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OT: Ethikkommissionen nur für Dinge die es (noch) nicht gibt ...

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  1. OT: Ethikkommissionen nur für Dinge die es (noch) nicht gibt ...

    Autor: Dadie 12.09.16 - 00:11

    Irgendwie schon komisch, für allerlei Dinge die es zum Großteil noch nicht gibt bzw. nicht in absehbarer Zeit (~10-20 Jahren) geben wird werden Ethikkommissionen gebildet. Aber für Dinge die es wirklich gibt (Asylrecht, Flüchtlinge, Überwachung durch Geheimdienste, Speicherung und Weitergabe von Telekommunikationsdaten, Niedriglohnsektor, Atomwaffen, handel von Waffen mit Diktaturen, Geheimverträge, Verkauft von Staatlicher-Infrastruktur, aktuelles Sozialmodell usw.) ; Also für Dinge die es wirklich gibt und wo viel unmoralisches passiert ist und heute noch passiert, für diese Dinge gibt es keine Ethikkommissionen sondern nur "Bauchschmerzen" von der SPD, "Stammtisch-Parolen" von CSU, "Bürokratische Sabotage" von der KlOpo und "heiße Luft" von der CDU.

    Vielleicht lebe ich auch hier (erneut) wieder in einem parallelen Universum und die Menschen haben wirklich mehr Angst vor autonomen Autos (die es noch nicht gibt) als vor der immer größeren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Ungerechtigkeit die es (IMO) gibt.

    Aber gut, als Kind hatte ich auch mehr Angst vor dem Monster im Schrank als vor dem Asbest in den Wänden des Hauses :/

  2. Re: OT: Ethikkommissionen nur für Dinge die es (noch) nicht gibt ...

    Autor: grslbr 12.09.16 - 05:18

    Danke schön, genau richtig.

    Der Doofbrindt und seine Kumpels signalisieren mit solchen 'Vorstößen', wie sehr man doch am Puls der Zeit lebt. Gigabyte Gesellschaft und so. Aber das ist Pressearbeit und Augenwischerei, keine ernsthafte Politik.

    Was wollen die denn besprechen? Wenn man's zu ende denkt, müssten im Wortsinn autonome Fahrzeuge bei unvermeidbaren Unfällen finale Entscheidungen über Menschenleben treffen. Wie denn? Schlicht nach Zahlen, ein Toter ist besser als zwei? Lieber zwei Krüppel als ein Toter? Lieber zwei tote Rentner als ein totes Kleinkind?

    Meine Vorschläge für die nächsten Ethikkommissionen lauten in Anbetracht des offensichtlich nicht erforderlichen Bezuges zur Realität also...
    'Können wir unseren neuen Alien Freunden vertrauen?'
    'Geschwindigkeitsbegrenzung im Hyperraum: notwendig oder Bürokratieexzess?'
    'Zeitreisetourismus als Chance für Deutschland'
    'Arbeitsbedingungen auf Jupitermonden'
    ...

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  3. Re: OT: Ethikkommissionen nur für Dinge die es (noch) nicht gibt ...

    Autor: theonlyone 12.09.16 - 15:05

    Grundsätzlich sollte man verschiedene Themen-Bereiche nicht miteinander vergleichen.

    Den es ist absolut richtig sich um Zukünftige Entwicklungen schon Gedanken zu machen, damit es eben nicht erst gemacht wird wenn es vor der Tür steht ; es muss also schon ein Konsens her, bevor etwas umgesetzt wird (allein als Rechtssicherheit für den Entwickler eine wichtige Sache, den sonst entwickelt man etwas und das wird dann "illegal" und verboten, keine gute Grundlage um viel Geld rein-zustecken).

    ----

    Das die anderen Bereiche zur Flüchtlings-Thematik schlichtweg versagt haben ist dabei ein eigenes Thema und steht an sich außer Frage (den das ist die typische Politik im Stil von Merkel, erst wenn irgendetwas explodiert wird schlagartig "irgendeine" Entscheidung getroffen die völlig am Ziel vorbei schießt, aber man hat zumindest "irgendetwas" getan).

    Wenn aber Politiker anfangen "Katastrophen" Übungen zu machen ufert das auch sehr schnell in riesiger Geldverschwendung aus, nur das man dann winzigste Erkenntnisse bekommt, die auch vorher schon ersichtlich waren (deren Statistiken man sich halt hingemurkst hat, da die Mängel nicht auffallen).

    So oder so, das wird nie richtig gut laufen.

    Dafür ist die Welt zu komplex und die Politik quatscht lieber um die Themen die gerade jetzt in der Presse sind, alles andere ist egal.

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