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  5. › Verkehrssteuerung: Audi vernetzt…

Das kenn ich doch irgendwo her...

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  1. Das kenn ich doch irgendwo her...

    Autor: Private Paula 14.05.19 - 12:32

    Frueher(tm), als noch alles besser war, so in den 80r bis in die 90er hinein, standen oft am Strassenrand Ampeln mit drei Zahlen: 50/40/30. Die Zahl, die aufleuchtete, war die Geschwindigkeit, die man fahren musste, um die naechste Ampel bei Gruen zu erwischen. Zu schnell musste man bei Rot warten, zu langsam musste man auch bei Rot warten. Zu dieser Zeit konte man tatsaechlich 10 km auf einer Hauptstrasse durch eine Stadt fahren, ohne auch nur ein einziges Mal stoppen zu muessen! WIr nannten dies damals "gruene Welle", weil die Ampeln damals den Verkehranforderungen entsprechend geschaltet waren. Morgens um 8, wenn alle aus den Randbezirken in die Innenstadt zum Arbeitsbeginn fuhren, lief diese gruene Welle in Richtung Innenstadt. Nachmittags, wenn die Leute aus der Innenstadt Feierabend hatten, und wieder an den Stadtrand fuehren, lief die gruene Welle genau anders herum.

    Schoen, dass man dies 2019 wieder entdeckt. Schade, dass man dafuer einen neuen Audi kaufen muss. Frueher(tm), und da war wirklich alles besser, funktionierte dieses System unabhaengig von Fahrzeugmodell und -alter.

    Noch eine Erfindung von damals: In dem Wissen, dass morgend mehr Leute in die Innenstadt fahren moechten, und Nachmittags mehr Leute in die Radbezirke, wurden Spuren von Strassen "ungedreht": bei einer vierspurigen Strasse fuehrten morgens drei Spuren in die Innenstadt rein, und Nachmittags drei Spuren raus. Geniale Erfindungen gab es damals.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  2. Re: Das kenn ich doch irgendwo her...

    Autor: ImBackAlive 14.05.19 - 12:49

    Private Paula schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch eine Erfindung von damals: In dem Wissen, dass morgend mehr Leute in
    > die Innenstadt fahren moechten, und Nachmittags mehr Leute in die
    > Radbezirke, wurden Spuren von Strassen "ungedreht": bei einer vierspurigen
    > Strasse fuehrten morgens drei Spuren in die Innenstadt rein, und
    > Nachmittags drei Spuren raus. Geniale Erfindungen gab es damals.

    Das sieht man teilweise auch noch - wir haben hier bespielsweise eine Kraftfahrstraße, die hat eine entsprechende Signalanlage dafür. Allerdings führen jetzt immer 2 Spuren rein und 2 Spuren raus - sodass die Signalanlage keine Wirkung mehr hat. Im Betrieb ist sie aber trotzdem, damit auch ja niemand in den Gegenverkehr fährt. (Die beiden Spuren links sind mit einem roten X versehen, die beiden rechts mit den grünen Pfeilen...).

    In vielen Städten wurde die "grüne Welle" aktiv zurück gebaut - zum Einen für Fahrradfahrer/Fußgänger, zum Anderen aber auch oft für den ÖPNV. In etlichen Städten haben die Busse und Straßenbahnen Sender eingebaut,die die Ampeln schalten.

  3. Re: Das kenn ich doch irgendwo her...

    Autor: berritorre 14.05.19 - 20:52

    Und trotzdem wäre es Umweltfreundlicher und auch im Sinne eines besseren Verkehrs sowas wieder einzuführen, meiner Meinung nach.

    Die Menschen die im Auto unterwegs sind werden NICHT von heute auf morgen auf die öffentlichen umsteigen, auch wenn es vielleicht wünschenswert ist. Sieht man ja was es gebracht hat.

    Aber es wäre super, wenn all diese Autos so schnell wie möglich aus dem Verkehrsflüss kämen, sprich an ihr Ziel kommen würden. Erstens ist weniger Stop & Go wesentlich besser für die Schadstoff Bilanz und auch für den Verbrauch. zusätzlich sind die Menschen kürzer beim Pendeln und können die gewonnene Zeit hoffentlich sinnvoller nutzen.

  4. Re: Das kenn ich doch irgendwo her...

    Autor: whitbread 14.05.19 - 23:24

    Vergesst die grüne Welle. Nur ein nicht mehr existentes Auto ist ein gutes Auto - jedenfalls in den Augen der Grünen und jugendlichen „Visionäre“.
    Hey - die Chinesen bauen ein paar hundert neue Kohlekraftwerke. Lass uns doch mal aufs Autofahren und Fleisch essen verzichten, damit der Klimawandel nicht kommt.
    Ganz ehrlich - solange wir so viel Zeugs incl. Lebensmittel! aus China importieren, und zwar ohne, dass die CO2-Belastung dafür bepreist wird, esse ich weiter genüsslich Fleisch und fahre bequem mit dem eigenen Auto.
    Nicht dass ich nicht auch für CO2-Reduktion wäre, aber bitte fangen wir mal da an, wo es Sinn macht: EEG-Umlage auch bzw. gerade für energieintensive Betriebe, Inlandsflüge, Importe (gerade auch von Lebensmitteln) per Flugzeug oder per LKW quer durch Europa, usw.

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