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"Nach Angaben seiner Angehörigen..."

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: g0r3 08.06.18 - 14:05

    "Nach Angaben seiner Angehörigen soll sich der Fahrer bereits vor dem Unfall darüber beschwert haben, dass das Auto an dieser Stelle dazu neige, in Richtung Fahrbahnteiler zu ziehen."

    Unabhängig davon, ob der "Autopilot" nun funktioniert oder nicht: Interessante Methode, um Entscheidungen zu treffen - der Fahrer wusste (angeblich), dass es an dieser Stelle (angeblich) öfter mal zu Problemen mit dem Autopilot kommt, sieht das offensichtlich aber nicht als Anlass, an dieser Stelle besonders vorsichtig zu sein oder gar seine Hände am Steuer zu behalten.

  2. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: gFACEk 08.06.18 - 15:16

    Genau das ist mir auch aufgefallen. Meiner Meinung nach wird hierdurch besonders deutlich, dass Tesla hier keine Schuld trifft.

    Klar, irgendwie könnte man den Eindruck gewinnen, dass man durch den "Autopilot" auch mal ein Nickerchen machen, Zeitung lesen oder E-Mails checken kann. Aber genau das macht Tesla doch deutlich...dass es sich um ein Assistenzsystem handelt. Am Ende ist immer der Fahrer selbst gefragt.
    Im Flugzeug laufen ja Pilot und Copilot auch nicht nach dem Start durchs Flugzeug.

  3. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: ImBackAlive 08.06.18 - 15:20

    "Keine" Schuld würde ich mal nicht so stehen lassen. Denn das Auto hat ja eindeutig Fehler gemacht (egal wie man es dreht und wendet - es hat ja den Pfeiler nicht erkannt), das sollte man nicht unterschlagen.

    Der Fahrer hätte den Unfall verhindern müssen und können, das ist wohl richtig - aber dennoch is t Tesla nicht schuldlos.

    Und zu "Das macht Tesla doch deutlich" - tun sie nicht. Sonst würden sie diese Technik nicht Autopilot nennen.

  4. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: lear 08.06.18 - 15:57

    Es ist abschließend nicht geklärt, was passiert ist. Der Fahrer hat ja offensichtlich eingegriffen, aber das System hat ihn dann doch lieber in den Tod geschickt. Der Artikel läßt offen, ob das System ihn überschrieben hat oder ob er sich wieder dem System ausgeliefert hat. Allerdings reden wir hier auch von Ereignissen innerhalb von 8 Sekunden - wenn ich spekulieren müßte, würde ich nicht davon ausgehen, daß ein Fahrer eingreift, eine massive Kollision verhindert und innerhalb von 6 Sekunden die Kontrolle wieder abgibt.

    Und ceterum censeo: Tesla macht gar nichts deutlich. Im Gegenteil bezeichnen sie das Ding nicht nur misinterpretierbar, sondern werben ganz offensich damit, daß jeder Tesla mit der Technologie für autonomes Fahren ausgerüstet ist. Das die nicht zum Einsatz kommt, findest Du dann ein paar Sternchen weiter im Kleingedruckten. Genau deswegen ist Tesla ja auch so unter Druck - und es fällt doch schon sehr auf, daß ihre Fahrzeuge in Assistenzsystembezogenen Unfällen weit überrepräsentiert sind. Also entweder täuschen sie ihre Kunden, oder Tesla-Kunden sind überdurchschnittlich dumm…

  5. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 15:59

    Das Auto hat keinen Fehler gemacht, da der Fahrer jederzeit Kontrolle über das Fahrzeug haben und den Verkehr aufmerksam beobachten muss.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  6. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:00

    Der Autopilot überschreibt keinen Fahrer - eine minime Lenkbewegung reicht aus um den Autopiloten auszuschalten und selbst wieder zu lenken.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  7. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Tautologiker 08.06.18 - 16:11

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Auto hat keinen Fehler gemacht, da der Fahrer jederzeit Kontrolle über
    > das Fahrzeug haben und den Verkehr aufmerksam beobachten muss.

    Selbstverständlich hat das Auto einen Fehler gemacht. Allerdings wird explizit darauf hingewiesen, dass solche Fehler passieren können, und genau deshalb muss der Fahrer jederzeit die Kontrolle übernehmen können. Sorum wird ein Schuh draus :-)

  8. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: g0r3 08.06.18 - 16:12

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist abschließend nicht geklärt, was passiert ist. Der Fahrer hat ja
    > offensichtlich eingegriffen,

    Für diese Aussage bist wohl du die Quelle.

  9. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:14

    Das Auto hat keinen Fehler gemacht. Es ist der Fahrbahnmarkierung gefolgt.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  10. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Eheran 08.06.18 - 16:20

    >Das Auto hat keinen Fehler gemacht.
    Weil A den Fehler(!) von B nicht abgefangen hat, hat B einfach keinen Fehler gemacht?
    Und wenn es dreifache Redundanz ist, dann hat A und B keinen Fehler gemacht, sondern nur C?

    Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt.

  11. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Allandor 08.06.18 - 16:20

    gFACEk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist mir auch aufgefallen. Meiner Meinung nach wird hierdurch
    > besonders deutlich, dass Tesla hier keine Schuld trifft.
    >
    > Klar, irgendwie könnte man den Eindruck gewinnen, dass man durch den
    > "Autopilot" auch mal ein Nickerchen machen, Zeitung lesen oder E-Mails
    > checken kann. Aber genau das macht Tesla doch deutlich...dass es sich um
    > ein Assistenzsystem handelt. Am Ende ist immer der Fahrer selbst gefragt.
    > Im Flugzeug laufen ja Pilot und Copilot auch nicht nach dem Start durchs
    > Flugzeug.

    Nein, Tesla nennt es doch selbst schon die ganze Zeit autonomes fahren und Autopilot. Sie müssen endlich mal dafür sorgen, das die Käufer kapieren des es sich um "unterstütztes fahren" handelt und mehr nicht.
    Die Sachen dürften eigentlich nur dafür eingesetzt werden um unfälle zu vermeiden (z.B. abstandashalter) aber für alles andere nicht.

  12. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Soraphis 08.06.18 - 16:22

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Auto hat keinen Fehler gemacht. Es ist der Fahrbahnmarkierung gefolgt.


    Aus dem Artikel:

    > Allerdings erklärt dies nicht, warum das Auto die Spur verlassen hat und nicht mehr dem vorausfahrenden Fahrzeug folgte.

  13. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:23

    Autopilot ist der Fahrbahnmarkierung gefolgt - also kein Fehler.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  14. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Tautologiker 08.06.18 - 16:26

    Autopilot ist aber beim Folgen der Fahrbahnmarkierung in ein stationäres Objekt gefahren. Also wenn das kein Fehler ist...

  15. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:27

    Da liegt der Artikel falsch und das wurde schon zig-mal in anderen Artikeln gezeigt. Darfst dir hier mal das Video ansehen:


    https://www.youtube.com/watch?v=VVJSjeHDvfY&t=32

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  16. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:31

    Der Fahrer ist da reingefahren, weil der Autopilot das geamcht hat, was ihm gesagt wurde - der Fahrbahn folgen.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  17. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: SJ 08.06.18 - 16:33

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Tesla nennt es doch selbst schon die ganze Zeit autonomes fahren und
    > Autopilot.

    Nein, tut Tesla nicht. Und es wird nicht wahrer auch wenn du das zig mal wiederholst.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  18. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: ChMu 08.06.18 - 16:38

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Keine" Schuld würde ich mal nicht so stehen lassen. Denn das Auto hat ja
    > eindeutig Fehler gemacht (egal wie man es dreht und wendet - es hat ja den
    > Pfeiler nicht erkannt), das sollte man nicht unterschlagen.

    Wer sagt das? Wo sagt Tesla das ein stehendes Hindernis erkannt werden soll? Ganz im Gegenteil, das wird NICHT erkannt. Das Auto hat keinen Fehler gemacht, es ist der (falsch aufgemalten) Linie gefolgt. Aus dem Fenster schaut der Fahrer!
    >
    > Der Fahrer hätte den Unfall verhindern müssen und können, das ist wohl
    > richtig - aber dennoch is t Tesla nicht schuldlos.

    Doch. Sind sie. Nichts an dem Auto hat versagt. Dies war eine gefaehrliche Stelle, mehrere Unfaelle in 8 Wochen zeugen davon. Auch der Fahrer wusste das. Sorry, hier irgendwie Tesla verantwortlich machen zu wollen, geht nicht. Gaebe es den Hauch einer Chance, waeren bereits ein dutzend Anwaelte dabei, is aber nicht.
    >
    > Und zu "Das macht Tesla doch deutlich" - tun sie nicht. Sonst würden sie
    > diese Technik nicht Autopilot nennen.

    Oh mann, nicht schon wieder. Glaube mir, wenn Du $100000 fuer ein Auto ausgibts, dieses testest, genau weisst was es kann und was nicht, zudem an genau der Stelle weisst (und das vorher bekannt gibst) die diese Stelle nicht erkannt wird, dann kannst Du dich nicht damit rausreden, das in der Werbung was von Autopilot stand, der auch noch genau das macht, was ein echter Autopilot macht. Auto ist kurz fuer Automatisch, NICHT Autonom.
    Der Fakt das es ein Lenkrad und Pedale gibt und ein lizensierter Fahrer den Wagen steuert, sagt Dir, sagt einem 3 Jaehrigen, das es KEIN autonomes Fahrzeug ist.

  19. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Eheran 08.06.18 - 17:08

    >>Tesla nennt es doch selbst schon die ganze Zeit autonomes fahren und Autopilot.
    >Nein, tut Tesla nicht.

    Wie nennst du denn dann das hier?
    www.tesla.com/autopilot
    >Full Self-Driving
    >Enhanced Autopilot
    >Enhanced Autopilot
    >Tesla’s Enhanced Autopilot
    >using Autopilot
    >Autopilot will
    >Build upon Enhanced Autopilot

  20. Re: "Nach Angaben seiner Angehörigen..."

    Autor: Nightdive 08.06.18 - 17:08

    Selbstverständlich ist hier Tesla einen sehr großen Anteil an der Schuld zu geben.

    Wenn das Auto erkennt das der Fahrer seine Hände nicht mehr am Lenkrad hat und der Autopilot nicht mehr sicher steuern kann, dann muss das Auto bis zum Stillstand verlangsamen und eventuell die Warnblinkanlage einschalten.
    Der Wagen hat beschleunigt und das ist grob fahrlässig und müsste zum sofortigen Rückruf der Autopiloten Funktion führen.

    Wenn ich so einen Quatsch wie "gefährliche Stelle" lesen dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Das grundsätzliche Problem in den USA ist, das die meisten Abfahrten High-Speed Abfahrten (auch auf der 101) sind die mit kleinem Winkel von dem Highway abgehen. Dadurch ist die Stelle des Fahrbahnteilers generell recht gefährlich und meistens sind dort Tonnen mit Wasser vorhanden um bei einem Unfall Energie abzubauen.

    Selbstverständlich gibt es noch Pedale und ein Lenkrad wenn man ein Auto verkauft das nicht ausschließlich autonom fährt . Was für ein Blödsinn in dieser Diskussion so ein pseudo Begründung zu nennen.

    Es wird Zeit, das für solche groben Softwarefehler die Entscheider bei Tesla bestraft werden.

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