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Problem im Konzept

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  1. Problem im Konzept

    Autor: dasnord 19.12.16 - 12:26

    Sicher, durch Autos 'schauen' können und um Ecken 'sehen' lässt sich toll an Politiker als Vorteil verkaufen.

    Hat irgendeiner der Leute sich mal mit dem Hauptproblem beschäftigt?
    -> Man kann Daten anderer Nutzer nicht trauen.

    Stellt euch doch die obligatorische HandyApp vor, die den Autos mitteilt, dass da ein Bus quer auf der Kreuzung steht. Oder die ersten modifizierten Autos, die senden, die wären doppelt so große Panzer.

    Eigene Sensordaten sollten nach Möglichkeit immer mit redundanten Daten abgeglichen werden. So ist 'autonomes' fahren möglich.

    Was ist die alternative? Ein globaler Standard bei dem jedes Auto mit einer einseitigen ID in einem geschlossenen System funkt, optionalerweise mit permanentem tracking? Toll.

  2. Re: Problem im Konzept

    Autor: sfreund 19.12.16 - 12:34

    Wie kommst Du darauf, dass sich nicht "irgendeiner der Leute sich mal mit dem Hauptproblem beschäftigt"?

  3. Re: Problem im Konzept

    Autor: dasnord 19.12.16 - 12:50

    Ist nicht so, als wären ähnliche Probleme ja bekannt (Web of Trust vs Certificate Authorities). Aber die Problematik verschärft sich hier eindeutig durch den direkten Zusammenhang zu den Entscheidungen eines selbstfahrenden Autos.

    Bei jedem solchen Datenaustausch muss hier eine Abwägung stattfinden, die vielmehr einen zentralen Aspekt darstellen als vielmehr etwas 'was man mal nebenbei so erledigt'.

  4. Re: Problem im Konzept

    Autor: IchBIN 19.12.16 - 12:59

    dasnord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein globaler Standard bei dem jedes Auto mit einer
    > einseitigen ID in einem geschlossenen System funkt, optionalerweise mit
    > permanentem tracking? Toll.

    Das permanente Tracking ist sicher nicht optional - das System ist ja bereits darauf ausgelegt, dass die Kommunikation über eine "übergeordnete Serverstruktur" laufen soll, d.h. die einzelnen Fahrzeuge/Ampeln/"beacons" kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern es läuft alles wieder mal zentralisiert ab.

    Dass das datenschutztechnisch ein absoluter Horror ist, ist niemandem klar (oder allen egal), ganz genauso wie bei der Krankenkassenkarte (eGK).

  5. Re: Problem im Konzept

    Autor: sfreund 19.12.16 - 13:58

    Darum ging es im Artikel aber nicht.

  6. Re: Problem im Konzept

    Autor: Cypher 19.12.16 - 15:22

    Wieso immer wieder diese Angst. In Deutschland wird so vieles geregelt und manchen reicht das immer noch nicht. Niemand interessiert es wohin du fährst, außer du bist auf der Flucht.

  7. Re: Problem im Konzept

    Autor: IchBIN 19.12.16 - 15:33

    1. Irgendjemand wird ein Geschäftsmodell auf diesen Daten basierend entwickeln - und die Autofahrer (bzw. -nutzer) werden von dem verdienten Geld nichts sehen. Das ist bereits ein Grund, es abzulehnen.
    2. Ich bin mir nicht sicher, wie lange wir noch so eine freiheitliche Gesellschaft bleiben. Es bewegt sich ja langsam alles immer weiter in Richtung Totalitarismus, Überwachungsgesellschaft. Irgendwann gibts dann vielleicht auch Gedankenkriminalität, oder Nachbarschaftshilfe wird als geldwerter Vorteil gewertet, oder irgend so was in der Richtung. Solche Daten helfen dabei natürlich extrem, derartige Vergehen aufzudecken und zu verfolgen. Deshalb sollten sie gar nicht erst anfallen. Ist schon schlimm genug, dass die PKW-Maut auf die totalitärstmögliche Weise gelöst werden soll.

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