettete Elternhaus oder sonst
    > was eine Rolle.
    > Wenn ich ein Stopschild ueberfahre und deshalb in ein anderes Auto fahre,
    > selbst wenn nur Blechschaden entsteht, ist der lebendslange Fuehrerschein
    > Entzug absolut gerechtfertigt.
    > Wozu wird so ein trara mit Fahrschulen gemacht? Tausende von Euro bezahlen
    > die Kids um "den Lappen" zu bekommen. Wenn sie das also schon nicht serioes
    > nehmen, werden sie es nie lernen und damit haben sie eine Fahrerlaubnis
    > eben verwirkt. Gibt fuehrerscheinlose e-Fahrraeder.
    >
    > Ich lebe nicht in Deutschland sondern halb und halb in den USA und in
    > Spanien. In den USA, jedenfalls in FL wo ich herkomme, ist der Mord mit
    > einem Auto an einem minderjaehrigen Menschen bis zum second degree Mord zu
    > ahnden. Betrunken sogar first degree und damit uU die Todesstrafe (nicht
    > das ich sie befuerworte) da Du ja VOR dem ersten Drink wusstest, das Du mit
    > dem Auto nach Hause faehrst. Nicht wie in Deutschland, wo man besoffen ja
    > nicht wusste, was man tat. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer. Bei schweren
    > Verletzungen kommen natuerlich zusaetzlich zur Gefaengnis Strafe noch
    > possible lebendslange Wiedergutmachungs Zahlungen hinzu, welche sich auf
    > Millionen aufschaukeln koennen.
    >
    > Hier in Spanien laeuft es aehnlich. Gewoehnliche Geschwindigkeits
    > Uebertretungen werden von vornherein hoch bestraft, 12km ueber dem Limit
    > kann schon mal 3-12 Monatsgehaelter bedeuten, je nach Wiederholungs Fall,
    > zusaetzlich zu den Punkten, welche hier auf Lebendszeit gelten. Bei 12
    > Punkten ist Dein Fuehrerschein weg. Fuer immer. Erstaunlicherweise siehst
    > Du auf der Autobahn alle gemuetlich mit 120km/h (erlaubte
    > Hoechstgeschwindigkeit im ganzen Land) fahren. Seltenst mal 125 oder gar
    > 128 (das kostet schon heftig) oft nur 110.
    > Nur Franzosen und Deutsche meinen sie koennten rasen. Bis sie das erste Mal
    > angehalten werden und die Urlaubskasse weg ist. Die Polizei akzeptiert hier
    > KK am Strassenrand. Ansonsten darfst Du laufen.
    >
    > Wenn ich nach Deutschland komme, meint man man ist in einem Kriegsgebiet.
    > Was da auf den Strassen abgeht, kommt in keinem anderen Land welches ich
    > kenne vor. Jedenfalls im Westen. Indien ist auch so ein Fall (175000 Tote,
    > ueber 4 Mio schwer Verletzte im Jahr) aber dort gibt es eben keine Regeln
    > sondern das Recht des staerkeren. In Deutschland gibt es Regeln, welche nur
    > nicht beachtet werden, da sie nicht enforced werden.


    Sorry, aber solch einen Bullshit habe ich seltenst gelesen! Mag sein, dass vllt. in Spanien hohe Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen gelten, aber ich habe bisher in kaum einem Land derart verrückte Autofahrer erlebt! Da ist es mancherorts ganz normal zu dritt auf einer Landstraße mit einer Spur pro Richtung zu überholen. Und wenn man da nicht mitspielt und auf dem Bankett fährt wird man noch blöd von der örtlichen Bevölkerung angemault.

  10. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Emulex 11.09.16 - 14:52

    Möchtest du deinen kleingeistigen Hass auf Autofahrer vielleicht einfach für dich behalten?
    Er wirkt in Gänze peinlich und lebensfremd.

  11. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 11.09.16 - 15:03

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja schön, dass die Strafen in den USA und Spanien hoch sind, hat
    > aber - wie bei vielen anderen Straftaten auch - quasi gar keinen Einfluss
    > auf die Realität - außer das man zusätzlich noch das Leben eines weiteren
    > Menschen ruiniert. In Spanien gibt es mehr als doppelt so viele Unfälle mit
    > Todesfolge, in den USA 1,28 Mal (jedenfalls laut dem ersten Google Treffer,
    > bei Bedarf kannst du gerne selbst recherchieren). Ja, ist echt effektiv so
    > eine höhere Strafe und hält die Leute ab... nicht.

    Hat sogar einen gigantischen Einfluss. Man braucht ja nur mal die Statistiken VOR dem neuen Verkehrsrecht zu sehen. Dazu kommt, das Spanien ueberproportional hohe Motorrad Unfaelle zu verzeichnen hat und eben Auslaender. Bei den 3 toetlichen "Unfaellen" welche bei mir im Ort dieses Jahr zu verzeichen waren, waren an allen 3 Auslaender beteiligt und Schuld. Touristen eben, welche meinen, hier haben rote Ampeln nur einen Hinweis Caracter, ist ja Urlaub oder, wir sind doch in Spanien. Bei den 3 Unfaellen kamen 7 Leute ums Leben, alles Spanier, die Unfall Verursacher haben alle ueberlebt.
    Was man auch sehen muss, ist wie die Statistiken erhoben werden. Also wie gezaehlt wird. Nicht jeder Tote in Deutschland kommt in die Verkehrsstatistik, das geht schon aus Prestige bezw Lobby Gruenden nicht. Und natuerlich die Verletzten und Schwerst Verletzten, wo es auch Unterscheidungen gibt, auch was die Kosten angeht. Sowohl mental fuer die Angehoerigen wie auch die Allgemeinheit.

    In den USA kommt es etwas haeufiger zu Unfaellen weil die Aufmerksamkeit extreem sinkt, alles faehrt gleich, wenn ich auf den Freeway einschere, schaue ich kurz rechts oder links, dependent von wo ich rauffahre und wenn niemand neben mir ist, fahre ich rueber. Es kann ja keiner von hinten mit 200 kommen.
    WENN dann aber etwas aussergewoehnliches passiert, ja, dann ist alles zu spaet. Wenns zB schneit (noch nie gesehen, weisser Schaum von oben?) oder regnet (wie Aquaplaning? Was ist das) also Dinge welche ausserst selten vorkommen und bei denen man dann eh nicht das Haus verlaesst, koennen toetlich enden. Hoert sich daemlich an, ist aber so.

  12. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Emulex 11.09.16 - 15:07

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibts auch eine Quelle zu dieser Geschichte?

    Der bekannte von der Mutter von der Jaqueline seinem Freund.

    Selten so nen Schwachsinn gelesen wie das von deinem Vorposter...

  13. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 11.09.16 - 15:18

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Möchtest du deinen kleingeistigen Hass auf Autofahrer vielleicht einfach
    > für dich behalten?
    > Er wirkt in Gänze peinlich und lebensfremd.

    Welcher Hass auf Autofahrer? Bis doch selber Autofahrer? Seit 45 Jahren fahre ich Auto, auf der ganzen Welt, frueher richtig viel, heute kaum noch 50000km im Jahr.
    Ich habe etwas gegen Autofahrer, welche die Regeln missachten. Ihre eigenen Regeln aufstellen und bestaetigt werden, weil niemand etwas dagegen tut. Ich habe etwas gegen Betrunkene am Steuer, wobei ich parteiisch bin, meine erste Frau wurde von einem Betrunkenen ermordet, etwas, was in Deutschland als Kavaliers Delikt behandelt wird (na ja, man ist ja noch im Limit oder nur kurz darueber). Alleine das es ein Limit gibt ist unglaublich. Und die Strafen laecherlich. Wenn ich mit einer geladenen Pistole auf Menschen ziele und schiesse, auch wenn niemand verletzt wird, werde ich, zu recht, eingelocht. Wenn ich mir ne halbe Flasche Wiskey reinschuette und durch die Stadt rase mit meiner Waffe Auto, bekomme ich ein paar Punkte und ne kleine Geldstrafe.
    Und deshalb bin ich, um beim Thema zu bleiben, gegen solche Vorschlaege wie eine Ethik Kommission und wer verantwortlich sein soll wenn ein autonomes Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wird. Erstmal sollte man eben, meiner Meinung nach, die eigendliche Unfall Ursache abschaffen, also ungeeignete Auto Lenker.

  14. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Emulex 11.09.16 - 19:33

    Du wirfst hier Dinge wie Geschwindigkeitsübertretung, an einem Stopschild nicht halten, ... mit Trunkenheit am Steuer gleich - das geht schonmal nicht, wenn man auch nur halbwegs objektiv sein will.

    Und was die Trunkenheit angeht: Es wird sicherlich nicht als "Kavaliersdelikt" behandelt.
    Es ist in jedem Fall fahrlässige Tötung...über die Strafen hierbei kann man tatsächlich streiten, sie sind in meinen Augen zu gering (in der Regel Bewährung).
    Der Führerschein ist aber definitiv weg und ohne MPU kriegt man ihn auch nichtmehr.

    Nur ist deine Forderung, es als "Mord" einzustufen, schlichtweg lebensfremd - welche Kriterien des Tatbestandes erfüllt es denn? Garkeine. Nur den Tod.
    Gerade haben wir ja eine Mordanklage gegen zwei Raser, die sich (wohl nüchtern) ein Rennen geliefert haben.
    Auch das wird weder Mord, noch Totschlag werden, da schlicht keine Tötungsabsicht vorlag.
    Dummheit und Egoismus sind per se nunmal nicht strafbar - diese kann man nur an den Ursachen bekämpfen, nicht aber bei den Folgen.

    Dir geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Rache.

  15. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 11.09.16 - 22:14

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du wirfst hier Dinge wie Geschwindigkeitsübertretung, an einem Stopschild
    > nicht halten, ... mit Trunkenheit am Steuer gleich - das geht schonmal
    > nicht, wenn man auch nur halbwegs objektiv sein will.

    Warum nicht? Wo ist der Unterschied Betrunken in ein anderes Auto oder einen Fussgaenger zu fahren oder ueber ein Stop Schild zu fahren und in ein Auto zu fahren? Es werden in beiden Faellen bewusst Regeln gebrochen, in vollem Bewustsein das das toetliche Folgen haben kann.
    >
    > Und was die Trunkenheit angeht: Es wird sicherlich nicht als
    > "Kavaliersdelikt" behandelt.

    Doch.

    > Es ist in jedem Fall fahrlässige Tötung...über die Strafen hierbei kann man
    > tatsächlich streiten, sie sind in meinen Augen zu gering (in der Regel
    > Bewährung).

    Siehst Du? Du willst jemanden umbringen, machst Du es mit einer Waffe, oder selbst mit einem Baseball Schlaeger, so ist das Mord. Nimmst Du das Auto und maehst die Person nieder, gibts Bewaehrung. Und vieleicht ein paar Monate, in Ausnahme Faellen Jahre, Fuehrerschein Entzug.

    > Der Führerschein ist aber definitiv weg und ohne MPU kriegt man ihn auch
    > nichtmehr.

    Eben, Du bekommst ihn wieder. Wieso? Du hast gerade einen oder mehrer Menschen umgebracht aber Dir wird die Moeglichkeit gegeben, das wieder zu tun. Wie genau erklaert man das den Hinterbliebenden? Verstehen sie, ihre Tochter wurde getoetet, aber als Tatwaffe kam die heilige Kuh der Deutschen, das Auto zum Einsatz, also da kann man nichts machen. Wenn dann der naechste draufgeht, muss der Taeter vieleicht mal gemeinnuetzig dem Park saubermachen

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/raser-prozess-in-koeln-bewaehrungsstrafen-wegen-fahrlaessiger-toetung-a-1087240.html
    >
    > Nur ist deine Forderung, es als "Mord" einzustufen, schlichtweg lebensfremd
    > - welche Kriterien des Tatbestandes erfüllt es denn? Garkeine. Nur den
    > Tod.

    Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehst damit in eine Bar um dich vollaufen zu lassen (das wirkt in Deutschland strafmildernd, da man ja dann zum Zeitpunkt des "Unfalls" nicht zurechnungsfaehig war) wohlwissend das Du danach jemanden umbringen willst. Das ist Mord, geplant und ausgefuehrt.
    Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehrst mit 80km/h in der 30er Zone an der Grundschule vorbei weil man dann am besten abheben kann ueber die Speedbumps, in vollem Bewusstsein das die 30er Zone das aus ganz bestimmten Gruenden nicht zu laesst. Wenn der immer wieder zitierte Ball dann zwischen zwei Autos rauskommt, hast Du das hinterherhuepfende Kind bereits erlegt bevor Du ueberhaupt das Bremspedal erreicht hast. Das ist geplanter, vorbereiteter und ausgefuehrter Mord, allerdings in Deutschland, Dank des spezial Status Auto, ein "Unfall"

    > Gerade haben wir ja eine Mordanklage gegen zwei Raser, die sich (wohl
    > nüchtern) ein Rennen geliefert haben.
    > Auch das wird weder Mord, noch Totschlag werden, da schlicht keine
    > Tötungsabsicht vorlag.

    Was denn sonst? Der Staatsanwalt scheint es jedenfalls so zu sehen, mal sehen was das wird aber das war doch nur ein Rentner der dabei drauf ging, was solls? Ausserdem geht es in dem Fall um Mercedes/Audi gegen einen mieseriegen Jeep.
    Da zeigt sich wer die Nase vorne hat.

    > Dummheit und Egoismus sind per se nunmal nicht strafbar - diese kann man
    > nur an den Ursachen bekämpfen, nicht aber bei den Folgen.

    Aus irgendeinem Grund hat man diesen Leuten aber eine Fahrerlaubnis und 100te PS starke Autos zur Verfuegung gestellt, also koennen sie doch nicht so dumm gewesen sein?
    >
    > Dir geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Rache.

    Nein, fuer Rache haette ich ganz andere Vorstellungen fuer solche Leute, welche aber samt und sonders selbstverstaendlich strafbar waeren. Rede mal mit Betroffenen, den Eltern, Ehefrauen/Maenner der Toten, den Kindern dessen Eltern ermordet wurden und erklaere ihnen, warum die Taeter weiter rumlaufen und weiter morden duerfen. Was ich in der Therapie und spaeter erlebt und erfahren habe, ist erschreckend. Interessiert aber niemanden, die Tat wurde ja mit einem Auto veruebt, damit sind die Opfer nicht der Rede wert.
    Komischerweise aendert sich die Meinung eines jeden, wenn er selbst betroffen ist, sein eigenes Kind, Frau, Mann, Bruder, Schwester tot oder behindert sind weil jemand meinte, die Regeln gelten nicht fuer ihn und 300PS muss man ja auskosten.

  16. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Emulex 11.09.16 - 22:47

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du wirfst hier Dinge wie Geschwindigkeitsübertretung, an einem
    > Stopschild
    > > nicht halten, ... mit Trunkenheit am Steuer gleich - das geht schonmal
    > > nicht, wenn man auch nur halbwegs objektiv sein will.
    >
    > Warum nicht? Wo ist der Unterschied Betrunken in ein anderes Auto oder
    > einen Fussgaenger zu fahren oder ueber ein Stop Schild zu fahren und in ein
    > Auto zu fahren? Es werden in beiden Faellen bewusst Regeln gebrochen, in
    > vollem Bewustsein das das toetliche Folgen haben kann.

    Wenn in den allermeisten Fällen nix passiert, hat man eben nicht das volle Bewusstsein über die Gefahr und entsprechend milde ist die Bewertung der Schuld.
    Es spielt auch keine Rolle ob ich ein Stopschild überfahre oder besoffen bin - töte ich dabei jemanden, ist es in beiden Fällen fahrlässige Tötung.

    Worum es mir ging: Du tust so als wäre jeder der 10km/h schneller fährt als erlaubt oder ein Stopschild an einer einsehbaren Kreuzung nicht mit "21...22...23" abwartet ein Verbrecher oder mit einem betrunkenen Fahrer gleichzusetzen.

    > >
    > > Und was die Trunkenheit angeht: Es wird sicherlich nicht als
    > > "Kavaliersdelikt" behandelt.
    >
    > Doch.

    Kann ich nicht nachvollziehen.

    >
    > > Es ist in jedem Fall fahrlässige Tötung...über die Strafen hierbei kann
    > man
    > > tatsächlich streiten, sie sind in meinen Augen zu gering (in der Regel
    > > Bewährung).
    >
    > Siehst Du? Du willst jemanden umbringen, machst Du es mit einer Waffe, oder
    > selbst mit einem Baseball Schlaeger, so ist das Mord. Nimmst Du das Auto
    > und maehst die Person nieder, gibts Bewaehrung. Und vieleicht ein paar
    > Monate, in Ausnahme Faellen Jahre, Fuehrerschein Entzug.

    Das ist schlicht falsch - besteht ein Verdacht, dass das Überfahren vorsätzlich war, ist es genauso Mord wie mit einer Waffe.
    Du solltest dich juristisch ein wenig bilden.

    >
    > > Der Führerschein ist aber definitiv weg und ohne MPU kriegt man ihn auch
    > > nichtmehr.
    >
    > Eben, Du bekommst ihn wieder. Wieso? Du hast gerade einen oder mehrer
    > Menschen umgebracht aber Dir wird die Moeglichkeit gegeben, das wieder zu
    > tun. Wie genau erklaert man das den Hinterbliebenden? Verstehen sie, ihre
    > Tochter wurde getoetet, aber als Tatwaffe kam die heilige Kuh der
    > Deutschen, das Auto zum Einsatz, also da kann man nichts machen. Wenn dann
    > der naechste draufgeht, muss der Taeter vieleicht mal gemeinnuetzig dem
    > Park saubermachen

    Weil die Strafe verbüßt ist. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    Wenn ich jemanden mit einem Messer ersteche, darf ich nach Verbüßen meiner Haftstrafe trotzdem wieder Steak schneiden und muss nicht vom ganzen Stück abbeissen.

    >
    > www.spiegel.de

    Über dieses Urteil habe ich mich auch aufgeregt.
    Da schwang schon ein gewisser "Bonus" mit, auf den ich nicht näher eingehen möchte.
    Allerdings: Was willst du denen anderes als fahrlässige Tötung aufbrummen ?
    Es gab nunmal juristisch keine Tötungsabsicht.

    >
    > > Nur ist deine Forderung, es als "Mord" einzustufen, schlichtweg
    > lebensfremd
    > > - welche Kriterien des Tatbestandes erfüllt es denn? Garkeine. Nur den
    > > Tod.
    >
    > Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehst damit in eine Bar um dich
    > vollaufen zu lassen (das wirkt in Deutschland strafmildernd, da man ja dann
    > zum Zeitpunkt des "Unfalls" nicht zurechnungsfaehig war) wohlwissend das Du
    > danach jemanden umbringen willst. Das ist Mord, geplant und ausgefuehrt.
    > Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehrst mit 80km/h in der 30er Zone
    > an der Grundschule vorbei weil man dann am besten abheben kann ueber die
    > Speedbumps, in vollem Bewusstsein das die 30er Zone das aus ganz bestimmten
    > Gruenden nicht zu laesst. Wenn der immer wieder zitierte Ball dann zwischen
    > zwei Autos rauskommt, hast Du das hinterherhuepfende Kind bereits erlegt
    > bevor Du ueberhaupt das Bremspedal erreicht hast. Das ist geplanter,
    > vorbereiteter und ausgefuehrter Mord, allerdings in Deutschland, Dank des
    > spezial Status Auto, ein "Unfall"

    Sollte die Justiz in der Lage sein dem Fahrer nachzuweisen (wir sind hier immernoch ein Rechtstaat), dass er mit einer Tötungsabsicht die Straße auf und ab fährt und nur darauf wartet jemanden auf's Korn zu nehmen, dann ist es sicherlich kein Unfall und keine fahrlässige Tötung, sondern Mord oder bestenfalls Totschlag.
    Wie oben bereits erwähnt: bilde dich juristisch ein wenig weiter und höre auf, derartige Konstrukte zu bauen und mit anderen Fällen zu vermischen.

    >
    > > Gerade haben wir ja eine Mordanklage gegen zwei Raser, die sich (wohl
    > > nüchtern) ein Rennen geliefert haben.
    > > Auch das wird weder Mord, noch Totschlag werden, da schlicht keine
    > > Tötungsabsicht vorlag.
    >
    > Was denn sonst? Der Staatsanwalt scheint es jedenfalls so zu sehen, mal
    > sehen was das wird aber das war doch nur ein Rentner der dabei drauf ging,
    > was solls? Ausserdem geht es in dem Fall um Mercedes/Audi gegen einen
    > mieseriegen Jeep.
    > Da zeigt sich wer die Nase vorne hat.

    Der Staatsanwalt will sich profilieren und das auf Kosten der Rechtstaatlichkeit.
    Eine Tötungsabsicht ist den Angeklagten nie und nimmer nachzuweisen und damit fallen Totschlag und Mord schonmal weg.
    Bleiben fahrlässige Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge, wobei auch letzteres einem gewissen Vorsatz bedarf, den es einfach nicht gab.

    >
    > > Dummheit und Egoismus sind per se nunmal nicht strafbar - diese kann man
    > > nur an den Ursachen bekämpfen, nicht aber bei den Folgen.
    >
    > Aus irgendeinem Grund hat man diesen Leuten aber eine Fahrerlaubnis und
    > 100te PS starke Autos zur Verfuegung gestellt, also koennen sie doch nicht
    > so dumm gewesen sein?

    Du weißt genau welche "Dummheit" ich meinte.

    > >
    > > Dir geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Rache.
    >
    > Nein, fuer Rache haette ich ganz andere Vorstellungen fuer solche Leute,
    > welche aber samt und sonders selbstverstaendlich strafbar waeren. Rede mal
    > mit Betroffenen, den Eltern, Ehefrauen/Maenner der Toten, den Kindern
    > dessen Eltern ermordet wurden und erklaere ihnen, warum die Taeter weiter
    > rumlaufen und weiter morden duerfen. Was ich in der Therapie und spaeter
    > erlebt und erfahren habe, ist erschreckend. Interessiert aber niemanden,
    > die Tat wurde ja mit einem Auto veruebt, damit sind die Opfer nicht der
    > Rede wert.
    > Komischerweise aendert sich die Meinung eines jeden, wenn er selbst
    > betroffen ist, sein eigenes Kind, Frau, Mann, Bruder, Schwester tot oder
    > behindert sind weil jemand meinte, die Regeln gelten nicht fuer ihn und
    > 300PS muss man ja auskosten.

    Für Mistgabel-Mentalität bist du im falschen Land.
    Naja noch...mal schaun wie sich das alles in den nächsten 10 Jahren entwickelt.

    Ich kann dich doch völlig verstehen - darum geht es nicht.
    Würde jemand meine Freundin, Schwester, ... überfahren weil er bei einem Rennen mit 150 durch die Stadt jagt, ich würde mich sicher nicht auf die Justiz verlassen.
    Aber ich müsste mich dann auch nicht wundern, wenn ich selbst im Knast lande.
    So funktioniert ein Rechtstaat nunmal und daran kann keine Träne etwas ändern - und das ist gut so.

  17. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Vollstrecker 11.09.16 - 23:30

    Und der muss es wissen. Schließlich sitzt er im Stadtrat - für die AfD.

    :p

  18. Re: Falscher Ansatz

    Autor: ChMu 12.09.16 - 00:55

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn in den allermeisten Fällen nix passiert, hat man eben nicht das volle
    > Bewusstsein über die Gefahr und entsprechend milde ist die Bewertung der
    > Schuld.

    Wie? Nein, ehrlich? Weil nichts passiert bis jetzt, ist es strafmildernd? Ein Richter sagt also, nachdem Du ihm sagst, also ich fahre da immer zu schnell, in den letzten drei Jahren fahre ich da um Mitternacht immer ueber die rote Ampel, da konnte ich doch nicht damit rechnen, das da einer kommt, ok, dann wollen wir das mal nicht so eng sehen, egal, was ist schon ein Toter mehr oder weniger?

    > Es spielt auch keine Rolle ob ich ein Stopschild überfahre oder besoffen
    > bin - töte ich dabei jemanden, ist es in beiden Fällen fahrlässige Tötung.
    >
    > Worum es mir ging: Du tust so als wäre jeder der 10km/h schneller fährt als
    > erlaubt oder ein Stopschild an einer einsehbaren Kreuzung nicht mit
    > "21...22...23" abwartet ein Verbrecher oder mit einem betrunkenen Fahrer
    > gleichzusetzen.

    Nein, ich rede davon wenn es zum Unfall kommt das in einem Toetungsdelikt Verkehrsrecht angewand wird. Paragraph 1 der StVO wird ja gebrochen und das sollte man wissen wenn man einen Fuehrerschein gemacht hat. Fuer die Leute, welche ohne Fuehrerschein Leute umbringen, sollte das Verkehrsrecht von vornherein nicht gelten, da steckt ja generell Absicht dahinter. Alles was man machen muss ist, wie anderswo geschehen wo das Auto eben keine heilige Kuh ist, es als Waffe zu klassifizieren. Was ist denn soooooo schwierig daran, an einen Stopschild anzuhalten oder rote Ampeln zu beachten? Wozu stellt man Geschwindigkeits Begrenzungs Schilder auf wenn sie eh nicht beachtet werden muessen? Und wenn man erwischt wird, ein 50 Euro Knoellchen bekommt? Was denjenigen der gerade 3000 Euro fuer seine Alu Raeder bezahlt hat eher darin bestaetigt? Der gibt den Schein gerne das sich die Polizisten ein paar Dougnuts kaufen koennen.
    >
    > > >
    > > > Und was die Trunkenheit angeht: Es wird sicherlich nicht als
    > > > "Kavaliersdelikt" behandelt.
    > >
    > > Doch.
    >
    > Kann ich nicht nachvollziehen.

    Der Fakt, das Trunkenheit strafmildernd wirkt weil man ja nur eingeschraenkt bezw gar nicht zurechnungsfaehig war. Das man VOLL zurechnungsfaehig war als der erste Drink geordert wurde in VOLLEM Bewustsein das man die Autoschluessel dabei hat wird uebergangen.
    >
    > >
    > > > Es ist in jedem Fall fahrlässige Tötung...über die Strafen hierbei
    > kann
    > > man
    > > > tatsächlich streiten, sie sind in meinen Augen zu gering (in der Regel
    > > > Bewährung).
    > >
    > > Siehst Du? Du willst jemanden umbringen, machst Du es mit einer Waffe,
    > oder
    > > selbst mit einem Baseball Schlaeger, so ist das Mord. Nimmst Du das Auto
    > > und maehst die Person nieder, gibts Bewaehrung. Und vieleicht ein paar
    > > Monate, in Ausnahme Faellen Jahre, Fuehrerschein Entzug.
    >
    > Das ist schlicht falsch - besteht ein Verdacht, dass das Überfahren
    > vorsätzlich war, ist es genauso Mord wie mit einer Waffe.
    > Du solltest dich juristisch ein wenig bilden.

    Verdacht? Ich fahre ueber eine Rote Ampel, ich fahre ueber das Stopschild, ich trinke bevor ich Auto fahre, ich fahre mit ueberhoehter Geschwindigkeit. Alles ist mit Vorsatz. Ich WEISS doch was ich tue? Ich bin mir der moeglichen Folgen voll bewusst. Und ich nehme den Tot von Menschen absolut billigend in Kauf. Weil ICH es so will. Da braucht es doch keinen Verdacht? Das ist doch klar wie Andenwasser? Schlimm genug das Strafen ohne das was passiert praktisch nicht existent sind, selbst WENN etwas passiert ist man nicht in der Lage die Taeter zu bestrafen. Das mag juristisch alles ok sein, ist den Opfern aber irgendwann nicht mehr zu vermitteln. Wenn ich mit der Pistole in einer Menschenmenge rumschiesse, werde ich wie schon gesagt, zu Recht bestraft. Auch wenn nichts passiert ist. Weil es HAETTE ja jemand verletzt oder getoetet werden koennen.
    Warum ist das mit einem 300PS Geschoss anders? Warum hat man damit Narrenfreihand?
    >
    > >
    > > > Der Führerschein ist aber definitiv weg und ohne MPU kriegt man ihn
    > auch
    > > > nichtmehr.
    > >
    > > Eben, Du bekommst ihn wieder. Wieso? Du hast gerade einen oder mehrer
    > > Menschen umgebracht aber Dir wird die Moeglichkeit gegeben, das wieder
    > zu
    > > tun. Wie genau erklaert man das den Hinterbliebenden? Verstehen sie,
    > ihre
    > > Tochter wurde getoetet, aber als Tatwaffe kam die heilige Kuh der
    > > Deutschen, das Auto zum Einsatz, also da kann man nichts machen. Wenn
    > dann
    > > der naechste draufgeht, muss der Taeter vieleicht mal gemeinnuetzig dem
    > > Park saubermachen
    >
    > Weil die Strafe verbüßt ist. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Welche Strafe? Bewaehrung? Fuer ein Menschenleben? Das ist eine Strafe? Siehst Du das als Vater so wenn Du Deine Tochter begraben hast? Wirklich?

    > Wenn ich jemanden mit einem Messer ersteche, darf ich nach Verbüßen meiner
    > Haftstrafe trotzdem wieder Steak schneiden und muss nicht vom ganzen Stück
    > abbeissen.

    Mit einem Messer wirst Du aber als Moerder oder zumindest Verbrecher bestraft. Ich wuesste nicht, das man da auf Bewaehrung nach Hause gehen kann und sich noch am Urteilstag ein neues Set Messer kaufen kann.
    >
    > >
    > > www.spiegel.de
    >
    > Über dieses Urteil habe ich mich auch aufgeregt.

    Das ist kein Einzelfall. Ganz im Gegenteil.

    > Da schwang schon ein gewisser "Bonus" mit, auf den ich nicht näher eingehen
    > möchte.
    > Allerdings: Was willst du denen anderes als fahrlässige Tötung aufbrummen
    > ?
    > Es gab nunmal juristisch keine Tötungsabsicht.

    Dann muss das Gesetz geaendert werden. Es kann nicht angehen, das man nur dadurch davon kommt, das man ein Auto nutzt.
    >
    > >
    > > > Nur ist deine Forderung, es als "Mord" einzustufen, schlichtweg
    > > lebensfremd
    > > > - welche Kriterien des Tatbestandes erfüllt es denn? Garkeine. Nur den
    > > > Tod.
    > >
    > > Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehst damit in eine Bar um dich
    > > vollaufen zu lassen (das wirkt in Deutschland strafmildernd, da man ja
    > dann
    > > zum Zeitpunkt des "Unfalls" nicht zurechnungsfaehig war) wohlwissend das
    > Du
    > > danach jemanden umbringen willst. Das ist Mord, geplant und ausgefuehrt.
    > > Du nimmst bewusst eine Waffe (Auto) und faehrst mit 80km/h in der 30er
    > Zone
    > > an der Grundschule vorbei weil man dann am besten abheben kann ueber die
    > > Speedbumps, in vollem Bewusstsein das die 30er Zone das aus ganz
    > bestimmten
    > > Gruenden nicht zu laesst. Wenn der immer wieder zitierte Ball dann
    > zwischen
    > > zwei Autos rauskommt, hast Du das hinterherhuepfende Kind bereits erlegt
    > > bevor Du ueberhaupt das Bremspedal erreicht hast. Das ist geplanter,
    > > vorbereiteter und ausgefuehrter Mord, allerdings in Deutschland, Dank
    > des
    > > spezial Status Auto, ein "Unfall"
    >
    > Sollte die Justiz in der Lage sein dem Fahrer nachzuweisen (wir sind hier
    > immernoch ein Rechtstaat), dass er mit einer Tötungsabsicht die Straße auf
    > und ab fährt und nur darauf wartet jemanden auf's Korn zu nehmen, dann ist
    > es sicherlich kein Unfall und keine fahrlässige Tötung, sondern Mord oder
    > bestenfalls Totschlag.

    Nein. Das wird gar nicht erst versucht. Man war wie gesagt in einem Auto? Da ist das automatisch erst mal ein "Unfall" Auch bei Wiederholungs Taetern. Wo ja nun wirklich nichts mehr nachgewiesen werden muss.

    > Wie oben bereits erwähnt: bilde dich juristisch ein wenig weiter und höre
    > auf, derartige Konstrukte zu bauen und mit anderen Fällen zu vermischen.

    Ehm, die Urteile sind real, da ist nichts konstruiert. Glaube mir, ich habe mich sehr gut informiert nach meinem Fall. Es gibt Organisationen die das untersuchen und es ist in Deutschland nun einmal so, das, bei involvement mit dem Auto, es KEINE Strafen gibt. Es gibt sogar Faelle in denen den Opfern, bezw den Hinterbliebenen, untersagt wird sich dem Taeter zu naehern oder irgendetwas zu unternehmen, wodurch er sich bedroht fuehlen koennte. Insult to injury. Warum? Die Richter wissen das die Urteile himmelschreiend ungerecht sind, hier werden Menschenleben weder respectiert noch gewuerdigt. Es ist schwierig eine Mutter da zu beruhigen wenn der Taeter mit erhobenem Mittelfinger als freier Mann den Gerichtssaal verlaesst.
    >
    > >
    > > > Gerade haben wir ja eine Mordanklage gegen zwei Raser, die sich (wohl
    > > > nüchtern) ein Rennen geliefert haben.
    > > > Auch das wird weder Mord, noch Totschlag werden, da schlicht keine
    > > > Tötungsabsicht vorlag.

    Genau, besoffen haetten sie nicht gewusst was sie taten, nuechtern wussten sie zwar was sie taten aber es ist kein Vorsatz zu erkennen, war ja im Auto. Was, ausser eine Toetungsabsicht koennte es denn gewesen sein? Wie kann man nir sagen, das das hier nicht vorlag?
    >
    > Für Mistgabel-Mentalität bist du im falschen Land.
    > Naja noch...mal schaun wie sich das alles in den nächsten 10 Jahren
    > entwickelt.

    Ich weiss nicht was Du damit meinst. Aber ich bin nicht fuer einen Lynchmob, falls es das ist. Ich bin nur der Meinung, das man keine Extrawurst bekommt, nur weil man als Tatwerkzeug ein Auto nimmt. Toetungs Delikte werden in Deutschland extreem milde bestraft, im Verhaeltnis zum Rest der Welt, das muss man so akzeptieren, aber wenn man in einem Auto alle Regeln bricht und dann jemanden umbringt, sollte das nicht dazu fuehren, praktisch gar keine Strafe (und Bewaerung IST gar keine Strafe) fuerchten zu muessen. In dem Moment, in dem man wie im oben genannten Fall, ueber zig rote Ampeln faehrt, nit 150 Sachen inder 30er und 50er Zone, MUSS von Vorsatz ausgegangen werden.
    >
    > Ich kann dich doch völlig verstehen - darum geht es nicht.

    Ich glaube eher nicht, ohne Dir nahe treten zu wollen.

    > Würde jemand meine Freundin, Schwester, ... überfahren weil er bei einem
    > Rennen mit 150 durch die Stadt jagt, ich würde mich sicher nicht auf die
    > Justiz verlassen.

    Etwas anderes darfst Du aber nicht, jedenfalls nicht in Deutschland. Und das findest Du doch richtig?

    > Aber ich müsste mich dann auch nicht wundern, wenn ich selbst im Knast
    > lande.

    Eben.

    > So funktioniert ein Rechtstaat nunmal und daran kann keine Träne etwas
    > ändern - und das ist gut so.

    Ehrlich? Der Rechtsstaat hat keinerlei Moeglichkeit den Spezial Status des Autos aufzuheben? Auf einmal wuerden die Taeter tatsaechlich bestraft werden. Statt einer Ordnungswiedrigkeit bei illegalen Autorennen wie jetzt, wuerde man die Leute wegsperren koennen. Wenn s
    Es sich rumsprechen wuerde, das das was man macht Folgen haben kann, duerfte die halbe Miete bezahlt sein.

  19. Re: Falscher Ansatz

    Autor: Emulex 12.09.16 - 08:09

    Ich antworte dir mal gesamtheitlich, weil es letztlich in jedem Absatz auf's gleiche hinausläuft: Die Frage des Schuldbewusstseins und der tatsächlichen Schuld.

    Fangen wir mit dem Alkohol an:
    Ich bin noch nie betrunken oder auch nur angetrunken gefahren und würde auch nie auf die Idee kommen das zu tun - das vorneweg.
    Problem ist: Das Trinken für sich ist nicht strafbar, auch nicht wenn ich mit dem Auto zur Kneipe gefahren bin. Niemand kann mir nachweisen (!), dass ich schon in nüchternem Zustand vor hatte, mit dem Auto zurück zu fahren.
    Ergo kann für die juristische Bewertung des Sachverhalts auch nur der Zeitpunkt gelten, ab dem ich besoffen ins Auto steige und losfahre.
    Da bin ich aber schon betrunken und muss als Betrunkener bewertet werden - mit allen Konsequenzen.
    Das ist auf den ersten Blick eine Sauerei - bin ich absolut bei dir.
    Worum es in einem Rechtstaat aber geht ist, a) die Schuld nachzuweisen und b) keinen Unschuldigen zu verurteilen.
    Und ab da wird es schwierig - denn bei dir fängt die Schuld ja schon beim Trinken an, was juristisch aber in keiner Weise haltbar ist.

    Kommen wir zu Stopschildern und Ampeln.
    Es ist eine StraßenverkehrsORDNUNG und eine Übertretung ist eine ORDNUNGSwidrigkeit - keine Straftat.
    Damit fängt es schonmal an.
    Weiterhin ist der Nachweis zu erbringen, dass jemand mit Vorsatz das Schild oder die Ampel überfahren hat und da beginnt dein Denkfehler: Das reine überfahren ist kein Vorsatz und somit auch die mögliche Konsequenz nicht.
    Niemand wird vor Gericht sagen "klar bin ich da mit Absicht drüber" - die sagen alle "ich hab nicht aufgepasst und es nicht gesehen, tut mir Leid".
    Und nun? Mord?
    Das ist juristisch nicht haltbar und ebensowenig gerecht.

    Ist ein Vorsatz nachweisbar, ist es egal ob es ein Auto, ein Messer oder eine Pistole war - nur ist das beim Auto halt einfach viel viel schwerer zu belegen.
    Wer in die Menge schießt tut das natürlich bewusst, wer in die Menge fährt genauso - es unterscheidet sich nicht. Aber bei der Pistole kann ich nicht sagen "Mir war kurz schwummerig und ich hab die Kontrolle verloren".
    Die Pistole wird aktiv bedient, das in Bewegung befindliche Fahrzeug kann durch reines Unterlassen (Bremsen, Lenken) tödlich werden - diesen Unterschied bitte ich zu verinnerlichen.

    Am Ende reden wir hier über ein Grundproblem der Justiz: Kann ich nichts zweifelsfrei nachweisen, ist es nicht passiert. Obwohl es passiert ist.
    Das mag ungerecht wirken, aber noch ungerechter wäre, wenn man diesen Nachweis nicht erbringen müsste.

  20. Nachtrag

    Autor: Emulex 12.09.16 - 08:31

    Was diejenigen angeht die Rennen fahren, ist natürlich ein Vorsatz beim Überfahren der Ampeln und Schilder gegeben und wird auch vom Gericht meist so gewertet.
    Aber es bleiben Ordnungswidrigkeiten und die Tötungsabsicht ist nicht gegeben, lediglich die Fahrlässigkeit. Dadurch fallen Totschlag und Mord einfach weg.
    Fahrlässige Tötung lässt Spielraum für bis zu 5 Jahre Knast - warum dieser nicht ausgeschöpft wird, musst du die Richter fragen von denen du behauptest sie würden "die zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit" genauso sehen, können aber nix machen. Sie könnten - sie tun es nur nicht.
    Das Problem ist nicht die Gesetzeslage, sondern die extreme Milde der Richter - nicht bezogen auf den herangezogenen Tatbestand, sondern bezogen auf die Strafe für den Tatbestand.

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