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  5. › Volkswagen: Elektroautos gefährden…

Propaganda

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  1. Propaganda

    Autor: pumok 13.02.17 - 12:29

    In meinen Augen ist das alles nur Propaganda der anti E-Auto Lobby. Hätten sie den Markt besser analysiert, wären schon vor Jahren brauchbare E-Autos von deutschen Bändern gerollt.

    Die Behauptung, dass ein e-Auto weniger Teile hat ist meiner Meinung nach falsch. Was ist z.B. mit dem Akku? Aus wievielen einzelnen Zellen besteht der?
    Was ist mit der Leistungselektronik, welche ein Benziner nicht braucht?

    Werden heute alle Verbrennungsmotoren von Hand hergestellt? Ich gehe mal davon aus, dass der 0815 Serienmotor grösstenteils von Robotern zusammengebaut wird, es werden also wenn schon die Roboter arbeitslos.
    Ich bezweifle, dass ein E-Auto eine ernsthafte Konurenz für einen handgebauten V8 sind. Leute die sich so ein Auto kaufen haben oft Benzin im Blut und werden weiterhin den V8 kaufen.

    Als der Smart auf den Markt kam, hat auch niemand davon geredet, dass dadurch Arbeitsplätze verloren gehen, obwohl der aus deutlich weniger Einzelteilen besteht als eine mittelklasse Limousine...

    Trotz allem freue ich mich über diese Aussage der Automobilkonzernbosse. Das zeigt, dass sie endlich realisiert haben, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben :)

  2. Re: Propaganda

    Autor: Mumu 13.02.17 - 12:40

    Im Artikel steht Aufholjagd. Also haben die deutschen Automobilbauer das Thema so richtig verpennt oder eben mit Absicht lange rausgezögert. Letzteres ist aber ein Fehler. Man kann den Fortschritt nicht aufhalten. Versucht man es doch steht man plötzlich im Abseits.
    Nur noch ein siebtel des Arbeitsumfangs und der Motor wird komplett zugeliefert. Dann muß ein E-Auto ja deutlich preiswerter sein.

  3. Re: Propaganda

    Autor: Mavy 13.02.17 - 13:04

    ein Problem besteht nur dann wenn man Mitarbeiter einspart und das
    dadurch gesparte Geld den Aktionären als "gewinn" auszahlt statt es
    sinnvoll in die zukunft zu investieren.
    (also in auszubildende die dann beispielsweise in der Entwicklung arbeiten können).

  4. Re: Propaganda

    Autor: manmanmanachim 13.02.17 - 13:11

    Hauptsache wir haben einen schadstoffarmen Diesel... nicht. Danke VW, Danke Merkel.

  5. Re: Propaganda

    Autor: DY 13.02.17 - 13:16

    Mumu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel steht Aufholjagd. Also haben die deutschen Automobilbauer das
    > Thema so richtig verpennt oder eben mit Absicht lange rausgezögert.

    Eher letzteres.

    > Letzteres ist aber ein Fehler.

    Meistens ja, hier nein. Weil es kein wirklicher Fortschritt ist. Man hat doch kein nachhaltiges Stromerzeugungskonzept. Warum sollte man mit dieser Energieform incl. Ladeverluste, Umwandlungsverluste dann noch weiter planen?

    > Man kann den Fortschritt nicht aufhalten.

    Stimmt.
    Aber das E-Auto ist keiner. Es ist nur eine Nische.

    > Versucht man es doch steht man plötzlich im Abseits.
    > Nur noch ein siebtel des Arbeitsumfangs und der Motor wird komplett
    > zugeliefert. Dann muß ein E-Auto ja deutlich preiswerter sein.

    Sieht man ja jetzt schon ;-)
    Und die zig hunderte Ladekabel baumeln ja auch an jeder Ecke.
    Und die Kohlekraftwerke würden auch gerne wieder richtig hochfahren....

  6. ich bin es langsam leid . . .

    Autor: jo-1 13.02.17 - 13:19

    immer und immer wieder diese S.....parolen zu lesen.

    Hier hat niemand bei BMW, Mercedes oder Audi was verpennt. Die haben schon vor mehr als dreissig Jahren alle möglichen Konzepte untersucht und Pläne erstellt.

    Ich finde es gradezu putzig mit haltbarem Wissen auf die "Deutsche Automobilindustrie" zu schielen ;-)

    Fakt ist, dass sich ein Rekordjahr an das nächste Anschliesst bei dem Premium-Marken und dass diese Fahrzeuge nicht wegen dem Nutzen sondern wegen der Emotionen gekauft werden.

    Elektro-Autos sind für völlig andre Kundenschichten und da ist noch nicht mal klar, ob diese Kundenschichten überhaupt Autos in ähnlichem Umfang kaufen werden und wie viele Autos in klassischem Trimm ihren Markt finden werden.

    Elektro hat mit Batterien heutiger Qualität wenig Aussicht auf Erfolg.
    Zudem werden die Möglichkeiten der Physik masslos überschätzt.

    Sicher werden druch autonomes Fahren deutlich weniger Autos verkauft werden als mit selbst gesteuerten. das wird mMn einen deutlich grösseren Effekt haben. Womit diese Fahrzeuge angetrieben werden hängt in aller erster Linie von der total cost of ownership ab.

    Klar wird es Maut für Elektrofahrzeuge geben und der Strom wird ggfls. extra besteuert. Umweltvorschriften werden verschafft und langfristig werden weniger Menschen in Europa ein eigens Fahrzeug haben müssen oder gar wollen.

    Die Automobilindustrie hat längst Studien und Prognosen diskutiert und ist vorbereitet.

    BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen Dosen verkaufen.

    Ein kurzer Bild in die Zulassungsstatistik reicht - Elektromobilität verkauft sich schlecht - egal wie viele selbst ernannte Propheten den Niedergang der hiesigen Automobilindustrie heraufbeschwören.

    Wenn Elektro dann mit Brennstoffzelle kommt, werden es deutsche Hersteller sein, die die fahraktivsten und besten Produkte haben.

    Wo die Brennstoffzelle oder derE-Antrieb zusammengebaut werden ist ziemlich wurst.

    Bei BMW kommt bspw. heute schon der Grossteil aus Österreich und dort sind quasi nur Robert am Montieren.

    Gibt ein schönes Video bei youtube: https://youtu.be/wOhUJGfioe4

    Sehr sehenswert auch der Vergleich bei GT: https://youtu.be/2mGBOIMvv_M

  7. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: pumok 13.02.17 - 13:29

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen Dosen
    > verkaufen.

    Wieviele km fahren diese mit einer Akkuladung? Merkst Du was? Das sind keine Alternativen zu Tesla.

    Das Modell S wird seit 5 Jahren serienmässig produziert. So leid es mir tut, die deutschen Autohersteller haben diese Entwicklung sehr wohl verpennt...

  8. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: IncredibleAlk 13.02.17 - 13:42

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen
    > Dosen
    > > verkaufen.
    >
    > Wieviele km fahren diese mit einer Akkuladung? Merkst Du was? Das sind
    > keine Alternativen zu Tesla.
    >
    > Das Modell S wird seit 5 Jahren serienmässig produziert. So leid es mir
    > tut, die deutschen Autohersteller haben diese Entwicklung sehr wohl
    > verpennt...

    Merkst du was? Glaubst du wirklich, dass da jemand oder besser die gesamte deutsche Autoindustrie etwas "verpennt" hat. Wie kommt man auf sowas? Hast du etwa einen Tesla und kannst das vergleichen oder haben deine bekannten alle eine Tesla weil es das Wunderauto ist? Echt schön getrollt...

  9. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: jo-1 13.02.17 - 13:53

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen
    > Dosen
    > > verkaufen.
    >
    > Wieviele km fahren diese mit einer Akkuladung? Merkst Du was? Das sind
    > keine Alternativen zu Tesla.
    >
    > Das Modell S wird seit 5 Jahren serienmässig produziert. So leid es mir
    > tut, die deutschen Autohersteller haben diese Entwicklung sehr wohl
    > verpennt...


    gäääähn

    120 k EUR - da stelle ich mir alle 200 km einen BMW i3 hin ;-)

    Keines dieser Fahrzeuge ist Massentauglich - weder irgend ein aktueller Tesla noch europäischer E-Wagen

    Sind auch Stand 1.1. 2016 grade mal 2545 Stück bei Tesla wohingegen es bei BMW 5160 E-Fahrzeuge waren



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 13:55 durch jo-1.

  10. Re: Propaganda

    Autor: Danse Macabre 13.02.17 - 14:16

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinen Augen ist das alles nur Propaganda der anti E-Auto Lobby. Hätten
    > sie den Markt besser analysiert, wären schon vor Jahren brauchbare E-Autos
    > von deutschen Bändern gerollt.

    Soweit, so richtig.

    > Die Behauptung, dass ein e-Auto weniger Teile hat ist meiner Meinung nach
    > falsch. Was ist z.B. mit dem Akku? Aus wievielen einzelnen Zellen besteht
    > der?

    Es spielt keine Rolle, wie viel gleichartige Komponenten ein System hat, um dessen Komplexität zu beschreiben. Das macht in diesem Fall keinen Sinn. Außerdem ist das für die Job-Bilanz auch unerheblich, da Akkus in der Regel, ebenso wie Elektromotoren, von Drittlieferanten bezogen werden.

    > Was ist mit der Leistungselektronik, welche ein Benziner nicht braucht?

    Wie im Artikel schon angesprochen wurde, können Experten in Motorentechnik nicht plötzlich elektronische Komponenten entwickeln. Und auch das wird meist zugekauft (z.B. von Bosch)

    > Werden heute alle Verbrennungsmotoren von Hand hergestellt? Ich gehe mal
    > davon aus, dass der 0815 Serienmotor grösstenteils von Robotern
    > zusammengebaut wird, es werden also wenn schon die Roboter arbeitslos.

    VW bzw. der VW-Betriebsrat, aber auch die anderen Fahrzeughersteller, werden schon recht genau beziffern können, wie viele Mitarbeiter im Bereich Motorenentwicklung und -bau beschäftigt sind. Es werden, trotz Automation, recht viele sein.

    > Ich bezweifle, dass ein E-Auto eine ernsthafte Konurenz für einen
    > handgebauten V8 sind. Leute die sich so ein Auto kaufen haben oft Benzin im
    > Blut und werden weiterhin den V8 kaufen.

    Benzin im Blut? Sollten sie E-Autos irgendwann durchsetzen, dann wird fossiler Treibstoff einfach verboten, so wie dies in einigen nordeuropäischen Ländern bereits geplant ist.

    > Als der Smart auf den Markt kam, hat auch niemand davon geredet, dass
    > dadurch Arbeitsplätze verloren gehen, obwohl der aus deutlich weniger
    > Einzelteilen besteht als eine mittelklasse Limousine...

    Das ist nicht vergleichbar, denn der Smart ist ein _zusätzliches_ Angebot auf dem Markt, während die Einführung einer neuen Antriebstechnologie eine Umwälzung darstellt.

    > Trotz allem freue ich mich über diese Aussage der Automobilkonzernbosse.
    > Das zeigt, dass sie endlich realisiert haben, dass sie auf das falsche
    > Pferd gesetzt haben :)

    Kann man so auch nicht sagen, da der Verbrennungsmotor über 100 Jahre der einzig denkbare Antrieb für ein Fahrzeug war und bis dato sowie auch mittelfristig kaum vom Markt verschwinden wird. Trotzdem: wenn die europäischen und insbesondere die oft arrogant auftretenden deutschen Fahrzeughersteller nicht schnell reagieren, werden sie das Nachsehen haben. Denn die halten ja noch den Diesel für das Nonplusultra (so der Daimler Chef) und wollen daran festhalten und ihn weiter entwickeln. Das bindet dann natürlich Ressourcen, die möglicherweise im Bereich der Zukunftstechnologien fehlen. Wenn sie diese strategische Ausrichtung jedenfalls beibehalten, dann gute Nacht. Es werden absehbar mehr Marktteilnehmer, sprich Konkurrenten, auftreten und den etablierten Herstellern das Leben schwer machen.

  11. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: mxrd 13.02.17 - 14:33

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > immer und immer wieder diese S.....parolen zu lesen.
    >
    > Hier hat niemand bei BMW, Mercedes oder Audi was verpennt. Die haben schon
    > vor mehr als dreissig Jahren alle möglichen Konzepte untersucht und Pläne
    > erstellt.
    >
    > Ich finde es gradezu putzig mit haltbarem Wissen auf die "Deutsche
    > Automobilindustrie" zu schielen ;-)
    >
    > Fakt ist, dass sich ein Rekordjahr an das nächste Anschliesst bei dem
    > Premium-Marken und dass diese Fahrzeuge nicht wegen dem Nutzen sondern
    > wegen der Emotionen gekauft werden.
    >
    > Elektro-Autos sind für völlig andre Kundenschichten und da ist noch nicht
    > mal klar, ob diese Kundenschichten überhaupt Autos in ähnlichem Umfang
    > kaufen werden und wie viele Autos in klassischem Trimm ihren Markt finden
    > werden.
    >
    > Elektro hat mit Batterien heutiger Qualität wenig Aussicht auf Erfolg.
    > Zudem werden die Möglichkeiten der Physik masslos überschätzt.
    >
    > Sicher werden druch autonomes Fahren deutlich weniger Autos verkauft werden
    > als mit selbst gesteuerten. das wird mMn einen deutlich grösseren Effekt
    > haben. Womit diese Fahrzeuge angetrieben werden hängt in aller erster Linie
    > von der total cost of ownership ab.
    >
    > Klar wird es Maut für Elektrofahrzeuge geben und der Strom wird ggfls.
    > extra besteuert. Umweltvorschriften werden verschafft und langfristig
    > werden weniger Menschen in Europa ein eigens Fahrzeug haben müssen oder gar
    > wollen.
    >
    > Die Automobilindustrie hat längst Studien und Prognosen diskutiert und ist
    > vorbereitet.
    >
    > BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen Dosen
    > verkaufen.
    >
    > Ein kurzer Bild in die Zulassungsstatistik reicht - Elektromobilität
    > verkauft sich schlecht - egal wie viele selbst ernannte Propheten den
    > Niedergang der hiesigen Automobilindustrie heraufbeschwören.
    >
    > Wenn Elektro dann mit Brennstoffzelle kommt, werden es deutsche Hersteller
    > sein, die die fahraktivsten und besten Produkte haben.
    >
    > Wo die Brennstoffzelle oder derE-Antrieb zusammengebaut werden ist ziemlich
    > wurst.
    >
    > Bei BMW kommt bspw. heute schon der Grossteil aus Österreich und dort sind
    > quasi nur Robert am Montieren.
    >
    > Gibt ein schönes Video bei youtube: youtu.be
    >
    > Sehr sehenswert auch der Vergleich bei GT: youtu.be

    Vieles ist richtig, aber einiges auch sehr sehr schön geredet.

    Nokia hatte auch Smartphones vor Apple, hat das Konzept ausprobiert und es taugte nicht für den Markt. So so, wo ist Nokia heute nochmal? Was war der Grund? Ach so ja, die Smartphones - die keiner brauchte.

    Und nach deiner Logik hätte der Premium Hersteller Nokia dann, also das Iphone also Smartphones "etablierte" nur hintergehen müssen. Ach was ist da denn nur passiert? Die Arroganz von Nokia kannst du sehr wohl mit denen unserer Automobilindustrie vergleichen.

    Wenn neue Produkte geschaffen werden, dann ist der Käufer für neuere Marken offener, also wenn es nur um Alternativen geht. Wenn also die DE-Autoindustrie weiter lauert, kann es sein, dass sich eine neue Marke im E-Bereich so ettabiliert, dass sie nicht mehr so einfach was vom Kuchen abbekommen.

    Die Deutsch Autoindustrie steht für eines: Konservatives Denken, solide Strategien für den Massenmarkt, nachhaltige Pläne.
    Innovationen? Ich bitte dich.

    Schau dir doch mal den Entertainment Bereich an. Egal welches Auto BMW/Audi/Daimler oder ähnliche Premium Klassen, es ist wirklich Schrott. Und die Asiaten machen es vor - und wir schotten uns ab.

    Navigationssystem in Auto? Na, wie stehen da unsere Premiumhersteller da? Ja ganz genau, wirklich absolute Diarrhö.

    Also ich bitte dich, du hast schon Fakten genannten, aber bleib doch bitte etwas objektiver, statt es dir einfach nur schön zu reden.

  12. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: IncredibleAlk 13.02.17 - 15:24

    Ich muss dir leider widersprechen. Der Vergleich Nokia vs Apple an dieser Stelle ist falsch. Ein Auto ist viel mehr als nur der Motor und der Motor ist im Grunde uninteressant. Um in deinem Vergleich zu bleiben: Nokia war die Kutsche und Apple das moderne Auto. Nokia war nicht in der Lage schnell ein Auto inkl. Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen. Auch wenn mein Vergleich sicherlich hinkt, der Motor in einem Auto ist mehr als CPU im Smartphone zu verstehen. Was interessiert es mich als normalo. ob da jetzt ein Snapdragon 805 oder A10 drin ist. BMW und andere sind sicherlich relativ schnell in der Lage einen Verbrenner gegen einen E-Motor zu tauschen, es ist kein grundsätzlich neues Konzept, es ist sogar älter als der Verbrenner.

  13. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: mxrd 13.02.17 - 15:30

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss dir leider widersprechen. Der Vergleich Nokia vs Apple an dieser
    > Stelle ist falsch. Ein Auto ist viel mehr als nur der Motor und der Motor
    > ist im Grunde uninteressant. Um in deinem Vergleich zu bleiben: Nokia war
    > die Kutsche und Apple das moderne Auto. Nokia war nicht in der Lage schnell
    > ein Auto inkl. Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen. Auch wenn mein
    > Vergleich sicherlich hinkt, der Motor in einem Auto ist mehr als CPU im
    > Smartphone zu verstehen. Was interessiert es mich als normalo. ob da jetzt
    > ein Snapdragon 805 oder A10 drin ist. BMW und andere sind sicherlich
    > relativ schnell in der Lage einen Verbrenner gegen einen E-Motor zu
    > tauschen, es ist kein grundsätzlich neues Konzept, es ist sogar älter als
    > der Verbrenner.

    Na klar, ein Smartphone ist ein simples Gerät, nicht so wie ein Auto, das besteht aus mehreren Kompetent...genau deswegen zieht der Vergleich nicht - weil es so simple ist. So simple das Nokia und zig andere komplett gescheitert sind am Anfang. Lange - sehr lange.

    Bitte was redest du denn da?

    Das Smartphone is so simple, das es allen Herstellern schon seit Jahren TOTAL einfach fällt.

    Es geht doch nicht um den Motor..meine Güte. Einen E-Motor einzubauen ist zwar nicht unbedingt straight forward, aka zb. kein klassisches Getriebe, aber natürlich locker machbar.

    Aber ja, "irgend" so ein Motor. So simple ist das nicht, weder eine intelligente Rückgewinnung von Energie um die Reichweite zu erhöhen noch der Akku sind simple.

    Ach ja, die Akkus, das ist so ne simple Geschichte wie bei Smarthpones oder Notebooks. Aber wen interessieren da schon die Akkus...ach ne doch nicht.

    Hoffnungslos.

  14. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: jo-1 13.02.17 - 15:43

    IncredibleAlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss dir leider widersprechen. Der Vergleich Nokia vs Apple an dieser
    > Stelle ist falsch. Ein Auto ist viel mehr als nur der Motor und der Motor
    > ist im Grunde uninteressant. Um in deinem Vergleich zu bleiben: Nokia war
    > die Kutsche und Apple das moderne Auto. Nokia war nicht in der Lage schnell
    > ein Auto inkl. Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen. Auch wenn mein
    > Vergleich sicherlich hinkt, der Motor in einem Auto ist mehr als CPU im
    > Smartphone zu verstehen. Was interessiert es mich als normalo. ob da jetzt
    > ein Snapdragon 805 oder A10 drin ist. BMW und andere sind sicherlich
    > relativ schnell in der Lage einen Verbrenner gegen einen E-Motor zu
    > tauschen, es ist kein grundsätzlich neues Konzept, es ist sogar älter als
    > der Verbrenner.

    völlig richtig!

    Für BMW, Audi und Mercedes ist es völlig wurst was als Antriebsquelle drinnen steckt so lange das Packaging funktioniert - sprich die Teile alle rein passen und das Gesamtkonzept die Wünsche der Kunden erfüllt.

    Das wird auf lange Zeit noch ein Verbrenner sein und danach wohl eher Brennstoffzelle und E-Motor. Batterie sehe ich nicht als vorteilhaft an.

    Und ja - die ersten Porsches hatten E-Motoren ;-)

  15. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: JackIsBlack 13.02.17 - 19:20

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BMW hat schon zwei elektrische Fahrzeuge, die sich in homöopathischen
    > Dosen
    > > verkaufen.
    >
    > Wieviele km fahren diese mit einer Akkuladung? Merkst Du was? Das sind
    > keine Alternativen zu Tesla.

    Sonst ist die Reichweite doch auch irrelevant, da ja niemand mehr als 50km/Tag fährt.
    Zumal der i8 ein Hybrid ist.

    > Das Modell S wird seit 5 Jahren serienmässig produziert. So leid es mir
    > tut, die deutschen Autohersteller haben diese Entwicklung sehr wohl
    > verpennt...

    Es würde sich aber kaum jemand einen BMW/Mercedes/Audi mit 300km Reichweite für 100.000¤ und mehr kaufen. Tesla kann das machen, die haben ein Nischenprodukt, das sich so etwas leisten kann. Ich kaufe mir ja auch keinen Radlader um dann zu sagen: "Mist, der fährt ja gar nicht schneller als 25km/h"

    Die Automobilkonzerne haben schon ihre Hausaufgaben gemacht.

  16. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: oxybenzol 13.02.17 - 20:01

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es würde sich aber kaum jemand einen BMW/Mercedes/Audi mit 300km Reichweite
    > für 100.000¤ und mehr kaufen. Tesla kann das machen, die haben ein
    > Nischenprodukt, das sich so etwas leisten kann. Ich kaufe mir ja auch
    > keinen Radlader um dann zu sagen: "Mist, der fährt ja gar nicht schneller
    > als 25km/h"
    >
    > Die Automobilkonzerne haben schon ihre Hausaufgaben gemacht.

    Dann schau dir mal die Ankündigungen von Audi oder Daimler an. Da wird auch nur von 500 km Reichweite geredet, nach NEFZ. Das sind dann real eben nur 300 - 350 km. Vielleicht kosten diese Autos dann nur 85.000¤ wobei ich das bezweifle. Der i3 kostet 35.000¤ und die elektrische B-Klasse 40.000¤. Billig wollen die gar nicht.

  17. Re: ich bin es langsam leid . . .

    Autor: gadthrawn 13.02.17 - 20:18

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JackIsBlack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es würde sich aber kaum jemand einen BMW/Mercedes/Audi mit 300km
    > Reichweite
    > > für 100.000¤ und mehr kaufen. Tesla kann das machen, die haben ein
    > > Nischenprodukt, das sich so etwas leisten kann. Ich kaufe mir ja auch
    > > keinen Radlader um dann zu sagen: "Mist, der fährt ja gar nicht
    > schneller
    > > als 25km/h"
    > >
    > > Die Automobilkonzerne haben schon ihre Hausaufgaben gemacht.
    >
    > Dann schau dir mal die Ankündigungen von Audi oder Daimler an. Da wird auch
    > nur von 500 km Reichweite geredet, nach NEFZ. Das sind dann real eben nur
    > 300 - 350 km. Vielleicht kosten diese Autos dann nur 85.000¤ wobei ich das
    > bezweifle. Der i3 kostet 35.000¤ und die elektrische B-Klasse 40.000¤.
    > Billig wollen die gar nicht.

    Und alles nicht Massenmarkt.

  18. Re: Propaganda

    Autor: thinksimple 13.02.17 - 23:04

    Mumu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Artikel steht Aufholjagd. Also haben die deutschen Automobilbauer das
    > Thema so richtig verpennt oder eben mit Absicht lange rausgezögert.
    > Letzteres ist aber ein Fehler. Man kann den Fortschritt nicht aufhalten.
    > Versucht man es doch steht man plötzlich im Abseits.
    > Nur noch ein siebtel des Arbeitsumfangs und der Motor wird komplett
    > zugeliefert. Dann muß ein E-Auto ja deutlich preiswerter sein.


    Wenn ich immer dieses ominöse ein siebtel höre. In den Montagelinien ändert sich rein gat nichts. Wenn Dan ändert sich was am Antriebsstrang ind höchstens dort ist das siebtel zu finden. Jetzt denn Abgesang einzuläuten ist schon ziemlich gewagt.

    Rettet die Insekten. Selbst auf einem Balkon wär etwas Platz. Eine kleine Ecke vom Golfrasen an die Natur abtreten. Es wär so einfach

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