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Grüne: Privateigentum abschaffen

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  1. Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 11:42

    Das eigentliche Ziel einiger Grüner ist nicht die Städte autofrei zu machen, sondern das Privateigentum nach und nach abzuschaffen um letztendlich eine "Klassenlose" Gesellschaft zu erreichen. Die ganzen Umwelt und Feistaubthemen sind nichts weiter als ein Vorwand um Maßnahmen zu rechtfertigen die weniger/teureres Privateigentum und mehr staatliche Kontrolle erreichen sollen. Ich spreche hier auch nicht von allen Grünen oder allen Grünen-Wählern. Die meisten laufen wie immer einfach unreflektiert hinterher...

  2. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Schrödinger's Katze 14.03.19 - 11:45

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eigentliche Ziel einiger Grüner ist nicht die Städte autofrei zu
    > machen, sondern das Privateigentum nach und nach abzuschaffen um
    > letztendlich eine "Klassenlose" Gesellschaft zu erreichen. Die ganzen
    > Umwelt und Feistaubthemen sind nichts weiter als ein Vorwand um Maßnahmen
    > zu rechtfertigen die weniger/teureres Privateigentum und mehr staatliche
    > Kontrolle erreichen sollen. Ich spreche hier auch nicht von allen Grünen
    > oder allen Grünen-Wählern. Die meisten laufen wie immer einfach
    > unreflektiert hinterher...

    Die Grünen waren schon immer Mitläufer - siehe Artikel 13.

  3. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Pickel 14.03.19 - 11:45

    Von welchen Grünen-Politkern sprichst du denn genau? Ich habe von dieser Einstellung jedenfalls noch nichts bei einem Grünen gehört.

  4. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: trivus12 14.03.19 - 11:47

    Ach komm schon, was ist das denn für ein Gerede. Der der hier unreflektiert irgendeiner Meinung hinterher läuft bist wohl eher du. Die Grünen sind übrigends wirtschaftlich eher konservativ und tragen sehr oft die doch eher "markt-radikalen" Ideen der Union mit.

  5. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Junior-Consultant 14.03.19 - 11:48

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eigentliche Ziel einiger Grüner ist nicht die Städte autofrei zu
    > machen, sondern das Privateigentum nach und nach abzuschaffen um
    > letztendlich eine "Klassenlose" Gesellschaft zu erreichen.

    Sehr richtig. Nie vergessen, dass die Grünen ihre Wurzeln im Kommunismus/Maoismus, als auch in einer praktizierten Normalisierung der Pädophilie haben.

    Alles geschichtlich belegt:
    Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen
    Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen)

    Heute implementieren sie die Denkansätze der Frankfurter Schule, nachdem der Marsch durch die Institutionen fast abgeschlossen ist - die Auflösung der Geschlechter, der Familie, der Rollen usw. Die meisten von denen wissen nicht mal, dass der sog. "Feminismus" ein von den Sowjets gesteuerte Propagandavehikel war, um mehr Frauen in die Produktion zu bekommen. Dass die Marginalisierung der klassischen Familie nur eine Umsetzung von Marx' Forderung ist, dass für Realisierung des kommunistisch-sozialistischen Utopia die Kleinfamilie erst abgeschafft werden muss, fällt da kaum noch ins Gewicht - oder dass unter dem Deckmantel des "Klimaschutzes" ein zunehmend zentral gesteuertes Umbau der Industriegesellschaften stattfinden soll.

    Natürlich alles garniert mit einer Bearbeitung des oft familiär verankerten nationalmasochistischen Schuldkomplexes, welchen man in einem Akt von Narzissmus durch das Zelebrieren des Fremden und den Hass des Eigenen aufzulösen sucht.

    Zitat Habeck: "Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht."



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.19 11:59 durch Junior-Consultant.

  6. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Vollstrecker 14.03.19 - 11:55

    Also ist Umweltschutz ein Thema für weniger Privilegierte und wer es sich leisten kann, darf seine Umwelt weiter belasten?

  7. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Keridalspidialose 14.03.19 - 11:56

    Und die freie Marktwirtschaft ist nur die Fortführung des Feudalismus mit anderen Mitteln. Und jetzt?

    ___________________________________________________________



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.19 11:57 durch Keridalspidialose.

  8. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.19 - 11:59

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das eigentliche Ziel einiger Grüner ist nicht die Städte autofrei zu
    > machen, sondern das Privateigentum nach und nach abzuschaffen um
    > letztendlich eine "Klassenlose" Gesellschaft zu erreichen. Die ganzen
    > Umwelt und Feistaubthemen sind nichts weiter als ein Vorwand um Maßnahmen
    > zu rechtfertigen die weniger/teureres Privateigentum und mehr staatliche
    > Kontrolle erreichen sollen. Ich spreche hier auch nicht von allen Grünen
    > oder allen Grünen-Wählern. Die meisten laufen wie immer einfach
    > unreflektiert hinterher...

    Wieso soll eine autofreie Innenstadt das Recht auf Eigentum einschränken? Sehe den Zusammenhang da nicht. Kannst dir ne ganze Autokollektion zulegen. Nur woher leitest du das recht ab damit auf öffentlichen (und damit im Besitz von uns allen) Straßen zu benutzen und abzustellen?

  9. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: PeterTasse 14.03.19 - 12:06

    Die Grünen mögen Ihre Macken haben. Jedoch ist es im Endeffekt wirklich so, dass sie oft die konservativen Ideen mit tragen und am Ende.
    Klar gibt es ein paar extreme in der Partei. Aber die gibt es überall. Ob sie sich durchsetzen ist die Frage.

    Es ist wieder nur rumheulerei weil jemand die heilige Kuh "Auto" kritisiert. Des deutschen liebstes Spielzeug, Geschlechtsteilverlängerung und Statussymbol.
    Autos sind ineffizient, nehmen unglaublich viel Platz und Ressourcen weg. Dafür, dass sie im Schnitt 23h am Tag in der Gegend rumstehen, viel wertvollen Platz verbrauchen und man ihnen nicht zu nahe kommen darf da ja ein Kratzer oder Dreck an den Lack kommen könnte.
    Dazu sind Autos laut, Umweltschädlich und verantwortlich für eine Menge toter Menschen, jeden Tag. Obwohl, es sind die Fahrer die schuld sind. Waffen könne ja auch nichts dafür, wenn sie jemanden erschießen ;)
    Den einzigen Vorteil den sie haben ist, dass sie uns schnell von A nach B bringen können. Und das eben individuell. Und das könnte man anders deutlich effizienter schaffen. Zum Beispiel genau die Abschaffung privater Autos und allgemeiner Mietdienste. Das Dingen kommt dann bei Bedarf vorbei und fährt danach weiter zum Folgeauftrag. Eine Menge Platzverbrauch würde uns erspart bleiben. Oder noch besser, das zusätzliche fördern alternativer Fortbewegungsmethoden wie Fahrrädern und Öffentlichen. Da kann jeder dann wählen was er will und gerade braucht.

    In den Innenstädten, in unserer Infrastruktur im allgemeinen, herrscht ein Verkehrskoller. Und Autos sind der Verursacher genau dieses Problems. Ein Großteil des Platzes wird durch Parkraum eingenommen. Und dabei haben wir schon ein Platzproblem in unseren Städten. Dazu die Gefahr, die Luftverschmutzung, der Ressourcenverbrauch. Es spricht einfach so unglaublich viel gegen die privaten Autos. Und gegen die Autos in der Innenstadt. Eine Innenstadt ist nicht attraktiv, solange sie von Straßen und Autos durchzogen wird. Sie ist dann nur laut, dreckig und unangenehm. Und es gibt mittlerweile genug Beispielstädte, die Autos aus der Innenstadt verbannt haben, und sehr glücklich damit sind. Die Leute gehen gerne wieder einkaufen und fühlen sich wohl in der Stadt.
    Karre draußen stehen lassen und für die Innenstadt gibt es alternativen. Überall wo es durchgeführt wird hat es nur positive Aspekte. Aber es gibt wirklich noch Leute die meinen man muss mit dem Auto jeden Weg von Tür zu Tür fahren. Ist ja auch schön bequem. Aber wenn es jeder macht reicht der Platz sowie die mögliche Infrastruktur einfach nicht aus. In den 60ern ging das vllt noch. Aber heute ist definitiv das Limit erreicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.19 12:08 durch PeterTasse.

  10. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Micha_T 14.03.19 - 12:08

    What?! Das geld was man spart wenn man kein auto hat gibt man eben anderweitig für privat eigentum aus. Das ist doch nicht einfach weg. 0o erklär mir das mal richtig.


    Ich kenn fast niemanden der ein auto hat. Meine eltern und schwestern, weil sie eben zu viele bälger hintereinander hatten. (Ein einzeönes kind und öffis ist nichts was man nicht bewältigen könnte)
    Und ein kumpel der immer im stau steht und mich dann anruft. ;D

    Klar grad heute beim bus streik der bvg wär ein auto schon toll aber... es gibt doch welche. Car sharing. Aber wieso sollte ich jeden tag über den stadtring fahren und die straße verstopfen wenn ich mit den öffis 20min schneller bin?

    Wenn ich im sommer mal ins umland will an einen see wird eben gemietet.
    Du bezahlst dein tolles auto in jeder sekunde egal ob du fährst oder nicht...

    Klar wenn man irgendwo aufn dorf lebt ist das anders und von mir aus soll man den dreckigen diesel ruhig fahren wenns billiger ist etc.

    Aber deutschland teilt sich eben auf in 50% ballungsraum und 50% ländlich. Man darf die anderen nicht einfach ignorieren.

    Ganz davon abgesehn... für alle die nicht aus berlin kommen und immer wetter. 51% der berliner einwohner wurden nicht in berlin geboren. Studentisches volk trifft hier entscheidungen die eben aus jenen ländlichen gebieten kommen.....

  11. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:21

    trivus12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Die Grünen sind
    > übrigends wirtschaftlich eher konservativ und tragen sehr oft die doch eher
    > "markt-radikalen" Ideen der Union mit.

    Jaja die "Marktradikalen" Ideen der Union :D EEG hust...
    Was du hier als Marktradikal bezeichnest bezeichnet man als Korporatismus (Großunternehmen und Staat arbeiten zusammen) und hat mit freien Märkten (Staat hält sich KOMPLETT raus) nichts zu tun. Die Union will, wie die Grünen auch, einen starken Staat (vielleicht nicht ganz so extrem).

  12. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mifritscher 14.03.19 - 12:22

    > 51% der Berliner Einwohner wurden nicht in Berlin geboren.

    Genau das ist das Hauptproblem. Die Verkehrsverstopfung durch Individualverkehr ist da nur ein kleines Symptom unter vielen. Fängt schon bei den Gütern an (irgendwie müssen die Leute ja versorgt werden, wenn man LKWs ebenfalls verbietet wirds "lustig", weil das kann der ÖVPN noch viel weniger als Personen zu transportieren), aber auch so sagen wie Ausbreitung von Erkrankungen, schlechter Luft (da macht der Verkehr nur einen kleinen Teil aus), Lautstärke, Helligkeit bei Nacht, für Kinder immer weniger Platz zum Spielen, Untergehen in den Massen (und damit immer weniger persönliche soziale Interaktion) etc. pp.

  13. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:24

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ist Umweltschutz ein Thema für weniger Privilegierte und wer es sich
    > leisten kann, darf seine Umwelt weiter belasten?

    Ganz im Gegenteil. Erst wenn die Leute wohlhabend sind haben sie überhaupt ein Interesse daran die Umwelt zu schützen. Wer ums überleben kämpft dem ist die "Umwelt" vollkommen egal was man in ärmeren Ländern gut sehen kann. Umweltschutz ist ein Luxusproblem und wenn man will dass es sowas wie Umweltschutz gibt sollte man sehr daran interessiert sein den Wohlstand eines Landes zu erhalten/auszubauen und ihn nicht durch Planwirtschaft zu zerstören.

  14. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:28

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die freie Marktwirtschaft ist nur die Fortführung des Feudalismus mit
    > anderen Mitteln. Und jetzt?

    In wiefern ist es eine freie Marktwirtschaft wenn Fürsten oder Könige Steuern/Zölle erheben, alleine Gesetze erlassen und Leute zur Arbeit zwingen können? Freie Marktwirtschaft bedeutet, dass die Leute FREIWILLIG miteinander interagieren und handeln können ohne Zwang oder Einmischung dritter.

  15. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:38

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll eine autofreie Innenstadt das Recht auf Eigentum einschränken?
    > Sehe den Zusammenhang da nicht. Kannst dir ne ganze Autokollektion zulegen.

    Stell dir vor du "besitzt" ein Haus aber darfst darin nicht wohnen. Das ist ungefähr genauso wie ein Auto mit dem du nicht fahren darfst. Klar du kannst es besitzen aber die Nutzungsrechte wurden dir entzogen womit der Besitz praktisch entwertet wurde. Privatbesitz soll so immer unattraktiver werden um Carsharing etc mit Gewalt durchzudrücken.

    > Nur woher leitest du das recht ab damit auf öffentlichen (und damit im
    > Besitz von uns allen) Straßen zu benutzen und abzustellen?

    Ja woher leitest du dir das Recht ab überhaupt auf diesen Öffentlichen Straßen zu laufen? Wenn der Staat dir nurnoch erlaubt auf allen Vieren über den Bürgersteig zu kriechen ist das doch ok oder nicht? Der Staat besitzt ja im Prinzip alles da er letztendlich der Stärkere ist. Von daher hast du nach deiner Auslegung auf garnichts ein "Recht".
    Aber gut wenn ich die Straßen ("Besitz" von uns allen) nicht mehr nutzen darf sehe ich auch nicht mehr ein warum ich Steuern dafür bezahlen sollte. Damit könnte ich leben

  16. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:51

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Grünen mögen Ihre Macken haben. Jedoch ist es im Endeffekt wirklich so,
    > dass sie oft die konservativen Ideen mit tragen

    "konservative Ideen"

    > Es ist wieder nur rumheulerei weil jemand die heilige Kuh "Auto"
    > kritisiert.

    Die heiligen Kühe heißen "Privateigentum" und Freiheit. Dazu zählen natürlich auch Autos, Häuser und alles andere was man besitzen kann. Guck dir an was mit gesellschaften passiert die diese heiligen Kühe schlachten. Wurde ja jetzt schon oft genug ausprobiert...

    https://www.youtube.com/watch?v=zZz2HF5KtrY

    > Autos sind ineffizient, nehmen unglaublich viel Platz und Ressourcen weg.

    Nunja mir spart mein Auto täglich knapp eine Stunde Zeit gegenüber dern Öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber ich neheme an das ist dir egal weil du weißt was "effizient" ist. Warum steuerst du nicht direkt die ganze Wirtschaft wenn du so clever bist?

    > Dazu sind Autos laut, Umweltschädlich und verantwortlich für eine Menge
    > toter Menschen, jeden Tag.

    Lass das mal die Sorge der Menschen sein die damit fahren. Das du existerst ist auch "Umweltschädlich". Außerdem passt mir deine Meinung nicht. Wieso verbieten wir dich nicht einfach?

    > Aber wenn es jeder macht reicht der
    > Platz sowie die mögliche Infrastruktur einfach nicht aus. In den 60ern ging
    > das vllt noch. Aber heute ist definitiv das Limit erreicht.

    Danke für deine Sorge aber ich fahre fast täglich mit dem auto und noch geht es Platzmäßig ganz gut

  17. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 12:54

    Micha_T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > What?! Das geld was man spart wenn man kein auto hat gibt man eben
    > anderweitig für privat eigentum aus. Das ist doch nicht einfach weg. 0o
    > erklär mir das mal richtig.

    Ok stell dir vor du hast Geld aber darfst dir nurnoch Nahrung damit kaufen. Würdest du sagen dass das dein Recht auf Privateigentum einschränkt? Du kannst dir ja einfach mehr Brot kaufen

    > Ich kenn fast niemanden der ein auto hat. Meine eltern und schwestern, weil
    > sie eben zu viele bälger hintereinander hatten. (Ein einzeönes kind und
    > öffis ist nichts was man nicht bewältigen könnte)
    > Und ein kumpel der immer im stau steht und mich dann anruft. ;D
    >
    > Klar grad heute beim bus streik der bvg wär ein auto schon toll aber... es
    > gibt doch welche. Car sharing. Aber wieso sollte ich jeden tag über den
    > stadtring fahren und die straße verstopfen wenn ich mit den öffis 20min
    > schneller bin?

    Ist doch ok. Überlass es doch einfach den Leuten was sie nutzen wollen. Mich würden die Öffis täglich eine Stunde mehr Kosten.

  18. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: Blade 14.03.19 - 13:23

    Geistesgegenwart schrieb:
    > Wieso soll eine autofreie Innenstadt das Recht auf Eigentum einschränken?
    > Sehe den Zusammenhang da nicht. Kannst dir ne ganze Autokollektion zulegen.

    Selbstverständlich ist es eine Einschränkung! Was bringt Dir eine ganze Autokollektion, wenn Du damit nichtmehr wie bisher zur Arbeit pendeln kannst oder deine Familie mit dem Auto besuchen? Mit diesen sinnlosen Verboten entwertest Du mein Eigentum, da ich es nicht mehr wie bisher gewohnt verwenden kann.

    Geistesgegenwart schrieb:
    > Nur woher leitest du das recht ab damit auf öffentlichen (und damit im
    > Besitz von uns allen) Straßen zu benutzen und abzustellen?

    Was glaubst Du wer zum Großteil die Straßen bezahlt? Der Fußgänger? Der Radfahrer? Der von der allgemeinheit subventionierte Öffi Fahrer? Oder doch der verhasste Autofahrer?
    Kleiner Tipp: Die Autofahrer zahlen jede Menge KFZ Steuern, die neben dem Ausbau und der Erhaltung des Straßennetzes noch für viele andere Dinge zweckentfremdet wird. Auch wird beim Kauf der Fahrzeuge, dem Kauf von Ersatzteilen, Reperaturen und Service jede Menge MwSt. gezahlt... Von den Einnahmen durch Knöllchen (teils fest im Budget einer Kommune verplant) ganz zu schweigen. Ich würde mal behaupt der Staat - und damit die Allgemeintheit - profitieren stark von den Autofahrern. Nicht umgekehrt!!
    Wir zahlen die Party von der Ihr uns ausschließen wollt.

  19. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: trivus12 14.03.19 - 13:30

    "Zusammenarbeiten" ist ein schönes Wort für bestechen, erpressen, manipulieren und lobbyieren. Der komplett freie Markt ist eine Illusion und kann nicht funktionieren, genauso wenig wie der knallharte Kommunismus.

    Der Markt schert sich einen dreck um Umwelt, Klima, Arbeitnehmerrechte, Arbeitssicherheit und noch vieles mehr. Er schert sich immer nur dann, wenn es irgendwie auswirkungen auf den Profit hat. Übrigends wird das ganze System in Zukunft noch viel weniger funktionieren. Durch weitere Automatisierungswellen wird menschliche Arbeit immer mehr entwertet und auch immer weniger davon gebraucht. Und ja, das ist eigentlich eine tolle Sache!

    Schaust du etwa zu viele PragerU videos auf Youtube?

  20. Re: Grüne: Privateigentum abschaffen

    Autor: mvg 14.03.19 - 14:01

    trivus12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Zusammenarbeiten" ist ein schönes Wort für bestechen, erpressen,
    > manipulieren und lobbyieren. Der komplett freie Markt ist eine Illusion
    > und kann nicht funktionieren, genauso wenig wie der knallharte Kommunismus.

    bestechen: Firmen die sich bestechen lassen werden auf kurz oder lang unter gehen weil sie schlecht handeln und so durch andere Firmen die das nicht tun ersetzt werden. Wenn es um den Staat geht funktioniert das natürlich nicht aber der Staat hat im freien Markt auch keine Macht und daher lohnt sich bestechung von Politikern in diesem Modell nicht.

    Erpressen: Ohne Exikutive bringt Erpressung relativ wenig und der Erpresste hat in einem freien Markt ja genug alternativen wo er nicht erpresst wird. Wenn es keine Alternative gibt kann er selbst eine Alternative aufbauen

    Manipulieren/lobbyieren: Wie gesagt. Dass es eine Institution gibt in der sich Lobbyieren lohnt ist das Problem. Nicht das Lobbyieren selbst. Ohne staatlichen Einfluss auf die Wirtschaft bringt Lobbyieren nichts

    Manipulieren in Form von Werung ist vollkommen ok.

    > Der Markt schert sich einen dreck um Umwelt, Klima, Arbeitnehmerrechte,
    > Arbeitssicherheit und noch vieles mehr.

    "Der Markt" sind die Verbraucher selbst. Sie entscheiden was wo gekauft wird. Die Verbraucher können selbst jeden Tag beim einkaufen entscheiden wie wichtig ihnen diese Dinge sind. Demokratischer wird es nicht. Und ja wenn die meisten diese Themen nicht interessieren ist das vollkommen ok.

    > Er schert sich immer nur dann, wenn
    > es irgendwie auswirkungen auf den Profit hat.

    Gut so! Profit heißt dass die Leute es kaufen und so unterstützen. Kein profit heißt dass keiner bereit ist dafür zu zahlen was nicht gerade für das Produkt/Dienstleistung spricht. Wenn wir gezwungen werden müssen die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen spricht das nicht gerade für das Produkt...

    > Übrigends wird das ganze
    > System in Zukunft noch viel weniger funktionieren. Durch weitere
    > Automatisierungswellen wird menschliche Arbeit immer mehr entwertet und
    > auch immer weniger davon gebraucht. Und ja, das ist eigentlich eine tolle
    > Sache!

    Das glaube ich wenn ich es sehe. Davor lebe ich lieber in der Realität und löse Probleme die wirklich gerade existieren anstatt in die Kristallkugel zu sehen.

    > Schaust du etwa zu viele PragerU videos auf Youtube?

    Es ist dir villeicht noch nicht aufgefallen aber es gibt einen Unterschied zwischen Rechten und Libertären. Stell dir das wie ein Dreieck vor in dessen Ecken Hitler, Stalin und Anarchie stehen. Die Anarchie Achse wird gerne weggelassen um Leute in eine Ecke zu stellen

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