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Wie bei Google

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  1. Wie bei Google

    Autor: chefin 06.10.15 - 11:40

    Es wird wohl dazu führen, das die autonome Fahrweise sich stärker am realen Fahrverhalten orientieren muss. Zu defensive Fahrmuster führen nur dazu, das man sie gegen den Computer ausnutzt.

    Wir haben doch alle schon gegen den Computer gespielt. Und da weis man recht schnell wie der Computer reagiert und welche Schwäche er hat. Nutzt man die aus, ist der Gegner keiner mehr.

    Und was man so schön im Game macht, wird dann auch in die Autowelt einzug halten. Wieso soll ich beim Volvo bremsen, der bremst auch wenn ich Fehler mache. Also drängel ich mich vor, der hält schon an. Funktioniert das eine Weile fährt man immer so. Und am Ende riskiert man zuviel, weil auch ein Computer die Physik nicht austricksen kann.

    Und ohne nun auf dramaturgische Highlights wie Massenunfälle oder riskante Manöver einzugehen, es reicht doch, wenn man meint das man beide Hände frei hat, sich vieleicht auch mal um Dinge zu kümmern, die man während der Fahrt nicht machen würde. Abschnallen und schnell was von der Rückbank holen. Sonst hat man angehalten, jetzt macht man das mal schnell während der Autopilot steuert. Und dann viel Spaß, wenn der Automat entscheidet das hier eine Vollbremsung nötig ist. Wer zahlt den nun den Schaden, der nie passiert wäre ohne den Autopilot?

    Es gibt einfach in dem Moment wo der Mensch noch mitentscheidet im Gesamtprozess keinen Computer der in der Lage ist das zu kompensieren. Hingegen der Mensch schafft das. Und daran erkennt man die hohe Leistungsfähigkeit unseres Gehirns vorallem was visuelle Auswertungen angeht. Und dazu unserer angeborener Egoismus, der uns Dinge tun lässt, die man einem Computer so nicht beibringen kann. Oder der Computer müsste ebenfalls eine Portion Egoismus besitzen. Also den Aufprall berechnen, die Überlebenschance seiner Insassen, dann den Unfall riskieren....sprich zu fahren wie ein Henker auf der letzten Rille, alles überholen was geht.

  2. Re: Wie bei Google

    Autor: AndyMt 06.10.15 - 11:49

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird wohl dazu führen, das die autonome Fahrweise sich stärker am realen
    > Fahrverhalten orientieren muss. Zu defensive Fahrmuster führen nur dazu,
    > das man sie gegen den Computer ausnutzt.
    Sobald hauptsächlich autonom fahrende Autos unterwegs sind, erledigt sich dieses "Problem" von selbst.
    > Wir haben doch alle schon gegen den Computer gespielt. Und da weis man
    > recht schnell wie der Computer reagiert und welche Schwäche er hat. Nutzt
    > man die aus, ist der Gegner keiner mehr.
    Also ich hoffe mal du siehst andere Verkehrsteilnehmer nicht als "Gegner" an ;-)?
    > Und was man so schön im Game macht, wird dann auch in die Autowelt einzug
    > halten. Wieso soll ich beim Volvo bremsen, der bremst auch wenn ich Fehler
    > mache. Also drängel ich mich vor, der hält schon an. Funktioniert das eine
    > Weile fährt man immer so. Und am Ende riskiert man zuviel, weil auch ein
    > Computer die Physik nicht austricksen kann.
    Du verwechselst hier den autonomen Modus mit Assistenzsystemen, die es heute schon gibt. Volvos bremsen seit Jahren selbständig (auch für Fussgänger und Radfahrer) und mir ist nicht bekannt, dass Volvos seither vermehrt durch riskante Fahrweise auffallen. Andere Hersteller bieten ähnliche Systeme.
    > Und ohne nun auf dramaturgische Highlights wie Massenunfälle oder riskante
    > Manöver einzugehen, es reicht doch, wenn man meint das man beide Hände frei
    > hat, sich vieleicht auch mal um Dinge zu kümmern, die man während der Fahrt
    > nicht machen würde. Abschnallen und schnell was von der Rückbank holen.
    > Sonst hat man angehalten, jetzt macht man das mal schnell während der
    > Autopilot steuert. Und dann viel Spaß, wenn der Automat entscheidet das
    > hier eine Vollbremsung nötig ist. Wer zahlt den nun den Schaden, der nie
    > passiert wäre ohne den Autopilot?
    >
    > Es gibt einfach in dem Moment wo der Mensch noch mitentscheidet im
    > Gesamtprozess keinen Computer der in der Lage ist das zu kompensieren.
    > Hingegen der Mensch schafft das. Und daran erkennt man die hohe
    > Leistungsfähigkeit unseres Gehirns vorallem was visuelle Auswertungen
    > angeht. Und dazu unserer angeborener Egoismus, der uns Dinge tun lässt, die
    > man einem Computer so nicht beibringen kann. Oder der Computer müsste
    > ebenfalls eine Portion Egoismus besitzen. Also den Aufprall berechnen, die
    > Überlebenschance seiner Insassen, dann den Unfall riskieren....sprich zu
    > fahren wie ein Henker auf der letzten Rille, alles überholen was geht.
    Wie gesagt - das wird irrelevant sobald hauptsächlich autonome Fahrzeuge unterwegs sind. Dann gibt es keinen Egoismus mehr - wozu? Nicht autonomes Fahren wird versicherungstechnisch so teuer werden, dass es keiner mehr macht.

  3. Re: Wie bei Google

    Autor: Bouncy 06.10.15 - 12:41

    Eigenverantwortung. Kannst du als Antwort auf alle deine Fragen anwenden. Ohne die geht es heute nicht, ging es damals nicht und wird es in Zukunft nicht gehen, die Situation ändert sich also in keinster Weise..

  4. Re: Wie bei Google

    Autor: Peter Brülls 06.10.15 - 15:15

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir haben doch alle schon gegen den Computer gespielt. Und da weis man
    > recht schnell wie der Computer reagiert und welche Schwäche er hat. Nutzt
    > man die aus, ist der Gegner keiner mehr.

    Soso. Dann nimm mal ein Schachprogramm, stelle es auf die höchste Stufe und fang an. Nach einer Woche solltest Du den Rechner dann trivial schlagen können.

  5. Re: Wie bei Google

    Autor: Dino13 06.10.15 - 16:23

    Danke. Passender und kompakter kann man es wohl kaum sagen.

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