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Die Tendenz zu hässlichen Cockpits

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  1. Die Tendenz zu hässlichen Cockpits

    Autor: sevenacids 04.11.20 - 17:04

    Anscheinend hat nicht nur Volkswagen mit dem ID.3 einen Hang zu geschmacklosen Innenräumen entwickelt. Nennt mich gerne altmodisch, aber ich vermisse den Charme von analog ausgeführten Instrumenten wie Tacho und Drehzahlmesser. Und anstatt dann konsequent zu sein und eine moderne, displaygerechte Benutzeroberfläche zu entwerfen, gibt man sich dann doch wieder dem Skeumorphismus hin und gaukelt weiterhin analoge Instrumente vor die in meinen Augen einem billigen Videospiel, nicht aber einer Luxuslimousine gerecht werden.

  2. Re: Die Tendenz zu hässlichen Cockpits

    Autor: LordSiesta 04.11.20 - 20:24

    Ich muss sagen, dieses Design vermittelt eine gewisse Leichtigkeit. Aber ganz mein Fall ist es auch nicht.

    sevenacids schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nennt mich gerne altmodisch, aber
    > ich vermisse den Charme von analog ausgeführten Instrumenten wie Tacho und
    > Drehzahlmesser. Und anstatt dann konsequent zu sein und eine moderne,
    > displaygerechte Benutzeroberfläche zu entwerfen, gibt man sich dann doch
    > wieder dem Skeumorphismus hin und gaukelt weiterhin analoge Instrumente vor

    Das mag daran liegen, dass sich analoge Instrumente am schnellsten erfassen lassen. Wenn man analoge Instrumente mit nackten Zahlen vergleicht, stößt man darauf, dass nackte Zahlen
    * erst interpretiert werden müssen (wie weit ist 97 weg von 100?)
    * keine Tendenzen erkennen lassen, es sei denn, man beobachtet sie
    * keine Einschätzung von Verhältnissen erlauben (sind 5000 U/min viel?)

    Beim Analoginstrument sieht man dagegen auf den ersten Blick, wie nah man dem Tempolimit oder dem roten Bereich gekommen ist, wie schnell sich die Nadel dreht und in welche Richtung. Außerdem erlaubt die bloße Nadelstellung z. B. beim Drehzahlmesser schon eine Einschätzung, ob der Motor langsam oder schnell dreht, sogar ohne dass die Skala bemüht werden muss.

    Das ist tatsächlich ein Thema, das wissenschaftlich bearbeitet wurde, nachzulesen u. a. bei StackExchange bzw. mein Text oben ist eine Kurzfassung eines Beitrags im Rockcontent-Blog

    Wobei die Darstellung im Auto aus dem Video trotzdem sch…limm ist, das sind hauchdünne Nadeln auf weißem Hintergrund, wenn ein bisschen Licht auf den Bildschirm fällt, sieht man sie nicht mehr (ein Problem, das bei den klassischen Armaturen gar nicht existiert).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.20 20:28 durch LordSiesta.

  3. Re: Die Tendenz zu hässlichen Cockpits

    Autor: derdiedas 16.11.20 - 15:34

    >(ein Problem, das bei den klassischen Armaturen gar nicht existiert).

    Doch bei meiner E-Klasse S212 gibt es das Problem. Ohne das man das Licht anmacht (und damit die Zeiger beleuchtet sind) kann man auch das analoge Tacho kaum erkennen. Ich bin schon seit Jahren versucht das Tacho zu öffnen und die Nadel rot anzumalen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.11.20 15:34 durch derdiedas.

  4. Re: Die Tendenz zu hässlichen Cockpits

    Autor: iu3h45iuh456 20.11.20 - 14:40

    LordSiesta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss sagen, dieses Design vermittelt eine gewisse Leichtigkeit. Aber
    > ganz mein Fall ist es auch nicht.
    >
    > sevenacids schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nennt mich gerne altmodisch, aber
    > > ich vermisse den Charme von analog ausgeführten Instrumenten wie Tacho
    > und
    > > Drehzahlmesser. Und anstatt dann konsequent zu sein und eine moderne,
    > > displaygerechte Benutzeroberfläche zu entwerfen, gibt man sich dann doch
    > > wieder dem Skeumorphismus hin und gaukelt weiterhin analoge Instrumente
    > vor
    >
    > Das mag daran liegen, dass sich analoge Instrumente am schnellsten erfassen
    > lassen. Wenn man analoge Instrumente mit nackten Zahlen vergleicht, stößt
    > man darauf, dass nackte Zahlen
    > * erst interpretiert werden müssen (wie weit ist 97 weg von 100?)
    > * keine Tendenzen erkennen lassen, es sei denn, man beobachtet sie
    > * keine Einschätzung von Verhältnissen erlauben (sind 5000 U/min viel?)

    Will ich theoretisch gerne glauben. Praktisch mache ich aber andere Erfahrungen:
    Bei meinem A4 mit Virtual Cockpit stelle ich an mir fest, dass ich die pseudo-analoge Tachonadel kaum noch beachte sondern meist nur die Zahl in der Mitte des "Instruments".

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