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vor der Wahl und nach der Wahl

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  1. vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: pk_erchner 13.01.22 - 17:18

    Haben sich eigentlich die Kennzahlen von Eflues plötzlich geändert? Effizienz, Kosten, Wirkungsgrad usw?

    und die FDP kannte die vor der Wahl nicht?????

  2. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Krulle 13.01.22 - 17:28

    Häh?

    Das E-Fuels nur in Nischenbereichen sinnvoll sind, hat sich doch mittlerweile herum gesprochen und wurde unzählige male durchgekaut.
    Wenn es sogar schon Politiker auf dem Schirm haben...

  3. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: 486dx4-160 13.01.22 - 17:28

    Ist doch gut so. Jetzt müsste nur noch der Lindner ein Volkswirtschaftsbuch lesen.

  4. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: 486dx4-160 13.01.22 - 17:30

    Krulle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Häh?
    >
    > Das E-Fuels nur in Nischenbereichen sinnvoll sind, hat sich doch
    > mittlerweile herum gesprochen und wurde unzählige male durchgekaut.
    > Wenn es sogar schon Politiker auf dem Schirm haben...

    Sinnvoll oder sinnlos hat die FDP noch nie interessiert.
    Die FDP war vor der Wahl voll auf der Andi-Scheuer-"Überholspur", siehe https://www.fdp.de/forderung/mit-synthetischen-kraftstoffen-e-fuels-die-luftqualitaet-verbessern und https://www.fdp.de/forderung/technologieoffenheit-im-fahrzeugbau

  5. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Proudschau 13.01.22 - 17:39

    Krulle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das E-Fuels nur in Nischenbereichen sinnvoll sind, hat sich doch
    > mittlerweile herum gesprochen und wurde unzählige male durchgekaut.
    > Wenn es sogar schon Politiker auf dem Schirm haben...

    Für Theoretiker ist das Thema vielleicht langweilig, aber die Praxis sieht ganz anders aus.

    Für zukünftig hergestellte Fahrzeuge sollen E-Fuels tatsächlich nur in Nischenbereichen eingesetzt werden. Aber für den Bestand schaut die Sache schon anders aus, da hat der ADAC schon recht. Wenn man jetzt nämlich nur auf Neufahrzeuge schaut und nur diese fördert und die Leute dazu bringen will, sich ein E-Auto zu kaufen wird es passieren, dass die Bestandsflotte Stück für Stück nach Osteuropa und später nach Afrika als Gebrauchtwagen verkauft wird. Und dort werden sie dann fossil betrieben.

    Daher sind in der Praxis E-Fuels von großer Bedeutung für die Bestandsflotte. Nicht für Neufahrzeuge. Eine kategorische Absage an E-Fuels geben in der Regel nur die, die ideologisch auf eine Technologie fixiiert sind und anderen ihre Daseinsberechtigung absprechen. Wie gesagt, die Theoretiker halt.

  6. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Ach 13.01.22 - 18:53

    > Für zukünftig hergestellte Fahrzeuge sollen E-Fuels tatsächlich nur in Nischenbereichen
    > eingesetzt werden. Aber für den Bestand schaut die Sache schon anders aus, da hat der
    > ADAC schon recht. Wenn man jetzt nämlich nur auf Neufahrzeuge schaut und nur diese
    > fördert und die Leute dazu bringen will, sich ein E-Auto zu kaufen wird es passieren, dass
    > die Bestandsflotte Stück für Stück nach Osteuropa und später nach Afrika als
    > Gebrauchtwagen verkauft wird. Und dort werden sie dann fossil betrieben.

    Völlig kaputtes Argument, das Gegenteil ist der Fall. Dass ein Teil der ausrangierten Verbrennerflotte in die Dritten Welt wandert, passiert ob mit oder ohne Elektikfikzierung. Der Klimagas Ausstoß in jenen Ländern ändert sich dadurch nicht, bzw. ändert sich wenn, dann zum besseren, weil :

    1. somit die sehr alten Abgasschleudern in jenen Ländern von umweltfreundlicheren moderneren Fahrzeugen abgelöst werden, bzw.,
    2. mit dem früheren Wechsel auf Elektrowagen umso früher auch ersten gebrauchten E-Fahrzeuge in der Dritten Welt ankommen und überhaupt,
    3. durch das entschiedene Vorgehen auch die Dritte Welt verfrüht von der Elektrifizierungswelle erfasst wird, Zudem sich auf diese Weise ja z.B. auch der Afrikanische Verkehr von seiner Abhängigkeit vom Erdöl befreit, bei einer viel besseren EE-Ressourcen-Situation wohlgemerkt.

  7. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: FerdiGro 13.01.22 - 21:27

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch gut so. Jetzt müsste nur noch der Lindner ein Volkswirtschaftsbuch
    > lesen.


    Lol. Der war gut 😆

  8. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: DX12forWin311 13.01.22 - 21:31

    Wir haben einfach nicht genug Strom für e Kraftstoffe. 3¤-6# pro Liter wird auch niemand bezahlen. Die Technologie ist gut erforscht, da wird sich nur mit günstigeren Strom etwas ändern. Und erstmal versuchen wir Wasserstoff fürs Gasnetz und die Stahlindustrie. Nicht Mal dafür reicht es ob näherer Zeit. E fuels werden können, aber erst in 10 Jahren und dann auch vor allem die Oldtimer. Es wird einfach niemand mehr die teuren dreckigen Teile fahren wollen. Elektroautos werden billig sein. 50¤ pro kWh für Batterien sind der Rest ist billig.

  9. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Krulle 13.01.22 - 21:42

    Für die Bestandsfahrzeug wird weiterhin Erdöl verheizt. Das ist deutlich effizienter als E-Fuels. Vor allem mussen keine neuen Industrieanlagen errichtet werden.
    Hier wird der Preis regeln. Wenn der Liter Benzin/Diesel bei 4-5¤ angekommen ist, wird jeder freiwillig seinen Verbrenner umtauschen.
    Wahrscheinlich wird das Tankstellennetz dadurch ebenfalls ausgedünnt und für die nächste Tankstelle wird man dann ein paar Meter fahren müssen.
    Zudem reden wir hier von einem Jahreshorizont. Das wird nicht morgen passieren.
    Egal in welcher Zukunftsvorstellung ich mich bewege, Verbrenner haben da keinen Platz.

  10. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: toj 13.01.22 - 22:06

    Krulle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird der Preis regeln. Wenn der Liter Benzin/Diesel bei 4-5¤
    > angekommen ist, wird jeder freiwillig seinen Verbrenner umtauschen.

    Das glaube ich nicht. Ich betanke jeden Monat meinen längst abbezahlten Wagen für ca 60 EUR. Wenn es sich nun verdreifacht und ich 180 EUR bezahle, dann ist das immer noch günstiger als das, was ich monatlich an Wertverlust plus Strom für ein neues Elektroauto aufwenden müsste. Mal ganz abgesehen, dass momentan es hier echt schwierig ist, das Ding ohne eigene Ladestation aufzuladen. Die wenigen, die es gibt, sind immer belegt.

  11. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: mj 13.01.22 - 22:39

    und so wird es etlichen leuten gehen...nur haben die evtl. einfach kein geld für ein BEV...laut golemforum sind es dann ewig gestrige, umweltsäue, etc.

  12. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: mj 13.01.22 - 22:41

    woher wissen wir das wir nicht genug strom für E-Fuels haben, die ganz am anfang der entwicklung stehen aber genug strom haben um jeden mit einen BEV auszurüsten ?

  13. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Isodome 13.01.22 - 22:48

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > woher wissen wir das wir nicht genug strom für E-Fuels haben, die ganz am
    > anfang der entwicklung stehen aber genug strom haben um jeden mit einen BEV
    > auszurüsten ?

    Weil wir wissen wie viel Energie in Benzin chemisch gebunden ist. Das stellt eine Untergrenze für den Energiebedarf bei der Produktion von e fuels dar.

    Und wir wissen, dass ein BEV mit derselben Energiemenge weiter kommt als ein Verbrenner mit der entsprechenden Menge efuel



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.22 22:49 durch Isodome.

  14. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: martinalex 13.01.22 - 23:23

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > woher wissen wir das wir nicht genug strom für E-Fuels haben, die ganz am
    > anfang der entwicklung stehen aber genug strom haben um jeden mit einen BEV
    > auszurüsten ?


    Man Weiss ziemlich genau wie effizient man efuels herstellen kann, noch am Anfang stehen skaleneffekte (die wir durch den Bedarf in der Luftfahrt eh haben werden),aber die beeinflussen fast nur die Kosten. Für 1kwh Vortrieb braucht ein BEV ca 1,3kwh Strom, bei efuels sind es mehr als 7. Der Unterschied geht nicht einfach so weg.. (und es ist quasi immer effizienter Diesel zu verbrennen als e-fuels, weil der erneuerbare Strom an anderer Stelle viel mehr Co2 sparen kann.

    Um alle PKW auf Strom umzustellen braucht man weniger als 20% Erhöhung der stromproduktion (machbar), für efuels entsprechend mehr. 100% verkaufsquote von e-fahrzeugen bedeutet erst in 15+ Jahren auch 100% elektrisch auf der Straße, das heisst für den Ausbau der Strom Produktion hat man genug Zeit. Netze sind spannender und bei Gebäudesanierungen werden wir noch viel Spaß haben.

  15. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Bondra81 14.01.22 - 01:53

    Synthetische Kraftstoffe sind die Zukunft.
    Nicht für Europa aber für den Rest der Welt.
    Der Kraftstoff wird natürlich nie in Europa hergestellt, wo Strom teuer ist und bereits für die E Autos benötigt wird, sondern in Ländern mit Zugriff auf günstigen Strom. Die arabischen Länder werden nachdem das ganze Erdöl aufgebraucht ist ganz groß synthetische Kraftstoffe produzieren. Sonne gibt es da genug und die Infrastruktur ist auch gegeben. Es muss vorher nur das umsonst im Boden liegende Erdöl weg...

    Die 3. Welt wird auch die nächsten 50 Jahre keine E-Autos kaufen. Weder neu, noch gebraucht. Da wird das erste Auto auch noch in ferner Zukunft immer wieder ein Verbrenner sein. Und die Chinesen werden schön vor Ort neue und günstige Verbrenner für die Bevölkerung produzieren.

  16. Elitäre Wohlstandsblase

    Autor: Extrawurst 14.01.22 - 07:03

    +1

    elitäre Blase halt. Nur ein Bruchteil aller Deutschen kann sich überhaupt einen Neuwagen leisten (egal welcher Antrieb). Und beim Gebrauchtwagenmarkt sieht das mit E-Autos sehr düster aus, Akkus haben nun mal hohen Verschleiß und es ist zweifelhaft, dass die aktuelle Generation von E-Autos in 10 Jahren noch genug taugt, um als Gebrauchtwagen verkauft zu werden.

  17. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: mj 14.01.22 - 07:08

    Ok wieviel weniger Strom brauch ich den bei 1 l Diesel oder Benzin im Vergleich zu e Fuel und wie sieht die Rechnung dann aus wenn deren Produktion wegfällt ?

    Und es ist absolut ausgeschlossen das sich da was energetisch verbessert, während der 5000 Durchbruch bei Akkus gefeiert wird der nie auf den Markt kommt ?

  18. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: Isodome 14.01.22 - 08:35

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok wieviel weniger Strom brauch ich den bei 1 l Diesel oder Benzin im
    > Vergleich zu e Fuel und wie sieht die Rechnung dann aus wenn deren
    > Produktion wegfällt ?
    >
    > Und es ist absolut ausgeschlossen das sich da was energetisch verbessert,
    > während der 5000 Durchbruch bei Akkus gefeiert wird der nie auf den Markt
    > kommt ?

    Schau, 1l Benzin hat einen Energiegehalt von ca. 9 kWh, bei 6l auf 100km sind das 54 kWh an Energie, die man mindestens aufbringen muss um 100 km zu fahren. Ein Elektroauto braucht weniger als die Hälfte (real). Die einzigen Möglichkeiten das zu ändern sind die Energieerhaltung auszuhebeln oder die Effizienz von Verbrennern signifikant zu steigern. Beides scheint mir sehr unwahrscheinlich.

  19. Re: vor der Wahl und nach der Wahl

    Autor: mj 14.01.22 - 08:54

    dann ist doch alles gelöst.
    kein diesel und kein benzin mehr und dafür nehmen wir die freigewordenen kapazitäten um e-fuels herzustellen und sparen immer noch energie ein.

  20. Vertreterdiesel zu Einkaufswägelchen!

    Autor: Lehmmanbnhb 14.01.22 - 09:10

    Krulle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die Bestandsfahrzeug wird weiterhin Erdöl verheizt. Das ist deutlich
    > effizienter als E-Fuels. Vor allem mussen keine neuen Industrieanlagen
    > errichtet werden.
    > Hier wird der Preis regeln. Wenn der Liter Benzin/Diesel bei 4-5¤
    > angekommen ist, wird jeder freiwillig seinen Verbrenner umtauschen.

    Besser noch: Die verbleibenden Verbrenner werden nur noch dort eingesetzt, wo bei geringen Jahresfahrleistungen der hohe Spritpreis gegenüber dem Preis eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeuges nicht relevant ist. Das ist dann nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch vorteilhaft, da die Produktion eines neuen Fahrzeugs nebst Batterie auch CO2 generiert und erst nach größenordnungsmäßig 100.000 gefahrenen km einen Einspareffekt bringt.

    Es ist kontraproduktiv, wenn ein Rentner, der das vielleicht problemlos finanzieren könnte, seinen alten Golf gegen einen ID.3 ersetzt, wenn er damit in der Woche nur 30km zum Einkaufen und 20km zum Arzt fährt, also insgesamt 2.500km im Jahr.

    Deshalb: Vertreterdiesel zu Einkaufswägelchen!

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