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Na also, geht doch: klein, gute Reichweite, niedriger Preis

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  1. Na also, geht doch: klein, gute Reichweite, niedriger Preis

    Autor: norbertgriese 09.09.19 - 10:22

    Das mit dem Verbrauch ist wohl schlicht gelogen, aber gut 200km, passt in Parknischen, Preis bei 20000 Euro - besser geht's kaum.

    Norbert ( und das mit den kW und kWh ist für Nicht-elektroaffine schwer. Im Text ist noch einmal kW durch kWh zu ersetzen)

  2. "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 10:37

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit dem Verbrauch ist wohl schlicht gelogen, aber gut 200km, passt in
    > Parknischen, Preis bei 20000 Euro - besser geht's kaum.

    Nicht? Der Up! ohne E sollte rund 700 km mit einer Tankfüllung schaffen, ist mit 160 km/h deutlich schneller, passt in dieselben Parknischen, und kostet keine 12.000 Euro.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass die Kostenersparnis pro gefahrenem Kilometer, wenn es die denn in Zukunft überhaupt noch gibt, je nach Lademöglichkeiten recht begrenzt sein kann, stellt sich auch beim E-Up! eigentlich nur die Frage, wieviel Geld man zu verschenken hat, um mit einem viel schlechteren und gleichzeitig viel teureren Auto einen kleinen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.

  3. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: mke2fs 09.09.19 - 10:45

    Der CO2-Austoß eines Elektroautos liegt heute (heutiger deutscher Strommix) bei 50% eines Verbrenners.
    Der Ausstoß durch Straßenverkehr liegt bei 20%.
    Wenn du meinst das 10% Reduktion nur ein kleiner Anteil sind frage ich mich was denn größere Mengen CO2 einsparen würde und durch jeden einzelnen umgesetzt werden kann.

  4. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 10:49

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der CO2-Austoß eines Elektroautos liegt heute (heutiger deutscher Strommix)
    > bei 50% eines Verbrenners.
    > Der Ausstoß durch Straßenverkehr liegt bei 20%.
    > Wenn du meinst das 10% Reduktion nur ein kleiner Anteil sind [...]

    Wenn man schon mit Zahlen lügen will, dann doch bitte nicht so offensichtlich. 10% Reduktion gibt es, wenn 1. deine Zahlen stimmen und 2. ALLE Verbrenner durch entsprechende Elektroautos ersetzt werden einschließlich LKWs. Viel mehr könnte dagegen eingespart werden durch konsequenten Ausbau und dann eben auch Nutzung des ÖPNV.

  5. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: MarcusK 09.09.19 - 10:57

    demon driver schrieb:
    > Viel mehr könnte dagegen eingespart werden durch
    > konsequenten Ausbau und dann eben auch Nutzung des ÖPNV.
    kann man auch nicht pauschal sagen.

    Wenn Radfahrer aus Bequemlichkeit auf den ÖPNV umsteigen, erhöht es den CO2-Austoß.
    Auch wenn nachts Straßenbahnen mit einer Person rumfahren, ist es nicht wirklich Ideal.

    Fortbewegung aus eigener Kraft für ein paar km sollte gefördert werden.

  6. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 11:21

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > > Viel mehr könnte dagegen eingespart werden durch
    > > konsequenten Ausbau und dann eben auch Nutzung des ÖPNV.
    > kann man auch nicht pauschal sagen.

    Doch, kann man.

    > Wenn Radfahrer aus Bequemlichkeit auf den ÖPNV umsteigen, erhöht es den
    > CO2-Austoß.

    Hier ging es aber nicht um ÖPNV als Alternative zum Radfahren, sondern zum PKW.

    > Auch wenn nachts Straßenbahnen mit einer Person rumfahren, ist es nicht
    > wirklich Ideal.

    Das Konzept Straßenbahn ist auch dann umweltfreundlicher als der motorisierte Individualverkehr, wenn nicht jede Einzelfahrt umweltfreundlich ist. Und das Gesamtpaket Straßenbahn kann nur dann eine echte Alternative zum Individualverkehr sein, wenn man auch außerhalb der Stoßzeiten damit von A nach B kommt.

    > Fortbewegung aus eigener Kraft für ein paar km sollte gefördert werden.

    Da hab ich überhaupt nichts gegen. Ist nur für einen sehr geringen Anteil der täglich unternommenen Fahrten eine praktikable Alternative, deswegen müssen wir uns auch weiterhin darüber unterhalten, inwieweit die motorisierte Fortbewegung verbessert und insbesondere eben auch umweltfreundlicher gestaltet werden kann.

  7. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: norbertgriese 09.09.19 - 11:26

    So lange wie es eMobile gibt, musst du dich primär für ein eMobil entscheiden. Sonst werden dir die Minimum 8000 Euro Mehrkosten in der Anschaffung unangenehm auffallen. Meistens wirst du als Zielgruppe auch über Wohneigentum, eine Garage und Strom in derselben bereits besitzen.

    Wer generell knapp mit Kohle ist, wird sich kein eMobil kaufen.
    Wer meint, dass eMobile irgendwas sparen außer an Abgasen in der Stadt, der irrt vermutlich.

    Norbert

  8. Re: Na also, geht doch: klein, gute Reichweite, niedriger Preis

    Autor: ForumSchlampe 09.09.19 - 11:35

    norbertgriese schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit dem Verbrauch ist wohl schlicht gelogen, aber gut 200km, passt in
    > Parknischen, Preis bei 20000 Euro - besser geht's kaum.


    besser geht relativ einfach, vw up mit klima für unter 10000¤
    noch besser, skoda citigo oder seat mii, unter 9000¤

    wenn man es als reines stadtauto nutzt ist auch die fahrleistung nicht so hoch, heißt das nutzt weder umwelt noch dem geldbeutel. Wo genau "geht das nicht besser". wenn man hin und wieder ein wenig strecke zurücklegen will ist die reichweite zu gering! Da ist noch sehr viel luft nach oben

  9. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: martinalex 09.09.19 - 14:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > > > Viel mehr könnte dagegen eingespart werden durch
    > > > konsequenten Ausbau und dann eben auch Nutzung des ÖPNV.
    > > kann man auch nicht pauschal sagen.
    >
    > Doch, kann man.
    >
    > > Wenn Radfahrer aus Bequemlichkeit auf den ÖPNV umsteigen, erhöht es den
    > > CO2-Austoß.
    >
    > Hier ging es aber nicht um ÖPNV als Alternative zum Radfahren, sondern zum
    > PKW.
    >
    > > Auch wenn nachts Straßenbahnen mit einer Person rumfahren, ist es nicht
    > > wirklich Ideal.
    >
    > Das Konzept Straßenbahn ist auch dann umweltfreundlicher als der
    > motorisierte Individualverkehr, wenn nicht jede Einzelfahrt
    > umweltfreundlich ist. Und das Gesamtpaket Straßenbahn kann nur dann eine
    > echte Alternative zum Individualverkehr sein, wenn man auch außerhalb der
    > Stoßzeiten damit von A nach B kommt.
    >
    > > Fortbewegung aus eigener Kraft für ein paar km sollte gefördert werden.
    >
    > Da hab ich überhaupt nichts gegen. Ist nur für einen sehr geringen Anteil
    > der täglich unternommenen Fahrten eine praktikable Alternative, deswegen
    > müssen wir uns auch weiterhin darüber unterhalten, inwieweit die
    > motorisierte Fortbewegung verbessert und insbesondere eben auch
    > umweltfreundlicher gestaltet werden kann.

    dein Ernst?

    wenn man in der Stadt wohnt und seine Wohnung mit Blick auf kurze Wege (=mehr Freizeit) ausgewählt hat, dann braucht man das Auto wirklich selten. Zur Arbeit 2-8km ist easy mit dem Fahrrad oder pedelec zu erledigen (oft nicht langsamer als Auto und fast immer schneller als ÖPNV), einkaufen für 1-2 Personen geht prima mit dem Fahrrad, Getränke liefern lassen oder Carsharing nutzen - das macht man ja nicht so oft. Wer mag kann auch einfach einen Fahrradanhänger verwenden, 2-4 Kisten gehen damit ganz gut.
    Freizeitmöglichkeiten sind mindestens bei mir alle in 2-5km Entfernung. Nur für den Badesee oder einen Wochenendausflug weiter weg bräuchte man mal ein Auto, oder eben mehr Geduld.

    Also mindestens für mich ist die Fortbewegung aus eigener Kraft eine echte Alternative. Mit Familie sieht das dann natürlich irgendwann anders aus, aber es gibt genug kinderlose Arbeitnehmer (oder Arbeitnehmer deren Kinder nicht mehr zu Hause wohnen) für die es definitiv möglich wäre die meisten täglichen Fahrten aus eigener Kraft (oder mit dem pedelec) zu erledigen. Man muss es nur wollen.

  10. Re: Na also, geht doch: klein, gute Reichweite, niedriger Preis

    Autor: smarty79 09.09.19 - 14:59

    ForumSchlampe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > besser geht relativ einfach, vw up mit klima für unter 10000¤
    > noch besser, skoda citigo oder seat mii, unter 9000¤

    Kann man machen, ist dann aber Kacke. Geräuschentwicklung und Fahrleistungen sind entsprechend schlecht, man muss von Hand schalten, wahrscheinlich sogar selber singen. Wer damit zufrieden ist, fährt mit einem Verbrenner im Moment mit Sicherheit besser.

  11. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: Eheran 09.09.19 - 15:12

    >2. ALLE Verbrenner durch entsprechende Elektroautos ersetzt werden einschließlich LKWs.
    PKW machen übrigens den großen Hauptteil, nicht LKW.

    LKW 2017: 41 mio t CO2
    PKW 2017: 115 mio t CO2 (= 2,8x mehr als LKW bzw. ~75%)

  12. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 15:32

    martinalex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] mindestens für mich ist die Fortbewegung aus eigener Kraft eine echte
    > Alternative

    Fürs Protokoll, ich gehe überwiegend zu Fuß zur Arbeit. Ich weiß aber auch, dass das geschätzte 95% meiner Kolleg/inn/en definitiv nicht sinnvoll könnten.

    > [...] es gibt genug kinderlose Arbeitnehmer (oder Arbeitnehmer deren Kinder
    > nicht mehr zu Hause wohnen) für die es definitiv möglich wäre die meisten
    > täglichen Fahrten aus eigener Kraft (oder mit dem pedelec) zu erledigen.
    > Man muss es nur wollen.

    Erst mal sind "aus eigener Kraft" und "mit dem Pedelec" zwei verschiedene Dinge. Wir müssen uns über den Gegenstand der Diskussion schon einig sein. Die Rede war von "eigener Kraft", nicht von "Pedelec", nachdem Vorredner offtopic, aber inhaltlich zutreffend darauf hingewiesen hatten, dass die Nutzung von noch so sparsamen und umweltverträglichen, motorisierten Fortbewegungsarten eben immer noch einen CO₂-Nachteil gegenüber der Fortbewegung "aus eigener Kraft" hat. Dazu gehört selbstverständlich auch das Pedelec. Und zwar unter Umständen mehr als der Bahn, Straßenbahn und Bus, selbst wenn dieser dieselgetrieben wäre. Genau das ist ja bereits dem E-Roller so attestiert worden.

    Und "man muss es nur wollen" ist die arrogante Haltung von Ideologen, die sich für die Lebensrealität der Menschen nicht interessieren. Zum einen, ich hab's angedeutet, *können* es viele nicht – ganz sicher nicht soviele, dass das, wovon ich sprach, nämlich ein umweltvertäglicher Umbau des Invidiualverkehrs, unterbleiben könnte. Und zum anderen ist die Zeit für den Arbeitsweg ein Kriterium, das nicht so einfach abgetan werden kann. Wer schon vollzeit malochen muss, der hat jedes Recht dazu, ein Fortbewegungsmittel, das ohne Not die Zeit für den täglichen Arbeitsweg, die einem niemand vergütet, nennenswert verlängert, abzulehnen.

  13. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 15:35

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >2. ALLE Verbrenner durch entsprechende Elektroautos ersetzt werden
    > einschließlich LKWs.
    > PKW machen übrigens den großen Hauptteil, nicht LKW.
    >
    > LKW 2017: 41 mio t CO2
    > PKW 2017: 115 mio t CO2 (= 2,8x mehr als LKW bzw. ~75%)

    Ja, das hätte ich so ähnlich erwartet. Tatsächlich überrascht mich eher, dass der Anteil der LKW doch immerhin so hoch ist...

  14. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: Eheran 09.09.19 - 16:00

    >immer noch einen CO₂-Nachteil gegenüber der Fortbewegung "aus eigener Kraft"
    Ist das so? Wie effizient wandelt der Mensch denn das Essen in Bewegungsenergie um, wenn man schon wegen den paar g CO2 knauserig sein will? Da sehe ich ein Pedelec nicht im Nachteil.

  15. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: Oktavian 09.09.19 - 16:14

    > >immer noch einen CO₂-Nachteil gegenüber der Fortbewegung "aus
    > eigener Kraft"
    > Ist das so? Wie effizient wandelt der Mensch denn das Essen in
    > Bewegungsenergie um, wenn man schon wegen den paar g CO2 knauserig sein
    > will?

    Da muss man aber Ende-zu-Ende rechnen. Den Apfel, den ich essen, wandelt mein Körper zwar nicht furchtbar effizient in Bewegungsenergie um, aber er wächst völlig CO2-Neutral. Der Baum hat vom Kern bis zum Brennholz am Ende kein Gramm CO2 ausgestoßen. Insofern ist der effektiv-CO2-Ausstoß bei dem Prozess 0, denn ich stoße genau das CO2 aus, das der Baum zur Produktion des Apfels gebunden hat.

    > Da sehe ich ein Pedelec nicht im Nachteil.

    Das Pedelec braucht zum Laden elektischen Strom. Falls der (wie üblich) aus der Steckdose kommt, muss man hier den Produktionsmix der Energieversorger ansetzen. Und da fällt schon einiges an CO2 an.

  16. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: demon driver 09.09.19 - 16:41

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > >immer noch einen CO₂-Nachteil gegenüber der Fortbewegung "aus
    > > eigener Kraft"
    > > Ist das so? Wie effizient wandelt der Mensch denn das Essen in
    > > Bewegungsenergie um, wenn man schon wegen den paar g CO2 knauserig sein
    > > will?
    >
    > Da muss man aber Ende-zu-Ende rechnen. Den Apfel, den ich essen, wandelt
    > mein Körper zwar nicht furchtbar effizient in Bewegungsenergie um, aber er
    > wächst völlig CO2-Neutral. Der Baum hat vom Kern bis zum Brennholz am Ende
    > kein Gramm CO2 ausgestoßen. Insofern ist der effektiv-CO2-Ausstoß bei dem
    > Prozess 0, denn ich stoße genau das CO2 aus, das der Baum zur Produktion
    > des Apfels gebunden hat.
    >
    > > Da sehe ich ein Pedelec nicht im Nachteil.
    >
    > Das Pedelec braucht zum Laden elektischen Strom. Falls der (wie üblich) aus
    > der Steckdose kommt, muss man hier den Produktionsmix der Energieversorger
    > ansetzen. Und da fällt schon einiges an CO2 an.

    Plus anteilig die Emissionen bei Herstellung und Entsorgung, das darf man ja auch nicht unterschlagen und war auch bei der Bewertung des E-Scooters, die neulich hier bei Golem war, seriöserweise Teil der Rechnung, an deren Ende stand, dass selbst der kleine E-Scooter nur dann CO₂-mäßig keinen Nachteil bedeutet, wenn man damit Fahrten mit dem Verbrenner-PKW ersetzt – nicht jedoch die Fahrt mit Bahn oder Bus (und natürlich schon gar nicht die Fahrt mit dem Fahrrad oder den Fußweg).

  17. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: FerdiGro 10.09.19 - 06:51

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norbertgriese schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das mit dem Verbrauch ist wohl schlicht gelogen, aber gut 200km, passt
    > in
    > > Parknischen, Preis bei 20000 Euro - besser geht's kaum.
    >
    > Nicht? Der Up! ohne E sollte rund 700 km mit einer Tankfüllung schaffen,
    > ist mit 160 km/h deutlich schneller, passt in dieselben Parknischen, und
    > kostet keine 12.000 Euro.
    >
    > Wenn man dann noch bedenkt, dass die Kostenersparnis pro gefahrenem
    > Kilometer, wenn es die denn in Zukunft überhaupt noch gibt, je nach
    > Lademöglichkeiten recht begrenzt sein kann, stellt sich auch beim E-Up!
    > eigentlich nur die Frage, wieviel Geld man zu verschenken hat, um mit einem
    > viel schlechteren und gleichzeitig viel teureren Auto einen kleinen Beitrag
    > zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.

    Wir sollten lieber alle gar nichts tun. Finde ich gut!

  18. Re: Na also, geht doch: klein, gute Reichweite, niedriger Preis

    Autor: Pecker 10.09.19 - 10:45

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ForumSchlampe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > besser geht relativ einfach, vw up mit klima für unter 10000¤
    > > noch besser, skoda citigo oder seat mii, unter 9000¤
    >
    > Kann man machen, ist dann aber Kacke. Geräuschentwicklung und
    > Fahrleistungen sind entsprechend schlecht, man muss von Hand schalten,
    > wahrscheinlich sogar selber singen. Wer damit zufrieden ist, fährt mit
    > einem Verbrenner im Moment mit Sicherheit besser.

    Also mir macht schalten von Hand sogar Spaß, habe mir erst ein Auto kaufen müssen und explizit einen Handschalter gesucht. Mein Verbrenner hat auch Lautsprecher im Innenraum, also selber singen muss ich auch nicht. Bleibt noch die Geräuschentwicklung. Die ist mir keine 10.000¤ wert. Und die Fahrleistung von einem Verbrenner ist durchaus auch mal besser, wenn man die Höchstgeschwindigkeit berücksichtigt, oder, wenn man mal 350km am Stück zurücklegen will. Da kann ich sogar mit dem Verbrenner gemütlich 80km/h fahren und bin immer noch schneller da, als du mit dem E-Auto, weil du zwischenladen musst.

  19. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: Eheran 10.09.19 - 12:25

    >Das Pedelec braucht zum Laden elektischen Strom.
    Mit 1 kWh kommt über 100km weit. Bei der kWh wird beim aktuellen Strommix 500g CO2 frei. Bei 20km/h sind das 5h reine Fahrt. So wenig Energie muss man als Mensch erstmal aufnehmen.

    Hier steht was von:

    >Ein Fahrrad mit Radler verursacht etwa 21 g CO2 pro Kilometer.
    >Der Pedelecfahrer liegt bei 22 g CO2 pro Kilometer.

    Irrelevanter Unterschied.
    Nach Quelle braucht man ~400kcal/h bei 20km/h bzw. eben pro 20km bzw. ~450 Wh/h bzw. eben 450Wh auf 20km = 2,25kWh/100km
    100g Zucker = 400kcal = 450Wh -> passt zufällig recht genau, also 500g Zucker auf 100km, was dann 400g CO2 sind. Passt also mit dem "ein klein wenig mehr" CO2 für das Pedelec. Der Strommix wird immer neutraler, dann ist es bald weniger.

  20. Re: "Besser geht's kaum"

    Autor: E-Narr 11.09.19 - 09:34

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das Pedelec braucht zum Laden elektischen Strom.
    > Mit 1 kWh kommt über 100km weit. Bei der kWh wird beim aktuellen Strommix
    > 500g CO2 frei. Bei 20km h sind das 5h reine Fahrt. So wenig Energie muss
    > man als Mensch erstmal aufnehmen.
    >
    > Hier steht was von:
    >
    > >Ein Fahrrad mit Radler verursacht etwa 21 g CO2 pro Kilometer.
    > >Der Pedelecfahrer liegt bei 22 g CO2 pro Kilometer.
    >
    > Irrelevanter Unterschied.
    > Nach Quelle braucht man ~400kcal h bei 20km/h bzw. eben pro 20km bzw. ~450
    > Wh/h bzw. eben 450Wh auf 20km = 2,25kWh 100km
    > 100g Zucker = 400kcal = 450Wh -> passt zufällig recht genau, also 500g
    > Zucker auf 100km, was dann 400g CO2 sind. Passt also mit dem "ein klein
    > wenig mehr" CO2 für das Pedelec. Der Strommix wird immer neutraler, dann
    > ist es bald weniger.

    Grundsätzlich deiner Meinung, aber (mehr) selber Treten hält eben auch fit(ter), senkt die Gesundheitskosten und spart evtl. den Weg in das Fitnesscenter.

    Nichts gegen Pedelecs, ich finde sie super, fahre selbst aber keines, weil ich mit meinem leichten Fahrrad ohne Elektrounterstützung mindestens genauso schnell unterwegs bin. Spätestens in einem Alltags-Velomobil oder Lastenrad macht eine Pedelec-Antrieb aber wirklich Sinn. ~ 1 kWh je 100 km, statt mindestens das 14-fache für das heute sparsamste Elektroauto. Und das obwohl ein Fahrrad alles Andere als aerodynamisch ist, so dass selbst bei 20 km/h der Luftwiderstand bereits spürbar bremst.

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