Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Volkswagen: Elektroautos gefährden…
  6. Thema

Arbeitsaufwand vs Preis

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: Marib 14.02.17 - 08:37

    Alle schreien das Elektro-Autos die Zukunft seien. Ich seh nichtmal ansatzweise die Infrastruktur dafür. Wenn ich mir bei den meisten Städten die Innenstadt ansehe, seh ich haufenweise Wohnhäuser ohne Garagen, keine/kaum öffentliche Parkplätze mit Lademöglichkeiten und Ladezeiten die es absolut nicht praktikabel machen.
    Wer hat denn bitte 30-45 min pro Tag zeit an nem Supercharger rumzustehen?
    Bei VW zahl ich 10k extra fürn E-Motor + nochmal 1k mehr wenn ich nicht mitm Schuco Stecker laden will. Soviel Benzin muss man erstmal verfeuern um da den BEP zu erreichen.
    Mag sein, dass in 10-20-30 Jahren mehr E-Autos verkauft werden. Aber alle tun immer so, als ob übermorgen jeder nen Tesla in seiner Garage stehen hat.

  2. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: oxybenzol 14.02.17 - 09:57

    Marib schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle schreien das Elektro-Autos die Zukunft seien. Ich seh nichtmal
    > ansatzweise die Infrastruktur dafür. Wenn ich mir bei den meisten Städten
    > die Innenstadt ansehe, seh ich haufenweise Wohnhäuser ohne Garagen,
    > keine/kaum öffentliche Parkplätze mit Lademöglichkeiten und Ladezeiten die
    > es absolut nicht praktikabel machen.
    > Wer hat denn bitte 30-45 min pro Tag zeit an nem Supercharger rumzustehen?
    > Bei VW zahl ich 10k extra fürn E-Motor + nochmal 1k mehr wenn ich nicht
    > mitm Schuco Stecker laden will. Soviel Benzin muss man erstmal verfeuern um
    > da den BEP zu erreichen.
    > Mag sein, dass in 10-20-30 Jahren mehr E-Autos verkauft werden. Aber alle
    > tun immer so, als ob übermorgen jeder nen Tesla in seiner Garage stehen
    > hat.

    Die meisten Neuwagen werden in Deutschland von Unternehmen gekauft/geleast. Da ist das Ladeproblem auf dem eigenen Betriebsgelände sowiso nicht vorhanden. Dazu kommen noch jede Menge Eigenheimbesitzer mit Garage. Der Bewohner aus dem 4. Stock ist derzeit nun mal nicht die Zielgruppe.

    Richtig, ein E-Golf ist wesentlich teurer als die Verbrennervariante. Daher wird an der Stelle normalerweise die Technologie zuerst in der Oberklasse eingeführt. Komisch, dass da bisher nur Tesla was zu bieten hat. Bei der Brennstoffzelle würde es genauso aussehen.

    Und wie lange es noch dauert, bis Akkus billig genug werden, weiß keiner so genau. Wann ein technologischer Fortschritt eintritt, kann man nur vermuten. Solarzellen haben sich z.B. schneller als prognostiziert verbilligt.

  3. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: der_wahre_hannes 14.02.17 - 10:19

    Marib schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle schreien das Elektro-Autos die Zukunft seien. Ich seh nichtmal
    > ansatzweise die Infrastruktur dafür.

    Stell dir mal vor: Tankstellen alle paar km gab's vor ein paar Jahrhunderten auch noch nicht. :)

  4. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: ChMu 14.02.17 - 10:38

    Marib schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle schreien das Elektro-Autos die Zukunft seien. Ich seh nichtmal
    > ansatzweise die Infrastruktur dafür. Wenn ich mir bei den meisten Städten
    > die Innenstadt ansehe, seh ich haufenweise Wohnhäuser ohne Garagen,
    > keine/kaum öffentliche Parkplätze mit Lademöglichkeiten und Ladezeiten die
    > es absolut nicht praktikabel machen.

    Fuer Leute ohne Stellplatz sind Autos, Electro oder Benziner, doch gar nicht gedacht? Was soll denn das? Welche Infrastruktur? Die Steckdose zu Hause? Oder in der Firma? Sollte vorhanden sein in einem Land wie Deutschland.

    > Wer hat denn bitte 30-45 min pro Tag zeit an nem Supercharger rumzustehen?

    Warum sollte man das tun? Als Vertreter der jeden Tag seine 700-800km abreissen muss (nur dann muesstest Du jeden Tag 30-45min am Supercharger stehen) ist NICHT die Zielgruppe. Diese Vielfahrer sind mit 0,04% der deutschen Autofahrer nicht relevant.

    > Bei VW zahl ich 10k extra fürn E-Motor + nochmal 1k mehr wenn ich nicht
    > mitm Schuco Stecker laden will. Soviel Benzin muss man erstmal verfeuern um
    > da den BEP zu erreichen.

    Das liegt aber am politischen Preis von VW. Batterien sind lange im bezahlbaren Bereich und es gibt keinerlei Grund den Preis so hoch anzusetzen, ausser, man will den Wagen gar nicht verkaufen. Fuer VW waere es momentan ein Desaster wenn auf einmal 1Mio Leute nen e-Golf wollten. Die verdienen naemlich nicht am Auto selber (beim Golf unter 1000 Euro pro Einheit, bei einigen Modellen unter 400 Euro) sondern danach. Service, Inspectionen, Verschleiss Teile, ect pp. das faellt alles weg. Also wird der e-Golf mit unterirdischen Daten zu einem laecherlichen Preis angeboten und dann kann man sagen, sieht ihr? Der Kunde will das nicht.

    > Mag sein, dass in 10-20-30 Jahren mehr E-Autos verkauft werden. Aber alle
    > tun immer so, als ob übermorgen jeder nen Tesla in seiner Garage stehen
    > hat.

    Ne, das Model 3 wird es in Deutschland fruehestens Ende naechsten Jahres geben, dann allerdings duerften sich die anderen, ausser Opel wenn sie es nicht komplett versauen, sehr warm anziehen. Wenn es so wie beim Model S wird und es spricht nichts dagegen, dann wird es tatsaechlich eng fuer VW und co.

  5. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: thinksimple 14.02.17 - 16:20

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marib schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alle schreien das Elektro-Autos die Zukunft seien. Ich seh nichtmal
    > > ansatzweise die Infrastruktur dafür. Wenn ich mir bei den meisten
    > Städten
    > > die Innenstadt ansehe, seh ich haufenweise Wohnhäuser ohne Garagen,
    > > keine/kaum öffentliche Parkplätze mit Lademöglichkeiten und Ladezeiten
    > die
    > > es absolut nicht praktikabel machen.
    >
    > Fuer Leute ohne Stellplatz sind Autos, Electro oder Benziner, doch gar
    > nicht gedacht? Was soll denn das? Welche Infrastruktur? Die Steckdose zu
    > Hause? Oder in der Firma? Sollte vorhanden sein in einem Land wie
    > Deutschland.
    >
    Stimmt.

    > > Wer hat denn bitte 30-45 min pro Tag zeit an nem Supercharger
    > rumzustehen?
    >
    > Warum sollte man das tun? Als Vertreter der jeden Tag seine 700-800km
    > abreissen muss (nur dann muesstest Du jeden Tag 30-45min am Supercharger
    > stehen) ist NICHT die Zielgruppe. Diese Vielfahrer sind mit 0,04% der
    > deutschen Autofahrer nicht relevant.
    >

    Für viele würden 300km reichen. Aber das Reichweitenproblem wird nur vorgeschoben. Für die meisten zählt der finanzielle Aspekt.

    > > Bei VW zahl ich 10k extra fürn E-Motor + nochmal 1k mehr wenn ich nicht
    > > mitm Schuco Stecker laden will. Soviel Benzin muss man erstmal verfeuern
    > um
    > > da den BEP zu erreichen.
    >
    > Das liegt aber am politischen Preis von VW. Batterien sind lange im
    > bezahlbaren Bereich und es gibt keinerlei Grund den Preis so hoch
    > anzusetzen, ausser, man will den Wagen gar nicht verkaufen. Fuer VW waere
    > es momentan ein Desaster wenn auf einmal 1Mio Leute nen e-Golf wollten. Die
    > verdienen naemlich nicht am Auto selber (beim Golf unter 1000 Euro pro
    > Einheit, bei einigen Modellen unter 400 Euro) sondern danach. Service,
    > Inspectionen, Verschleiss Teile, ect pp. das faellt alles weg. Also wird
    > der e-Golf mit unterirdischen Daten zu einem laecherlichen Preis angeboten
    > und dann kann man sagen, sieht ihr? Der Kunde will das nicht.

    Noch ist der Preis pro kwh bei ca.250¤. Nur für den Akku. Wenn man Verbrennerantrieb gegen E-Antrieb setzt ist der E etwas teurer. Und VW verdient am Golf etwas mehr als 1000¤.
    Selbst das Tesla reduziert am Model 3 due Akku kapazität aus Kostengründen.

    >
    > > Mag sein, dass in 10-20-30 Jahren mehr E-Autos verkauft werden. Aber
    > alle
    > > tun immer so, als ob übermorgen jeder nen Tesla in seiner Garage stehen
    > > hat.
    >
    > Ne, das Model 3 wird es in Deutschland fruehestens Ende naechsten Jahres
    > geben, dann allerdings duerften sich die anderen, ausser Opel wenn sie es
    > nicht komplett versauen, sehr warm anziehen. Wenn es so wie beim Model S
    > wird und es spricht nichts dagegen, dann wird es tatsaechlich eng fuer VW
    > und co.

    Das denke ich jetzt nicht unbedingt. Der neue E-Golf bietet demnächst auch 300km Reichweite also real 200km wie das Model3.
    Aber wie schon weiter oben geschrieben ist nicht die Reichweite das Problem sondern die Kosten. Das Model 3 wird bei uns in der Basis nicht unter 42.000¤ zu haben sein. Noch Ausstattung dazu werdens schnell mal 50.000¤. Das will Otto normal nicht zahlen.

    Für den Vielfahrer und Anhängerfahrer wäre natürlich Hybrid eine Lösung. Da würden für den Normalbetrieb 100km Realreichweite elektrisch n Ordnung gehen.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

  6. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: berritorre 14.02.17 - 18:11

    Ich glaube auch nicht, dass VW, BMW, MB und Audi in den nächsten paar Jahren, sagen wir mal 5, nicht den Bach runter gehen. Aber sie müssen meiner Meinung nach langsam mal in die Pötte kommen, denn die Stimmung schlägt meiner Meinung nach langsam um. Während bis vor kurzem kaum einer überhaupt über eine Elektroauto nachgedacht hat, sehe ich mittlerweile viele, die sich informieren und interessiert sind. Die kaufen vielleicht nicht heute oder morgen, aber wenn die Preise noch etwas fallen dann werden auch die sich ihre Gedanken machen. Ich bin da vermutlich dabei. Ein vernünftiger Kleinwagen mit einer annehmbaren Reichweite und es dürfte auch ein paar % mehr kosten als ein Benziner/Ethanol-Fahrzeug (Diesel-PKW sind hier ohnehin verboten).

    Meine täglichen Distanzen sind eher kurz und vor allem im Stop&Go-Verkehr. Da wäre ein Elektroauto geradezu ideal. Bei 200km Reichweite müsste ich vermutlich 1 mal die Woche aufladen, wenn überhaupt.

  7. Re: Arbeitsaufwand vs Preis

    Autor: oxybenzol 14.02.17 - 18:28

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das denke ich jetzt nicht unbedingt. Der neue E-Golf bietet demnächst auch
    > 300km Reichweite also real 200km wie das Model3.
    > Aber wie schon weiter oben geschrieben ist nicht die Reichweite das Problem
    > sondern die Kosten. Das Model 3 wird bei uns in der Basis nicht unter
    > 42.000¤ zu haben sein. Noch Ausstattung dazu werdens schnell mal 50.000¤.
    > Das will Otto normal nicht zahlen.
    >

    Meinst du den E-Golf mit 33kWh Akku? Das Model 3 wird einen AKku von 55-60 KWh haben, so wie der neue Apera-e. Schau beim E-Auto auf die Akkukapazität und nicht auf die Aussagen der PR-Abteilung. In Deutschland wird nun mal nach NEFZ ermittelt. Dieser Zyklus ist aber bei E-Autos meilenweit weg von der Realität. In den USA wird nach FTP ermittelt.
    Wie genau der NEFZ ist, zeigt sich schon darin, dass man die Lichtmaschine abklemmen darf und das Auto auf 30°C vorgewärmt wird. Verbrauch der Klimaanlage oder des Bordnetzes ist auch nicht enthalten.

    Da der Verbrauch nach FTP auch von einer US-Behörde überprüft wird, hatte BMW 2014 Ärger bekommen. In der EU dagegen wird den Autokonzernen vertraut.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/geschoente-verbrauchswerte-bmw-muss-angaben-beim-mini-korrigieren-a-999742.html#ref=plista

    "Der Mini Cooper S verbraucht in den USA nach Behördenangaben nun satte 8,4 Liter auf hundert Kilometern. In Deutschland beträgt der offizielle Wert für dasselbe Modell gerade einmal 5,8 Liter."

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über vietenplus, Berlin
  2. SURFBOXX IT-SOLUTIONS GmbH, Rostock
  3. Deutsche Vermögensberatung AG, Aachen
  4. msg DAVID GmbH, Braunschweig

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 11,50€
  2. 3,74€
  3. (-81%) 3,75€
  4. 2,19€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Kickstarter: Scheitern in aller Öffentlichkeit
Kickstarter
Scheitern in aller Öffentlichkeit

Kickstarter ermöglicht es kleinen Indie-Teams, die Entwicklung ihres Spiels zu finanzieren. Doch Geld allein ist nicht genug, um alle Probleme der Spieleentwicklung zu lösen. Und was, wenn das Geld ausgeht?
Ein Bericht von Daniel Ziegener

  1. Killerwhale Games Verdacht auf Betrug beim Kickstarter-Erfolgsspiel Raw
  2. The Farm 51 Chernobylite braucht Geld für akkurates Atomkraftwerk
  3. E-Pad Neues Android-Tablet mit E-Paper-Display und Stift

  1. JBL Link Bar: Smarte Soundbar mit Android-TV in Deutschland verfügbar
    JBL Link Bar
    Smarte Soundbar mit Android-TV in Deutschland verfügbar

    JBL hat seine vor über einem Jahr vorgestellte smarte Soundbar Link Bar überraschend auf den deutschen Markt gebracht. Die Soundbar läuft mit dem Google Assistant und hat als Besonderheit auch Android TV eingebaut.

  2. Elektroautos: Günstigste Model X und S fliegen aus dem Programm
    Elektroautos
    Günstigste Model X und S fliegen aus dem Programm

    Tesla hat die günstigsten Basismodelle des Model X und des Model S wieder aus dem Sortiment genommen und das Einsteigermodell des Model 3 in den USA etwas preiswerter gemacht.

  3. Zeichenprogramm: Neue Paint.net-Version unterstützt HEIF-Dateien
    Zeichenprogramm
    Neue Paint.net-Version unterstützt HEIF-Dateien

    Für Paint.net-Nutzer gibt es ein größeres Update. Dies verbessert den Umgang mit mehreren Dateiformaten. Eine der Neuerungen hat allerdings einen Bug in Microsofts HEVC-Codec offenbart. Aus Kompatibilitätsgründen brauchen zwei Plugins zusätzlich ein Update.


  1. 09:49

  2. 09:36

  3. 09:27

  4. 09:03

  5. 08:32

  6. 07:54

  7. 07:36

  8. 07:25