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2x Batterie

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  1. 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 12:21

    Der Strom muss somit gleich zweimal hintereinander in teuren Batterien gespeichert werden, bevor er verwendet wird... was den (je nach Fahrzeuggröße/Reichweite vermeintlichen) Abstand zu FCEVs reduziert.

  2. Re: 2x Batterie

    Autor: 0IO1 27.12.18 - 12:46

    Das ist eine leichtgewichtige Lösung, um kurzfristig Ladekapazität bereitstellen zu können oder um zu lernen. Und dafür ist es die richtige Methode. Denn die Alternative wäre es, etwas zu bauen, Ohne Ende Kabel ziehen etc. Und das wäre noch viel energieintensiver.

  3. Re: 2x Batterie

    Autor: robinx999 27.12.18 - 13:03

    Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß ist. Klar als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie einen Akku in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku ein E-Auto laden

  4. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 13:14

    robinx999 schrieb:
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    > Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß ist. Klar
    > als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier
    > funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie einen Akku
    > in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku ein E-Auto
    > laden

    Also für mich hat das ein bisschen etwas von doppelt gemoppelt...

  5. Re: 2x Batterie

    Autor: robinx999 27.12.18 - 13:17

    osolemio84 schrieb:
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    > robinx999 schrieb:
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    > > Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß ist.
    > Klar
    > > als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier
    > > funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie einen
    > Akku
    > > in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku ein
    > E-Auto
    > > laden
    >
    > Also für mich hat das ein bisschen etwas von doppelt gemoppelt...

    Klar aber das Problem ist ja eigentlich klar. Wenn man Arbeitet steht der Wagen auf der Firma auf den Parkplatz hat man keinen Einfluss, wenn man aber zu Hause eine Garage hat kann man da durchaus Solarzellen und einen Passenden Akku installieren. Die Solarzelle kann halt das E-Auto nicht direkt laden da es wenn die Sonne scheint nicht da ist und nachts (wenn der Wagen da ist) produziert eine Solarzelle keine relevante Strommenge ;)

  6. Re: 2x Batterie

    Autor: DeathMD 27.12.18 - 13:28

    Bei FCEVs ist doppelt gemoppelt standard, so viele Batterien kannst du nicht dazwischen hängen, damit die Brennstoffzelle jemals besser wegkommt.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  7. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 13:45

    robinx999 schrieb:
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    > osolemio84 schrieb:
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    > > robinx999 schrieb:
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    > > > Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß ist.
    > > Klar
    > > > als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier
    > > > funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie einen
    > > Akku
    > > > in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku ein
    > > E-Auto
    > > > laden
    > >
    > > Also für mich hat das ein bisschen etwas von doppelt gemoppelt...
    >
    > Klar aber das Problem ist ja eigentlich klar. Wenn man Arbeitet steht der
    > Wagen auf der Firma auf den Parkplatz hat man keinen Einfluss, wenn man
    > aber zu Hause eine Garage hat kann man da durchaus Solarzellen und einen
    > Passenden Akku installieren. Die Solarzelle kann halt das E-Auto nicht
    > direkt laden da es wenn die Sonne scheint nicht da ist und nachts (wenn der
    > Wagen da ist) produziert eine Solarzelle keine relevante Strommenge ;)

    Schon klar, aber Akkus sind teuer. Den Batteriespeicher Zuhause so groß auszulegen, dass er Abends noch genug Kapazität hat, auch noch das Elektroauto zu laden, halte ich ehrlich gesagt für eine grobe Verschwendung.

  8. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 13:46

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei FCEVs ist doppelt gemoppelt standard, so viele Batterien kannst du
    > nicht dazwischen hängen, damit die Brennstoffzelle jemals besser wegkommt.

    Blabla. Zahlen bitte!

  9. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 27.12.18 - 14:04

    osolemio84 schrieb:
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    > robinx999 schrieb:
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    > > > robinx999 schrieb:
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    > > > > Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß
    > ist.
    > > > Klar
    > > > > als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier
    > > > > funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie
    > einen
    > > > Akku
    > > > > in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku ein
    > > > E-Auto
    > > > > laden
    > > >
    > > > Also für mich hat das ein bisschen etwas von doppelt gemoppelt...
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    > > Klar aber das Problem ist ja eigentlich klar. Wenn man Arbeitet steht
    > der
    > > Wagen auf der Firma auf den Parkplatz hat man keinen Einfluss, wenn man
    > > aber zu Hause eine Garage hat kann man da durchaus Solarzellen und einen
    > > Passenden Akku installieren. Die Solarzelle kann halt das E-Auto nicht
    > > direkt laden da es wenn die Sonne scheint nicht da ist und nachts (wenn
    > der
    > > Wagen da ist) produziert eine Solarzelle keine relevante Strommenge ;)
    >
    > Schon klar, aber Akkus sind teuer. Den Batteriespeicher Zuhause so groß
    > auszulegen, dass er Abends noch genug Kapazität hat, auch noch das
    > Elektroauto zu laden, halte ich ehrlich gesagt für eine grobe
    > Verschwendung.

    Na ja, so teuer sind Akkus schon laenger nicht mehr. Der Akku muss ja nicht gross sein, im Verhaeltnis zur Solaranlage eben. Wenn der Akku 10kWh speichern kann, reicht das doch aus? Du laedst ja Abends nur das, was Du Tagsueber verbraucht hast. Die Batteriegroesse im Auto ist dabei egal. Wenn Du 50-70km am Tag faehrst (also weit ueber dem Durchschnitt) musst Du theoretisch irgendwo um die 10 kWh nachladen, je nach Auto auch sehr viel weniger.
    Wozu also die Ladebatterie riesig und teuer machen? 7-10kWh Module sollten eigendlich platzsparend herzustellen sein, auch als zweit Leben super geeignet, also Batterien welche nicht mehr die volle Leistung als Traktions Batterie erreichen. Als Puffer duerften die 20 Jahre weitermachen.

  10. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 14:36

    ChMu schrieb:
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    > osolemio84 schrieb:
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    > > > > robinx999 schrieb:
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    > > > > > Hier ja wobei ich wirklich frage ob der Bedarf hier wirklich groß
    > > ist.
    > > > > Klar
    > > > > > als Temporäre Lösung bis eine Ladesäule repariert ist mag das hier
    > > > > > funktionieren, aber es gibt ja auch durchaus Private Ansätze wie
    > > einen
    > > > > Akku
    > > > > > in der Garage mit Solarstrom laden und dann nachts mit dem Akku
    > ein
    > > > > E-Auto
    > > > > > laden
    > > > >
    > > > > Also für mich hat das ein bisschen etwas von doppelt gemoppelt...
    > > >
    > > > Klar aber das Problem ist ja eigentlich klar. Wenn man Arbeitet steht
    > > der
    > > > Wagen auf der Firma auf den Parkplatz hat man keinen Einfluss, wenn
    > man
    > > > aber zu Hause eine Garage hat kann man da durchaus Solarzellen und
    > einen
    > > > Passenden Akku installieren. Die Solarzelle kann halt das E-Auto nicht
    > > > direkt laden da es wenn die Sonne scheint nicht da ist und nachts
    > (wenn
    > > der
    > > > Wagen da ist) produziert eine Solarzelle keine relevante Strommenge ;)
    > >
    > > Schon klar, aber Akkus sind teuer. Den Batteriespeicher Zuhause so groß
    > > auszulegen, dass er Abends noch genug Kapazität hat, auch noch das
    > > Elektroauto zu laden, halte ich ehrlich gesagt für eine grobe
    > > Verschwendung.
    >
    > Na ja, so teuer sind Akkus schon laenger nicht mehr. Der Akku muss ja nicht
    > gross sein, im Verhaeltnis zur Solaranlage eben. Wenn der Akku 10kWh
    > speichern kann, reicht das doch aus? Du laedst ja Abends nur das, was Du
    > Tagsueber verbraucht hast. Die Batteriegroesse im Auto ist dabei egal. Wenn
    > Du 50-70km am Tag faehrst (also weit ueber dem Durchschnitt) musst Du
    > theoretisch irgendwo um die 10 kWh nachladen, je nach Auto auch sehr viel
    > weniger.
    > Wozu also die Ladebatterie riesig und teuer machen? 7-10kWh Module sollten
    > eigendlich platzsparend herzustellen sein, auch als zweit Leben super
    > geeignet, also Batterien welche nicht mehr die volle Leistung als Traktions
    > Batterie erreichen. Als Puffer duerften die 20 Jahre weitermachen.

    Wenn nur so wenig pro Tag geladen werden soll, wozu dann überhaupt ein so großer Traktionsakku? Und wenn doch öfters lange gefahren wird, woher dann den Strom nehmen? Mal ganz davon abgesehen, dass, wenn man schon eine Batteriespeicher Zuhause installiert, dieser auch Abends in der Lage sein sollte, den Haushalt zu speisen, statt nur für das Elektroauto da zu sein. Und oh doch: Batteriespeicher kosten nicht gerade wenig... dabei handelt es sich meist ohnehin bereits um Recycling-Akkus, wenn man sie so nenne möchte. Erkundige dich doch einfach mal nach den Marktpreisen.

    Technisch möglich ist vieles, aber was aktuell so betrieben wird, grenzt schon an extrem unverantwortlich Ressourcenverschwendung - und ist keinen Deut besser, als Benzin zu verfeuern. Das fängt ja schon damit an, dass gängige Elektroautos zum Teil 3x mehr verbrauchen, als sie müssten.

  11. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 27.12.18 - 17:02

    osolemio84 schrieb:
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    > ChMu schrieb:
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    > > Na ja, so teuer sind Akkus schon laenger nicht mehr. Der Akku muss ja
    > nicht
    > > gross sein, im Verhaeltnis zur Solaranlage eben. Wenn der Akku 10kWh
    > > speichern kann, reicht das doch aus? Du laedst ja Abends nur das, was Du
    > > Tagsueber verbraucht hast. Die Batteriegroesse im Auto ist dabei egal.
    > Wenn
    > > Du 50-70km am Tag faehrst (also weit ueber dem Durchschnitt) musst Du
    > > theoretisch irgendwo um die 10 kWh nachladen, je nach Auto auch sehr
    > viel
    > > weniger.
    > > Wozu also die Ladebatterie riesig und teuer machen? 7-10kWh Module
    > sollten
    > > eigendlich platzsparend herzustellen sein, auch als zweit Leben super
    > > geeignet, also Batterien welche nicht mehr die volle Leistung als
    > Traktions
    > > Batterie erreichen. Als Puffer duerften die 20 Jahre weitermachen.
    >
    > Wenn nur so wenig pro Tag geladen werden soll, wozu dann überhaupt ein so
    > großer Traktionsakku?

    Weil man das “braucht”? Es muss immer groesser, weiter, teurer werden. Aber ausser fuer Langstreckenfahrer, davon gibt es SEHR wenige, spielt das keine Rolle. Ich habe 2 Tesla
    Model S aber das sind Geschaeftswagen, 80000-100000km im Jahr, die brauchen den Speicher aber dafuer wurden sie gekauft. Die laden aber auch im Geschaeft, ganz normal. Haben, ausser zum testen, in den letzten Jahren noch nie einen Supercharger gesehen.

    Privat habe ich ganze 18kWh im Akku, einem umgebauten Twingo Bj’93, umgebaut 2003 oder 2004, fahrt seit Jahr und Tag klaglos und verbraucht in der Stadt (wo er genutzt wird, taeglich) gute 12kWh/100km aber faehrt eben nur so 40-60km am Tag (ich wohne etwas ausserhalb) der laedt an ner 230V Schuko und hat idR 8-10h Zeit seine 5kWh zu nuckeln. Faellt nicht auf.


    > Und wenn doch öfters lange gefahren wird, woher dann
    > den Strom nehmen? Mal ganz davon abgesehen, dass, wenn man schon eine
    > Batteriespeicher Zuhause installiert, dieser auch Abends in der Lage sein
    > sollte, den Haushalt zu speisen, statt nur für das Elektroauto da zu sein.

    Kann er doch? So ein Haus verbraucht doch kaum was? 4-5 kWh am Tag duerfte schon viel sein. Fuer laengere Strecken gibts Supercharger, das funktioniert. Die Deutschen Hersteller haben das nicht, vieleicht deshalb dieses Spielzeug von VW, aber irgendwann werden auch die Deutschen e-Autos verkaufen (muessen) und dann wird es auch Charger geben. Die ersten paar Millionen gehen eh an Heim Lader, der Laternenparker ist noch gar nicht im Visier der Konzerne.

    > Und oh doch: Batteriespeicher kosten nicht gerade wenig... dabei handelt es
    > sich meist ohnehin bereits um Recycling-Akkus, wenn man sie so nenne
    > möchte. Erkundige dich doch einfach mal nach den Marktpreisen.

    Momentan kann man nirgends second life kaufen. Alles ist neu und damit teuer. Man muss fuer 10kWh plus 3kWh Solar wohl momentan um die 12000 Euro kalkulieren, Tendenz rapide fallend, allerdings kann man dann, Notdiesel in der Garage, fuer alle Faelle, die naechsten 20 Jahre ohne Stromrechnung und ohne Tankstelle leben. Also sagt das Milchmaedchen das wenn Du momentan 50 Euro oder mehr fuer Strom und Benzin ausgiebst, ist eine Insel Loesung guenstiger. Bei heutigen Preisen. Strom und Benzin werden aber in 10-15 Jahren kaum auf dem heutigen Niveau bleiben. Eigendlich ein no Brainer.
    >
    > Technisch möglich ist vieles, aber was aktuell so betrieben wird, grenzt
    > schon an extrem unverantwortlich Ressourcenverschwendung - und ist keinen
    > Deut besser, als Benzin zu verfeuern. Das fängt ja schon damit an, dass
    > gängige Elektroautos zum Teil 3x mehr verbrauchen, als sie müssten.

    Das liegt daran, das die heute verfuegbaren Autos so laufen sollen wie Benzin Kutschen. Gross, groesser, am groessten. Dazu kommt, wie die Leute fahren. Ich kann meinen Twingo mit 7kWh durch die Stadt bewegen. Und bin kein Hinderniss. Ich kann den Tesla mit 12,8 kWh auf langer Strecke bewegen, bei etwa 92km/h ist ein Sweetspot, macht aber keiner. Es wird aufs “Gas” gedrueckt, weil man kann 2,4sec bis zur naechsten Ampel schneller warten oder auf 300km 6 Min frueher da sein, nur verbraucht man halt das doppelte. Energie ist so billig, das es den Leuten eben nicht drauf an kommt. Bei Strom ist das ganz extreem, wenn man ihn selber macht, noch mehr. Er ist eben immer da, wenn die Anlage steht, wird rausgezogen was geht. Meine eigene Solaranlage hat sich nach 5 Jahren bereits bezahlt gemacht, seit dem fahre ich gratis. Habe seit 15 Jahren keine (private) Stromrechnung mehr bekommen.
    Fairerweise muss ich sagen das ich in Spanien wohne, Sonneneinstrahlung hier ist mit Sued Bayern zu vergleichen, in Norddeutschland wuerde es laenger dauern. Oder man hat nen kleinen Windrotor.

  12. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 18:08

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Das Zitieren spare ich mir, da viel Mist dabei ist. Kurzum:

    - wenngleich unsere Verbrenner schon viel zu viel schlucken (gemessen an einem Loremo), so wäre es GERADE bei einem Elektroauto wichtig, dieses möglichst sparsam zu konstruieren - also das Gegenteil dessen, was Tesla tut. Eben weil ich bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km nicht nur die dreifachen Stromkosten dessen habe, die ich bei einem BEV mit 6 kWh/100 km Verbrauch hätte, sondern weil ich dann auch einen (mindestens) 3x so großen Akku benötige, um diesselbe Reichweite hinzulegen. Absoluter Irrsinn, der da momentan läuft - insbesondere, wenn ich diesen Strom dann so wie du es vorschlägst, auch noch doppelt Zuhause bereitstellen muss, um das Elektroauto dann Abends zu speisen
    - Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich bin seit über 10 Jahren in der Solarbranche aktiv und bringe daher auch so Einiges an Erfahrung mit, die dir offenbar zu fehlen scheint...
    - Windkraft ist erst bei Megawatt-Anlagen in ausreichender Höhe vergleichbar günstig wie Photovoltaik, ansonsten bist du bei Kleinwindkraftanlagen gut und gerne bei den sechsfachen Kosten (und damit auch Amortisationszeiten!)... wenn der Standort nicht geeignet ist, kannst du es aber gleich vergessen, dann ist und bleibt der Bezugsstrom aus dem Netz günstiger. Davon abgesehen ist Photovoltaik in Deutschland "kaum" weniger rentabel, als in Spanien... aber das kannst du ja nicht wissen. Eine Windkraftanlage dazuzustellen, macht wirtschaftlich gesehen keinen Sinn. Dasselbe gilt übrigens leider auch noch für den Akku und zwar insbesondere dann, wenn dieser gemessen am (Haushalts-)Verbrauch vergleichsweise groß ausfällt. Je größer, desto unwirtschaftlicher, eigentlich ganz einfach.
    - im Falle des Elektroautos, das erst Abends geladen wird verschenke ich viel Potential. Die genaue Größenordnung ist irrelevant, Fakt ist, dass ich dann zusätzlich zum im Haushalt (an einem typischen Abend) verbrauchten Strom auch noch die Kapazität bereithalten muss, um das Elektroauto zu laden. Egal wie du versuchst, es schön zu rechnen: das ohnehin schon teure Elektroauto wird so noch teurer... oder wahlweise der (Solar-)Strom, den das Elektroauto tankt, was auf's Selbe hinausläuft. Je nach Dimensionierung (Autarkie und so) lande ich so schnell bei einem höheren kWh-Preis, als der des Bezugsstromes aus dem Netz, wenn ich nicht aufpasse.
    - was mache ich, wenn Photovoltaik extrem wirtschaftlich ist, ein Batteriespeicher aber nicht (es sei denn, es geht nur ausschließlich um die Autarkie, koste es, was es wolle...)?
    [ ] kleine 3 kWp PV-Anlage mit (im Verhältnis) großem 10 kWh-Battwriespeicher (der alleine den Großteil der Kosten ausmacht).
    [ ] größere PV-Anlage (idealerweise Ost-West) mit einem nur kleinen Batteriespeicher (so klein wie möglich, so groß wie nötig, wobei Letzteres den Komfort/Autarkiegrad darstellt, den ich mir wünsche

    Darfst gerne selbst mal ein bisschen darüber reflektieren...

    Ich habe auch für Verwandtschaft und Freunde schon einige Solaranlagen realisiert (eigentlich nicht mein Job), neben meiner eigenen, die schon 10 Jahre am Netz ist... auf einen Batteriespeicher habe ich aber aus gutem Grund noch verzichtet. Aktuell warte ich noch (weiter) sinkende Batteriepreise ab, aber aller Voraussicht nach wird es bei mir eher ein 3 kWh-Speicher bei einer 10 kWp-Solaranlage. Minimaler Autarkiegrad bei maximaler Wirtschaftlichkeit! Den Verbrauch "intelligent" so zu steuern, dass er möglichst gut zum Solarertrag passt, ist eh tausend mal wirtschaftlicher, als Strom "unnötig" zu speichern...

  13. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 18:25

    Ach, noch was: du sagtest ja, du hättest seit 15 Jahren für Zuhause keine Stromrechnung mehr bekommen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass du deinen Haushalt autark ausgelegt hast und selbst im tiefsten Winter keinen Netzstrom benötigst. Alles schön und gut und technisch absolut machbar, aber die schlechte Nachricht ist: damit zahlst du gut und gerne 3x so viel für die kWh, wie deine Nachbarn, die noch am Stromnetz hängen. Oder aber du erzählst Bockmist. 100% Autarkie ist machbar, aber aktuell nur zu sehr hohen, man würde sagen unwirtschaftlichen Kosten.

  14. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 18:29

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, noch was: du sagtest ja, du hättest seit 15 Jahren für Zuhause keine
    > Stromrechnung mehr bekommen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass du
    > deinen Haushalt autark ausgelegt hast und selbst im tiefsten Winter keinen
    > Netzstrom benötigst. Alles schön und gut und technisch absolut machbar,
    > aber die schlechte Nachricht ist: damit zahlst du gut und gerne 3x so viel
    > für die kWh, wie deine Nachbarn, die noch am Stromnetz hängen. Oder aber du
    > erzählst Bockmist. 100% Autarkie ist machbar, aber aktuell nur zu sehr
    > hohen, man würde sagen unwirtschaftlichen Kosten.

    * ob du mehr Solarstrom erzeugst, als du verbrauchst spielt dabei keine Rolle. Das tut nahezu jeder, der eine Solaranlage sein Eigen nennt. Das WANN ist entscheidend. Wenn du also noch am Netz hängst, bekommst du auch eine Stromrechnung, auch in Spanien.

  15. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 27.12.18 - 19:43

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach, noch was: du sagtest ja, du hättest seit 15 Jahren für Zuhause keine
    > Stromrechnung mehr bekommen. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass du
    > deinen Haushalt autark ausgelegt hast und selbst im tiefsten Winter keinen
    > Netzstrom benötigst. Alles schön und gut und technisch absolut machbar,
    > aber die schlechte Nachricht ist: damit zahlst du gut und gerne 3x so viel
    > für die kWh, wie deine Nachbarn, die noch am Stromnetz hängen. Oder aber du
    > erzählst Bockmist. 100% Autarkie ist machbar, aber aktuell nur zu sehr
    > hohen, man würde sagen unwirtschaftlichen Kosten.

    Ich habe keinen Stromanschluss, nie gehabt. Um eine Leitung hier rauszulegen haette ich mehr Geld investieren muessen, als mich die ganze Solaranlage gekostet hat. Plus monatlicher Rechnungen. Nein, es ist eine sogenannte Inselloesung, recht Professionell, das recht grosse Haus wird voll versorgt, auch jetzt im Winter. Es gab von Anfang an einen Batterie Speicher (2V Bloecke mit 150Ah mal 12) fuer Licht und electronic, die haengen gerade bei der Haelfte ihrer Garantie, Kuehlschraenke und Gefrier Truhen sind von Taver, hier in Barcelona, und laeufen ueber Gas, damit ist der groesste Strom Schlucker weg, aircon wird nicht gebraucht, das Haus ist entsprechend gebaut, Waerme kommt ueber ein 180m Loch und Waermepumpe in einer Fussboden Heizung. (2C heute Nacht in der Vorhersage)
    Das ganze wurde von urspruenglich 3kWh ueber 5kWh zu heute 9kWh ausgebaut, dazu ein zweiter Speicher mit 8kWh (NiMh) fuer den Wagen (ebenfalls NiMh) Li war damals unbezahlbar. Heute wird es erschwinglich aber noch laeuft die Anlage.
    Die Blei Akkus laeufen selten oder nie unter 50%, die duerften ewig halten (25Jahre Garantie)
    Es wird kein Strom gespart, Standby laeuft durch, mir ist es egal das in Deutschland angeblich ein KKW nur fuer Standby Applications laeuft, Licht sind LEDs und 2Min Micro oder 2 Min George Cluny Coffee haellt das System locker aus. Die Garage oeffnet electrisch und die Garteneinfahrt auch. Vor 12 Jahren habe ich aufgehoert auf die Computer zur System health zu schauen. Es laeuft.
    Backup ist ein 7kW Diesel, second hand und fluesterleise von einer Strassenbau Firma, der aber noch nicht gebraucht wurde und nur fuer Service alle 6 Monate mal anlaeuft. Wenn der Batterie SOC unter 35% geht, springt der Diesel automatisch an und laedt die Batterie Bank. Aber wie gesagt, war noch nicht noetig.
    Ich mache das nicht weil ich “gruen” bin, ich bin officiell Rentner und das ist mir ganz ehrlich egal, sondern rein aus Kostengruenden. Stromleitungen und Unterhalt sind hier remote so teuer, das es sich einfach nicht rechnet. Dazu kommen inzwischen fast unverschaemte Preise pro kWh von bis zu 20c/kWh. Und es wird teurer. Ausser fuer mich.
    Der Umbau des Autos war eine Schnapps Idee welche sich aber ueber die Jahre ausgezahlt hat. Nicht nur finanziell, sondern es bringt auch unheimlich Spass electrisch zu fahren. Persoenlich brauche ich die Teslas nicht, das sind ja auch Firmenfahrzeuge. Der Twingo laeuft wunderbar. Niemand kann sehen das das Teil electrisch faehrt, sieht aus wie jedes andere alte Renault Ei.

  16. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 27.12.18 - 19:54

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Das Zitieren spare ich mir, da viel Mist dabei ist. Kurzum:

    So so, wie lange lebst Du denn autark?
    >
    > - wenngleich unsere Verbrenner schon viel zu viel schlucken (gemessen an
    > einem Loremo), so wäre es GERADE bei einem Elektroauto wichtig, dieses
    > möglichst sparsam zu konstruieren - also das Gegenteil dessen, was Tesla
    > tut. Eben weil ich bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km nicht nur die
    > dreifachen Stromkosten dessen habe, die ich bei einem BEV mit 6 kWh/100 km
    > Verbrauch hätte, sondern weil ich dann auch einen (mindestens) 3x so großen
    > Akku benötige, um diesselbe Reichweite hinzulegen.

    Du vergisst dabei das man die Reichweite in einem Loremo nicht braucht, weil 4 Personen und Gepaeck niemals mit sowas auf Langstrecke gehen. Ist also mute darueber zu diskutieren. Den Loremo gibts nicht, gab es nie und wird es auch nie geben, sinnlos darueber zu diskutieren.

    > - Windkraft ist erst bei Megawatt-Anlagen in ausreichender Höhe
    > vergleichbar günstig wie Photovoltaik, ansonsten bist du bei
    > Kleinwindkraftanlagen gut und gerne bei den sechsfachen Kosten (und damit
    > auch Amortisationszeiten!)..

    Really. Mein Nachbar 500m die Strasse rauf sieht das anders. Der hat ein kleines 2kW Windrad welches hervorragend seine Batterien laedt. Er hat natuerlich auch Solar. Aber das Teil war guenstiger damals als 2kWp Solar. Heute ist Solar etwas guenstiger aber vor 15 Jahren nicht.

    > - im Falle des Elektroautos, das erst Abends geladen wird verschenke ich
    > viel Potential.

    Na ja, Du hast keine Wahl wenn Du tagsueber unterwegs bist.

    >
    > Ich habe auch für Verwandtschaft und Freunde schon einige Solaranlagen
    > realisiert (eigentlich nicht mein Job), neben meiner eigenen, die schon 10
    > Jahre am Netz ist... auf einen Batteriespeicher habe ich aber aus gutem
    > Grund noch verzichtet.

    Ich rede ja auch nicht von einspeisenden Anlagen mit phantasie Subventionen. Ich will nichts vom Staat. Dafuer laesst er mich auch in Ruhe. Ein gutes Arangement.

  17. Re: 2x Batterie

    Autor: Anonymer Nutzer 27.12.18 - 22:07

    Du sprichst davon, wie unverschämt teuer doch 20 Cent/kWh seien, legst aber mit deiner Inselanlage geschätzte 60 Cent/kWh auf den Tisch. Dass bei irgendeiner abgelegenen Berghütte das Kabel verlegen noch teurer gewesen wäre, OK. Dass du so gut wie keinen Strom verbrauchst, weil du sogar den Kühlschrank mit Gas betreibst, OK. Dass das (wie andere Inselanlagen eben auch - ich habe u.A. eine Solaranlage für eine Forschungsstation am Südpol projektiert!) soweit auch funktioniert, geschenkt... aber günstig fährt du - gemessen an den Marktpreisen - mit deiner komplett autarken Anlage summa summarum eben nicht ;)

    Egal, ich gönne dir den Spaß/das Hobby, aber vom Markt hast du offenbar nur wenig Ahnung.

    P.S.: ich folge auch nicht immer strikt wirtschaftlichen Kriterien, benenne das dann aber auch und verkläre es nicht zu etwas, das es nicht ist. Demnächst gehen bei mir zusätzlich zur Photovoltaik am Dachfirst "stolze" 300 Watt Windkraft an den Start. Und obwohl ich die "Strömungsturbine" zu fast einem Zehntel des Neupreises gebraucht gekauft habe, weiß ich jetzt schon, dass meine Photovoltaik-Anlage bei Weitem wirtschaftlicher ist. Das hat natürlich in meinem Fall zusätzlich mit dem Standort zu tun, auf der Kuppe eines Berges oder direkt an der Küste ist es etwas besser... ich bau das Ding trotzdem, aus Ideologie. Aber ich *KANN* rechnen.

  18. Re: 2x Batterie

    Autor: Eheran 27.12.18 - 23:20

    Von weiter oben, ChMu:
    >Man muss fuer 10kWh plus 3kWh Solar wohl momentan um die 12000 Euro kalkulieren, Tendenz rapide fallend, allerdings kann man dann, Notdiesel in der Garage, fuer alle Faelle, die naechsten 20 Jahre ohne Stromrechnung und ohne Tankstelle leben. Also sagt das Milchmaedchen das wenn Du momentan 50 Euro oder mehr fuer Strom und Benzin ausgiebst, ist eine Insel Loesung guenstiger. Bei heutigen Preisen. Strom und Benzin werden aber in 10-15 Jahren kaum auf dem heutigen Niveau bleiben. Eigendlich ein no Brainer.

    Sofern die 12'000¤ denn stimmen:
    1. Fehlt in der Rechnung der Notdiesel sowie Platzbedarf usw.
    2. Fehlt das Elektroauto, welches deutlich mehr kostet als ein vergleichbarer Verbrenner. Alleine diese Kostendifferenz kann man nur schwer reinfahren, aber gerade für Vielfahrer eignet sich der Elektrowagen ja wieder nicht. Man zahlt dann doppelt für die Elektrifizierung.
    3. Was ist denn nach 20 Jahren? Oder wenn die Akkus abbrennen? Oder der Blitz einschlägt? Oder...? "Alles" futsch, weil man vielleicht mal nach 20 Jahren eine schwarze null haben kann? Klingt nach einem schlechten Investment mit reichlich Risiko. Und daher macht das auch so gut wie niemand.
    4. Gasbetriebener Kühlschrank usw... das ist doch ein Witz. Wenn ich sowas bei mir hier von der Stromrechnung ausklammer ist die auch nur noch bei 50%.

    osolemio84 hat da schon recht, der Akku muss so klein wie möglich sein. Jedes bisschen nicht (ständig) genutzte Kapazität ist totes Geld.

  19. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 28.12.18 - 00:09

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von weiter oben, ChMu:
    > >Man muss fuer 10kWh plus 3kWh Solar wohl momentan um die 12000 Euro
    > kalkulieren, Tendenz rapide fallend, allerdings kann man dann, Notdiesel in
    > der Garage, fuer alle Faelle, die naechsten 20 Jahre ohne Stromrechnung und
    > ohne Tankstelle leben. Also sagt das Milchmaedchen das wenn Du momentan 50
    > Euro oder mehr fuer Strom und Benzin ausgiebst, ist eine Insel Loesung
    > guenstiger. Bei heutigen Preisen. Strom und Benzin werden aber in 10-15
    > Jahren kaum auf dem heutigen Niveau bleiben. Eigendlich ein no Brainer.
    >
    > Sofern die 12'000¤ denn stimmen:

    Das waere heute. Ich habe noch etwa 20000 investiert, ohne LiIo Batterien sondern mit Submarine Blei Zellen zu mehreren Tonnen. Stehen in einem kleinen Haus mit Solar oben drauf. Ein regulaerer 230V Stromanschluss waere zu teuer gewesen. Die Masten und Kabel ueber 8 km sollten mehr kosten. Da das Haus damals neu war und drei andere Grundstuecke ebenfalls bebaut wurden, dachten wir man koennen sich die Kosten durch 4 teilen. War aber nicht. Die Strom Vampire wollten von jedem knapp 20000, plus Steuern, plus Jahrelange Vertraege mit hohen Grundgebuehren und hohen kWh Preisen. Das Haus hat gerade mal ne viertel Mio gekostet (ist halt guenstig auf dem Berg) da waere nur der Anschluss mit fragwuerdiger up time ja bei fast 10% gewesen. Dann lieber unabhaengig. Beim grossen Sturm 2008 hatten wir mit unseren Nachbarn als einzigste Strom, halb Cataluña war eine Woche ohne Energie.
    > 1. Fehlt in der Rechnung der Notdiesel sowie Platzbedarf usw.

    der Diesel hat 800 Euro gekostet, ist auf einem Anhaenger montiert und steht fest hinten in der Garage mit nem Auspuff Rohr aus der Wand, ein Ofenrohr. Den habe ich gekauft, weil ein Bekannter mit einer Baufirma ihn guenstig abgegeben hat. Gebraucht habe ich ihn noch nicht. Ich habe diesen Tick, alles doppelt abzusichern, wir hatten damals oft die noch kleinen Enkel zu Besuch und ich wollte auf keinen Fall einen Strom, Waerme oder sonstigen Ausfall. Daher ist alles leicht (ok, mehr als die Haelfte) ueberdimensioniert.

    > 2. Fehlt das Elektroauto, welches deutlich mehr kostet als ein
    > vergleichbarer Verbrenner. Alleine diese Kostendifferenz kann man nur
    > schwer reinfahren, aber gerade für Vielfahrer eignet sich der Elektrowagen
    > ja wieder nicht. Man zahlt dann doppelt für die Elektrifizierung.

    Gerade bei vielfahren rechnet sich ein Electro Auto. Privat fahre ich kaum 20000km im Jahr, das ist natuerlich kein Vielfahren, allerdings ist mein e-Auto eine Conversion, also ein alter Verbrenner der umgeruestet wurde. Fuer einen Bruchteil eines neuen e-Autos. Das wurde vor 14 Jahren gemacht, damals war die Faustregel noch nicht das e-Autos fuers doppelte des Verbrenner Preises verkauft werden (wohl damit man sie nicht kauft)

    > 3. Was ist denn nach 20 Jahren? Oder wenn die Akkus abbrennen? Oder der
    > Blitz einschlägt? Oder...? "Alles" futsch, weil man vielleicht mal nach 20
    > Jahren eine schwarze null haben kann? Klingt nach einem schlechten
    > Investment mit reichlich Risiko. Und daher macht das auch so gut wie
    > niemand.

    20 bezw 25 Jahre betraegt die Garantie auf die Geraetschaften. Ich bezweifle das die Panele oder Batterien zwei Tage spaeter zerbroeseln. Ich hatte bis jetzt einen Schnee Schaden, ein Teil eines Dachs brach unter der Last eines Schneesturms zusammen und riss 4 250Wp Panele mit. Hat die Versicherung wieder aufgebaut. Kein Problem.

    > 4. Gasbetriebener Kühlschrank usw... das ist doch ein Witz. Wenn ich sowas
    > bei mir hier von der Stromrechnung ausklammer ist die auch nur noch bei
    > 50%.

    Punkt ist, das Kuehlschraenke und Gefriertruhen Unmengen Strom verbrauchen. Gas Kuehlschraenke sind nicht nur unkaputtbar, mit jeder Waermequelle zu betreiben und geraeuschlos, sie sind wartungsfrei und guenstiger im Unterhalt. Ich rede hier nicht von Electrolux Camping Boxen sondern richtigen, als Medizin Backup gebaute Geraete.
    >
    > osolemio84 hat da schon recht, der Akku muss so klein wie möglich sein.
    > Jedes bisschen nicht (ständig) genutzte Kapazität ist totes Geld.

    Wenn Du meinst. Das setzt eben einen Stromanschluss vorraus. Der fehlt hier.

  20. Re: 2x Batterie

    Autor: ChMu 28.12.18 - 00:37

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du sprichst davon, wie unverschämt teuer doch 20 Cent/kWh seien, legst aber
    > mit deiner Inselanlage geschätzte 60 Cent/kWh auf den Tisch.

    Wie kommst Du darauf? Ich habe Dir meine Anlage ziemlich genau erklaert. Die Grund Anlage samt ersten Ausbau auf 5kWp kostete praktisch das gleiche wie ein zu legender Stromanschluss. Nur das ich bei meiner Anlage fuers gleiche Geld eben keine monatlichen Rechnungen mehr habe. Wo zahle ich nun 60c/kWh? Zu den 20c kommen uebrigends noch eine Grundgebuehr und Steuern hinzu. Und ich habe meine Anlage. Mit einer Stromleitung habe ich gar nichts. Sondern 20000 an einen Konzern ueberwiesen, weg.

    > Dass bei
    > irgendeiner abgelegenen Berghütte das Kabel verlegen noch teurer gewesen
    > wäre, OK.

    Nun, ich finde das ist extreem wichtig. Das sich sowas auf der 7ten Etage in der Stadtmitte nicht rechnet, duerfte klar sein. Deutschland ist extreem dicht besiedelt, natuerlich ist das dort eher ungewoehnlich. Hier aber bist Du nur 12km von der Dorfmitte (38000 Einwohner) praktisch im wilden Westen. Da sucht man andere Loesungen. Strom wird selbst gemacht, Wasser kommt ueber abenteuerliche Wege selbstverlegt (im Kollektiv) aus 3km Entfernung, Warm Wasser ist logischerweise Solar, Heizung kommt aus dem Loch, Internet kommt ueber 12km ueber Funk (150Mbits) ect pp. Und ich bin kein Enzelfall oder Einsiedler. Die Lage ist Traumhaft, die Ruhe paradiesisch, die Unterhaltskosten laecherlich, die Grundstuecke mit 6000qm gut bemessen und guenstig.

    > Dass du so gut wie keinen Strom verbrauchst, weil du sogar den
    > Kühlschrank mit Gas betreibst, OK. Dass das (wie andere Inselanlagen eben
    > auch - ich habe u.A. eine Solaranlage für eine Forschungsstation am Südpol
    > projektiert!) soweit auch funktioniert, geschenkt... aber günstig fährt du
    > - gemessen an den Marktpreisen - mit deiner komplett autarken Anlage summa
    > summarum eben nicht ;)

    Doch, ICH fahre damit gut. Haette ich einen Stromanschluss, haette ich den Aufwand nicht betrieben. Eine Station in der Arktis hat ebenfalls keine Wahl und kann mit Marktpreisen vergleichen. Meine Partnerin will von der ganzen Sache nichts wissen, der Schalter macht das Licht an und wenn sie den Foehn in die Steckdose steckt, muss er laufen. Die Heizdecke fuer sie und die Hunde muss laufen und alles ist gut. Ich habe mich halt gezwungener Massen damit beschaeftigt, gebaut habe ich die Anlage nicht, genau wie das Haus, das haben Professionelle gemacht. Trotzdem will ich wissen wie alles funktioniert.
    >
    > Egal, ich gönne dir den Spaß/das Hobby, aber vom Markt hast du offenbar nur
    > wenig Ahnung.

    Nur soviel, 20000 plus Steuern plus Gebuehren fuer Strom, Verbrauchsabhaengig oder 20000 fuer eine autarke Anlage und keine weiteren Kosten. So ganz ohne BVL Studium sehe ich da den Vorteil bei mir.

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