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  5. › Volkswagen: Elektroautos gefährden…

Elektroautos sind nicht die Zukunft

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  1. Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: TC 13.02.17 - 12:20

    Höchstens in (Groß)Städnten und dann eher in Sharing-Pools als im Privatbesitz...

  2. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Palerider 13.02.17 - 12:33

    Ich antworte mal mit ähnlich fundierter Argumentation: doch, sind sie wohl!!

  3. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: pumok 13.02.17 - 12:34

    +1

  4. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Muellersmann 13.02.17 - 12:43

    Nach aktuellem Stand kann man kein Elektroauto kaufen, was nicht nur am Preis liegt, sondern an der Technik. Die Batterien sind riesig und die Reichweite ist gering. Einen 1:1 Ersatz für aktuelle Autos sehe ich nicht. Alleine das Aufladen dauert Stunden. Selbst mit neuster Technik sind keine Sprünge von 1000% möglich.

    Will jemand ein Elektroauto, dass mehr Geld kostet und wesentlich weniger leistet als ein herkömmlicher Benziner?

    Stattdessen werden wieder neue Motore entwickelt, die die Messlatte für E-Autos noch höher setzen.

  5. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Lumanil 13.02.17 - 12:46

    Und wie kommen Sie darauf ?
    Begründen Sie das mit der NOCH recht "geringen" Reichweite ? 300km+ reichen in Deutschland bzw. Europa für die meisten Fahrten vollkommen aus. Selbst bei Fahrten in den Urlaub 1-2x im Jahr kann man nach 250-300km auch mal eine Pause von einer halben Stunde oder mehr verschmerzen. ( Die sollte man eh einlegen um Übermüdung des Auges zu vermeiden und die Konzentration wiederherzustellen. )
    Auch auf dem Land fahren die wenigsten Leute größere Strecken ohne zwischendurch Zeit zum laden zu haben.
    Außerdem werden die Batterien immer weiter verbessert und Lade-Infrastruktur ausgebaut.

    Da die Elektromotoren sogar wesentlich einfacher in der Herstellung sind und weniger Teile, Arbeitsschritte benötigen und damit auch weniger Fehler auftreten können, sollten diese in den kommenden Jahren sogar wesentlich günstiger als Automobile mit Verbrennungsmotoren werden.

    Dank staatlicher Einmischung werden Elektroautos zudem in den kommenden Jahren subventioniert und durch höhere Umweltauflagen "schmackhaft" gemacht.
    Da zum Beispiel die EU bereits ein Verfahren gegen Deutschland wegen zu hoher Feinstaubbelastung anstrengt und wir deshalb bald auch Zonen sehen könnten, in denen kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr fahren darf.

  6. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: AndyMt 13.02.17 - 12:47

    Das ist im Moment noch so. Aber wenn man sieht wie sich das in den letzten 5 Jahren schon geändert hat.
    Ausserdem: 30% der neu zugelassenen Fahrzeuge in Norwegen sind Elektroautos. Mir soll keiner erzählen, dass die nicht praxistauglich sind. Ja - der Kaufpreis wird dort künstlich niedrig gehalten. Aber der Preis für Batterien fällt im eh immer weiter. Schauen wir in 5 Jahren nochmal.
    Bis dahin sind Verbrenner für die viele Kunden immer noch die erste Wahl - aber man sollte sich Gedanken über die Zeit danach machen.

  7. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Dwalinn 13.02.17 - 13:07

    Lumanil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie kommen Sie darauf ?
    > Begründen Sie das mit der NOCH recht "geringen" Reichweite ? 300km+ reichen
    > in Deutschland bzw. Europa für die meisten Fahrten vollkommen aus.
    Das sind Durchschnittswerte, nach der Logik müssten die meisten auch mit einen Smart zufrieden sein.

    >Selbst
    > bei Fahrten in den Urlaub 1-2x im Jahr kann man nach 250-300km auch mal
    > eine Pause von einer halben Stunde oder mehr verschmerzen.
    1. Die 300 km müssen erst mal erreicht werden bei ca. 160-170km/h schafft das vielleicht der Tesla S. Fahrzeuge der Mittelklasse -die immer noch zu teuer sind vergleichen mit einen Kleinwagen-.... den Kleinwagen als vergleich da die sich super verkaufen und sich mMn abgesehen vom Preis besser mit den meisten eCars vergleichen lassen.
    2. Die Angabe der halben Stunden muss man erstmal schaffen. Nicht jedes Auto lässt sich so schnell laden wie ein Tesla... zudem beziehen sich solche angaben meist nur auf 80% der max. Kapazität.

    > ( Die sollte man eh einlegen um Übermüdung des Auges zu vermeiden und die > Konzentration wiederherzustellen. )
    3. So viele Pausen sind vll bei Menschen in ihren 70er notwendig, ansonsten sehe ich keinen Grund alle 2 Stunden 30 Minuten Pause zu machen wenn man Ausgeschlafen ist.

    > Auch auf dem Land fahren die wenigsten Leute größere Strecken ohne
    > zwischendurch Zeit zum laden zu haben.
    > Außerdem werden die Batterien immer weiter verbessert und
    > Lade-Infrastruktur ausgebaut.
    Das Stimmt zwar, aber ich kaufe mir kein Auto das mir für 90% der Zeit aber nur für 10% der gefahrenen Kilometer reicht...
    Ich will ein Auto um "stehts" flexibel zu sein.... ansonsten gibt es öffentliche Verkehrsmittel.

    > Da die Elektromotoren sogar wesentlich einfacher in der Herstellung sind
    > und weniger Teile, Arbeitsschritte benötigen und damit auch weniger Fehler
    > auftreten können, sollten diese in den kommenden Jahren sogar wesentlich
    > günstiger als Automobile mit Verbrennungsmotoren werden.
    Klar der Elektromotor ist günstiger als ein verbrennermotor..... aber was ist wohl teuer.
    A: Benzintank
    B: Batterie

    > Dank staatlicher Einmischung werden Elektroautos zudem in den kommenden
    > Jahren subventioniert und durch höhere Umweltauflagen "schmackhaft"
    > gemacht.
    > Da zum Beispiel die EU bereits ein Verfahren gegen Deutschland wegen zu
    > hoher Feinstaubbelastung anstrengt und wir deshalb bald auch Zonen sehen
    > könnten, in denen kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr fahren darf.
    Hier findet aber eher eine Verzerrung des Marktes vor. Ohne Zweifel sind Verbrenner schädlicher für die Umwelt als ein eCar.....nur so richtig umweltfreundlich sind eCars auch nicht. Die Produktion ist oftmals Umweltschädlicher als bei einem Verbrenner und der Strom kommt oftmals nicht von einem Windrad sondern aus einem Kohlekraftwerk.

    Den eCars gehört die Zukunft, aber noch sind wir in der Gegenwart.

  8. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: DY 13.02.17 - 13:11

    AndyMt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist im Moment noch so. Aber wenn man sieht wie sich das in den letzten
    > 5 Jahren schon geändert hat.

    Ja, von 0,05% auf 0,6% ....

    > Ausserdem: 30% der neu zugelassenen Fahrzeuge in Norwegen sind
    > Elektroautos.

    Natürlich, weil Norwegen bis zum Hals in Wasserkraftstrom steht. Warum sollten sie weiterhin am hellichten Tag das Licht brennen lassen um das Netz zu stabilisieren?

    > Mir soll keiner erzählen, dass die nicht praxistauglich sind.

    Die Autos sind es bedingt. Und die Infrastruktur drum herum ist es gar nicht.
    Spiel doch mal Dein Anwendungsszenario durch.

    > Ja - der Kaufpreis wird dort künstlich niedrig gehalten.

    Wofür, für die unbezahlbaren E-Autos die sich nur die kaufen, die dringend was als AfA brauchen?

    > Aber der Preis für
    > Batterien fällt im eh immer weiter.

    Und sie verschleißen nach wie vor und sind dann nach 4-6 Jahren zu ersetzen. Das kostet mehrere tausend EUR....

    > Schauen wir in 5 Jahren nochmal.

    Klar. Wenn es bis dahin etwas besseres gibt, haben wie wenigstens kein Volksvermögen sinnlos vernichtet wie bei den Energiesparlampen, die mittlerweile nach kurzer Betriebszeit zu 100% von LED ersetzt wurden....

    > Bis dahin sind Verbrenner für die viele Kunden immer noch die erste Wahl -
    > aber man sollte sich Gedanken über die Zeit danach machen.

    Klar, die Forschung sollte immer weiter gehen.

  9. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Palerider 13.02.17 - 13:15

    Muellersmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach aktuellem Stand...

    Lies bitte nochmal die Überschrift des Threads, besonders das letzte Wort.

  10. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: wasabi 13.02.17 - 13:16

    > Höchstens in (Groß)Städnten und dann eher in Sharing-Pools als im
    > Privatbesitz...

    Warum gerade da? Es ist genau umgekehrt. In Städten ist für die alltäglichen Wege oft gar kein Auto notwendig (weil man da vieles zu Fuß, dem Fahrrad oder dem ÖPNV erledigen kann). Gleichzeitig muss man dort sein Auto oft auf der Straße parken, was das Laden umständlicher macht.

    In Vororten, kleinen Städten und ländlichen Regionen dagegen haben viele eine Garage oder zumindest einen eigenen Stellplatz, wo wie über Nacht laden können. Gleichzeitig braucht man oft auch für die Kleinigkeiten im Alltag ein Auto, weil es fürs Fahrrad zu weit ist und der ÖPNV schlecht ausgebaut. Daher haben auch dort die Haushalte auch eher mal zwei Autos.

    Falls du auf die beschränkte Reichweite anspielst: Nur weil man nicht mitten in der Stadt wohnt heißt das noch nicht, dass man 100km von der Zivilisation entfernt wohnt. Stattdessen sind die alltäglichen Dinge (für die der Städter oft gar kein Auto braucht) locker mit aktuell erhältlichen Elektroautos zu machen (häufig gar rein rein elektrisch mit den erhältlichen PlugIn-Hybriden). Leute "von außerhalb" können mit ihren Elektroautos in die Stadt fahren - zur Arbeit, zum Einkaufen, für Kultur-und Freizeitveranbstaltungen, etc. Die Städter dagegen sind schon dort und gehen zu Fuß, mit dem Rad, oder dem ÖPNV.

  11. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Anonymer Nutzer 13.02.17 - 13:24

    > Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Ach, steigen die weltweiten Ölreserven wieder?

    > Höchstens in (Groß)Städnten

    Also gerade dort wird man wohl eher gar keine Autos brauchen. Und wenn doch, dann dank zukünftig immer strengerer Abgasvorschriften für Innenstädte bestimmt keinen noch so "sauberen" Verbrenner.

    > und dann eher in Sharing-Pools als im
    > Privatbesitz...

    Das hat ja nichts mit Elektroautos zu tun. Benziner, Diesel und Autos mit Pedalen dürfen auch vermietet werden.

  12. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: IncredibleAlk 13.02.17 - 13:25

    Dieses Öko-geschwätz kann ich einfach nicht mehr lesen/hören. Niemand muss nach 2 Stunden Fahrt eine Pause machen, damit sich seine Augen erholen. Und 300+ km sind Marketing-Bla-Bla. Im Winter und bei dunkelheit, mit Heizung, Radio und einigen Bergen sind es nur noch 100km. Aber das liest man natürlich in der Broschüre nicht.

    Das E-Auto wird sich in dem Moment durchsetzen in dem es einen signifikanten Vorteil gegenüber allen anderen Antrieben hat. Entweder es hat eine Reichweite von 1000km bei 10 Minuten Ladedauer oder es ist so unfassbar günstig, dass es sich rein durch den niedrigen Preis von alleine verkauft. Aktuell gibt es das nicht.

  13. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: AndyMt 13.02.17 - 13:37

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >[...]
    > Den eCars gehört die Zukunft, aber noch sind wir in der Gegenwart.
    Und genau darum geht es doch: für die Zukunft bereit sein. Damit fängt man in der Gegenwart an.

  14. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: wasabi 13.02.17 - 13:46

    > sie verschleißen nach wie vor und sind dann nach 4-6 Jahren zu
    > ersetzen.

    Wenn das so ist, warum geben dann alle (?) Elektroautohersteller 8 Jahre Garantie auf die Akkus?

  15. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: PaBa 13.02.17 - 13:50

    Vielleicht sollte man sich ehrlich seinen Use-Case mal angucken, oder den von 80-90% der Bevölkerung.
    Wenn man die Vertriebler im Außendienst mal außen vor lässt (sind ja auch nicht alle im Außendienst beschäftigt), dann sieht die Welt doch so aus:

    (Beispiel mein Arbeitsweg und ich fahre noch mehr, als mein Freundeskreis)
    50 km / Weg zur Arbeit -> 100km/Tag. Fahrten nach der Arbeit ca 10-20 km / Tag. Einkäufe und weitere Fahrten am Wochenende ca 100-200km. Somit würde ich sogar nach Deinem Beispiel im dunklen Winter in den Bergen zur Arbeit und nach Hause kommen, ohne laden zu müssen. Wenn ich dann noch bei der Arbeit laden könnte, erhöht sich meine Reichweite noch mehr.

    Regelmäßige weitere Fahrten (Besuch Freunde, Eltern, Konzerte) sind alle im 300km Umkreis, da jetzt nicht alle nur im Winter und bei Nacht in den Bergen stattfinden, sind diese auch mit einer Ladung zu schaffen, am Ziel muss man halt nur laden können.
    Wenn man ehrlich zu sich ist, dann reicht auch jetzt schon ein E-Auto. Die 1.000km sind nur ein Vorwand, weil man ja können können will, wenn man den müssen wollte. Nur die Anschaffung ist halt noch teuer und die Infrastruktur nicht ausgebaut, das wird sich aber mit der Zeit geben. Neue Technik kostet F&E und das macht den Preis am Anfang teuer, das wird sich geben, auf vergleichbares Niveau zu Verbrennern.
    Übrigens, die gleichen Argumente hatten die Pferdekutschenbesitzer damals bei Herrn Benz auch.: "Es gibt ja keine Tankstellen, Futter für Pferde gibt's an jeder Ecke." Komischerweise konnte man damals noch Pferde Tauschen, damit die nicht so lange "laden" müssen, vielleicht kommt ach hier jemand mit einem praxistauglichem Konzept für Akkus um die Ecke.
    JM2C

  16. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: barni_e 13.02.17 - 13:50

    Elektroautos sind aktuell in erster Linie ein Ersatz für den Zweitwagen mit Garage + Stromanschluss.

    Die Ladeinfrastruktur ist eigentlich uninteressant, weil niemand eine Stunde warten will um weiterfahren zu können...

  17. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: IncredibleAlk 13.02.17 - 14:01

    PaBa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur die Anschaffung ist halt noch teuer und die
    > Infrastruktur nicht ausgebaut, das wird sich aber mit der Zeit geben.

    Damit hast du ja alles schon gesagt. Hast du ein E-Auto? Auch wenn es für dich reicht? Nein, denn es bietet dir einfach gegenüber dem Verbrenner keinen Vorteil und das ist was ich sagen wollte. Solange es keinen Vorteil hat, wird es sich nicht durchsetzen.

  18. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Lumanil 13.02.17 - 14:28

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lumanil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Das sind Durchschnittswerte, nach der Logik müssten die meisten auch mit
    > einen Smart zufrieden sein.
    Im Durchschnitt fahren die meisten Deutschen nicht mehr als 40km täglich ohne größere Pausen ( Also zur Arbeit hin ODER zurück, größere Einkäufe in der Nachbarstadt ).
    Die Ausnahmen sind sicherlich Vertreter und andere Menschen, die beruflich weite Strecken fahren müssen. Aber wie der Autor dieses Threads zu sagen: "Elektroautos sind nicht die Zukunft", nur weil ein kleiner Teil der Bevölkerung noch auf normale Autos angewiesen ist, finde ich schon sehr unglücklich gewählt.

    > 1. Die 300 km müssen erst mal erreicht werden bei ca. 160-170km/h schafft
    > das vielleicht der Tesla S. Fahrzeuge der Mittelklasse -die immer noch zu
    > teuer sind vergleichen mit einen Kleinwagen-.... den Kleinwagen als
    > vergleich da die sich super verkaufen und sich mMn abgesehen vom Preis
    > besser mit den meisten eCars vergleichen lassen.
    Wenn Sie schon Tesla als Beispiel nehmen, dann doch bitte den Tesla Model 3, der wesentlich erschwinglicher ist und eher mit weit verbreiteten Autos wie Golf und co konkurriert.
    Der Tesla 3 hat eine ( sicherlich theoretische ) Reichweite von 345km. Wie ich schon geschrieben habe, wird das Auto in Deutschland im Durchschnitt nicht länger als 40km für eine einzelne Strecke bewegt und reicht selbst bei permanentem Vollgas wahrscheinlich dafür aus. Und wer bitte fährt denn bzw. schafft es überhaupt morgens auf dem Weg zur Arbeit mit Bleifuß fahren ?

    > 2. Die Angabe der halben Stunden muss man erstmal schaffen. Nicht jedes
    > Auto lässt sich so schnell laden wie ein Tesla... zudem beziehen sich
    > solche angaben meist nur auf 80% der max. Kapazität.
    Ich gebe Ihnen Recht, daß momentan nur die wenigsten Autos sich bislang so schnell laden lassen wie ein Tesla. Trotzdem reichen für die meisten Ausflüge auch 80% der Kapazität aus. Bei längeren Urlaubsfahrten ( von Hamburg nach Bayern z.B. ) empfinde zumindest ich persönlich auch mal einige Pausen von 1 Stunde oder länger nicht als unangenehm. Das sei aber jedem selbst überlassen.

    > > Auch auf dem Land fahren die wenigsten Leute größere Strecken ohne
    > > zwischendurch Zeit zum laden zu haben.
    > > Außerdem werden die Batterien immer weiter verbessert und
    > > Lade-Infrastruktur ausgebaut.
    > Das Stimmt zwar, aber ich kaufe mir kein Auto das mir für 90% der Zeit aber
    > nur für 10% der gefahrenen Kilometer reicht...
    > Ich will ein Auto um "stehts" flexibel zu sein.... ansonsten gibt es
    > öffentliche Verkehrsmittel.
    Wie ich lesen kann sind Sie ein Vielfahrer.
    Für die meisten Menschen in Deutschland reicht die Reichweite eines Elektroautos in 95% der Fahrten aber vollkommen aus.
    Für Sie mag deshalb ein Elektroauto nichts sein, aber dennoch kann ich nicht gelten lassen, daß "Elektroautos nicht die Zukunft" sind.
    > > Da die Elektromotoren sogar wesentlich einfacher in der Herstellung sind
    > > und weniger Teile, Arbeitsschritte benötigen und damit auch weniger
    > Fehler
    > > auftreten können, sollten diese in den kommenden Jahren sogar wesentlich
    > > günstiger als Automobile mit Verbrennungsmotoren werden.
    > Klar der Elektromotor ist günstiger als ein verbrennermotor..... aber was
    > ist wohl teuer.
    > A: Benzintank
    > B: Batterie
    Sicherlich ist ein Benzintank günstiger, aber auch eine Batterie ist wesentlich einfacher herzustellen als ein Verbrennungsmotor. Außerdem spielen die Lohnkosten dabei eine große Rolle.
    Die Batterien werden zudem nicht in den Klauen der Auto-Lobby hergestellt. Somit kann man hoffen, daß die Preise in den nächsten Jahren sinken werden.

    > Hier findet aber eher eine Verzerrung des Marktes vor. Ohne Zweifel sind
    > Verbrenner schädlicher für die Umwelt als ein eCar.....nur so richtig
    > umweltfreundlich sind eCars auch nicht. Die Produktion ist oftmals
    > Umweltschädlicher als bei einem Verbrenner und der Strom kommt oftmals
    > nicht von einem Windrad sondern aus einem Kohlekraftwerk.

    Da muß ich Ihnen recht geben. Die vielgepriesene Umweltfreundlichkeit eines Elektro-Autos ist natürlich zu einem großen Teil bis jetzt nur Fassade.
    Batterien-Herstellung wirft sicherlich auch Schadstoffe ab.
    Der Strom zum Laden muß auch irgendwo her kommen. Das dafür Kohlekraftwerke Mehrstunden leisten müssen ist leider nicht jedem klar.
    ABER
    ...und deshalb drücke ich alle Daumen, daß Elektroautos doch die Zukunft sind...
    gehört das ganze ja zu einem größeren Wandel, der sich momentan vollzieht:

    Die Batterien, die momentan für die Elektroautos entwickelt und produziert werden finden bereits den Weg als Haus-Batteriespeicher in die Keller und Garagen.
    Durch private Energiespeicher wird eine gute Nutzung der Wind- und Sonnenenergie erst möglich.
    ( Meistens sind in Deutschland nur ein geringer Teil der Windkraftanlagen in Betrieb, da eine Nutzung aller zu einer Überlastung des Netzes führen und die Abschaltung von Kohlekraftwerken zu teuer wäre, bzw. Netzschwankungen nicht abgefangen werden könnten. Große Pumpspeicherkraftwerke etc. sind teuer im Bau und Unterhalt. Aber genug dazu )
    Private Energiespeicher können in der Masse dabei helfen große Netzschwankungen zu vermeiden und erneuerbare Energien voran zu bringen. Die können wiederum abends/ nachts zum aufladen der Autos genutzt werden.

    Außerdem bringt die Entwicklung der Elektroautos auch die Entwicklung des teil- und autonomen Fahrens oder zumindest die Kommunikation der Automobile untereinander voran.
    Der ein oder andere mag das nicht als toll oder wünschenswert sehen, ich aber tue dies. Weniger Verkehrstote und weniger geschundene Nerven sind für mich ein guter Grund.
    Da leider das schwächste Teil in einem Auto immer noch hinter dem Lenkrad sitzt.

    > Den eCars gehört die Zukunft, aber noch sind wir in der Gegenwart.

    Genau. Den eCars gehört die Zukunft und ich freue mich schon darauf.

    Der Wandel wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber das ist auch gut so.
    Vorschnelle Wechsel gehen meistens schief.

  19. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: Dwalinn 13.02.17 - 14:30

    Stimmt, daher unterstütze ich auch Anstrengungen seitens der Autobauer, würde ein eCar aber nicht empfehlen.
    Der Markt für eCars sehe ich zurzeit eher in der Oberen Mittelklasse, da wo man sich 2 Autos leisten kann und ein teures Model kein Loch in die Urlaubsklasse schlägt.

    Da wird auch häufiger ein Einfamilienhaus im Speckgürtel einer Stadt vorhanden sein in dem man das Fahrzeug laden kann.

  20. Re: Elektroautos sind nicht die Zukunft

    Autor: ChMu 13.02.17 - 15:05

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wie kommen Sie darauf ?
    > > Begründen Sie das mit der NOCH recht "geringen" Reichweite ? 300km+
    > reichen
    > > in Deutschland bzw. Europa für die meisten Fahrten vollkommen aus.
    > Das sind Durchschnittswerte, nach der Logik müssten die meisten auch mit
    > einen Smart zufrieden sein.
    >
    Das geht schon deshalb nicht, weil der Smart nicht das gleiche darstellt wie der dynamische SUV fuer 50000 mit Allrad Antrieb der zwar das naechste Schlagloch nicht aushaellt oder wegen Steinschlags auch mal neu lackiert wird, aber eben beim Nachbarn besser aussieht als ein schnoeder Smart.
    >
    > > Auch auf dem Land fahren die wenigsten Leute größere Strecken ohne
    > > zwischendurch Zeit zum laden zu haben.
    > > Außerdem werden die Batterien immer weiter verbessert und
    > > Lade-Infrastruktur ausgebaut.
    > Das Stimmt zwar, aber ich kaufe mir kein Auto das mir für 90% der Zeit aber
    > nur für 10% der gefahrenen Kilometer reicht...

    Ach Du faehrst gar kein Auto? Warum diskutierst Du dann? Es gibt kein Fahrzeug (der Antrieb spielt da gar keine Rolle) welches fuer 100% aller Moeglichkeiten nutzbar ist. Man muss IMMER Kompromisse machen. Diese sind zT erheblich und duerften selten an 90% kommen. Mit viel Glueck kommt man auf 90% des eigenen Profils. Aber mehr, nie.
    >
    > Den eCars gehört die Zukunft, aber noch sind wir in der Gegenwart.

    Ja, wir sind in der Gegenwart. Und da werden wir auch immer bleiben, zumal niemand an der Zukunft arbeiten will. Aber inzwischen ist die Autoindustrie (ganz besonders die Deutsche) bereits in der Vergangenheit. Ohne es zu wissen oder wissen zu wollen. Es wird immer schwierigen wieder zur Gegenwart aufzuschliessen und dann weiter in die Zukunft zu kommen.

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