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Aufs KFZ kommt es nicht an

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  1. Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DeadPi 12.09.19 - 16:23

    Ob ich nun mit meinem Fiat Panda, mit einem 50ccm Roller oder mit dem MAN-LKW durch den Weihnachtsmarkt fahre macht überhaupt keinen Unterschied. Schon gar nicht sollte man diesen Unfall als Vorwand für sowas nehmen. Überhaupt kein Respekt vor den Angehörigen.
    Trotzdem sind SUVs nur das, was rauskommt, wenn man Sportwagen und Geländewagen kreuzt. Nur mit Chromosom zu viel.

  2. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: McWiesel 12.09.19 - 17:12

    DeadPi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob ich nun mit meinem Fiat Panda, mit einem 50ccm Roller oder mit dem
    > MAN-LKW durch den Weihnachtsmarkt fahre macht überhaupt keinen Unterschied.

    Was ist denn das bitte für ein Blödsinn? Mit dem 50ccm Roller bleibst schon am Bordstein hängen, der Fiat Panda an nem Aufstellstein und der MAN-LKW nun mal an so ziemlich überhaupt nichts (auch keine Beton-Poller), da bis zu 40t bewegte Masse durch nichts so schnell zum Stehen gebracht werden können.
    Ich kenne die lokale Situation am Unfallort nicht, aber vielleicht wäre ein normales Auto irgendwo anders hängen geblieben oder abgeprallt, statt wie der Stadtpanzer voll reinzurollen.

    > Schon gar nicht sollte man diesen Unfall als Vorwand für sowas nehmen.

    Doch, leider muss in diesem Land immer erst was Schlimmes passieren, bevor nachgedacht und vielleicht gehandelt wird.

    > Trotzdem sind SUVs nur das, was rauskommt, wenn man Sportwagen und
    > Geländewagen kreuzt. Nur mit Chromosom zu viel.

    Eben und das ist das Problem. Der billige Whataboutism mit LKW's, Omnibusse und Transporter in diesem Artikel vergisst nun mal, dass sich das Gewicht eines LKW's nicht vermindern lässt, der muss eben Waren oder viele Menschen transportieren. Da muss man nunmal mit dem Gefahrenpotential leben, genauso wie man mit dem Geahrenpotential eines Gabelstaplers leben muss, da gibt's eben keine sinnvolle Alternative.
    Aber wie viele SUVs müssen in den Städten rumfahren? Wieviele SUV-Fahrer haben tatsächlich ein Pferdeanhänger oder bewirtschaften ein Waldstück, und wie viele würden sich am liebsten noch nen MG auf ihren Panzerwagen bauen um ihr Ego zu stärken und schwächere Verkehrsteilnehmer mit purer "Macht" zu bedrohen und einzuschüchtern?
    Niemals würde ich mir als verantwortungsvoller Mensch so eine Karre kaufen .. wie schnell verschwinden Kinder hinter der hohen Kofferraumkante und werden dann dank der absolut sinnlosen "Hochbeinigkeit" direkt unters Auto gedrückt, statt wie bei einem möglichst tief liegenden Auto mehr oder weniger verletzungsfrei zur Seite geschoben?

    Das Gewicht und die Anordnung der Räder birgt nun mal ein erhöhtes Unfallrisiko. Schlimm genug, wenn man das bei einigen Nutzfahrzeugen nicht verhindern kann. Wenn man hingegen die ganzen unnötigen Proll-Fahrzeuge dieser Art aus dem Verkehr ziehen würde, hätte man das Gesamtrisiko eines Unfalls schon enorm gesenkt, da dann vielleicht nur jede 20. Auto ein erhöhtes Gefahrenpotential aufweist und nicht jedes zweite.
    Die Kisten passen einfach nicht mehr in ein Stadtkonzept, wo mittlerweile mehr Fußgänger und Radfahrer als Autos unterwegs sein sollen. Und solang solche Beinahe-Kriegsfahrzeuge rumfahren dürfen, weigere ich mich konsequent auch nur an komplett schutzlose Verkehrsmittel wie ein Fahrrad im Stadtverkehr zu denken, sondern versuche die Stadt wann immer möglich zu meiden.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.19 17:16 durch McWiesel.

  3. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: Dwalinn 12.09.19 - 17:38

    Klar mehr gewicht ist eine Gefahr, nur ist ein SUV nicht automatisch schwer. Die meisten SUVs die mir spontan einfallen sind deutlich kürzer als viele Limousinen oder Kombis und wiegen daher nicht mehr. Das Kinder hinter der Kofferraumkante verschwinden ist kein alleiniges Problem von SUVs und lässt sich mit Sensoren umgehen... das eine limousine oder Kleinwagen ein Kind nur zur Seite schiebt höre ich jetzt auf alle Fälle zum ersten mal.

  4. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: McWiesel 12.09.19 - 18:32

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar mehr gewicht ist eine Gefahr, nur ist ein SUV nicht automatisch
    > schwer.

    Es kommt halt drauf an wo man da die Grenze zieht. Ein Tiguan tut sicher niemandem weh. Aber ein Cayenne oder GLK hat nichts im städtischem Straßenverkehr verloren. Oder wo liegen dort Baumstämme und Steine rum, die man mit möglichst hohem Federweg und hochgelegtem Chassis überqueren muss? Viel mehr ist es in der Stadt wichtig, Hindernisse NICHT zu überrollen, da das meist jemandem gehörig weh tut.

    >Die meisten SUVs die mir spontan einfallen sind deutlich kürzer als
    > viele Limousinen oder Kombis und wiegen daher nicht mehr.

    Allein schon die riesen Räder wiegen leicht das doppelte wie die eines normalen Fahrzeugs. Und die stabile Bauweise setzt sich fort, der 4,8L 500PS-8Zylinder, der die Schrankwand auf Tempo 240 beschleunigt (was bei einem aerodynamisch sinnvollen Auto ein 2l-4Zylinder auch packen würde), muss ja ins Chassis passen.

    > Das Kinder hinter
    > der Kofferraumkante verschwinden ist kein alleiniges Problem von SUVs und
    > lässt sich mit Sensoren umgehen...

    Bis die losgehen, ist es meistens schon passiert, meistens wird ja auch wie blöd aufs Gas gelatscht. Warum trotz allem Gepiepe nur bei sehr wenigen Modellen keine Notbremsung eingeleitet wird, verstehe ich auch nicht.

    > das eine limousine oder Kleinwagen ein
    > Kind nur zur Seite schiebt höre ich jetzt auf alle Fälle zum ersten mal.

    Bei einer Limousine kann sich das Kind vielleicht noch sogar vom Auto wegdrücken, ja vielleicht fällt es auch unsanft nach hinten, schlimm ist das alles. Aber das Risiko, dass es UNTERS Auto kommt, ist nunmal deutlich geringer als bei einem SUV, wo im Allgemein der Abstand der Frontschürze und Kotflügel zur Straße viel größer ist. Ähnlich verhält es sich mit Radfahrern, auch da beginnen die Räder viel schneller das Fahrrad zu überrollen.
    Aus dem selben Grund haben ja LKWs auch ein Unterfahrschutz, damit kein anderes Auto, Radfahrer oder Fußgänger zu schnell unters Rad kommt.

  5. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: goto10 12.09.19 - 19:14

    (irgendwie zu früh auf Return gekommen, sorry)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.19 19:20 durch goto10.

  6. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DAASSI 12.09.19 - 19:15

    was denkst du, wie dich der ach so tolle Tesla Model S mit über 2 Tonnen wegballert?

  7. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: goto10 12.09.19 - 19:19

    > Es kommt halt drauf an wo man da die Grenze zieht. Ein Tiguan tut sicher
    > niemandem weh. Aber ein Cayenne oder GLK hat nichts im städtischem
    > Straßenverkehr verloren.

    Wie viele Unfälle mit SUV gab es denn in den Innenstädten im Vergleich zu den anderen Fahrzeugtypen? Danke.

    Hier noch eine kleine Statistik vom Robert Koch Institut in Zusammenarbeit mit Bundesanstalt für Arbeitsschutz:

    Tödliche Unfälle:
    Arbeit 480 (1,95%)
    Verkehr 3633 (14,78%)
    Schule 21 (0,09%)
    Haushalt 9816 (39,93%)
    Freizeit 10628 (43,24%)

    Zahlen von 2015.

    Daraus kann jeder selbst sich seine Meinung bilden, inwiefern die Diskussion ideologisch überlagert ist oder nicht. ;-)

  8. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: McWiesel 12.09.19 - 19:55

    a) Jeder Unfall ist einer zu viel. Und wenn, ist ein aufgeschürftes Bein immer noch besser als ein Überfahrendes
    b) Eine echte Statistik vom Unfallrisiko SUV wird wohl kaum geführt. Wer will das schon sicher belegen, dass ein Unfall mit einem anderen Auto anders ausgegangen wäre. Das ist reine Risikobewertung, Am Ende kann beides schlimm oder noch glimpflich ausgehen.

    Nur ist das Risiko nunmal unbestritten höher, da ein "wegschieben" oder "aufnehmen" des Unfallgegners in jedem Fall besser ist als ihn zu überfahren. Und das erreicht man u.a. durch ein flaches und möglichst verkleidetes Fahrzeugdesign ohne offene Teile und Hohlräume, was nun mal im krassen Gegensatz zur in der Stadt komplett unnötigen Geländegängigkeit steht. Beim Jeep Wrangler sieht man teilweise ja schon Vorderachse freistehend ohne jede Verkleidung, da muss sich der Fußgänger keine Gedanken mehr um ein guten Arzt machen...

  9. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: gakusei 12.09.19 - 19:58

    DAASSI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was denkst du, wie dich der ach so tolle Tesla Model S mit über 2 Tonnen
    > wegballert?

    Exakt.

    Übrigens wiegt das Tesla Model 3 (was ja wohl niemand als SUV bezeichnen würde) ziemlich genauso viel wie der Porsche Macan, der besagte Diskussion ausgelöst hat. Oder ein BMW 5er, Audi A4...

    Diese Diskussion geht in die völlig falsche Richtung: Jedes Auto kann einen Menschen töten, wenn es einen an- oder überfährt. Die Formel für kinetische Energie (https://de.wikipedia.org/wiki/Kinetische_Energie ) zeigt klar, dass die Geschwindigkeit maßgeblich ist für einen etwaigen Aufprall, und nicht die Masse.

  10. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: E-Narr 12.09.19 - 21:47

    gakusei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAASSI schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was denkst du, wie dich der ach so tolle Tesla Model S mit über 2 Tonnen
    > > wegballert?
    >
    > Exakt.
    >
    > Übrigens wiegt das Tesla Model 3 (was ja wohl niemand als SUV bezeichnen
    > würde) ziemlich genauso viel wie der Porsche Macan, der besagte Diskussion
    > ausgelöst hat. Oder ein BMW 5er, Audi A4...
    >
    > Diese Diskussion geht in die völlig falsche Richtung: Jedes Auto kann einen
    > Menschen töten, wenn es einen an- oder überfährt. Die Formel für kinetische
    > Energie (de.wikipedia.org ) zeigt klar, dass die Geschwindigkeit maßgeblich
    > ist für einen etwaigen Aufprall, und nicht die Masse.

    Das ist so nicht richtig. Es zählt sowohl die Masse, als auch die Viskosität bzw. Elastizität des Elements. Luft ist vergleichsweise ungefährlich, auch bei hoher Geschwindigkeit, aber selbst Wasser mit hoher Masse kann man als Mensch noch relativ gut ab (siehe Wasserwerfer). Auch wenn bei 50 km/h und mehr jedes Auto zum Tod des Fussgängers führen dürfte (sehr glückliche Konstellationen/"Wunder" mal aussen vor), so ist das bei 20 km/h bei einem leichten Auto mit gutem Fußgängerschutz vielleicht nicht zwangsläufig der Fall, im Gegensatz zum schweren SUV.

    Die Frage sollte also lauten: wie viele km/h mehr sind bei einem leichten Auto "drin", bevor es potentiell tödlich wird (ja, man kann auch mal wahnsinnig Glück haben, so wie man auch durch einen einfachen Sturz sterben kann!) bzw. welche Überlebenschancen hat der Fussgänger?

  11. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: goto10 13.09.19 - 01:07

    > a) Jeder Unfall ist einer zu viel. Und wenn, ist ein aufgeschürftes Bein
    > immer noch besser als ein Überfahrendes

    Dann verbieten wir mal Fenster putzen. Und Bergsteigen. ... Das sind alles Tätigkeiten mit signifikant höherem Risiko.

    Noch weitere "Totschlag"-Argumente?

    Es geht schlicht um das Abwägen von Risiko zu Nutzen. Und da kann man einfach zu verschiedenen Ergebnissen kommen und trotzdem hat jeder für sich Recht.

    Und keine Angst, ich fahre weder einen SUV noch will ich mir einen zulegen. Ich sehe aber auch keinen Sinn darin anderen es zu verbieten. IMHO ist das Risiko akzeptabel.

  12. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: quineloe 14.09.19 - 16:17

    DeadPi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon gar nicht sollte man diesen Unfall als Vorwand für sowas nehmen.
    > Überhaupt kein Respekt vor den Angehörigen.

    DU hast keinen Respekt vor den Angehörigen, denn die Sicherheitsrisiken für ungeschützte Verkehrsteilnehmer durch SUV sind seit Jahren bekannt und werden schon lange genug thematisiert, dich interessiert das nur nicht und du willst es nicht hören, und jetzt bist DU es, der diese vier Toten für seine Interessen (nämlich lasst mir meinen Panzer) instrumentalisieren will, indem sie als Grund für ein Denk- und Redeverbot herhalten müssen!

    Verifizierter Top 500 Poster!

  13. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DeepSpaceJourney 14.09.19 - 16:22

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeadPi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schon gar nicht sollte man diesen Unfall als Vorwand für sowas nehmen.
    > > Überhaupt kein Respekt vor den Angehörigen.
    >
    > DU hast keinen Respekt vor den Angehörigen, denn die Sicherheitsrisiken für
    > ungeschützte Verkehrsteilnehmer durch SUV sind seit Jahren bekannt und
    > werden schon lange genug thematisiert, dich interessiert das nur nicht und
    > du willst es nicht hören, und jetzt bist DU es, der diese vier Toten für
    > seine Interessen (nämlich lasst mir meinen Panzer) instrumentalisieren
    > will, indem sie als Grund für ein Denk- und Redeverbot herhalten müssen!


    Nein, es ist genau so, wie er es sagt. Es gibt keinen Grund jetzt gegen SUV zu hetzen. Die Leute hätten auch von einem Kombi erwischt werden können. Ergebnis wäre gleich gewesen, es würde nur keiner auf die Idee kommen die Kombis verbieten zu wollen. Aber die Leute wollen ein Feindbild haben. Computerspiele sind schließlich auch für Amokläufe verantwortlich.

  14. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: quineloe 14.09.19 - 16:43

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Es gibt keinen Grund jetzt gegen SUV zu hetzen

    Genau das sage ich ja. Ihr wollt *JETZT* ein Sprech- und Denkverbot zu dem Thema, weil es Tote gegeben hat. Wie lange soll es denn anhalten? Wann darf eine Diskussion, die lange vor diesem Unfall schon geführt wurde, wieder aufgenommen werden? Wie lange dürft ihr die Opfer dieses Unfalls für eure unsoziale Ablehnung von Sicherheit im Straßenverkehr instrumentalisieren? Bis nächsten Montag? Bis Oktober?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  15. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DeepSpaceJourney 14.09.19 - 16:46

    Warum sollte man jetzt genau diese Unfallopfer instrumentalisieren?

  16. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: quineloe 14.09.19 - 17:00

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man jetzt genau diese Unfallopfer instrumentalisieren?


    Das frage ich euch, weil ihr genau das tut.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  17. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DeepSpaceJourney 14.09.19 - 17:20

    Nein, das machen die SUV Gegner.

  18. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: quineloe 14.09.19 - 19:54

    Ich habe ausreichend dargelegt, warum ihr es seid, da du nur noch trollst hier also ignore und unsubscribe.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  19. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: DeepSpaceJourney 14.09.19 - 20:21

    Aha, weil du mit deiner These hier nicht weiter kommst stempelst du andere als Troll ab und ignorierst sie. Hast ja eine richtig gehobene Diskussionskultur. Glückwunsch dafür. Du könntest JackIsBack sein...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.19 20:22 durch DeepSpaceJourney.

  20. Re: Aufs KFZ kommt es nicht an

    Autor: OmranShilunte 15.09.19 - 14:36

    DeepSpaceJourney schrieb:

    > Nein, es ist genau so, wie er es sagt. Es gibt keinen Grund jetzt gegen SUV
    > zu hetzen. Die Leute hätten auch von einem Kombi erwischt werden können.
    > Ergebnis wäre gleich gewesen

    und das stimmt halt nicht.

    bei unfällen mit fussgängern ist die wahrscheinlichkeit zu sterben bei SUVs deutlich höher als bei flachen PKWs. leider lässt sich das nicht empirisch belegen, weil SUVs nämlich im schnitt neuer und von daher insgesamt sicherer sind als andere, so dass man stundenlang darüber streiten könnte.

    du hast allerdings recht, dass man wegen einem einzelnen unfall nicht gegen SUVs hetzen sollte. denn dafür gibt es ja bereits ausreichend andere gründe.

    genau wie es auch gute gründe dafür gibt, gegen leute zu hetzen, die innerorts mit 80 km/h durch den gegenverkehr rasen.

    hier in frankfurt gibt es eine große einfallstraße auf der man solche aktionen jeden morgen beobachten kann, und es vergeht kaum ein monat indem dadurch kein unfall passiert. die überwiegende mehrheit solcher verstöße werden von fahrern von SUVs oder größeren limousinen begangen.

    in deutschland kostet das 120 euro strafe. in spanien oder in den USA würde man dich fesseln, dein auto beschlagnahmen und du landest direkt in untersuchungshaft.
    während in deutschland 35,000 menschen wegen schwarzfahrens in den gefängnissen sitzen, laufen hunderte von totschlägern-mit-kraftfahrzeug frei herum. deutschland hat ein problem mit seiner auto-religion.

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