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Was spart man bei diesem Konzept?

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  1. Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: M.P. 11.09.18 - 08:46

    Lagerraum/Stellfläche?
    Fertigungskosten?
    Ressourcen?

  2. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Zweistein2 11.09.18 - 08:56

    So wie es aussieht das Karosserie-Design.

  3. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: cry88 11.09.18 - 09:25

    M.P. schrieb:
    > Fertigungskosten?

    Das hauptsächlich. Ein Grundmodell für alles. Vielleicht noch in extra langer Form als Bus und Lkw Ersatz.

    Würde der Markt das annehmen? Nein, für die meisten ist Autofahren indivual und man erwartet totale Anpassungsmöglichkeiten.

    Vielleicht wenn die Leute immer weniger Geld haben und die Öffentlichen stärker ausgebaut werden, dann entsteht vielleicht der Wechsel dahin...

  4. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Zazu42 11.09.18 - 09:39

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würde der Markt das annehmen? Nein, für die meisten ist Autofahren indivual
    > und man erwartet totale Anpassungsmöglichkeiten.

    Vorrausgesetzt man geht davon aus man wird ein autonomes Auto besitzen.
    Was allerdings wirtschaftlicher sein müsste ist autonome Flotten als Dienstleistung bereitzustellen
    und bei bedarf per Smartphone zu mieten. Damit entfällt die Notwendigkeit Parkplätze und Ladestationen dort zu haben wo man herkommt oder hin möchte. Ein Autonomes Auto kann ja mal kurz von dem 5 Minuten entfernten Depot dich abholen kommen dich dort hinfahren wo du hin willst und dann wieder in ein unterbesetztes Depot zum Aufladen fahren oder direkt zum nächsten Kunden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.18 09:43 durch Zazu42.

  5. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: M.P. 11.09.18 - 09:47

    Es ist durchaus möglich, dass drei Auflieger + eine Plattform günstiger sind, als drei komplette Fahrzeuge. Aber gerade eine akkubetriebene Plattform braucht auch Ladezeit - von da her passen zwei herumstehende Auflieger die sich mit einem Auflieger abwechseln, der auf einer Plattform herumfährt nicht so ganz zum Konzept.

    Andersherum könnte aber etwas draus werden: Auf Langstrecken - ähnlich wie ein Pony-Express-Reiter das Pferd - die Plattform an einer Wechselstation gegen eine mit vollem Akku zu tauschen ...

  6. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: 0IO1 11.09.18 - 10:38

    Man muss kein Auto mehr kaufen: Kredit, Auto aussuchen, als Laie den Zustand eines Gebrauchtwagens beurteilen: Das fällt alles weg.
    Man muss kein Auto mehr unterhalten: Versicherung, TÜV; Reifen wechseln, Inspektion, plötzliche teure Reparaturen: Das fällt alles weg.
    Man braucht keinen Parkplatz mehr, keine Ladeinfrastruktur.
    Was das finanziell einspart? Es wird weniger Fahrzeuge geben, die zu 95% rumstehen, sondern nur noch die, die maximal gleichzeitig benötigt werden. Und heute sind auch während der Rush-Hour noch die meisten Parkplätze und Garagen besetzt, da ist also noch ordentlich Potential. Dieses Konzept verstärkt diesen Effekt deutlich.

    Für uns gut: Die Fahrzeuge werden im Fuhrpark optimal gewartet und drauf hin entwickelt, über den gesamten Lebenszyklus minimale Kosten zu verursachen. Heutzutage verdienen die Autohersteller mit dem After-Sales Market (Ersatzteile, Wartungen). In Zukunft wird das für die Hersteller ein Kostenfaktor. Das wird sich massiv auf die Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit auswirken.

  7. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: M.P. 11.09.18 - 11:10

    Darum geht es doch gar nicht - sondern eher darum, ob diese Kombination aus Wechselaufliegern und Plattform in diesem von Dir geschilderten Szenario einen Vorteil gegeüber von oben bis unten spezialisierten Fahrzeugen bringt. Man wird als Verleiher schauen, dass man weder übermäßig Oberteile, noch Unterteile im Depot stehen hat ... dann kann man die Oberteile genausogut dauerhaft mit den Unterteilen verbinden...

    EDIT: Es kann natürlich sein, dass im Tagesgang mal etwas mehr Frachtfahrzeuge, und mal etwas mehr Personentransportkapazität gebraucht wird - da wäre das ggfs interessant - aber die ganze Umrüsterei, und das Fahren zum Depot für das Umrüsten wäre doch mühselig...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.18 11:13 durch M.P..

  8. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Akaruso 11.09.18 - 11:19

    Ich glaube aber kaum, dass dadurch Mobilität dadurch günstiger wird.
    Gerade für diesen Zwecke müssen die Autos noch zuverlässiger und robuster gebaut werden, was natürlich teuer ist.
    Dann benötigt man ja auch eine gewisse Infrastruktur, ein Verwaltungsapparat und das Wartungspersonal, was alles viel Geld kostet.

    Das wird nur funktionieren, wenn der Leidensdruck durch noch mehr Parkplatzsuche, hohen Parkgebühren (auch für Anwohnerausweise) zunimmt oder sogar durch Verbote von Individualverkehr in den Städten ausgesprochen werden.
    Diese Aussage schänke ich aber auf die nähere Zukunft ein. Vielleicht wird es für unsere Enkel-Generation ganz normal sein, kein eigenes Auto mehr zu haben.

  9. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Muhaha 11.09.18 - 11:39

    cry88 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würde der Markt das annehmen? Nein, für die meisten ist Autofahren indivual
    > und man erwartet totale Anpassungsmöglichkeiten.

    Noch ist das so. Autobesitz wird aber Generation für Generation immer unwichtiger, unpopulärer. Immer mehr Menschen leben in Ballungsgebieten und Großstädten, wo die Vorteile eines Benziners zu klein sind, um seine in dieser Umgebung erheblichen Nachteile aufzuwiegen.

    So etwas in der Art wird in 10-20 Jahren keine Studie, sondern Realität sein.

  10. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: |=H 11.09.18 - 11:58

    So wie die Kernfusion.

  11. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Muhaha 11.09.18 - 12:26

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie die Kernfusion.

    Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.18 12:27 durch Muhaha.

  12. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: M.P. 11.09.18 - 13:02

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube aber kaum, dass dadurch Mobilität dadurch günstiger wird.

    Ich glaube, beim Thema Mobilität herrscht bei vielen Autobesitzern noch eine Tendenz zum Selbstbetrug. Da werden die Kosten des Autos gerne auf den Spritverbrauch reduziert.

    Ein neuer Golf lässt sich laut ADAC inclusive Wertverlust bei einer jährlichen Fahrleistung von 15000 km nicht unter 40 ct/km bewegen ...

  13. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Akaruso 11.09.18 - 13:12

    Das sehe ich genauso. Für Wenigfahrer lohnt sich - zumindest in den Ballungsräumen - kein Auto. Da sollte solte man sich auch heute schon über Car-sharing-Angebote oder eine Jahreskarte der öffentlichen Gedanken machen.

    Ich wollte aber mit meiner Aussage auch ausdrücken, dass es Mobilität auch in Zukunft nicht zum Schnäppchenpreis geben wird und meiner Meinung nach günstige Fahrtkosten nicht als Argument für neue Verkehrskonzepte herangezogen werden können.

  14. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: a user 11.09.18 - 13:54

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich genauso. Für Wenigfahrer lohnt sich - zumindest in den
    > Ballungsräumen - kein Auto.
    Gegenüber ÖFV? Klar lohnt sich das.
    > Da sollte solte man sich auch heute schon über
    > Car-sharing-Angebote oder eine Jahreskarte der öffentlichen Gedanken
    > machen.
    Car-sharing ist da natürlich noch besser, sofern es zu einem passt.
    >
    > Ich wollte aber mit meiner Aussage auch ausdrücken, dass es Mobilität auch
    > in Zukunft nicht zum Schnäppchenpreis geben wird und meiner Meinung nach
    > günstige Fahrtkosten nicht als Argument für neue Verkehrskonzepte
    > herangezogen werden können.
    Mobilität gibt es doch heute schon zu Schnäppchenpreisen. Mobilität ist doch heute alles andere als teuer.

  15. Re: Was spart man bei diesem Konzept?

    Autor: Akaruso 11.09.18 - 14:06

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mobilität gibt es doch heute schon zu Schnäppchenpreisen. Mobilität ist
    > doch heute alles andere als teuer.

    Wenn jemand für die Fahrt mit dem Bus oder der Straßenbahn ( ein paar Haltestellen) 3 oder mehr Euro zahlen muss, dann sehe ich das nicht als Schnäppchen an.
    Und auch die von M.P. angesprochenen 40cent pro Kilometer mit einem Golf ist jetzt nicht ohne, denn ein paar Kilometer hat man schnell zusammen.

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