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Worum gehts?

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  1. Worum gehts?

    Autor: .02 Cents 15.09.20 - 11:28

    "Es sind die Politiker, die Hand in Hand mit der Auto- und Ölindustrie, die effektiven, kostengünstigen und kraftstoffsparenden Innovationen für unsere Fahrzeuge verhindern."

    Bei allen Wissenschaftsleugnern das gleiche: Sie wollen ihren täglichen gewohnten Lebenswandel keinen mm an irgendwas anpassen.

    Monetäre Sekundär Motive zumindest von einigen der aktiveren Beteiligten sind naheliegend - so will eigentlich immer irgendwer in diesem Umfeld irgendwelches Zeug verkaufen, ob nun T-Shirts oder irgendwelches Schlangenöl. Ob hier finanzielle Interessen an diesem obskuren "Unternehmen" eine Rolle spielen, oder vielleicht Immobilien Interessen basierend auf der Annahme, dass Gleise vor dem Haus den Immobilienwert reduzieren o.ä. - alles Spekulation.

  2. Re: Worum gehts?

    Autor: hifimacianer 15.09.20 - 12:08

    Man muss dazu sagen, dass die hier erwähnte Bürgerinitiative die kleinere, unbedeutendere der Anti-BIs in Wiesbaden ist. Die haben schon von Anfang an sehr merkwürdige Argumente ins Feld geführt. Da ist daß hier nur das Sahnehäubchen.

    Die weitaus größere und lautere BI wird hauptsächlich von FDP-Leuten geführt, und setzt eher auf polemische und populistische "Argumente", beteiligt sich aber gar nicht konstruktiv an eventuellen anderen Lösungen. Auch als die Stadt kürzlich ein Mobilitätsleitbild erarbeitet hat, fehlte diese BI trotz Einladung. Man will hier also einfach nur verhindern, und den Status Quo beibehalten.

    Wiesbaden ist eine Autofahrer-Stadt, mit hohem Autoanteil, vielen Millionären und Besserverdienern, mit schönen alten Villen an Alleen etc.

  3. Re: Worum gehts?

    Autor: aguentsch 15.09.20 - 12:32

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Es sind die Politiker, die Hand in Hand mit der Auto- und Ölindustrie, die
    > effektiven, kostengünstigen und kraftstoffsparenden Innovationen für unsere
    > Fahrzeuge verhindern."
    >
    > Bei allen Wissenschaftsleugnern das gleiche: Sie wollen ihren täglichen
    > gewohnten Lebenswandel keinen mm an irgendwas anpassen.
    >

    Wahrscheinlich hast du mit den Beharrungskräfte mehr Recht, als du selber gedacht hast: Als Kontakt ist noch eine AOL-Emailadresse hinterlegt. Dass es die überhaupt noch gibt... :-)))

  4. Re: Worum gehts?

    Autor: User_x 15.09.20 - 12:51

    hifimacianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss dazu sagen, dass die hier erwähnte Bürgerinitiative die kleinere,
    > unbedeutendere der Anti-BIs in Wiesbaden ist. Die haben schon von Anfang an
    > sehr merkwürdige Argumente ins Feld geführt. Da ist daß hier nur das
    > Sahnehäubchen.
    >
    > Die weitaus größere und lautere BI wird hauptsächlich von FDP-Leuten
    > geführt, und setzt eher auf polemische und populistische "Argumente",
    > beteiligt sich aber gar nicht konstruktiv an eventuellen anderen Lösungen.
    > Auch als die Stadt kürzlich ein Mobilitätsleitbild erarbeitet hat, fehlte
    > diese BI trotz Einladung. Man will hier also einfach nur verhindern, und
    > den Status Quo beibehalten.
    >
    > Wiesbaden ist eine Autofahrer-Stadt, mit hohem Autoanteil, vielen
    > Millionären und Besserverdienern, mit schönen alten Villen an Alleen etc.

    Die Besserverdiener Bekommen davon nicht mal was mit. Durch Sonnenberg fährt die nicht.

  5. Re: Worum gehts?

    Autor: hifimacianer 15.09.20 - 12:56

    Ich meinte die Anwohner entlang der Allee, in ihren Prachtvillen.
    Und die anderen wollen natürlich auch keine Einschränkungen für ihr Auto, wenn sie durch die Stadt fahren...

  6. Re: Worum gehts?

    Autor: User_x 15.09.20 - 18:04

    Das Problem in Wiesbaden ist, dass die in vielerlei Hinblick bereits mit der Stadtplanung versagt haben und sich mit der CB nur noch ein weiteres Problem in die Stadt holen.

    Wer in Wiesbaden wohnt, wird das fehlen von Abbiegespuren kennen. Dadurch staut sich der Verkehr dahinter weil maximal 3 Fahrzeuge über die Kreuzung passen. Einige Zeit zuvor fuhr auch die Müllabfuhr um Punkt 8 - 9 Uhr durch die schmalen Straßen um die Rush-Hour zu verstärken, jetzt sind es Umweltspuren über den Bismarkring, die bei weiten nicht so ausgenutzt werden wie eine Busspur, weil nicht mal Taxis darauf fahren dürfen. Zumal die Buslinien selbst teilweise diese nicht nutzen weil die sich zum abbiegen in den normalen Fahrspuren einfädeln müssen.

    Schwierig ist auch die Stadtlage an sich. Während sich der gesamte Hintertaunus über die Aar- und Platterstraße durch Wiesbaden durchquälen darf hat zumindest die Nauroder eine Umfahrung zur A66. Aber auch hier staut es sich beim Dreieck der New-Yorker-Straße aufgrund fehlender Ampelanlagen.

    Vieles hat den Anschein, dass es so gewollt ist - im Sud der Autos zu ersticken und damit gegen diese Sturm zu machen.

    Die Citybahn soll über die Aartalbahn laufen. Bedeutet von Dotzheim über die Rheinstraße hin zum Bahnhof und dann nach Biebrich hin zu Mainz. Mit dem Auto spart man indes trotzdem Zeit, und um genau das geht es auch. Niemand wird wenn er zur Arbeit hin will das Tuckern von Ort zu Ort und dann noch Haltestellen in Wiesbaden anfahren. Er wird versuchen Wiesbaden zu umfahren. Eine Umgehungsstraße ist Wiesbaden aber zu teuer, auch weil sich Bad Schwallbach da nicht beteiligen möchte.

    Mit soviel ungeklärter "Scheiße" hofft man auf die CB als Heilsbringer wohingegen andere eben ein weiteres Problem sehen und den eh schon engen Raum noch weitereingrenzen. Es hat nichts mit Esoterik zu tun und auch keine Technikfeindlichkeit. Es sind Probleme die jede Komune hat und die ganz klassisch als nicht Lösbar eingestuft werden.

  7. Re: Worum gehts?

    Autor: hifimacianer 16.09.20 - 16:00

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wer in Wiesbaden wohnt, wird das fehlen von Abbiegespuren kennen. Dadurch
    > staut sich der Verkehr dahinter weil maximal 3 Fahrzeuge über die Kreuzung
    > passen.

    Echt? Also auf den Strecken die ich fahre, ist mir das noch nicht aufgefallen. Da gibt es eigentlich überall Spuren für Linksabbieger. Die eine problematische Stelle an der Ringkirche hat man ja eigentlich beseitigt, würden nicht täglich weiter unbelehrbare Autofahrer dort abbiegen, obwohl verboten.

    > jetzt sind es
    > Umweltspuren über den Bismarkring, die bei weiten nicht so ausgenutzt
    > werden wie eine Busspur, weil nicht mal Taxis darauf fahren dürfen.

    Es ist doch bereits angekündigt, dass mit dem Lückenschluss der Umweltspuren künftig auch die Taxis darauf fahren dürfen. Man will die Umstellung nur nach und nach machen, damit sich alle daran gewöhnen können.

    >
    > Vieles hat den Anschein, dass es so gewollt ist - im Sud der Autos zu
    > ersticken und damit gegen diese Sturm zu machen.

    Gewollt sicher nicht. Allerdings aufgrund der bereits erwähnten Stadtlage leider nicht ohne drastische Maßnahmen zu ändern.

    > Die Citybahn soll über die Aartalbahn laufen. Bedeutet von Dotzheim über
    > die Rheinstraße hin zum Bahnhof und dann nach Biebrich hin zu Mainz. Mit
    > dem Auto spart man indes trotzdem Zeit, und um genau das geht es auch.

    Wieviel Zeit spart man den netto wirklich mit dem Auto, wenn man die Zeit zur Parkplatzsuche mit einbezieht? Und von wo bis wo? Ich denke es hängt ganz individuell davon ab wo man wohnt, und wo man hin will. In vielen Kombinationen wird die Bahn sicher schneller sein. Im Vergleich zum Bus sowieso.

    Und im übrigen muss die Bahn auch nicht unbedingt das schnellste Mittel sein, denn auch der Komfortgewinn (man muss sich nicht selbst durch die Rush-Hour quälen) lässt viele umdenken, auch wenn es vielleicht ein Paar Minuten länger dauert. So ist es ja auch mit der S-Bahn nach Frankfurt. Da ist man mit dem Auto auf oft ein Paar Minuten schneller, aber mit der Bahn ist es einfach nicht so stressig.

    > Niemand wird wenn er zur Arbeit hin will das Tuckern von Ort zu Ort und
    > dann noch Haltestellen in Wiesbaden anfahren. Er wird versuchen Wiesbaden
    > zu umfahren. Eine Umgehungsstraße ist Wiesbaden aber zu teuer, auch weil
    > sich Bad Schwallbach da nicht beteiligen möchte.

    Na ja, wo sollte denn eine eventuelle Umgehung langführen? Da ist je eigentlich überall Bebauung. Man müsste riesige Bögen um die Stadtteile machen, eine Schneise durch den Taunus pflügen, und käme dann irgendwo bei Frauenstein raus. Dann kann man auch gleich über die hohe Wurzel fahren und Richtung Georgenborn/Frauenstein abbiegen um auf die Autobahn zu kommen. Und anders herum am Neroberg entlang geht es auch überhaupt nicht. Es sei denn man würde alles in Tunnelbauweise machen, was in Wiesbaden aber auch nicht wirklich geht, und viel zu teuer wäre.

    Nein, die durchfahrenden Pendler wird man wohl kaum vermeiden können. Also geht man die Einpendler an, und die Wiesbadener selbst, die in der Stadt pendeln.

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