1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Vorbild Tesla: Volkswagen investiert…

10.000 Mitarbeiter für das OS eines Autos? Soll das Realsatire sein?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 10.000 Mitarbeiter für das OS eines Autos? Soll das Realsatire sein?

    Autor: elknipso 14.06.20 - 08:54

    10.000 Mitarbeiter für das OS eines Autos? Soll das Realsatire sein?

  2. Re: 10.000 Mitarbeiter für das OS eines Autos? Soll das Realsatire sein?

    Autor: Theoretiker 14.06.20 - 10:06

    Das sind ja nicht nur 10.000 Programmierer, sondern noch ganz viele weitere Leute im Management, die dann andere Sachen machen. Und Designer.

    Aber dafür, dass sie irgendwie ein Android modifizieren wollen, klingt das schon echt ziemlich viel.

  3. Re: 10.000 Mitarbeiter für das OS eines Autos? Soll das Realsatire sein?

    Autor: bifi 14.06.20 - 10:39

    Das „komplizierte“ ist ja, dass wenn man von „Fahrzeugbetriebssystem“ redet, dann ist i.d.R. nicht die Rede von einem einzigen Computer der das vollständige Fahrzeug „betreibt“.
    Auch ein Tesla (quasi der Pionier von Fahrzeug“Betriebssystemen“) hat deutlich mehr als ein Steuergerät. Er hat zwar deutlich weniger Primär-ECUs als andere aber gerade in der Peripherie sind unzählige weitere Geräte. Und selbst auf einer ECU gibt es verschiedene Prozessoren.

    Allein schon weil es verschiedene „Domänen“ gibt:
    - Basisfunktionen mit Echtzeit- und Sicherheitsanforderungen
    (Antrieb, Fahrwerk, Crash, Safety)
    - Spass-Bereich (Infotainment, Connect-Funktionen, etc.)
    - Fahrassistenz/Autonomes fahren

    Hier müssen gewisse Unabhängigkeiten gewährleistet werden. Und gleichzeitig muss es Einflussmöglichkeiten zwischen den Domänen geben.

    Bei einem „Fahrzeugbetriebssystem“ geht es darum eine zukunftsfähige, flexible und leistungsfähige Elektronikplattform zu entwickeln. Und gleichzeitig soll diese auch noch alle gesetzlichen Anforderungen für alle Antriebsarten erfüllen.

    Also ein „modifiziertes“ Android ist maximal der Teilbereich des „Fahrzeugbetriebssystems“, den der Fahrer über eines der Displays sieht. Aber bei weitem nicht alles.

    Wenn das Ganze dann noch in (Zielperspektive) 10 Millionen Fahrzeugen/Jahr oder mehr von verschiedensten Marken für verschiedenste Zielbereich (LowCost Volumen, Mittelklasse, Premium, Super Exclusiv Premium) integriert werden muss, die alle Anforderungen an dieses System stellen (Ich will die Funktion, ich will die andere Funktion, etc.)... dann kann man durchaus ein paar Leute beschäftigen.

    Und letzten Endes müssen die Fahrzeuge auch noch zulassungsfähig sein.

    Ein Tesla der auf einer komplett grünen Wiese mit nur einem Fahrzeug angefangen hat und einem Antriebsstrang der weniger Gesetzen genügen muss (BEV ist noch nicht so reguliert wie VKM), dann tut man sich natürlich etwas einfacher als wenn man Berge von „Altlasten“ mitschleppen muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.20 10:55 durch bifi.

  4. Also doch ..

    Autor: senf.dazu 14.06.20 - 12:01

    Smartphone auf Rädern - selbstfahrend

  5. Viel ? Das ist mal gerade der Anfang. Da geht noch beträchtlich mehr.

    Autor: senf.dazu 14.06.20 - 13:00

    10000 Softwareentwicler * 120k¤/a = 5 Mio Fahrzeuge/a * 240¤ SW-Optiönchen

    Heute 600000 Mitarbeiter, davon 10000 SW
    Morgen 300000 Mitarbieter, davon 150000 SW (3600¤ Optionen) ?

    (Die SW für die immer weiter automatisierte Fertigung mal gar nicht gerechnet)



    8 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.20 13:18 durch senf.dazu.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden
  2. Technische Universität Berlin, Berlin
  3. Stadt Regensburg, Regensburg
  4. dSPACE GmbH, Böblingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. (u. a. This War of Mine für 4,75€, Children of Morta für 11,99€, Frostpunk für 9,99€, Beat...
  3. 16,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


  1. Hack: Wenn die Kaffeemaschine Lösegeld verlangt
    Hack
    Wenn die Kaffeemaschine Lösegeld verlangt

    Sie piept, versprüht heißes Wasser und fordert ein Lösegeld: Ein Forscher konnte seine smarte Kaffeemaschine zu einer Erpressermaschine machen.

  2. XHamster: Provider lehnen Websperren von Pornoseiten ab
    XHamster
    Provider lehnen Websperren von Pornoseiten ab

    Weil Pornoseitenanbieter keine Alterskontrolle umsetzen, wollen Landesmedienanstalten den Zugang nun per Websperren blockieren.

  3. Campus: Huawei startet eigenes 5G-Netz in Deutschland
    Campus
    Huawei startet eigenes 5G-Netz in Deutschland

    In München spannt Huawei im Bereich 3,7 GHz bis 3,8 GHz ein 5G-Netz über eine Fläche von 475 Quadratmetern auf. Die Bundesnetzagentur hat den Antrag genehmigt.


  1. 15:01

  2. 13:27

  3. 13:02

  4. 12:32

  5. 12:17

  6. 12:03

  7. 11:52

  8. 11:45