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So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

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  1. So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

    Autor: Kleba 31.08.17 - 07:59

    Bevor ich vor einigen Jahren meinen ersten Firmenwagen bekam, hab ich auch car2go und DriveNow genutzt und fand das grundsätzlich auch ziemlich gut. Auch heute nutze ich es manchmal noch, bspw. wenn ich zu einem Geburtstag fahre und aufgrund von 1 - 2 Getränken den Rückweg eher per Taxi bewerkstellige. So kann ich den Wagen dort lassen und muss den nächsten Tag nicht das Auto abholen.

    Und mit selbstfahrenden Autos wird auch die Parkplatzsuche und das Laden der Akkus kein Problem mehr sein. Ein Wagen der nicht mehr genug Strom hat, fährt selbst zu einer Ladestation und ich muss keinen Parkplatz suchen. Auch muss ich nicht erst den Wagen suchen, wenn ich los will.

    Ich finde die Vorstellung gut. Wenn das fertig ist, könnte ich mir gut vorstellen so etwas wieder häufiger zu nutzen.

  2. Re: So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

    Autor: dp2419 31.08.17 - 08:07

    Genau das ist auch meine Vorstellung vom zukünftigen Individualverkehr.

    Ich sage wann ich eine Auto brauche und das Auto kommt und holt mich ab, fährt mich zum Ziel, und verschwindet dann wieder. Und für den Rückweg das gleiche (oder das Auto wartet wenn ich es möchte)

  3. Re: So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

    Autor: Mazzn1412 31.08.17 - 08:12

    Ich freue mich auch auf die Zukunft. Das wird höchste Grad an Mobilität, den eine Infrastruktur haben kann. Und es ist zugleich die beste Mietpreisbremse, wenn man zu jeder Zeit günstig schnell von A nach B kommen kann, braucht man nicht mehr in den Innenstädten zu wohnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.17 08:12 durch Mazzn1412.

  4. Re: So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

    Autor: Kakiss 31.08.17 - 08:34

    Wie toll das doch ist, wenn man sich die eigene Instandhaltung von Autos sparen kann, die Dinger nicht mehr pflegen muss :)

    Ich selber habe das Glück zur Arbeit laufen zu können.
    Ohne meine Freundin, die damit zur Arbeit fährt, würde ich mir den fast sparen.
    Nur der Weg zum Tierarzt ist etwas, wo ich ein Auto auch spontan brauche.
    Mein Kater tobt manchmal etwas zu sehr in der Wohnung^^

  5. ein kleiner Haken

    Autor: azeu 31.08.17 - 08:50

    Das ist alles schön und gut und toll und cool etc.

    ABER:
    klappt nur, solange nicht alle gleichzeitig fahren wollen.

    ... OVER ...

  6. Re: ein kleiner Haken

    Autor: Zazu42 31.08.17 - 09:04

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist alles schön und gut und toll und cool etc.
    >
    > ABER:
    > klappt nur, solange nicht alle gleichzeitig fahren wollen.

    Ja wenn das wirklich so toll und einfach ist und die Autoautos noch mehr durch die Gegend gurken kann ich mir nicht vorstellen das die Mobilität besser wird.

    Zudem Haben wir Stoßzeiten Morgens und abends eventuell noch mittags wenn man essen gehen will an denen alle Autoautos gebraucht werden und in den Zeiten dazwischen quasi keine.

    Und Am Wochenende kotzten dann noch Sturtzbesoffene das Autoauto voll

    Zudem kann ich mir gut vorstellen das die ersten Autoautos (wahrschinlich auch im sharing) sehr teuer sein werden was sich der Student/junge Arbeitnehmer von Morgen sicher nicht leisten kann mal abgesehen davon das wir immernoch keine genaue Vorstellung haben wann die Autoautos realität werden.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.17 09:09 durch Zazu42.

  7. Re: ein kleiner Haken

    Autor: HectorFratzenbuch 31.08.17 - 09:10

    Da hat einer noch immer nicht bemerkt, dass Autos in Privateigentum einfach nur noch dumm sind?
    Wer beim "Dieselskandal" nicht aufgewacht ist, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
    Warum soll ich das Risiko eingehen, ein Auto zu besitzen? Schon heute bezahle ich nur so lange dafür, wie ich es auch wirklich benutze. Anschließend parken und es ist nicht mehr mein Problem, nicht mehr mein Wertverlust usw.
    Lass' doch so ein Fahrzeug 120.000¤ kosten, ist viel billiger als der Golf für 25.000¤, weil es von vielen Leuten genutzt wird. Im Durchschnitt stehen Autos in Deutschland über 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. 12 Personen Pro Fahrzeug sind bei 120k¤ noch 10k¤/Person. Dazu geringere Betriebskosten (Strom statt Benzin, weniger Reparaturen&Verschleiß) und ich zahle nur noch 1/3 von dem, was der Depp zahlt, der meint ein Auto besitzen zu müssen.

  8. Re: ein kleiner Haken

    Autor: kayozz 31.08.17 - 09:20

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist alles schön und gut und toll und cool etc.
    >
    > ABER:
    > klappt nur, solange nicht alle gleichzeitig fahren wollen.

    Die selbe Argumentation passt auch auf
    * Flug/Bahn/Busreisen
    * Kinobesuche
    * Kinder kriegen (Hebammen / Kreissäle)

    Das pendelt sich durch Angebot und Nachfrage schon ein:
    * Morgens zwischen 8 und 9 sind die Fahrzeuge am teuersten, da dann alle zur Arbeit wollen
    * Entsprechend wird es für einen gewissen Teil an Leuten wirtschaftlicher sich selber ein Auto zu kaufen
    * Das entlastet den CarSharing Markt und das eigene Auto kann selber für Car Sharing zur Verfügung gestellt werden

    Wenn ich überlege, dass bei uns im Dorf ca. 1000 Autos 90% des Tages unnütz rumstehen, nur weil man damit zwei/drei 5 Minuten-Fahrten zum Laden und zur Schule macht, ist das einfach nicht wirtschaftlich.

  9. Re: ein kleiner Haken

    Autor: azeu 31.08.17 - 09:33

    Gut, man könnte das CarSharing natürlich auch begrenzen, so wie es die Bahn mit dem Bayern-Ticket auch macht. Das gilt auch erst ab 9, damit die Touristen/Gelegenheitsfahrer den Pendlern in der früh nicht die Sitz-/Stehplätze wegnehmen.

    Auf dem Land könnte es aber etwas schwierig werden. Da müsste man immer ein paar Autos vorrätig haben. Wenn das Auto nämlich erstmal 10 km auf's Land fahren muss, dann wird es auch wieder ineffektiv.

    ... OVER ...

  10. Re: ein kleiner Haken

    Autor: PearNotApple 31.08.17 - 09:34

    Zazu42 schrieb:
    > Zudem Haben wir Stoßzeiten Morgens und abends eventuell noch mittags wenn
    > man essen gehen will an denen alle Autoautos gebraucht werden und in den
    > Zeiten dazwischen quasi keine.
    Heute fährt fast jeder allein im Auto zur Arbeit. Im Carsharing können die Menschen, die gleiche Strecke fahren das Auto teilen. Somit haben wir schon eine deutliche Entzerrung. Außerdem wird in der Zukunft durch die Digitalisierung die Arbeitswelt und -zeiten sich ändern.

    > Und Am Wochenende kotzten dann noch Sturtzbesoffene das Autoauto voll
    Das passiert bereits auch heute mit den Mietautos. Die Kosten müssen dann die Mieter tragen. Wenn ein Kunde merkt, dass das Auto nicht benutzt werden kann, kann er per Smartphone es melden und das Unternehmen schickt das Auto zur Reinigung. Gleichzeitig schickt er einen Ersatz zum Kunden. Wo liegt das Problem?

    > Zudem kann ich mir gut vorstellen das die ersten Autoautos (wahrschinlich
    > auch im sharing) sehr teuer sein werden was sich der Student/junge
    > Arbeitnehmer von Morgen sicher nicht leisten kann mal abgesehen davon das
    > wir immernoch keine genaue Vorstellung haben wann die Autoautos realität
    > werden.
    Nein, laut Tony Seba (er hat das schon lange untersucht) wird durch Sharing 1/10 Kosten für den Benutzer anfallen als wenn er eigenes Auto unterhalten müsste (eigenes Auto, Versicherung, Wartung, Abstellplatz, Betriebskosten). Das ist gerade für Menschen mit niedrigem Einkommen interessant. Noch günstiger geht es nur noch mit ÖPNV oder mit Fahrrad.

  11. Re: ein kleiner Haken

    Autor: Niaxa 31.08.17 - 09:47

    Was für ein BS. Ich fahre gerne Auto, habe gerne mein eigenes individuell gestaltetes Auto, das von innen und außen aussieht, wie ich es eben haben möchte. Dieselskandal? Juckt mich kaum und bevor irgendwann mal Fahrverbote bei der übernächsten Wahl wirklich durchgesetzt werden, habe ich längst ein anderes Auto. Auch E kann ich mir vorstellen, so in 10 Jahren, wenn die Technik nicht mehr so billig und kleinfüßig daher kommt und man eben keine Premiumpreise für Billig E Schrott mehr zahlen muss.

    Und verstehe das nicht falsch, ich gebe gerne Geld aus für ein Auto, so wie ich mir gerne auch ein Fahrrad gekauft habe, welches ich mir nicht leihen möchte. Aber wenn ich Geld in die Hand nehme will ich dafür auch etwas bekommen.

    Deine Sprüche sind auch genial. Kein Haus mehr kaufen, da man ja eh nur den halben Tag daheim ist und davon schläft man auch noch 8 Stunden. Die meisten Dinge die man besitzt, nutzt man nur geringfügig am Tag. Kannst ja mal mit Zahnbürsten Sharing anfangen, da man die nur 10-15 Min am Tag braucht.

    Deine Depp und sonst was Sprüche kannst dir sparen. Man muss kein Depp sein, weil man sich mehr leistet wie andere, man muss ausreichend verdienen um es sich leisten zu können ohne zu jammern und um so weit zu kommen. Dafür benötigt man meistens auch die passende Bildung.

  12. Re: ein kleiner Haken

    Autor: azeu 31.08.17 - 09:50

    Ok, jetzt schießt Du aber auch gewaltig übers Argumentationsziel hinaus.

    Dass ein Auto mindest 90% seiner Lebenszeit irgendwo dumm rumsteht, da möchtest Du jetzt nicht wirklich bestreiten, oder?

    ... OVER ...

  13. Re: ein kleiner Haken

    Autor: Niaxa 31.08.17 - 09:51

    Ich bin morgens gern mit vertrauten Personen im Auto. Da diejenigen davon aber nicht dort arbeiten wo ich arbeite, bin ich lieber allein, statt mit wildfremden. Ich will kein Gelaber in der Früh, ich will kein Fressgeräusch oder sonst was. Einfache Stille und Einsamkeit um Mental frisch in den Tag zu starten. Alleine dafür ist mir der Preis eines Autos das schon wert. Dazu kommt eben, dass ich gerne Auto fahre usw.

  14. Re: ein kleiner Haken

    Autor: Niaxa 31.08.17 - 09:55

    Und? Ich fahre am Tag 2 Stunden ca. Den restlichen Tag steht es rum. Noch mal... und? Das ist es mir dennoch wert.

    Ich erhalte dafür meine absolute Ruhe beim allein Fahren, die Kontrolle darüber wie das Auto aufgeräumt oder zugemüllt wird, wie sich die Optik gestaltet, das Entertainment usw. Das ist es mir einfach wert. Ich würde mir keinen Karren für 100.000 holen im Normalfall, aber wenn mir ein Auto 50 oder 60.000 Anschaffung + x Folgekosten wert ist, dann ist das nun mal so. Trotz geringer Nutzung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.17 09:57 durch Niaxa.

  15. Re: ein kleiner Haken

    Autor: Ispep 31.08.17 - 10:01

    HectorFratzenbuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hat einer noch immer nicht bemerkt, dass Autos in Privateigentum einfach
    > nur noch dumm sind?
    > Wer beim "Dieselskandal" nicht aufgewacht ist, dem ist wohl nicht mehr zu
    > helfen.
    > Warum soll ich das Risiko eingehen, ein Auto zu besitzen? Schon heute
    > bezahle ich nur so lange dafür, wie ich es auch wirklich benutze.
    > Anschließend parken und es ist nicht mehr mein Problem, nicht mehr mein
    > Wertverlust usw.
    > Lass' doch so ein Fahrzeug 120.000¤ kosten, ist viel billiger als der Golf
    > für 25.000¤, weil es von vielen Leuten genutzt wird. Im Durchschnitt stehen
    > Autos in Deutschland über 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. 12 Personen
    > Pro Fahrzeug sind bei 120k¤ noch 10k¤/Person. Dazu geringere Betriebskosten
    > (Strom statt Benzin, weniger Reparaturen&Verschleiß) und ich zahle nur noch
    > 1/3 von dem, was der Depp zahlt, der meint ein Auto besitzen zu müssen.

    Dir scheint nicht klar zu sein, dass die Kosten pro Auto steigen, je mehr es genutzt wird. Du wirdt also bei Carsharing immer mehr bezahlen, als mit dem eigenen Auto.

    Ist doch jetzt schon so. Wer wirklich alle Fahrten seines Pkw mittels sharing erledigt, könnte sich auch nrn Chauffeur einstellen und seine Karre behalten.

    Das Daimlerkonzept ist sicher super und ich hätte das auch gerne. Aber realistisch wird damit nur das Taxifewerbe zerstört.

    Den allgemeinen Verkehr kann es nur ersetuen, wenn die Autozahl gleich bleibt. Dann wirds aber teurer, weil die Dinger ja mehr bewegt werden (alleine die extra Runden zum aufladen), gereinigt werden müssen und viel teurer versichert (Junkie vergisst Spritze, Terrorist legt Bombe rein, Hacker entführt dich oder provoziert Unfall etc) sein müssen.

    Es ist immer billiger, selbst zu besitzen, als zu leihen. Immer!

  16. Re: So stelle ich mir zukünftiges CarSharing auch vor

    Autor: chefin 31.08.17 - 10:05

    dp2419 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist auch meine Vorstellung vom zukünftigen Individualverkehr.
    >
    > Ich sage wann ich eine Auto brauche und das Auto kommt und holt mich ab,
    > fährt mich zum Ziel, und verschwindet dann wieder. Und für den Rückweg das
    > gleiche (oder das Auto wartet wenn ich es möchte)

    Das wäre das wünschenswerte

    Real muss sich eine Fahrzeugflotte aber lohnen. Und weil man in Fahrzeugen die einem nicht gehören, nicht so aufpasst, sein Brötchen eben mal schnell isst ohne danach sauber zu machen, muss viel Aufwand für Reinigung getrieben werden. Das muss mitbezahlt werden. Ebenfalls muss so ein Fahrzeug permanent geprüft werden, ob es noch sicher ist. Eigene Fahrzeuge kommen nach wartungsintervall in die Werkstatt. Wenn der Scheibenwischer mal rubbelt dauert es meist 2 größere Regenzeiten bis man sie wechselt. usw Wir werden hohe Ansprüche stellen, Firmen verklagen wenn auch nur der Hauch von Sicherheitsrisiko besteht und die Firmen werden die Kontrollen ausweiten und es uns aufs Auge drücken.

    Und zum hohen Preis kommt noch die Wartezeit. Das Auto steht ja nicht vor deiner Haustüre rum und wartet auf dich. Sondern irgendwo. Du willst zur Spätschicht los, aber gerade ist das OpenAir Konzert einer Megaband und 80.000 Zuschauer wollen zum Stadion. Die Autos sind alle reserviert und stehen Bahnhofsnahe wo die Menschen mit dem Zug ankommen. Bis zu dir und dann Firma und dann wieder Bahnhof fehlt die Zeit, das Auto ist blockiert.

    Oder umgedreht, ich entscheide mich kurzfristig dafür, eine Tour zu machen, aber das Auto wäre eigentlich für dich geplant gewesen, das es nahe an deinem Bestellort ist.

    Carsharing im großen Stil würde soclhe Kollisionen häufig machen. Im kleinen Stil so wie jetzt, 1,4sec bedeutet wenn man es mal durchrechnet, vieleicht 20.000 Fahrzeuge weltweit, kommen diese Kollisionen selten vor. Weil man lange vorplant. Ich zb kann meinen Feierabend nicht vorplanen und Menschen wie ich nehmen zu. Der Fliessbandarbeiter wird immer mehr wegrationalisiert. Die Spezialisten hingegen müssen flexibel agieren. Also für welche Zeit soll ich das Auto bestellen? Und wenn es ankommt, ich aber noch 20 Minuten zu tun habe, wie soll das Auto reagieren? Wiviel Fahrzeuge brauchen wir den bzw welche Menge sparen wir ein? Wie steht diese Menge an eingesparten Fahrzeugen in relation zu den gefahrenen km. Die müssen nämlich mehr fahren, wenn sie hin und her springen und zentrale Ladestationen anfahren. Wie lösen wir das Problem der Fahrzeugklassen. Ich möchte zb eher einen hohen Wagen, mit bequemen Einstieg. Keinesfalls so eine Smartschüssel. Den wenn so eine Wildsau über die Strasse rennt hilft mir der ganze Computer nix, die Sau zerlegt das Fahrzeug. Hatte einen Astra, ein Eber mit 150kg und eine Landstrasse mittags um 2 mit Speedlimit 100. Danach war der Astra 30cm kürzer, die Airbags haben ausgelöst, 8000 Euro Schaden am Vorbau. Ich war froh das da vorne so viel Blech war und die Sau nicht meine Beine zerquetsch hat. Oder der Vorbau so massiv gebaut wird, das man sich am Gurt fast stranguliert und die negativen G-Kräfte einen Verletzen.

    Also kommt noch dazu, das man nicht irgendein Auto will sondern eine bestimmte Klasse. Zum Einkaufen jedenfalls keinen Kleinwagen. Für Familienausflug einen entsprechend Großen.

    Zwangsläuzfig führt das dazu, das man Carsharing eher als Zweitwagenersatz benutzt und damit auch die Auslastung reduziert. Dann lohnt es sich auf dem Land nicht mehr und über 50% der Bevölkerung kann es nicht nutzen, selbts wenn sie es wollten.

    Carsharing ist nur in der Theorie eine Lösung, in der Praxis scheitert es an unseren Ansprüchen.

  17. Re: ein kleiner Haken

    Autor: tovi 31.08.17 - 10:14

    Ispep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HectorFratzenbuch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hat einer noch immer nicht bemerkt, dass Autos in Privateigentum
    > einfach
    > > nur noch dumm sind?
    > > Wer beim "Dieselskandal" nicht aufgewacht ist, dem ist wohl nicht mehr
    > zu
    > > helfen.
    > > Warum soll ich das Risiko eingehen, ein Auto zu besitzen? Schon heute
    > > bezahle ich nur so lange dafür, wie ich es auch wirklich benutze.
    > > Anschließend parken und es ist nicht mehr mein Problem, nicht mehr mein
    > > Wertverlust usw.
    > > Lass' doch so ein Fahrzeug 120.000¤ kosten, ist viel billiger als der
    > Golf
    > > für 25.000¤, weil es von vielen Leuten genutzt wird. Im Durchschnitt
    > stehen
    > > Autos in Deutschland über 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. 12 Personen
    > > Pro Fahrzeug sind bei 120k¤ noch 10k¤/Person. Dazu geringere
    > Betriebskosten
    > > (Strom statt Benzin, weniger Reparaturen&Verschleiß) und ich zahle nur
    > noch
    > > 1/3 von dem, was der Depp zahlt, der meint ein Auto besitzen zu müssen.
    >
    > Dir scheint nicht klar zu sein, dass die Kosten pro Auto steigen, je mehr
    > es genutzt wird. Du wirdt also bei Carsharing immer mehr bezahlen, als mit
    > dem eigenen Auto.
    >
    Soso die Kosten steigen je mehr es genutzt wird.
    Aber doch nur absolut. Pro Kilometer werden sie natürlich geringer bei mehr Nutzung.
    Jede Maschine - und ein Auto ist nichts anderes - ist wirtschaftlicher bei höherer Ausnutzung.

    > Ist doch jetzt schon so. Wer wirklich alle Fahrten seines Pkw mittels
    > sharing erledigt, könnte sich auch nrn Chauffeur einstellen und seine Karre
    > behalten.
    >
    Unsinn. Wenn ich nur ein mal im Monat ein Auto benötige ist Sharing mit Abstand das günstigste.

    > Das Daimlerkonzept ist sicher super und ich hätte das auch gerne. Aber
    > realistisch wird damit nur das Taxifewerbe zerstört.
    >
    Das Taxigewerbe hat ab dem Zeitpunkt wo irgendein Hersteller vollautonomes Fahren realisiert keine Zukunft mehr. Das gilt dann übrigens auch für LKW-Fahrer u.ä.

    > Den allgemeinen Verkehr kann es nur ersetuen, wenn die Autozahl gleich
    > bleibt. Dann wirds aber teurer, weil die Dinger ja mehr bewegt werden
    > (alleine die extra Runden zum aufladen), gereinigt werden müssen und viel
    > teurer versichert (Junkie vergisst Spritze, Terrorist legt Bombe rein,
    > Hacker entführt dich oder provoziert Unfall etc) sein müssen.
    >
    Wieder Unsinn. Durch die autonome Fahrweise werden 90% der Unfälle wegfallen.
    Das läßt die Versicherungspreise fallen, nicht steigen.
    Junkie vergisst Spritze? - Dann bekommt er nächstes Mal kein Auto.
    Terrorist legt Bombe rein? Das kann doch keute schon jederzeit passsieren, ist aber extrem unwahrscheinlich und selten.
    Hacker entführt dich oder provoziert Unfall? Was soll das sein? Zuviel SciFi gesehen?


    > Es ist immer billiger, selbst zu besitzen, als zu leihen. Immer!

    Unsinn, genau andersherum.
    Wenn ein Investitionsgut zu 90% rumsteht und altert kann das nicht wirtschaftlich sein.
    Vonn der Ressourcenverschwendung mal ganz abgesehen.

  18. Re: ein kleiner Haken

    Autor: azeu 31.08.17 - 10:14

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und? Ich fahre am Tag 2 Stunden ca. Den restlichen Tag steht es rum. Noch
    > mal... und? Das ist es mir dennoch wert.

    Ineffektiv ist es dennoch.

    > Ich erhalte dafür meine absolute Ruhe beim allein Fahren, die Kontrolle
    > darüber wie das Auto aufgeräumt oder zugemüllt wird, wie sich die Optik
    > gestaltet, das Entertainment usw. Das ist es mir einfach wert. Ich würde
    > mir keinen Karren für 100.000 holen im Normalfall, aber wenn mir ein Auto
    > 50 oder 60.000 Anschaffung + x Folgekosten wert ist, dann ist das nun mal
    > so. Trotz geringer Nutzung.

    Wir reden hier aber schon über ein simples Transportmittel was Dich von A nach B fährt, oder?
    Im Bus/Zug kannst Dir die Sitzbezüge auch nicht aussuchen etc.

    Zudem kannst Du ja trotzdem ein privates, eigenes Auto besitzen. Das wird Dir niemand verbieten (wollen).
    Gut, ob Du damit in Zukunft dann auch überall hinkommst, steht natürlich auf einem anderen Blatt :)

    ... OVER ...

  19. Re: ein kleiner Haken

    Autor: SJ 31.08.17 - 10:54

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieder Unsinn. Durch die autonome Fahrweise werden 90% der Unfälle
    > wegfallen.
    Bei den autonomen Autos. Wer gerne noch Selbst das Steuer übernehmen will, der wird zukünftig mehr bezahlen müssen, weil er (oder sie) ein höheres Risiko darstellt.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  20. Re: ein kleiner Haken

    Autor: SJ 31.08.17 - 11:01

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin morgens gern mit vertrauten Personen im Auto. Da diejenigen davon
    > aber nicht dort arbeiten wo ich arbeite, bin ich lieber allein, statt mit
    > wildfremden. Ich will kein Gelaber in der Früh, ich will kein Fressgeräusch
    > oder sonst was. Einfache Stille und Einsamkeit um Mental frisch in den Tag
    > zu starten.

    Sehe ich auch so... bei längeren Fahrten nehme ich auch gerne mal wer über die Mitfahrzentrale mit. Aber beim täglichen Arbeitsweg will ich meine Ruhe haben.

    Und zudem, das eigene Fhz ist immer bereit wenn ich es brauche. Ich muss nicht zuerst bestellen und warten.

    Es wird genug Leute geben, die weiterhin ein eigene Fhz haben werden. Ich denke aber, viele mehr als heute werden eher auf Sharing wechseln.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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