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Was spricht für eine Tram...

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  1. Was spricht für eine Tram...

    Autor: mfeldt 15.09.20 - 16:30

    ... im Vergleich zum Bus?

    Üblicherweise doch

    - Beförderungskapazität
    - Geschwindigkeit
    - Fahrkomfort
    - Energieverbrauch (Fahrbetrieb, nicht Herstellung!)

    Sollte eine relativ einfach Entscheidung sein, wenn die Randbedingungen bekannt sind.

  2. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: User_x 15.09.20 - 18:29

    - Das die Tramm bereits veraltet ist, bevor überhaupt der erste Spatenstich erfolgt.
    - Dass die Tramm zur S-Bahn nur eine Zwischehlösung ist.
    - Das die Tramm keine Zeitersparnis zum PKW bringt, insbesondere in ihrer jetzig angedachten Streckenführung

  3. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: fanreisender 15.09.20 - 19:11

    Eigentlich nur der eigene Gleiskörper - so der denn anzulegen ist - und damit eine Unabhängigkeit vom Staugeschehen.

    Ansonsten ist der Bus natürlich flexibler und in Sachen Umweltbelastung schon in sehr naher Zukunft kein Diskussionspunkt mehr. Die ersten elektrischen Buslinien funktionieren, es gibt noch ein paar Reibungspunkte, aber die sind in einer einstelligen Zahl von Jahren gut zu lösen.

    Aber das mit den Staus ist schon ein ernstes Problem. Eigene Busspuren gehen natürlich prinzipiell auch, sie sind aber deutlich breiter und werden deutlich weniger akzeptiert.

  4. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: dumdideidum 15.09.20 - 21:24

    Wieso sollte die Tram veraltet sein? Der Bau einer Strecke geht verhältnismäßig schnell die Fahrzeuge sind unabhängig der Strecke selbst, der Takt kann recht hoch sein in Berlin wird z.B. ein 3 Minuten Takt gefahren.

    In Frankreich hat man in der Hälfte der Zeit die hier diskutiert wird ganze Städte mit einem neuen Straßenbahnnetz versehen.

    Flexibilität braucht es nicht, das wäre nur im Blockadefall sinnvoll, Ausweichrouten lassen sich bauen, Netze erweitern.

    Elektrobusse könnte man längst haben, nennt sich auch O-Bus und ist außer in D vielseits beliebt. Dennoch ist der Komfort der Straßenbahn um ein vielfaches höher, allein der Fahrdynamisch wegen schon.


    Busspuren taugen nicht, funktioniert einfach nicht das Prinzip und letztlich kann man den Platz sinnvoll nutzen und Gleise darauf bauen.

  5. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: placebo0508 16.09.20 - 11:29

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Das die Tramm bereits veraltet ist, bevor überhaupt der erste Spatenstich
    > erfolgt.
    Erklärung? In vielen Städten fahren Straßenbahnen. Veraltet kommen die mir selten vor.

    > - Dass die Tramm zur S-Bahn nur eine Zwischehlösung ist.

    Tram und S-Bahn haben zwei vollkommen unterschiedliche Zwecke. Ne S-Bahn kann man nicht in der Innenstadt fahren lassen. Allerdings soll eine stillgelegte Trasse zu zwei Kleinstädten wieder mit der schmaleren Spurbreite reaktiviert werden. Nur wird die Bahn nicht wie bisher (ausschließlich) zum Hbf führen, sondern die Innenstadt kreuzen.

    > - Das die Tramm keine Zeitersparnis zum PKW bringt, insbesondere in ihrer
    > jetzig angedachten Streckenführung

    Die City-Bahn soll überwiegend auf eigenen begrünten Trassen fahren. Auto fahren ist in Wiesbaden zu Stoßzeiten ein graus und Busse der gleichen Linie reihen sich mehrfach hintereinander (Defakto Diesel-Straßenbahn). Warum die Straßenbahn keine Zeitersparnis bringen soll erschließt sich mir daher nicht.

  6. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: User_x 16.09.20 - 15:34

    Die Schwierigkeit ist, dass viele Pendler aus dem Hintertaunus DURCH Wiesbaden pendeln um nach Mainz oder eher nach Frankfurt zu fahren. Wiesbaden möchte eine Entlastung seiner Straßen aber mit dem iPunkt sein Zentrum zu durchqueren. Es will somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Mit dem Auto kannst du den Staus ausweichen indem du vor 8 Uhr fährst und brauchst ca. 30 Minuten nach Mainz und 50 Minuten nach Frankfurt. Die Tramm wird mit vielen Haltestellen durch Wiesbaden fahren, das Zeitlich für einen Pendler einfach unattraktiv istm da es mehr Zeit beansprucht.

    Veraltet ist eine Tramm, da die zwar mehr als ein Bus transportieren kann, aber weitaus weniger als ein Zug bzw. S-Bahn. Würde sich der RMV dazu entschließen, eine S-Bahn nach Schwalbach auszubauen, würde die Tramm obsolet, und das ganz ohne Stadtdurchquärung - weil sich die viele gerne ersparen würden.

    Aber natürlich ist etwas besser als gar nichts. Ich vermute aufgrund der fehlenden Zeitersparnis eben, dass sich am PKW Aufkommen nicht viel ändern wird. Außer das sich Wiesbaden evtl. endlich an einer Umgehungsstraße von Schwalbach kommend beteiligen sollte.

  7. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: placebo0508 16.09.20 - 17:18

    Ich bezweifel stark, dass es sich irgendwer antut DURCH Wiesbaden zu Pendeln, wenn er eigentlich nach Mainz oder Frankfurt will. Von denen kenne ich zumindest genug und die würden laut lachen, wenn die sowas hören. Die würden sich lieber ins Ruderboot setzen und den Rhein hoch paddeln, als durch Wiesbaden zu fahren, wenn die A3 oder A66 nicht passierbar ist.

    Aber grundsätzlich gebe ich dir recht. Mit der S-Bahn von Bad Schwalbach nach Wiesbaden zu fahren wäre zumindest für die Pendler nach Frankfurt und Mainz schneller. In Bad Schwalbach würde die Tram allerdings zentral bis in die Stadtmitte fahren. Das wäre ein großer Vorteil gegenüber der S-Bahn, da der alte Bahnhof nicht gerade Zentral liegt.

  8. Re: Was spricht für eine Tram...

    Autor: Wulf 16.09.20 - 22:16

    Für Trams spricht, dass deutlich mehr Fahrgäste reinpassen als in einen Bus. Und es wird trotzdem nur ein Fahrer benötigt. Spart an der Stelle also Personalkosten. Und dank der Schienen kann der Sicherheitsabstand bei Gegenverkehr kleiner ausfallen, so dass letztlich Platz gespart wird.

    Für mich als Radfahrer sind die Schienen aber doof.

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